Das österreichische Antlitz
Klavierstunde bei Leschetizky
Ein kleines rotes Haus im Währinger Kottage, mit einem netten Turm, der sich
stramm davor aufrichtet. Ich kenne es seit meiner Kindheit; und seit ich als Bub
auf der Türkenschanze umherlief, die damals freilich noch hinter jenem Hause
gleich anfing, kenne ich vom Sehen den fröhlich dreinblickenden, weißbärtigen
Herrn, der an milden Frühlingsabenden aus der Pforte unter dem Turm
herauskam und über die Wiesen zum Heinrichshügel spazierte; immer munter,
und immer von schönen, exotischen Frauen gesprächig umgeben.
Der Heinrichshügel, dieser bescheiden erhöhte Abendsitz inmitten wogender
Kornfelder, ist lange verschwunden. Die Felder und Wiesen sind ja alle verbaut,
und die ganze Türkenschanze existiert nicht mehr. Es sind, wie gesagt, über
zwanzig Jahre her. Aber der weißbärtige alte Herr blickt immer noch fröhlich
drein, ist immer noch munter, und immer noch von schönen exotischen Frauen
gesprächig umgeben. Und sein kleines, rotes Kottagehaus, mit dem netten Turm,
der sich stramm davor aufrichtet, ist inzwischen der sonderbarste Ort in Wien
geworden. Jedenfalls etwas einziges in seiner Art; nicht nur bei uns, sondern
überall. Wenigstens müssen die Leute allerwegs dieser Meinung sein, denn aus
sämtlichen Weltgegenden kommen sie hierher. Wie man sagt: ein Brennpunkt.
Wenn man kurz und nüchtern mitteilt, was in diesem Hause geschieht, dann hört
es sich wie gar nichts an: Hier werden Klavierstunden gegeben. Ein
Unternehmen, das bekanntlich nur zu oft besteht, das fast immer mit allerlei
entsetzlichem Geräusch verbunden ist und nicht gerade als eine Seltenheit
angestaunt wird. Hier aber sind wir am wundertätigen Wallfahrtsorte aller
Klaviermusikanten, hier ist das Rom und der Vatikan aller Pianogläubigen, hier
werden die höchsten Weihen empfangen, denn hier wohnt und lehrt, hier segnet,
und flucht zuweilen auch, der unfehlbare, alleinseligmachende Klavierpapst.
Es ist etwas mehr als ein Vierteljahrhundert, seit Theodor Leschetitzky als ein
schon längst berühmter Mann in Wien sich ansiedelte. Man kann nicht sagen,
daß man ihn hier übertrieben gefeiert habe, daß die Reklametrommel für ihn
gewirbelt worden sei; und während sein Ruhm aus den entferntesten Landen
Schüler wie Verehrer herbeilockt, kennt man hier seine merkwürdige, in ihrer
Art machtvolle und seltene Persönlichkeit in weiteren Kreisen verhältnismäßig
nur wenig. Die Wiener, die seit fünfundzwanzig Jahren an ihm vorübergehen,
wissen eben nach so langer Zeit, das ist der Leschetitzky. Viel mehr wissen sie aber nicht, denn es ist bei uns immer so, daß die Leute erst »nachträglich« alles
erfahren. So kommt es, daß man jetzt nicht einmal sagen kann, Leschetitzky
habe sich in Wien eine große Stellung gemacht. In Wahrheit muß es heißen,
Leschetitzky nimmt in der Welt eine große Stellung ein und lebt in Wien. Er
könnte aber ebensogut in Graz, in Magdeburg oder in Düsseldorf leben. Weil es
nämlich nicht die Wiener gewesen sind, die ihn verkündet haben, sondern die
Fremden, die Engländer, die Amerikaner, die Schweden, Dänen, Franzosen und
Russen.
Hier werde ich natürlich nicht von seiner Methode sprechen. Erstens
vermöchte ich das gar nicht, zweitens interessiert mich diese Methode nur sehr
wenig, und endlich könnte eine theoretische Erörterung darüber nur einen
schwachen Begriff von Leschetitzkys Individualität geben. Diese allein aber
fesselt mich, diese eigentümliche Gewalt, die von ihm ausgeht, daß er auf seine
Schüler nicht bloß pädagogischen Einfluß übt, sondern sich vollständig ihres
Menschentums bemächtigt. Die Persönlichkeit eines Mannes, die es bewirkt, daß
ihm alle bedingungslos ergeben sind, daß sie ihn über gelegentliche Schroffheit
und manche Tyrannei hinweg unbeirrt lieben, daß große Künstler vor ihm
befangen werden und für sein kärglichstes Lob den Beifall von Tausenden
freudig dahingehen. Da ist es denn am besten, ihn einmal mitten unter seinen
Schülern zu sehen, wenn alle in dem kleinen roten Kottagehäuschen beisammen
sind und er ihrem Ehrgeiz, ihrem Können und ihrem Talent einen
Produktionsabend gönnt.
Von diesen Abenden ist immer wie von einem Feiertag die Rede; und es geht
auch sehr feierlich zu, wie bei einem richtigen Konzert. Nur daß es hier
angenehmer und freier ist, die Stimmung einheitlicher und viel mehr erhöht als
in einem öffentlichen Musiksaal. Das kommt daher, weil hier eine fühlbare
Zusammengehörigkeit alle verbindet. Künstler, die unter sich sind und froh
darüber, daß die Profanen draußen bleiben müssen. Nur selten geschieht es, daß
hier ein Saulus unter die Propheten gerät, ein Pontius ins Credo sich verirrt.
In einem langen vierfenstrigen Saale stehen an der oberen Schmalseite zwei
Klaviere nebeneinander, derart, daß die Spieler mit dem Rücken zur Wand
sitzen, das Gesicht den Hörern zugewendet, von denen sie durch die ganze
Länge des Instruments getrennt sind. An derselben Schmalseite des Musiksalons
führt eine Tür in das Speisezimmer. Hier sitzen gewöhnlich die Amerikaner und
sehen nur gerade die Vortragenden. Spielt ein gewöhnlicher Mensch, dann wird
im Saal länger applaudiert und aus dem Speisezimmer hört man bald nichts
mehr. Spielt aber ein Amerikaner oder eine Amerikanerin, dann wirds hier draußen früher stille, während aus dem Speisezimmer der Beifall der
unsichtbaren Landsleute noch weiterklingt.
Man ist hier überhaupt in einer höchst internationalen Gesellschaft. In Wien
an und für sich schon eine Seltenheit. Hier gibt es Russinnen in prunkvollen
Gewändern und mit barbarisch schönen Edelsteinen; dann die dunkeläugigen,
ein wenig zur karikaturmäßigen Genialität neigenden Polen; dann die blonden
Schwedinnen, die so stolze und nachdenklich blaue Augen haben, so wunderbar
goldblonde Haare, die so einfach angezogen und so schön und biegsam von
Wuchs sind; dann ein ganzes Rudel Amerikanerinnen von jener
unnachahmlichen Barrison-Grazie, von jenem unerreichbaren Schick, der sie
sogleich von allen anderen unterscheidet, und von jener gesammelten
Sachlichkeit in Miene, Geberden und Worten, die mit ein Reiz ihrer Schönheit
ist; Engländerinnen, die manchmal nicht schön sind, aber fast immer
märchenhaft viele Haare haben, märchenhaft frisiert, und von einer märchenhaft
rostroten Farbe. Dann die Amerikaner und die Engländer mit ihren
Langschädeln, ihren langen Hasenzähnen, ihren langen Armen und Beinen;
kleine stämmige Russen, breitknochige Gesichter, niedere, aber gewölbte Stirnen
und üppige Mähnen; dann natürlich die gewissen Jünglinge mit den
überspannten Locken und den überspannten Kravatten, oftmals recht groteske
Gestalten, wie Eugen Kirchner sie zeichnet. Vor Jahren ging hier als ein hagerer
Jüngling Paderewski umher, mit einem dünnen, langen Hals, aus dessen
Magerkeit der Kehlkopf wie ein halbverschluckter Bissen hervorstach. Sein
Gesicht trug die vielen Sommersprossen der Rothaarigen und er hatte einen
roten Schopf, der ihm verzweifelt in die Höhe stand, dann bis tief zur Nase ins
Gesicht herein wuchtete und sich ausnahm wie ein Hahnenkamm. Zuletzt etliche
deutsche Brüder und Schwestern aus dem Reich, die erheblich schnarren.
Endlich die beweglichen Wiener Judenmädel und die Wiener Christenmädel,
von denen wieder manche sehr hausmeisterisch aussehen und manche wie
Erzherzoginnen.
Alle aber sind vom gleichen Feuer entzündet; allen ist der heiße Ehrgeiz von
den Zügen abzulesen, das angespannte, mühevolle Streben, allen merkt man die
harte Arbeit vieler Stunden an, das Ringen mit dem eigenen Wesen, mit den
tückischen Problemen der Technik. Und alle sind erregt, als seien definitive
Entscheidungen zu erwarten. Es ist ganz merkwürdig, wie alle miteinander
befangen werden, wenn einer ans Klavier gerufen wird. Dieses Mitfühlen ist
stärker als persönliche Gegensätze, stärker als vereinzeltes Übelwollen. Wie
durch einen elektrischen Kontakt sind sie alle sofort mit dem einen verbunden,
der aus ihrer Reihe vor den Lehrer treten muß, und sie zittern mit ihm, haben mit ihm Lampenfieber. Aus der Schule her wird man sich erinnern, wie durch die
ganze Klasse immer ein Beben geht, wenn ein strenger Professor prüft. Die
Kinder vergessen allen Streit und wünschen auch dem feindlichen Kameraden in
diesen schweren Minuten jegliches Glück. Niemals fühlt man das Ta twam asi
naiver und stärker als in solchen frühen Augenblicken. Hier aber ist doch noch
ein wesentlicher Unterschied, denn neben der Anteilnahme regt hier sich in allen
Hörern auch sofort die Strenge mit dazu. Die Ansprüche sind hoch; man ist
verwöhnt, hier in diesem kleinen roten Kottagehaus, wo seit fünfundzwanzig
Jahren alle großen Künstler, die nach Wien kamen, ihr Können zeigten, hier wo
die Wände die allerbeste und die allerhöchste Musik seit einem
Vierteljahrhundert vernehmen. Dieses ganze Haus ist von oben bis unten erfüllt
von einer klingenden großen Tradition und in diesen Räumen hier sind die
edelsten Weisen verhallt, die in der Welt nur unter edelsten Künstlerhänden
ertönen. Drei, vier Virtuosengenerationen haben von hier ihren Ausgang
genommen, sind über die ganze Erde gewandert, da und dort verschollen, am
Wege gestorben oder mit Ruhm, Ehre und Reichtum beladen in das kleine Haus
im Kottage zurückgekehrt, um hier vor dem alten Lehrer und den neuen
Schülern ihren Ruf, ihre Entwicklung und ihre Reife bestätigen zu lassen.
Wenn so ein junger Mann oder ein junges Mädchen während der kurzen
Schritte zum Klavier sich an diese Dinge erinnerte, dann müßte das bißchen
Courage freilich zusammenschnappen. Meistens aber denken sie an gar nichts
als an ihr Stück, an dessen schwierige Stellen, und nur daran, daß »der
Professor« da ist und sie anhört. Da kommt eine hübsche Engländerin. Das
rostrote Haar umgibt ihr Haupt wie ein brennender Schein. Sie spielt scheinbar
ohne körperliche Anstrengung; aber mit niedergeschlagenen Augen beaufsichtigt
sie den Lauf der Finger über die Tasten. Ihre lächelnden Mienen werden ernster
und ernster, ihre Mundwinkel zucken leise, und allmählich steigt eine sanfte
Röte über den Saum ihres Kragens herauf zu den Wangen, zur Schläfe, und färbt
ihr blasses Gesicht. Während die Leute applaudieren, tritt sie sofort zu
Leschetitzky, lachend, eilig, als flüchte sie zu ihm nach einer glücklich
überstandenen Gefahr. Dann, nachdem sie eine Silbe erhascht hat, verschwindet
sie. Schon sitzt auch eine andere am Flügel. Ein kleines, blühendes Ding, eine
Wienerin rotwangig und frisch, aber mit kurzsichtigen Augen und mit
willensstarken, geschlossenen Zügen, aus denen nichts anderes als Fleiß,
Entschiedenheit und sichere Ruhe spricht. Sie stößt mit sprungartigen
Bewegungen in die Tasten, hält sich verkauert, fährt zurück und schießt gleich
wieder mit aller Heftigkeit los, die Arme wie Krallen vorgestreckt, den Kopf
geduckt, so daß man bei ihren Sprüngen unwillkürlich an ein kämpfendes Huhn denkt. Sie scheint nichts zu hören, nichts zu fühlen, nichts zu sehen. Zum Schluß
aber tritt sie sofort, des Beifalls nicht achtend, zu Leschetitzky, aufatmend,
lachend, eilig, als flüchte auch sie zu ihm nach einer glücklich überstandenen
Gefahr. Alle wenden sich ihm so zu, wenn sie fertig sind; alle haben die gleiche
Art, zu ihm zu flüchten, einen Augenblick lächelnd, aufatmend vor ihm zu
stehen und dann zu verschwinden. Jetzt sitzt ein sehr bleicher, sehr englisch
aussehender junger Mann am Flügel, der das Zittern seiner Unterlippe nicht
beherrschen kann, der wie bewußtlos vor sich hinstarrt, und der doch unter dem
Zwange des Augenblicks alles aus sich herausholt, was an Talent, an technischer
Sicherheit und durchdachter Auffassung in ihm bereit lag. Dann kommt eine
bildschöne Russin, die sehr ruhig scheint. Ihr elfenbeinschimmerndes Gesicht
färbt sich nicht höher, nur den kleinen Mund preßt sie heftig zusammen und ihre
Nasenflügel beben, während sie mit ihren dunklen, großen Augen die Leute
anblitzt. Nach ihr eine Amerikanerin, die sich im Sessel wie in einem Sattel
wiegt, die gütig den Kopf zur Seite neigt, zur Klaviatur herabnickt, als könne
sanftes Zureden helfen. Dann wieder ein sehr ernster Mann mit einer
Rubinsteinfrisur und – wenn man so gut sein will – mit einem Rubinsteingesicht,
der hier nur gastiert, und der sein Lampenfieber hinter einer düsteren
Entschlossenheit zu bergen trachtet. Dann ein Kind von vierzehn Jahren.
American Girl, nicht eben schön. Ein bißchen dick in ihrem kurzen weißen
Kleid, ein bißchen breitnasig und ein bißchen zu vollwangig. Spielt aber, als ob
sie allein sei und nach keinem Menschen zu fragen hätte; den Kopf weit
zurückgeworfen, Verzückung in den Mienen, die großen hellen Augen, die
manchmal zu jauchzen scheinen, aufwärts gerichtet, und ist völlig eingehüllt in
ihrer Musik wie in einer kleinen Wolke von Begeisterung.
Über all dieser Entfaltung von Talent, Energie, Ehrgeiz und Fleiß wacht der
weißbärtige alte Herr, der mit seinen weißen, russisch geschnittenen Haaren, mit
der gemütlichen Nase und den schwimmenden, verkniffenen, vergnügten blauen
Augen wie ein Muschik aussieht. Rosig und frisch im ganzen Gesicht, bis unter
die Haarwurzeln rosig, ist er voll Elastizität, voll Temperament und Nerven,
scheint aus der musizierenden Jugend, die ihn beständig wie ein Choral des
Lebens umgibt, immer neue Erquickung, immer neue Frische zu schöpfen. Mit
der Präzision eines Thermometers und mit derselben Empfindlichkeit reagiert
sein Kunstgefühl auf jeden Ton, der sein Ohr erreicht. Andere ermüden, seine
Aufnahmefähigkeit aber wächst von Stunde zu Stunde und ermattet nicht.
Gelingt etwas so recht nach seinem Willen, dann lachen seine Augen, sein
Mund, seine Wangen; alles an ihm lacht, auch sein Herz: das sieht man sehr gut.
Und in solchen Augenblicken ebenso wie in Momenten des Zornes, der Ungeduld kann man wahrnehmen, wie durch und durch künstlerisch das Wesen
dieses Mannes ist und wie groß seine Gabe, sich zwingend, deutlich,
überzeugend mitzuteilen. Oft und oft setzt er sich an das zweite Klavier, wenn
der Vortrag des Spielenden ungleich, oberflächlich, verwischend wird, oder
wenn's am Rhythmus oder an der dynamischen Wirkung hapert. Dann begleitet
er nach seiner Weise den Schüler ein Stück des Weges, reißt ihn schneller mit
sich fort, oder hält ihn zügelnd zurück, oder gibt einer Cantilene mehr Weichheit,
hilft einem Thema zum plastischen Ausdruck und läßt dann den wider Willen
Geleiteten allein weiter laufen. Oder er fährt wütend dazwischen, schickt die
Vortragende unter heftigen Scheltworten vom Klavier weg und erlaubt ihr erst
auf inständiges Bitten das Weiterspielen. Und da ist es oft rührend, wie so ein
junges Ding nun seine ganze Aufmerksamkeit in beide Hände nimmt, um das
glückliche Ende zu erreichen. Niemand wundert sich über solche Zwischenfälle,
niemand von den Betroffenen zeigt falsche Scham. Alle wissen ja, daß sie hier
eigentlich nur für ihn allein spielen, und nicht für die anderen hundert Menschen,
die zufällig dabei sind.
Wie ein vielmögender Pförtner an der Schwelle des Ruhmes steht er vor dieser
andrängenden, stürmisch den Einlaß begehrenden Jugend, die er durch sein
Künstlertum beherrscht, durch den Glanz einer großen Vergangenheit und durch
den Scharme einer immer sprudelnden, immer lebendigen und
verheißungsvollen Gegenwart. Es ist ein hervortretender Zug im Wesen
Leschetitzkys, daß er Festlichkeit um sich verbreitet. Damit lockt er und wirkt er
wohl am meisten. All seine Wissenschaft und Erkenntnis würde ihm die
Menschen nicht zuführen und könnte den Menschen nichts nützen, wenn er
zufällig ein Schulmeister wäre und kein Künstler, wenn sein Ernst trocken wäre
und er dieses strömende, zum Wohlsein und zur Feiertagslaune geneigte
Temperament nicht besäße. Denn nie ist ein Schulmeister geliebt worden, und es
ist kein Schaffen möglich ohne Heiterkeit des Herzens und festlich gestimmte
Laune.
Stünde dieses kleine Haus in Graz, in Magdeburg oder in Düsseldorf, man
würde sich beeilen, von Wien aus hinzureisen, um diese seltene Kunstakademie
zu sehen, die ein einzelner geschaffen, die nur durch die Persönlichkeit eines
einzelnen lebt, und aus der so viele Berühmtheiten hervorgegangen sind. Man
würde den weiten Weg nicht scheuen, um einmal in dieser rätselhaften und
wohltuenden Atmosphäre zu weilen, um diesen Mann genauer zu betrachten, der
von weitem wie ein Magier aussieht, der in der Nähe jedoch nichts weiter ist als
ein starker Mensch und ein Künstler von mitteilsamen Kräften. Weil es aber nur
in Währing ist, kann die Sache aufgeschoben werden, denn da kommt man ja sowieso alle Tage hin.