Das österreichische Antlitz

Felix Salten · Kapitel 3 von 24

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Das österreichische Antlitz

Die Wiener Strasse

 

Der alte Herr schreibt in sein Tagebuch:

 

Ein wunderschöner Tag ist das heute gewesen. Voller Sonnenglanz und

Wärme, und in den Straßen hat es überall nach Veilchen geduftet. Daß ich heute

gerade sechzig Jahre alt geworden bin, möchte mich freilich herabstimmen. Aber

ich kann mir nicht helfen, ich bin ganz gut gelaunt. Und ich finde, es ist sehr

hübsch, im Frühling Geburtstag zu haben, wenn es so warm wird, und wenn die

Straßen nach frischen Blumen riechen. Was will man denn mehr? Ich bin

spazieren gegangen, wie gewöhnlich. Zuerst durch die Innere Stadt, dann bei der

Oper auf den Ring hinaus und wieder zurück. Dann bin ich noch im Kaffeehaus

gewesen.

 

Also sechzig Jahre. Am liebsten würde ich mit Stillschweigen darüber

weggehen; weil es aber schon so lange meine Gewohnheit ist, daß ich bei

solchen Anlässen gewissermaßen den Jahresschluß ziehe, und ein bisserl was

aufschreibe von dem, was ich mir denke, will ich es auch heute nicht versäumen.

Obwohl … Denn viel habe ich ja kaum zu sagen. Da liegen in der Lade die

Bogen aus all den Jahren, und wenn ich sie jetzt durchlesen wollte, würde

vielleicht immer dasselbe drinnen stehen. Ich habe ein sehr regelmäßiges Leben

geführt, und wenn man ein Junggeselle ist, gibt es nicht viel Ereignisse. Es ist

nur, daß ich jetzt eine gewisse Scheu habe, diese Blätter in die Hand zu nehmen.

Sie könnten mich am Ende in eine sentimentale Verfassung bringen, und das

hätte keinen Zweck. Ich bin von dem schönen Tag noch ganz angeregt.

 

Bald wird man auch wieder im Freien sitzen können. Auf dem Graben sind

die zwei Kaffeehütteln schon hergerichtet; ein paar Tische sind sogar besetzt

gewesen. Aber ich hab' es doch noch nicht riskiert. Es war übrigens nicht zum

Vorwärtskommen heute, so viel Menschen sind in der Stadt herumgelaufen. Und

was man für schöne Mädchen sieht, das ist eine wahre Freude. Man weiß gar

nicht, welche man zuerst anschauen soll. Gleich in ganzen Rudeln marschieren

sie auf. Und wie reizend ist das, diese vielen jungen, rosigen Gesichter, diese

lachenden Augen! Seit vierzig Jahren gehe ich jetzt Tag für Tag denselben Weg

durch die Innere Stadt und über den Ring und immer seh' ich diese vielen

schönen Mädchen. Es ist unglaublich, wo die nur herkommen.

 

Allerdings, die bleiben ja auch nicht ewig jung. Das darf man sich nicht einbilden. Denn sonst müßte ich ganz allein alt werden, und dafür tät' ich mich

doch schönstens bedanken. Aber das nimmt alles seinen geordneten Gang. Wenn

man sich auch wundert. Ich hab' das an der Baronin Ruttersdorf gemerkt, wie ich

sie heute gesehen habe. Gott, wie die ausschaut! Ganz schneeweiße Haare hat sie

schon, und recht zusammengebrochen ist sie. Ich bin stehen geblieben und hab'

ihr nachgeschaut. Seit dreißig Jahren zum erstenmal wieder.

 

Vor dreißig Jahren bin ich nämlich öfter stehengeblieben und hab' ihr

nachgeschaut. Da ist sie ein junges Mädchen gewesen, und war schön. Mir wird

heute noch ganz schwindelig, wenn ich daran denke, wie schön sie war. Damals

habe ich sie rasend geliebt. Aber dieses Gefühl ist längst in mir erloschen. Ja, ja,

ich habe so manches erlebt. Das heißt, persönlich gekannt habe ich sie natürlich

nicht. Wie wäre das auch möglich gewesen? Ich war ein ganz kleiner Beamter.

Ein noch viel kleinerer als ich heute bin. Und was werd' ich denn im Monat

gehabt haben, vor dreißig Jahren? Sechzig oder siebzig Gulden; mehr gewiß

nicht. Aber was will man …? Ein junger Mensch! Und so hat sie damals mein

ganzes Dasein erfüllt. Ich hab' ganz genau gewußt, daß sie am Sonntag in die

Schottenkirche geht, ich hab' gewußt, wann ich sie am Nachmittag in der Stadt

treffe. Wenn ich jetzt die Bogen von damals hervornehmen möchte, da würde gar

viel von ihr drin stehen. Ich weiß, wie ich ihr nachgegangen bin, und wie ich mir

vorgestellt habe, ich werde auf einmal ein Millionär, oder ich werde in zwei

Jahren Minister, oder ich schreibe ein Drama, und werde berühmt, so daß mich

alle Leute anschauen, wenn ich über die Straße gehe, und daß sich alle Leute um

mich reißen, und dann … na, und dann … Es war so wundervoll, sich das ganz

genau vorzustellen, so lebendig, als ob es wirklich wäre, als ob es morgen schon

sein könnte. Ich bin ganz eingesponnen gewesen in diese Träume und hab' ihnen

viele glückliche Stunden zu verdanken.

 

Jetzt bin ich aber sechzig Jahre alt. Und sie ist eine alte Frau. Ich habe ihr

ganzes Leben mit angeschaut. Damals war sie eine Komtesse Nußbach. Auch

ihren Vater kannte ich, den alten General. Der hatte so schön dichte, weiße Haare

wie jetzt seine Tochter. Dann hat sie den Baron Ruttersdorf geheiratet. Dann ist

sie mit ihren Kindern spazieren gegangen. Was für reizende Kinder sind das

gewesen, besonders der älteste Bub, der Ferdinand. Dann ist ihr Vater gestorben,

und sie hat das Palais auf der Wieden geerbt. Dann hat ihr Mann die Geschichte

gehabt mit der ungarischen Sängerin, und man hat gesagt, sie werden sich

scheiden lassen. Dann hat sich der Ferdinand erschossen. Er war Leutnant bei

den Windischgrätz-Dragonern. Und dann ist ihr Mann gestorben. Wenn ich sie

heute angesprochen hätte, und hätte ihr erzählt, daß ich ihr ganzes Leben kenne

und daß ich sie geliebt habe, was für Augen hätte sie gemacht! So was kann man freilich nicht tun; und ich bin auch gar nicht der Mann dazu. Aber wer weiß, wie

gut wir jetzt miteinander reden würden.

 

Denn ich glaube wohl, daß ich imstande wäre, mit so einer Dame zu sprechen,

ohne einen Fehler zu machen. Und ich denke, auch meine Kleidung ist elegant

genug, um in besseren Kreisen zu verkehren. Auf anständige Manieren habe ich

nämlich immer sehr acht gegeben, und auf gute Kleider habe ich immer sehr viel

gehalten. Es war das erste, was ich getan habe, wie ich fix angestellt worden bin,

daß ich mich mit einem Schneider auf Monatsraten verständigte. Und seitdem

bin ich immer sehr fein angezogen gewesen. Auch habe ich immer nur in noblen

Lokalen verkehrt. Natürlich nur in Kaffeehäusern, denn die Restaurants sind ja

doch für meine Verhältnisse zu kostspielig. Aber darauf kommt es gar nicht an.

Was hat man denn von einem Restaurant? Man ißt, steht auf und geht wieder

fort. Zu diesem Zweck genügt mir doch mein Gasthaus in der Piaristengasse, wo

ich abonniert bin, und wo ich schon seit Jahrzehnten alle Tage um drei Uhr, nach

dem Bureau, speise. Aber mit dem Kaffeehaus ist das etwas anderes. Und im

Café Imperial oder im Pucher hat man mich immer für einen Baron gehalten.

 

Selbstverständlich habe ich die Baronin Ruttersdorf nicht angesprochen und

werde sie auch niemals anreden. In diesem Leben nicht. Vielleicht, daß wir uns

einmal in einer anderen Welt begegnen. Da würden wir freilich genug

Gesprächstoff haben, und vielleicht wird sie sich dann mit mir sogar lieber noch

unterhalten als mit ihrem Herrn Gemahl. Hier aber bleibt es schon beim Alten.

Denn da müßte ich gar viele Leute ansprechen, wenn ich das wollte, und finge

mit jedem zu reden an, dem ich das ganze Leben zugeschaut habe.

 

Ob das in einer anderen Stadt auch so ist, in Berlin oder in London, das weiß

ich nicht. Aber bei uns ist es so. Man kann die Leute sehen, die interessant sind,

man kann ihnen zuschauen, wie sie leben. Man lebt mit ihnen, und es ist gar

nicht einmal notwendig, daß man reich ist oder vom Adel oder ein großes Tier.

Ich gehöre doch gewiß nicht zur Aristokratie, aber ich kenne trotzdem alle. Ich

kenne sie, wie sie jung waren, sehe ihnen zu, wie sie alt werden, sehe ihre

Kinder heranwachsen und dieselben Geschichten machen. Ich habe nie so viel

Geld gehabt, um alle Augenblick in Kunstausstellungen zu gehen, und ich habe

doch den Kanon gekannt und den Makart. Ich weiß es noch wie heute, wie er im

Fiaker über den Ring gefahren ist, ein ganz kleiner, schlanker Herr. Im Theater

bin ich auch fast nie gewesen, und habe doch alle gekannt und gesehen; die

Wolter, wie sie den Grafen O'Sullivan geheiratet hat, und die Geistinger, und wie

der Girardi berühmt geworden ist, und alle miteinander. Woher ich sie kenne, das

vermöchte ich nicht einmal zu sagen. Vielleicht macht es die Übung, wenn man so viele Jahre Tag für Tag durch die Stadt geht. Da findet man die berühmten

Gesichter einfach heraus; und da weiß man auf einmal den Namen; und dann

sieht man die Leute wieder und wieder, bis man ihnen zuletzt alles von ihren

Gesichtern, von ihrem Gang, von ihrer Haltung ablesen kann, was sie erleben.

So oft ich in dieser langen Zeit meinen Spazierweg gemacht habe, immer bin ich

davon angeregt und zerstreut worden, immer habe ich mich glänzend

unterhalten, immer habe ich das Gefühl gehabt, daß ich in einer vorzüglichen

Gesellschaft verkehre. Und dazu braucht man wirklich keine Reichtümer. Was

will man denn mehr?

 

Wenn ich mich so erinnere, wie ich als junger Mensch nach und nach gelernt

habe, die Augen aufzumachen … Ich bin zwar in ganz einfachen Verhältnissen

aufgewachsen, aber gespürt habe ich doch, was es für schöne Dinge gibt in der

Welt. An einem Sonntag, wenn die Stadt ganz still ist, da habe ich stundenlang

herumgehen können und mir die alten Palais anschauen; die Portale, und der

Blick, der sich in die weiten Höfe erschließt, und dann die hohen Fenster und die

Figuren drauf. Dann die engen Gassen, so um die alte Universität herum. Und

wie lang bin ich immer auf dem Burgplatz gestanden, vor dem Eingang zum

Schweizerhof. Wie gut kenne ich den Burgplatz. An frühen Winterabenden zum

Beispiel, wenn der Schnee wie ein weißer ausgebreiteter Teppich den ganzen

Platz überspannt, wenn die grauen Fronten schimmern, und wenn hier alles so

abseits, so wie in einer anderen Welt ist. Oder an Nachmittagen im Hochsommer,

wenn man weiß, der Kaiser ist nicht da, und alles, was sich regt, ist nur

Dienerschaft. Wenn dieser Platz mit der Wache und den Gendarmen und den

verhängten Fenstern so was Träges und Schläfriges hat. Und dann die

Sommerabende draußen auf dem äußeren Burgplatz, wenn der Himmel so schön

weit ist, und wenn in der Ferne die Dächer der Vorstadt glänzen. Wieviel habe

ich sehen gelernt, seit ich ein junger Mann war und jeden Tag nach dem Bureau

spazieren gegangen bin; und wieviel könnte ich sagen. Aber ich möchte nur

bemerken, daß in diesen jungen Jahren gerade durch meine Spaziergänge viele

Eigenschaften in mir entwickelt wurden. Der Burgplatz zum Beispiel, der

Graben, der Kohlmarkt, … da habe ich nach und nach einen Sinn für Anstand

bekommen, ganz unwillkürlich; eine Neigung zu besseren Lebensformen und

eine gewisse Empfindlichkeit gegen das Ordinäre und gegen das

Geschmacklose.

 

Ich möchte bemerken, daß die Menschen, die ich täglich sah, einen gewissen

Zwang auf mich ausgeübt haben. Ich hätte mich geschämt, unordentlich oder

aufdringlich angezogen unter ihnen zu erscheinen. Wenn ich mein Bureau

verlassen und gespeist hatte, dann lief ich in die Stadt, um das glänzende Leben zu sehen. Ein junger Mensch will eben sein Vergnügen haben. Und mir war es

ein Vergnügen, mir ist es heute noch eines. Meine Freude am Luxus wurde mit

jedem Tage mehr und mehr geweckt. Und ich brauchte nur spazieren zu gehen,

um diesen Luxus zu genießen. Nehmen wir die Fiaker. Ich bin selbst nur drei-

oder viermal in einem Fiaker gefahren, aber ich verstehe, daß es sehr schön ist,

wie leicht solch ein Wagen rollt; wie die Pferde gleichmäßig traben, wie das um

die Ecke biegt, dahersaust, verschwindet. Ich brauche das nur anzuschauen, und

genieße die Annehmlichkeit, die in einem so famosen Fuhrwerk liegt. Und ich

schaue es mir heute noch aufmerksam an, es unterhält mich jedesmal. Nehmen

wir die Burg und die Oper. Ich kann es an meinen Fingern abzählen, wie oft ich

drin war. Aber unzählige Male bin ich nach der Vorstellung im Opernvestibül

gestanden und habe mir die vornehme Welt angeschaut, und bin wie nach einer

glänzenden Unterhaltung heimgegangen, wenn ich dieses prachtvolle Gedränge

schöner Frauen und eleganter Herren die majestätische Logentreppe

herunterströmen sah, und das Schauspiel der geschäftigen Lakaien. Im Sommer,

wenn man keine Überkleider mehr in der Garderobe abzulegen braucht, bin ich

oft ins Burgtheater, habe mir die Treppenhäuser angesehen, bin im großen Foyer

herumspaziert, mitten unter dem Menschenschwarm. Wenn dann der

Zwischenakt vorbei war, stürzten die Leute wieder in den Zuschauerraum. Ich

aber entfernte mich und hatte wieder einen Genuß gehabt. Wäre ich beständig im

Fiaker gefahren, wäre ich alle Tage ins Theater gegangen, mit einem Wort, wäre

ich reich gewesen, wer weiß, ob sich nicht alles für mich mit der Zeit

abgestumpft hätte. So aber habe ich immer nur den besten Schaum von den

Dingen gekostet, habe mir alle Genüsse in meiner Phantasie noch herrlicher

ausgemalt, als sie vielleicht in Wirklichkeit sind, und so hat bis heute nichts von

alledem seinen Reiz verloren.

 

Als junger Mensch bin ich oft in der Stadt herumgelaufen und habe geglaubt,

es müsse mir etwas Wunderbares begegnen, es müsse sich etwas Herrliches

plötzlich mit mir ereignen. Irgendetwas, das mit schönen Frauen, mit Pracht und

Glück, mit Palästen, mit Musik oder dergleichen zusammenhängt. Dieses

manchmal ungeduldige Erwarten hat sich mit der Zeit nun freilich stark

gedämpft. Ich bin heute schließlich sechzig Jahre alt. Aber noch heute, wenn ich

durch die Innere Stadt promeniere, wenn ich durch das Rauschen der Ringstraße

gehe, wenn so viele schöne Frauengesichter an mir vorübergleiten, dann ist mir,

als sei noch manche verborgene Möglichkeit irgendwo vorhanden, und als könne

doch noch etwas Merkwürdiges und Festliches geschehen. Das ist gewiß töricht,

ich sehe es ja ein, aber die Zeit vergeht so schnell dabei, und man fühlt sich dann

so angeregt und so zufrieden.

Ich bin sechzig Jahre alt und weiß, daß vieles für mich vorüber ist. Ich bin ein

armer Teufel. Das weiß ich auch. Und ich habe nichts erreicht. Manche Leute

werden finden, ich hätte keine Ursache, so zufrieden zu sein. Manche Leute

werden finden, ich hätte meine Jahre besser anwenden, hätte es durch größeren

Fleiß, durch höhere Strebsamkeit ungleich weiter bringen können. Und ich muß

ihnen recht geben. Ich muß es um so mehr, als ich zu alledem noch weiß, daß es

mir nicht an guten Talenten, an reichen Anlagen und Geschicklichkeiten gefehlt

hat. Heute darf ich's ja sagen, wo es doch schon zu spät ist. Ich hätte etwas

werden können in der Welt. Etwas Großes vielleicht. Sicherlich etwas viel

größeres, als ich geworden bin. Aber ich muß sagen, daß ich bei alledem nicht

unglücklich bin. Vielleicht wäre ich als armer Teufel in einer anderen Stadt sehr

unzufrieden und sehr unglücklich gewesen. Das vermag ich nicht zu beurteilen,

denn ich kenne die Verhältnisse anderswo nicht, und weiß nicht, ob ich mich

anderswo wegen meiner Armut und wegen meiner niedrigen Stellung

ausgeschlossen gefühlt hätte. Hier habe ich mich niemals ausgeschlossen

gefühlt, sondern habe immer die Empfindung, mindestens aber die Illusion

gehabt, an allem Luxus, an aller Schönheit und an aller Intimität der Stadt ohne

weiteres teilnehmen zu dürfen. Vielleicht hätte ich anderswo nicht gerastet, um

in die Höhe zu kommen. Das ist schwer zu sagen. Ich weiß nur, daß ich immer,

wenn ich des Abends von meinen Spaziergängen heimwärts wanderte, von allen

meinen Eindrücken ganz sorglos gemacht und in meinem Sehnen ganz

wunderbar beschwichtigt war. Wenn mir manchmal der Trieb kam, etwas

Besonderes zu leisten, etwas zu unternehmen, dann schien es mir immer, als sei

ja schon längst alles unternommen und geleistet und erreicht, und es bliebe jetzt

nichts mehr zu tun übrig, als das Vorhandene wie einen köstlichen Besitz zu

verstehen und zu genießen. Das mag ein verhängnisvoller Irrtum sein, doch

werde ich mich jetzt nicht mehr damit befassen, ihn richtigzustellen. Ich habe

schließlich genug erlebt, habe Menschenkenntnis und Erfahrungen in Hülle und

Fülle, ich habe mein sicheres Auskommen und meine Ruhe. Jetzt habe ich auch

noch den Frühling und diese fröhlichen Tage voll Sonne und Blumenduft. Bald

wird man auch im Freien sitzen können. Auf dem Graben sind ja schon die

Kaffeehütteln hergerichtet. Alles übrige mag sein wie es ist. Was liegt denn

dran?