Weihnachtslicht

Alfred Mignon · Kapitel 8 von 20

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Weihnachtslicht

Erfüllung

Matthäus gibt uns den Bericht

wie es sich damals zugetragen

in jenen Zeiten, fernen Tagen

als Gottes Liebe kam ans Licht.

Marie war Josef fest versprochen.

Beisammen warn die beiden nicht.

Sie trägt ein Kind kam da ans Licht.

Es schien, als hätt sie was verbrochen.

Der fromme Mann mocht nicht streng richten. Er war gerecht und liebevoll,

legt keinen Wert auf harten Groll,

zog sich zurück, wollte verzichten.

In seine traurigen Gedanken

kam eine Botschaft seines Herrn:

»Nimm sie zu dir und hab sie gern.

Halt zu Maria ohne Wanken.«

So hört er Gottes Boten sagen

in einem Traum, der ihn geweckt:

»Dies Kind, das in Maria steckt,

bringt Gottes Reich in euren Tagen.

Du sollst den Knaben Jesus nennen.

Das Kind bringt Gottes Geist zur Welt.

In ihm zeigt sich, was Menschen hält.

Er wird das Licht vom Dunkel trennen.

Einst wird er heilen aller Wunden,

versöhnt die Menschheit mit dem Herrn.

Der Mann hat selbst die Armen gern.

Sein End hat jetzt der Tod gefunden.«

Evangelium nach Matthäus 1,18-21