Weihnachtslicht
Dein Friede (Segen)
Dein Friede, Herr, sei mit uns allen,
den Menschen, die dir wohl gefallen.
Wir sind nicht gut, wir sind nicht schlecht, du sprichst uns durch dein Wort gerecht.
Der Glaube, das Vertraun zu dir,
kommt nicht von selbst, das wissen wir.
Du schenkst ihn uns, weils dir gefällt.
Dein Heilger Geist uns führt und hält.
Die Hoffnung fehlt der Menschheit ganz.
Das kommt: Sie folgt dem kalten Glanz.
Der Menschensohn lenkt unsren Blick
auf dich, das wahre Gut, zurück.
Die Liebe, die uns fehlt, bringst du
und kehrst dich den Verlornen zu.
Wir sehn zuerst und allermeist
uns selbst, drum du das Netz zerreißt.
Nun sind wir länger nicht gefangen.
Wir können, Herr, zu dir gelangen.
Dein Segen wendet uns dir zu.
All Unrast kommt durch dich zur Ruh.
Es segne und behüte euch
der dreieine Gott:
Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Ihm sei Ehre und Preis
wie im Anfang,
jetzt und alle Zeit
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Sie haben Weihnachtslicht zu Ende gelesen
Alfred Mignon
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