Massenpsychologie und Ich-Analyse
- Erstveröffentlichung
- 1921
- Seiten
- 105
Über dieses Buch
Massenpsychologie und Ich-Analyse erschien 1921 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag in Leipzig, Wien und Zürich. Freud eröffnet mit einer Auseinandersetzung mit Gustave Le Bons einflussreicher Schilderung der Massenseele, bevor er andere Würdigungen des kollektiven Seelenlebens diskutiert. Die folgenden Kapitel behandeln Suggestion und Libido sowie zwei künstliche Massen, Kirche und Heer, deren inneren Zusammenhalt Freud auf gemeinsame, unbewusste Bindungen an eine Führerfigur zurückführt. Weitere Aufgaben und Arbeitsrichtungen skizzieren offene Fragen, bevor sich Freud ausführlich der Identifizierung widmet, jenem psychischen Mechanismus, durch den sich der Einzelne emotional mit anderen Personen oder mit einer Gruppe verbindet. Das Werk überträgt Freuds Trieblehre erstmals systematisch auf soziale und politische Phänomene und zählt zu seinen einflussreichsten kulturtheoretischen Schriften.
Inhalt
- I. Einleitung.
- II. Le Bon's Schilderung der Massenseele.
- III. Andere Würdigungen des kollektiven Seelenlebens.
- IV. Suggestion und Libido.
- V. Zwei künstliche Massen: Kirche und Heer.
- VI. Weitere Aufgaben und Arbeitsrichtungen.
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Angaben zum Buch
- Autor
- Sigmund Freud
- Erstveröffentlichung
- 1921
- Seiten
- 105
- Sprache
- Deutsch
- Genre
- Klassiker
- Formate
- PDF, EPUB, Online lesen