Undercover Love
Chapter 39
*Anne
Ich gucke Louis lachend dabei zu, wie er versucht wieder das Gleichgewicht zu bekommen, was er wegen einem gewissen schwulen Ezra verloren hat.
Ein paar kleine Kinder weichen Louis schnell aus, damit sie nicht umgefahren werden.
Louis kann echt nicht Fahrrad fahren...
„Ernsthaft?“, fragt Louis immer noch total geschockt, als er wieder grade fährt.
Ich nicke und fahre in 'unsere Straße', wieso auch immer die so heißt... Ich glaube, weil hier der 'Bürgermeister' wohnt...
„Aber woher weißt du das?“, fragt er.
Schlaue Frage.. „Er hat es mir gesagt?!“
Louis verdreht lachend die Augen. „Ja, aber wann?“
„Im Schwimmbad.“
„Ich war doch die ganze Zeit dabei?“
Lachend gucke ich ihn an. „Hättest du zugehört und nicht eifersüchtig geguckt, hättest du es mitbekommen.“
Louis brummelt irgendwas unverständliches und wir fahren still und schweigend nebeneinander her.
Kurz danach sind wir bei uns angekommen und Louis hat es immer noch nicht ganz überwunden.
Wir packen unsere ganzen durchnässten Sachen erstmal in die Waschmaschine.
„Ich geh dann jetzt mal duschen“, sage ich Louis.
Er dreht sich grinsend zu mir und legt die Hände auf meine Hüfte. „Soll ich mit kommen? Du weißt schon, Wassersparen und so.“
Ich schüttel grinsend den Kopf. „Du Idiot.“
Immer noch Kopf schüttelnd gehe ich Richtung Bad.
Man ist hier eine Hitze drin, ich mache schnell das Fenster halb auf, sonst kippe ich nachher noch um...
„Wir sind wieder da!“, höre ich von unten Niall rufen.
Sind die also auch mit Beachvolleyball, oder wohl eher essen, fertig.
Ich zieh kurz den Rest aus und stelle mich dann unter die Dusche.
*Niall (etwas vorher)
Wir sind endlich mit dem Essen fertig und fahren nach Hause, da stehen schon die Fahrräder von den anderen Beiden.
Jacky lässt ihre Tasche im Flur fallen und geht dann raus.
„Wir sind wieder da!“, rufe ich durchs Haus und gehe dann Jacky hinterher in den Garten, wo sie es sich schon im Strandkorb gemütlich gemacht hat.
„Ich liebe Urlaub“, murmelt Jacky mit geschlossenen Augen, als ich neben ihr sitze. „Da kann man so schön entspannen.“
„Heute morgen war noch durchgängige Unterhaltung dein perfekter Urlaub“, sage ich lachend und werde direkt von Jacky böse angeguckt, was sehr niedlich aussieht.
Ich gebe ihr einen Kuss und sie legt ihren Kopf auf meine Schulter.
Plötzlich hören wir einen Schrei, der definitiv von Anne kommt, und gucken uns um. Wo sind die?
Jacky zeigt auf das gekippte Badezimmerfenster, das erklärt es.
(Das nächste ist nicht jugendfrei und sollte nur von denen gelesen werden, die sich sicher sind alt genug dafür zu sein!)
*Anne
„Scheiße Lou, du kannst mich nicht so erschrecken!“, kreische ich, als er plötzlich hinter mir steht und seine Hände auf meine Hüften legt.
Dazu sollte ich vielleicht anmerken, dass ich unter der Dusche stehe und nicht mit seinem Erscheinen gerechnet habe.„Sorry, aber ich hatte Sehnsucht“, flüstert er mir zu und schiebt meine Haare beiseite, um meinen Hals zu küssen.
„Louis…“, versuche ich ihn davon anzuhalten, aber er lacht nur leise und macht einfach weiter. „Was ist…“, fange ich an, werde aber schwungvoll herum gedreht und Lou presst seine Lippen auf meine, um meinen Protest zu ersticken.„Du bist verdammt dreist.“, murmelte ich an seine Lippen und er grinst mich an.
„Erzähl mir was, was ich noch nicht weiß“, antwortet er und wandert mit seinen Händen über seinen Rücken.
Ich brumme etwas Unbestimmtes und lasse es zu, dass Louis mich gegen die kalten Fliesen drückt und hungrig küsst.Wassertropfen fließen über seinen Körper und seine Haare sind ebenfalls nass, Halt suchend vergrabe ich meine Hände in ihnen.
Louis küsst sich mein Kinn entlang zu meinem Ohr und beißt zärtlich in mein Ohrläppchen, ein leises Stöhnen drängt sich über meine Lippen. Dass die anderen beiden uns hören könnten, ist mir vollkommen egal.Ich streife mit meinen Händen fahrig über seine Brust, seine Bauchmuskeln. Gleichzeitig spüre ich, wie sich seine Erregung gegen mich drückt und ich keuche leise, Louis atmet schwer, das Wasser der Dusche rauscht laut und dämpft die Geräusche.Louis tritt einen Schritt zurück und lehnt sich aus der Dusche heraus, angelt etwas vom Waschbecken, ich höre ein leises Knistern und muss grinsen. Das war klar, so klar.Mein herzallerliebster Freund grinst mich an und zerreißt die Folie mit den Zähnen, rollt sich das Kondom über und sieht mich auffordernd an, als er seine Hände unter meinen Hintern legt. Leicht hebt er mich an und ich schlinge meine Beine um seine Hüfte, damit er in mich eindringen kann.Synchron stöhnen wir auf und ich bin leicht mit den vielen Gefühlen überfordert, die kalten Fliesen an meinem Rücken, Louis heißen Körper vor mir und das warme Wasser von oben. Ich kralle mich förmlich in Louis Schultern, um nicht herunter zu rutschen, er bewegt seine Hüfte vorsichtig vor und zurück.Keuchend verbinde ich unsere Lippen zu seinem Kuss und schließe die Augen.
„Lou…“, stöhne ich und er versteht die Aufforderung dahinter, er bewegt sich schneller und unser Atem wird flacher, schneller.
„Gott“, keucht Louis und verdreht lustvoll die Augen.Ich spüre, dass es bei uns beiden nicht mehr lange dauert und ich lehne den Kopf nach hinten gegen die Fliesen, warte auf die Welle, die mich jeden Moment überrollen wird. Als sie kommt, schnellt mein Kopf nach vorne und ich beiße Louis sanft in den Hals, reiße ihn mit. Wir keuchen um die Wette und schließlich rutsche ich erschöpft an der Wand herunter.Louis setzt sich neben mich, nachdem er das Kondom entsorgt hat, streicht sich die nassen Haare aus der Stirn und grinst mich an.
„Du bist verrückt.“, murmle ich und halte mein erhitztes Gesicht unter das Wasser, was mir plötzlich kälter vorkommt, als noch vor wenigen Minuten.
„Du bist mindestens genau so verrückt“, antwortet Louis und gibt mir einen Kuss auf die Wange.