
Totem und Tabu / Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker
Totem und Tabu vereint vier Aufsätze, die Freud unter dem Untertitel Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker ursprünglich in den ersten beiden Jahrgängen seiner Zeitschrift Imago veröffentlichte, hier in der dritten, unveränderten Auflage des Internationalen Psychoanalytischen Verlags. Im Vorwort beschreibt Freud sein Vorhaben als einen ersten Versuch von seiner Seite, Gesichtspunkte und Ergebnisse der Psychoanalyse auf ungeklärte Probleme der Völkerpsychologie anzuwenden, in bewusstem Gegensatz sowohl zu Wilhelm Wundts groß angelegtem Werk als auch zu den Arbeiten der Züricher psychoanalytischen Schule. Die vier Aufsätze, die sich an Ethnologen, Sprachforscher und Folkloristen ebenso wenden wie an Psychoanalytiker, untersuchen die Inzestscheu bei Naturvölkern, das Tabu und die Ambivalenz der Gefühlsregungen, den Animismus und die Allmacht der Gedanken sowie die infantile Wiederkehr des Totemismus.






