Weihnachtslicht

Alfred Mignon · Kapitel 20 von 20

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Weihnachtslicht

Dein Friede (Segen)

Dein Friede, Herr, sei mit uns allen,

den Menschen, die dir wohl gefallen.

Wir sind nicht gut, wir sind nicht schlecht, du sprichst uns durch dein Wort gerecht.

Der Glaube, das Vertraun zu dir,

kommt nicht von selbst, das wissen wir.

Du schenkst ihn uns, weils dir gefällt.

Dein Heilger Geist uns führt und hält.

Die Hoffnung fehlt der Menschheit ganz.

Das kommt: Sie folgt dem kalten Glanz.

Der Menschensohn lenkt unsren Blick

auf dich, das wahre Gut, zurück.

Die Liebe, die uns fehlt, bringst du

und kehrst dich den Verlornen zu.

Wir sehn zuerst und allermeist

uns selbst, drum du das Netz zerreißt.

Nun sind wir länger nicht gefangen.

Wir können, Herr, zu dir gelangen.

Dein Segen wendet uns dir zu.

All Unrast kommt durch dich zur Ruh.

Es segne und behüte euch

der dreieine Gott:

Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Ihm sei Ehre und Preis

wie im Anfang,

jetzt und alle Zeit

und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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Alfred Mignon

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