Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt
Das vergessene Kapitel
Es tut mir leid... wirklich... Aber ganz ehrlich, auch wenn meine Geschichte oft... sehr oft, nicht so viel Sinn macht, so hätte mich dennoch irgendwer anschreiben können. Hey, Alex... da gibt's was, was noch weniger Sinn macht, als der Rest... ein Jahr ist es jetzt her, dass ich dieses Kapitel geschrieben, aber nie hochgeladen habe und niemandem ist es aufgefallen... aber gut, Schuld sucht man nicht bei anderen ^^'
Es tut mir wirklich ganz dolle leid, aber hier ist endlich das vergessene Kapitel.
Diese Geschichte dient einzig dem Vergnügen des Lesers und sollte nicht nachgemacht werden. außderm meint Jana das später nicht ernst, es ist nur ihre Art des Humors XD
Alex öffnete die Augen, sah auf ihren Wecker und schloss sie stöhnend wieder.
Gott verdammt, es war vier Uhr morgens! Warum zur Hölle war sie wach?!
Nach dem sie die Geräusche durch die Wand vernahm wurde ihr klar, dass sie mit der Hölle gar nicht soo falsch lag.
Mühsam schälte sie sich aus dem warmen, weichen Bettchen und schlüpfte fröstelnd – weil sau-pinnemann-arsch-kalt - in ihren orangen Plüsch-Bademantel.
Mürrisch stampfte sie aus dem Zimmer und in das daneben liegende Schlafzimmer des Leibhaftigen. Kaum hatte Alex die Tür seines Zimmers aufgerissen, bereute sie es auch schon.
Auf dem großen schwarzen Eisenbett mit Eisenstangen am Kopfende...-
Auf genauere Beschreibung des Geschehens sei an dieser Stelle verzichtet, aber es sei soviel gesagt Lucifer befand sich, sehr gut aufgehoben, in der Gesellschaft einer blonden Krankenschwester mit...hmm...doppel D(?) und einer reizenden Polizistin die zwar nicht mit Holz vor der Hütte aber sehr...mit anderen Fähigkeiten prahlen konnte.
Die drei schienen die langsam Grün-werdende nicht zu bemerken...bis zu der Sekunde als sie sich wieder fing.
„Großer Gott, LUCI! Was TREIBST du da?!“
Sofort erstarrte der Angesprochene, während seine Begleitung doch ernsthaft die Dreistigkeit besaß eiskalt weiter zumachen.
„Alex!...Es ist nicht so wie es...ja doch eigentlich ist es genau so...aber eben auch nicht...“
Alex hob nur abwehrend die Hände.
„Ich WILL es nicht wissen. Du hast zwei Minuten, die Beiden hier heraus zu schaffen, dann wecke ich Betty. Das ist ja EKELHAFT.“
Als sie zu ihrem Zimmer zurück lief, hörte Alex eine verführerische Stimme mit französischem Akzent schnurren „Keine Sorge Süßer, zwei Minuten reichen vollkommen.“ und Alex ging im Kopf noch schnell alle zu Zeit verfügbaren Waffen in dieser Wohnung durch. So schlecht war ihr schon lange nicht mehr gewesen, außerdem...irgendwie hatte sie der Anblick nicht nur wütend sondern auch traurig gemacht, etwas dass seit Thomas aus dem Kindergarten ihre Lieblingspuppe kaputt gemacht hatte. Das gefiel ihr ganz und gar nicht...
Seufzend legte sie sich wieder ins Bett, konnte aber erst einschlafen, als sie die Haustür zufallen hörte. Kurz vor dem Einschlafen kam Alex noch der Gedanke, dass Luci hoffentlich nicht mit ihnen weggegangen war.
B: Gib mir die Nutella!
A: Gleich.
B: GIBT SIE MIR!!
A: Gleich, verdammt noch mal!
B: Gib mir die beschissene Nutella!!
A: Du bist eh zu fett!!
B …!! :C
A: … o.O
B: aber...aber...aber...
A: Urg...sorry Betty, ich wollte...
B: Spars dir! Ich HASSE dich! Tod gib mir die Nutella!
T: Wieso ich, ich bin am weitesten davon entfernt?
B: Gibt mir jetzt irgendwer diese *** *** *** und von einem Hasen *** NUTELLA!!?
A: God damn it! HIER!
B: (glücklich) Danke.
P: Alter, geht’s hier immer so zu?
T: Ne, normalerweise ist es schlimmer.
B: Viel schlimmer...apropos...wo ist Luci?
A: Ich kann dir gar nicht sagen wie egal mir das ist....
T: Hä?
Einen Moment später betritt der besagte Lucifer das Zimmer und begrüßt alle etwas verschlafen. Nur Alex wirft er einen etwas entschuldigenden Blick zu, den sie vollkommen ignoriert und ihr Brötchen weiter durchschnitt.
L: Komm schon...Alex, das gestern war ein Versehn.
T: Hä?
B: Alex?
A: Das ich euch ERWISCHT habe war das Versehen!
B: Alex!
T: Was?!
B: Alex!!
L: Ja....Nein!....D- das war nicht so geplant!
B: Alex!!!
A: So? Wie war es denn geplant?
B: Verdammt, Alex!
L: Amélie hat gesagt-
A: Ah, es hat einen Namen?
L: Das ist jetzt ziemlich unfair ihr gegenüber!
A: Oh, P-A-R-D-O-N, arme Amélie. Ich werde mich das nächste mal entschuldigen-
B: ALEX!
A: Was?!!
B: Teller?
A: Hä?
Ein lautes Knirschen ertönte, als das Keramik endlich unter dem Buttermesser nachgab.
A: Oh...
T: Was ist nur los mit dir?
Alex faucht Tod angsteinflößend an, schmeißt das Messer (nachdem sie es aus dem Tisch gezogen hatte) auf den Tisch und verlässt türzuschmeißend die Wohnung.
B: Was zur HÖLLE war das?!
Ehe auch nur irgendwer antworten konnte, wurde die Tür erneut gewaltsam aufgerissen und Jana kam hereingeschneit.
T: Wo kommst du den jetzt her?
B: Achso...ja, sie wohnt jetzt bei mir. Ihr wisst schon seid Andi gefressen wurde...
T: Naaa dann... Hallo Jana.
J: (winkt) Heii, Tod, Betty...Lucifer.
B: Was geht?
J: Dieses Jahr ist doch wieder das „Rote Ecke Festival“ und da wollte ich euch fragen, ob ihr Lust habt mitzukommen?
B: Aber klar doch, oder Luci? Ja, wir kommen.
T: Du kannst nicht einfach über andere bestimmen!
B: Ich kann es und ich tue es. Oder, Luci?
L: Hm? Was?
B: Danke fürs Zuhören, also Jana, wir kommen.
J: Yey! Also dann... hey...wo ist Alex?
B: Wütend aus der Wohnung gerannt.
J: Aha, verstehe.
B: Keine Sorge, sie kommt aber auch.
J: Coolio...kann ich mitessen?
Ohne auf eine Antwort zu warten setzte sie sich auf Alex' Platz und warf einen kritischen Blick auf die Überreste des Tellers und den tiefen Kratzer im Tisch, stellte aber keine Fragen.
Eine Woche später, in der Alex Luci 100% ignoriert hatte, und 10 Stunden später vor der Stadt Mosscastle:
A: Und warum musste ich jetzt mit auf dieses beschissene Festival?
B: Damit du mal unter lebende Menschen kommst, und das meine ich zweideutig, und sich dein Musikgeschmack um einiges bessert.
A: Ich mag meine Leichen, die sind schön friedlich beschweren sich nicht und sie machen nichts was mich ärgern könnte. Und mit Tod komm ich auch klar.Was meinen Musikgeschmack angeht, mit dem ist alles in bester Ordnung.
B: Alter, der Verkäufer des Musikladens hat dich in die Seniorenabteilung geschickt.
A:Na und? Besser als dieser Krach hier ist das allemal!
J: Das nennt sich Meta-
A: Mir Wurscht! Und warum, bitte, musste der da mit?! (zeigt angepisst auf Lucifer)
B: Weil wir alle Freunde sind und uns ganz doll liebhaben? Was ist eigentlich los mit dir?
A: 'N Scheiß ist mit mir! Wo gibt’s hier was zu trinken?
Alex sieht sich entnervt um und sieht so eien „ganz coolen“ 14-jährigen mit einem noch verschlossenen Papkaron Sankria. Perfekt.
Zufrieden nickend lief Alex zu dem Jungen und nahm ihn den Karton weg.
A: (mit einem vernichtenden Blick) Ein Wort und ich ruf deine Eltern an!
B: (als Alex wieder zu ihnen stößt) Was geht denn? Wir haben eine Flasche Asti, eine Flacshe Cool-up, eine Flasche Sekt und noch diverses anderes Zeug dabei...wohingegen ich nicht weiß wer das alles trinken soll... und du nimmst den Kleinen ihren Alk weg...Warum?
A: Der war VIERZEHN und hat soeben wahrscheinlich die erste Erziehungseinheit seines Lebens erhalten... Außerdem liebe ich meinen Sankria.
J: Aha...klar... Woher hast du den ganzen Alkohol ich dachte, du bist eher gegen solche Sachen.
B: Von Luci natürlich.
J: Natürlich, warum auch nicht...
L: Du weißt schon, Alkohol ist eines meiner besten Werkzeuge, das hat meine Arbeit schon immer erheblich leichter gemacht.
J: Achso...cool... Ja, dann hau mal den Asti her.
B: Nop, das ist meine. Du kannst aber den Cool-up haben, das Zeug ist mir eh zu süß...
J: Ja, ja, her damit.
B: Bitt schön, bite gleich, mein kleiner Alki.
L: Hey, übertreibts nicht jetzt schon, die Nach ist noch jung.
A: Wie die Weiber, die darauf warten, dass du sie abschleppst! Ja, wir wissens, trotzdem danke für die tolle Information!
L: WAS ist dein Problem?!
Alex öffnet ihren Sankria und nimmt einen ordentlichen Schluck, bevor sie den Leibhaftigen eisig ansieht.
A: Um es abzukürzen: DU!
J: Alex, du solltest nicht so viel auf leeren Magen trinken, du verträgst eh keinen Wein... und das auf vollen Magen...
B: Ach quatsch, so lange du noch Prophylaktisch sagen kannst ist alles in Ordnung.
A: Prophylaktisch.
B: (nickt) Passt.
L: Menschen wie ihr sie seid, sind der Grund für meine Überstunden...
J: Egal. Wie hieß das noch mal?
B: Was denn?
J: Dieser dämliche Satz den die Kleinen immer rumbrüllen bevor sie irgendwas bescheurtes machen?
B: Ach so...äh..you only live once?
A:(reißt die Hände in die Luft) YO-LO!
B: Exakt.
Betty kramt ihren Asti heraus und zusammen stoßen die drei lachend an. Luci hält sich vorerst lieber außen vor und beobachtet das Geschehen kritisch, außer Jana (eine Kroatin) waren die Damen alle nicht sonderlich trinkfest....
J: Hey, Alex! Hik Gib mir mal deinen Sankria!
A: (weinerlich) Was?! Warum? Das ist mein....mein...Sank...ri...aaaaaaa!
J: Damit...wenn ich kotzte...ich lila kotze.
A. Hä?
B: (kichert) Sie will einmal in ihrem Leben alle Regenbogen farben kotzen.... aber hattest du lila nicht schon mal?
J: (nickt) Jepp... eigentlich hatte ich alles schon mal...mir fehlt nur noch orange... aber Lila ist toll.
A: … … … Aha...hier.
J: Merci dir.
Li: Jo Leute!
A: Heii Lisa (kichert vergnügt)
J: YO-LO!
B: Prophylaktisch!
LI: Was ist denn mit euch los?
L: Sie haben schon etwas getrunken... etwas...Jana ist aber dafür, dass sie drei Flaschen schwerste Geschütze und jetzt noch Sankria trinkt überraschend standfest... und Alex..ja. Sie stehen noch.
Li: Oh, cool. Aber wie kommts dass Jana noch steht.
L: Kroate? Die nehmen den Alkohol schon mit der Muttermilch auf. Polen, Russen, Kroaten und so weiter, sind nicht tot zu kriegen...glaub mir ich weiß das am besten.
Li: Aha...
A: Heii, Lisa.
Li: Hey, Alex.
B: Lisa?
Li: Ja?
B: Ich..bin...nischt bedrungen!
Li: Jah, ich sehe es.
A: Ha, ha, mir gehts sooooo gut!
J: YO-LO!
A: Yeah!
B: Ich bin nicht betrunken!
A: Gott, wir sind ja so was von überhaupt nicht trinkfest (Lacht)
B: Ich muss mal.
J: Ich will zu Andi!
A: Komm ich geh mit dir (nimmt Betty an der Hand)
Ehe Lucifer oder Lisa reagieren können, werden Alex und Betty bereits von der Menschenmenge verschluckt. Jana torkelte derweil in eine vollkommen andere Richtung, laut nach Andi rufend.
Der Leibhaftige und Lisa sehen sich kurz überrumpelt an, dann rennt die Reporterin hinter Jana und Lucifer hinter den anderen Beiden her.
Als Luci Betty endlich erspürte findet er sich vor einer Dixi-Toilette wieder und hört von innen jemand 21 Guns singen. Jepp, Betty.
Dummerweise fehlte von Alex jede Spur.
Es bedurfte einiger Mühe Betty aus dem Plastikhäuschen zu holen und gleichzeitig am Weglaufen zu hindern (letzten Endes warf er sie sich einfach über die Schulter) aber immerhin war er Lucifer, Herr der Dämonen und so, da sollte man das schon können.
Mit einiger Mühe holte er sein Handy raus und tippte die drei auf der Kurzwahlliste an.
D: Guten Abend, ich hoffe es ist wichtig, ich bin grad etwas im Stress.
L: Ich brauch deine Hilfe. Schnell!
D: Wobei?
L: Betty hat sich betrunken und- URG!
D: Hallo? Ha- Hallo?
B: YOLO! Nichts hält mich auf!!!!
D: Hallo? Hallooooo? Luci?
L: Argh... jah..bin shon da...
D: Was ist da gerade passiert?
L: Ich habe diesen verdammten Psycho schon wieder unterschätzt!
D: Hä?
L: Frag nicht so dämlich, sondern schwing deinen Arsch her! Piep piep piep
Wütend stürmte Luci hinter Betty her und takelte sie von hinten nieder. So viel Stress, und das mit so einer zierlichen Person, Gott sei Dank war Betty kein zweimeter Kerl...
Sie am Pulli zum Sanitäterzelt schleifend hielt er auch gleich Ausschau nach Alex und glaubte sie kurz auf der anderen Seite der Menge stehen zu sehen, konnte sich aber nicht sicher sein.
L: Hallo?
X1: Wie kann ich helfen?
L: Meine...Freundin hier ist etwas... blau und ich wollte fragen ob sie kurz auf sie aufpassen können. Sie wird gleich abgeholt...aber ich muss noch-
X1: Ja, ja schon gut,wir passen auf. Legen sie sie einfach auf die Liege dort.
L: Vielen Dank.
X1: Schon gut wir kennen das.
Den Sanitäter noch mal zunickend lief Luci wieder los.
Alex torkelte fröhlich durch die Menge und tanzte sogar mit irgendjemand. Er war unglaublich groß und ziemlich steif.
X2: Oh...hey!
A: Ich tanze gerade, du störst.
X2: Du tanzt mit einem Baum?
A: (bleibt stehen) Oh.
X2: Du bist ja cool drauf... Willst du zu mir kommen? Ich wohn hier gleich um die Ecke, da können wir gleich noch was trinken...und so?
A: Mit „und so“ meinst du, dass du meinen instabilen Zustand ausnutzen und mich flachlegen willst?
X2: Joa...?
A: Glaubst du, damit mache ich Luci eifersüchtig (hickst) ?
X2: (etwas irritiert) Sicher...
A: Ok, cool, bin dabei.
X2: Chillig.
Der Fremde legte Alex einen Arm um die Hüfte, zieht sie zu sich rann und führt sie Richtung Ausgang. Dummerweise bemerkt er nicht den schwarzhaarigen Mann, mit den rotglühenden Augen, der ihnen mit einigen Abstand folgt. Und he was not amused.
In der Zwischenzeit:
Seufzend lief Darren auf das Sanitäterzelt zu, soviel zu Thema „Luci passt schon auf uns auf.“ Eher er weiter auf den Höllenfürst schimpfen konnte lief eine junge rothaarige Frau laut lachend an ihm vorbei. Er sah ihr nach und blieb verwirrt stehen.
…
…
..
…
…
DAS war Betty!
Blitzschnell rannte er ihr hinterher. So viel dazu!
Betty hüpfte fröhlich lachend durch die Menge und sang aus vollem Hals, ganz egal ob sie den Text kannte oder nicht (sie kannte nicht einen),mit.
Plötzlich stolperte sie über eine Flasche und fiel mitten aufs Gesicht.
B: Auaaa.... ich hab mich in den Finger gestochen! Hat wer ein Pflaster?
Damit lief sie weiter und fragte jeden nach einem Pflaster.
B: Hey,du!
X3: Hm?
B: Du bist aber hübsch.
X3: Danke?
B: Ist das Bier?
X3: Ja?
B: Darf ich einen Schluck haben?
X3: Iaah...hier.
B: Danke. … Hast du ein Pflaster?
X3: Nein...?
B: Okay, tschüss.
X3: Tschüss...??
So hopste sie immer weiter bis sie plötzlich gegen etwas hartes, grünes knallte.
B: AU!... Oh, hallo Herr Jägermeister!
Der angesprochene Polizist und seine vier Kollegen sahen Betty prüfend an, die jetzt wieder laut loslachte.
B: Ha, ha. Sorry. Bei grünen Flaschen muss ich immer an Jägermeister denken.
P1: Vorsicht, Ma'm. Das ist Beamtenbeleidigung!
B: Hey, was ist außen grün und innen hohl?
P: …!!!
B: Schnittlauch, aber schön das ihr euch angesprochen fühlt. (dreht sich um und rennt weg)
Als Darren Betty endlich hinter einem Pommesstand findet bleibt er breit grinsend stehen. Seelenruhig schlafend lag sie da...
auf einem Haufen bewusstlos geschlagener Polizisten. Kichernd hob er sie im Brautstyle hoch und wandte sich zum gehen.
Jana rannte mit einer wirklich, wirklich beeindruckenden Geschwindigkeit durch die, von Alkoholleichen gesäumte, Straße und sah sich genau um.
Eine Gruppe von angeheiterten Punks viel ihr ins Auge und wild winkend lief sie darauf zu.
J: Halloooo...Seid ihr Andi?
X3: Was'n mit der los?
X4: Keine Ahnung, Alter...
X5: Nop, wir sind Stephan, Johannes, Phillip, Justiiiin und der Josch.
J: Servus Leudde, ich bin Jana.
Li: Janaaaa!!!
J: (stolz grinsend) Seht ihr?
Li: (entdeckt Jana und läuft auf sie zu) Komm mit!
J: Ich will aber nicht.
Li: Du gehst jetzt mit!
J: Ich will aber zu Andi!!!
X6: Hey, ich kenn 'nen Andi...
J: WO?!?!
X6: Pff...keine Ahnung wo der sich rumtreibt. Vorhin war er in diese Richtung unterwegs.
J: Cool... Tschau Leudde...(sieht zu Josch) Tschüss Josch, du siehst fei echt gut aus.
X3,4,5,6,7: Tüüüüüüsssiiii Jana (winken)
Jana winkt, reißt sich von Lisa los und rennt weiter in die angegebene Richtung. Auf einem Kauflandparkplatz erst schafft Lisa es, sie einzuholen und von hinten anzuspringen. So dass beide mit einem lauten Uff auf dem Boden aufschlugen.
J: (dreht sich auf den Rücken) Ich wihihihihil zu Andii!
Li: Der ist aber gerade nicht da!
J: Du lügst!
Li: Nein, ER.IST.NICHT.DA! Was willst du überhaupt von ihm?
J: Ihm sagen was für ein riesen Arsch er ist und ihn mit einen Stiefel so in die Eier treten, dass selbst Hörgen eine tiefe und männliche Stimme im Gegensatz zu ihm hat.
Li: Ahaa...Ja aber ist ist gerade nicht da.... Wer ist Hörgen?
J: Hörgen ist weise....und cool...und Hörgen, aber er heißt gar nicht Hörgen...Hi...hi...hi
Jana seufzt zufrieden und schaut hoch in den Himmel, während Lisa sich aufrichtet und den Dreck von ihrer Kleidung klopft.
Li: Hey?
J: Hmm?
Li: Willst du nicht aufstehen?
J: Nein, ich bleib jetzt für immer hier liegen.Schau mal die rosa Wolke sieht aus wie ein Schweinchen.
Li: Iah...es ist stockfinster und ich kann nicht eine einzige Wolke sehen...nirgends!
J: Dann halt die Sterne!
Li: Die Sterne sehen aus wie rosa Schweinchen?
J: Du bist ja sooo unromantisch, du bist wie Alex!
Li: Ja, rotzbesoffen auf dem Kauflandparkplatz liegen ist ja soo romantisch. Ich bin ganz froh, dass Alex NICHT so ist...
J: Ist es! Es ist sooo weich und warm, legt dich doch zu mir!
Li: Ich verzichte dankend. Danke!
Hilfe suchend sah sich Lisa um, was sollte sie nur tun? Auf einmal fiel ihr zwei Punks und einen Goth auf die laut lachend in ihre Richtungen kamen.
L: Hey, ihr da, ich brauch al schnell eure Hilfe!
Die der sahen sich kurz an, liefen aber dann auf sie zu.
X8: Yo, was gibt’s?
X9: Yeah, ich bin Mini.
Erst jetzt merkte Lisa dass der Junge der einzige nüchterne war, dafür waren die beiden Mädchen alles andere als das. Mini und das andere unbekannte Mädchen kicherten ununterbrochen während der Junge, er stellte sich als Max vor, besorgt auf Jana herunter sah.
X8: Was ist mit ihr?
Li: Sie ist besoffen...
X8: Aha... klar... aber sonst?
Li: Nichts weiter, sie sucht nach ihrem verstorbenen Mann um ihn in die Eier zu treten, sonst alles bestens.
X8: DAS nennst du besten?
Li: Naja, wenn du sie nüchtern kennen würdest wüsstest du was ich meine.
X8: Hä?
Li: Egal...hilfst du mir?
X9: Hey, du willst Rührei machen?
J: Hi hi ja so kann mans sagen.
X9: Cool, ich hasse meinen Ex auch.
J: Echt?
Mini setzt sich neben Jana auf den Boden und nickt.
X9: Du verstehst mich. Wollen wir Freunde sein.
J: Au ja, willst du mit mir den perfekten Regenbogen kotzen?
X9: Ich will aber den perfekten Kreis kotzen...
J: Das könen wir ja kombinieren.
Li: Äh... Was geht denn mit euch?
X9: Du verstehst das nicht? Komm mit.
Ehe irgendwer reagieren kann springen beide auf und rennen lachend weg, Lisa, Max und nennen wir sie Uschi, sahen sich kurz irritiert an, zuckten mit den Schultern und gingen zurück.
Li: Lust auf ein Bier?
Ma: Klar, immer doch.
X10: Und Mini?
Li: Keine Sorge selbst im Rausch lohnt es sich nicht Jana anzugreifen...
In der Zwischenzeit brachte Darren Betty zu sich nach Hause und versuchte sie vorsichtig aufs Bett zu legen, was daran scheiterte, dass sie sich im Schlaf schmatzend an seiner Brust festklammerte. Und jetzt?
Seufzend ließ er sich selbst aufs Bett sinken und legte sich mit Betty in den Armen hin.
Schlimmer konnte es echt nicht kommen.
…
…
…
Warum zur Hölle hatte er das soeben gedacht?!
Das war so einer dieser Gedanken, nach denen man sich schreiend unterm Bett verstecken und beten sollte.
Und wie aufs Stichwort begann Betty plötzlich sich auf ihn zu schieben und mit einem hinterlistigen Grinsen auf den Lippen auf ihn herab zu sehen.
D: Oh-oh.
Im Grunde hätte Alex gar nicht sagen können was genau sie da gerade trieb. Immerhin war bei ihr immer ihre Arbeit an erster Stelle gewesen...und jetzt das. Nur der sanfte Alkoholnebel in ihrem Hirn verhinderte erfolgreich, dass sie die sinnlose Dummheit ihres Handelns einsah, nicht das es etwas geändert hätte.
Alex war schon immer ein dummer und verklemmter Dickkopf gewesen, also selbst wenn sie sich bewusst gewesen wäre was sie hier gerade für einen Mist verzapfte, sie hätte nichts dagegen unternommen.
Seufzend sah sie in das Gesicht ihres Begleiters, der sie mmer noch in seinem Arm hielt und schnellen Schrittes zu sich nach Hause geleitete.
Irgendwas sagte, ihr dass es morgen ein böses Erwachen geben würde. Besser nicht weiter darüber nachdenken und betrunken bleiben. Mit diesem Gedanken ließ sie ihren Kopf wieder auf seinen Schulter sinken.
A: Weißt du, du bist echt unbequem, deine Schulter ist zu eckig und du bist zu klein...Luci war immer perfekt zum anlehnen...
X2: Das ist aber schön und warum bist du dann nicht bei deinem Luci?
A: Weil er blöd ist und nicht MEIN Luci. Er ist jedersfrau Luci...und wahrscheinlich jedersmann auch noch... Eigentlich nimmt er alles ins Bett, so lange es gut aussieht und über einen Puls verfügt... obwohl... jetzt wo ich so darüber nachdenke....
X2: Das ist ja EKELHAFT!
A: Ne...nur Luci. Ich hasse ihn.
X2: Dafür redest du ziemlich viel über ihn.
A: Du lässt aber auch nicht locker, wie gesagt, wenn du dich für ihn interessierst und du gut aussiehst – ich kann das in meinem momentanen Zustand nicht beurteilen – dann steht dir nichts im Weg.
X2: Ich dachte dich stören die vielen Affären deine...äh Kumpels...?
A: Stören ist noch kein Begriff...
X2: Ahaa... Also lass es mich mal zusammen fassen, Luci ist ein Freund von dir der dir scheißegal ist, dich pissen nur seine ganze ziemlich verstörenden Affären an. Deswegen bist du sauer auf ihn, besäufst dich und gehst mit einem Fremden mit, dessen Absicht klar und unmoralisch ist um diesen einen Freunde, der dir wie erwähnt egal ist, eifersüchtig zu machen?
A: Jepp.
X2: Merkst du nicht selbst dass da was nicht stimmt?
A: Ich dachte du willst mich nur flachlegen und nicht zu deinem Patienten machen.
X2: Jah schon... ich mein ja nur..
A: Ich hasse Luci und er bedeutet mir überhaupt nichts!
X2: Sicher?
A: (sackt etwas zusammen und flüstert) Doch, er ist mir verdammt wichtig und ich will dass er nichts mit anderen Frauen-
X2: Ich dachte er geht mit allem.
A: ...nicht mit ALLEM herummacht.Ich will das er zu mir... (das letzte ist so leise gemurmelt, dass der Typ nichts mehr versteht)
X2: Was?
A: Ich hasse Luci und finde ihn widerlich?
X2: Verständlich. Hattest...hattest du mal was mit ihm?
A: Gott bewahre, nein.
X2: Gut, sonst hätte ich dich nicht mehr...
A: Sprich es nicht aus, sonst muss ich darüber nachdenken und kotzen.
X2: Na vielen Dank auch...
A: Herrgott du bist ja soo ne Pussy... auf was zur Hölle lass ich mich da ein?
X2: Hey, ich bin ein Meiste im Eiertanz.
A: Wie meinen?
X2: Du weißt schon, etwas Bettsport, eine kleine Hausdurchsuchung, eine kleine Horizontalpolka tanzen.
A: Also ich muss ja verdammt betrunken sein, aber.... irgendwie finde ich das gerade nicht halb so verstörend wie ich es sollte... Kennst du noch mehr Wörter?
X2: Klar, wir können es Lanzenstechen nennen, oder eine Spritztour oder eine Stoßtherapie.
A: Du schleppst nicht viele nüchterne Mädchen ab?
X2: Nop, aber dafür umso mehr besoffene.
A: (nickt) Ok, lass es hinter uns bringen, ich glaube ich werde soeben wieder nüchtern...
X2: Nur noch 100 Meter.
A: Ich sagte JETZT!
Glücklicherweise merkt der Andere, dass Alex kurz davor stand das Ganze zu hinterfragen und geht auch gleich zur Sache...nuja er versucht es, schafft aber nicht mehr als einen ziemlich feuchten Kuss.
Fansziniert beobachtete Alex wie ihr Beinahe-Liebhaber durch die Luft segelte.
Daten werden verarbeitet...
Bitte warten...
Hirn wird wieder heraufgefahren....
Bitte warten...
…
A: Luci?!
L: (starrt stinksauer den Typen an) Ich schlage vor, du verspisst dich bevor ich deine Seelen in den Feuersee schmeiße und dich dort auf ewig schoren lasse! KEINER FASST MEINE FREUNDIN AN!!
Der Typ nickt und rennt schreiend davon, einen dunklen Fleck auf der Hose, genau zwischen den Beinen, lässt sich kurz erahnen.
A: Alter, was sollte das?!
L: Ich kümmere mich nur um dich.
A: Einen Scheiß tust du, ich bin verdammt noch mal erwachsen und was heißt hier „deine Freundin“?
Alex will sich dramatisch umdrehen und davon stolzieren, an und für sich ein verdammt guter Plan...aaaber dafür war sie etwas zuuu besoffen... Mit einem kurzen Aufschrei flog sie ganz elegant auf die...aufs Gesicht.
L: Alles gut?
A: Hmpf...
L: Kannst du ausfstehen?
A: Witzig, ich kann noch nicht einmal STEHEN!
L: Soll ich helfen?
A: Großer Gott, bloß nicht, lass mir meinen Stolz.
L: Äh...
A: Schon gut ich weiß, sag es jetzt nicht! Außerdem ist der Boden echt bequem und vielleicht kommt dieser Typ ja wieder...
L: Komm schon, lass mich dir helfen.
A: Spring von einer Brücke.
L: Das würde ich ohne Probleme überleben...
A: Verdammt.
Lucifer schüttelte grinsend den Kopf und lief zu seiner Mitbewohnerin hin.
A: Ich schwörs dir, fass mich an und ich werde dich zum schreien bringen.
Nur kurz war Lucis Zögern, dann bückte er sich zu Alex herunter und drehte sie auf den Rücken. Schnell fasste er mit einer Hand unter ihre Kniekehlen und an ihren Rücken, um sie dann so hochzuheben.Alex errötete und vergrub ihr Gesicht in seiner Hemdbrust. Eine Weile waren nur Lucis weiche Schritte zu hören, dann beugte er sich etwas zu ihr herunter und flüsterte:
L: Ich habe übrigens gehört was du gesagt hast, über mich.
A: Gut.
L: (kichert) Auch das mit dem wie wichtig ich bin und so.
A: Verdammt.
Wieder herrschte Schweigen.
L: Alex?
A: Was?!
L: Du bist mir auch wichtig.
A: Das will ich auch hoffen, alleine schon weil ich mir den Arsch für dich aufgerissen habe...mehr als einmal, Vitzliputzli.
L: Hä?
A: Keine Ahnung stand im Duden unter Lucifer.
L: Du hast mich gedudet?
A: Ich bin mir sicher, dass es das Wort nicht gibt.
L: Du nimmst es doch sonst nicht so genau.
A: Hmm.. stimmt...
L: (nach kurzem Zögern)Sind wir jetzt wieder Freunde?
A: Waren wir das nicht schon immer?
L: Ich dachte du warst sauer.
A. Hä? Nee, am Anfang schon, aber dann hat es mir nur gefallen wie du die ganze Zeit um mich herumgetanzt bist und nett zu mir warst. Da habe ich das Ganze nur gespielt.
Alex bemerkt wie sich Luci kurz versteift, kurz rechnete sie mit einem Wutausbruch, stattdessen überraschte der Höllenfürst sie mit einem lauten Lachanfall.
L: Du wirst noch mein Ende sein.
A: Ich hoffe, doch nicht zu bald.
L: Du schaffst mich… Aber darf ich dich mal was fragen?
A: Ist es was Persönliches?
L: Ja, schon irgendwie...
A: Dann solltest du sie wirklich jetzt stellen, solange ich noch betrunken bin.
L: Verstehe. Ok, also, warum warst du so sauer als du mich und die Mädels erwischt hattest, ich meine das ist doch nichts neues...oder?
A: Nop, aber bis her hatte ich das immer recht erfolgreich verdrängen können. Schau nicht so, eine Frau wird doch auch mal eifersüchtig sein dürfen.
Luci zog überrascht die Brauen hoch, sagte aber besser nichts mehr.
Erst als er sie bei ihnen daheim in ihrem Zimmer absetzt fragte er noch ein letztes Mal nach.
L: Warum genau, warst du eifersüchtig?
A. Drei Mal darfst du raten.
Damit stellte sich Alex auf die Zehenspitzen und küsste Luci auf den Mund.
Exakt neun Stunden und vierundzwanzig Minuten (für die, die es genau wollen neun Stunden, vierundzwanzig Minuten und genau...JETZT drei Sekunden) später wachten drei junge Frauen an der völlig verschiedenen Orten in drei verschiedenen Betten mit ein und demselben Kater auf. Alle drei stöhnten als ihnen das viel zu grelle Sonnenlicht direkt ins Gesicht strahlte und alle drei drehten sich synchron auf die Seite.
Alle der erstarrten und holten entsetzt Luft.
A,B&J: Oh, heilige Scheiße! NEIN!! Lass das ein kranker Traum sein!