Venetianische Epigramme

Johann Wolfgang von Goethe · Kapitel 43 von 44

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Venetianische Epigramme

Kapitel CLXXIV

Thörig war es ein Brod zu vergotten wir beten doch alle Unser täglich Brod gib uns <heut.>

 

CLXXV.

Pfaffe möcht ich seyn im Glauben und Götter verzehren Die ich mit eigener Hand <einmal> mir täglich erzeugt Pilger möcht ich seyn und glauben daß Schritte nach Schritten Der v <[unausgeführt]>

Nur nicht Lavater seyn und Sinn mit Unsinn vermischen Denn so glauben das heißt sündgen am heiligen Geist

 

CLXXVI.

Stiften die Christen mit Heil viel unheil so stiften die Büchlein Heidnisch durch Unheil viel Heil. Aber noch eile dich nicht, Laß mich erst noch hienieden, es kann die Barcke passiren Nimmt sie mich diesmal schon mit, nun so leb wohl in die Welt.

 

CLXXVII.

Was ist Reisen? ist fröhlich<es> Leben

 

CLXXVIII.