Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Und Gott sah, dass es Dummheit war

 

Hey Alex,

liebe Grüße aus Jamaika. Das Wetter hier ist toll. Andis Hund, Bratze II. Ist gestorben.

Irgendwer hat den armen Kerl überfahren. Jetzt heult Andi den ganzen Tag rum.

So toll mein Göttergatte auch ist, jetzt macht er sogar eine Trauerfeier für den Hund(!).

Ich glaub das pack ich nicht und da gerade Fasching ist, dachte ich komm vorbei.

Betty hat was von 'ner Party gesagt... unter anderem. Du sollst ja „interessante“ Mitbewohner haben. Komme am Montag.

Bussi,

Jana

 

L: Alex? Hey, Alex? Hallo??! Tod, komm schnell irgendwas stimmt mit Alex nicht...

T: (kommt angerannt) Ich wars nicht... hä? Was ist denn da los? L: wenn ich das wüsste hätte ich dich nicht gerufen. Sie hat den Brief aufgemacht, gelesen, ist leichenblass geworden und steht jetzt zeit 20 Minuten so rum.

T: Was steht denn drinn?

L: Ich weiß es nicht...

Tod scheint eine Idee zu bekommen, dreh sich um und verlässt die Küche. Mit einem Kissen in der Hand kehrt er zurück, zögert einen Moment und haut Alex dann das Teil mitten ins Gesicht.

 

A: Aua! Was sollte das denn bitte?!

L: Sorry, du standst da so komisch rum, da haben wir Panik bekommen.

A: Ja, ne is klar...Äh, Jana kommt.

L: Hä?

T: Oh, Gott.

L: Den Namen verbitte ich mir.

T:(übergeht Luci eiskalt) Wann?

A: Montag.

T: Dann bin ich einfach bei der Arbeit.

A: Vergiss es.

T: Das darfst du mir nicht antun...

L:Ich komme mir in letzter Zeit etwas zu oft vor, wie im falschen Film. Wer ist diese Jana?

T: Jana ist schuld, dass ich SIE (zeigt auf Alex) kennen gelernt habe. A: Wenn sie erfährt, wer...oder besser WAS ihr seid...! L: Dann was?

A: Weißt du, Jana ist nicht wie Betty oder ich. Sie ist so ähnlich wie wir, aber nicht ganz so schlimm...meistens. Manchmal, aber nur manchmal, da gibt es eine Kurzschlussreaktion und dann LAUF! L: Gut aber was kann schon groß passieren, wenn rauskommt, was wir sind?

T: Ok, lass es mich so sagen, Alex ist der Schatten, Betty der Wahnsinn und Jana ihre böse Hälfte.

L: Uh...DAS klingt unschön.

A: Jepp... Jana ist meine beste Freundin und ich freue mich, dass sie kommt, aber in der Zeit tut als wärt ihr normal. L: Was sonst?

A: Ehrlich? Ich habe nicht den geringsten Schimmer, mir wärs aber lieber, wenn wenigstens einer meiner Freunde, nicht in diesen Wahnsinn hineingezogen wird.

T: We will do our very best, Sir.

L: (salutiert) Oui, mon general.

A: Ich bin ja so was von geliefert.

Am Montag Morgen, Alex kommt gerade von ihrer Arbeit. In drei Stunden beginnt die Faschingsparty bei Betty. Dort will sie sich dann auch mit Jana treffen. Jetzt stand sie allerdings etwas ratlos vor ihrem Kleiderschrank. Wahrscheinlich würden sich Jana und Betty wieder etwas ziemlich cooles einfallen lasen. Ihr Kostümbestand hielt sich jedoch etwas unter Null.

Na ja, da war noch ihr altes Erdbeerkostüm, und das Cape, welches ihr Tod damals als Arbeitskleidung überlassen hatte. Moment mal... jep, das war so bescheuert, das könnte hinhauen. Also ging Alex duschen, zog sich eine schwarze Leggins und einen gleichfarbigen Rolli an. Dann zog sie das Erdbeeroutfit darüber. Dann nahm sie ein schwarzes T-Shirt und band es sich so um, dass es aussah wie eine dieser Ninja-Masken.

T: (kommt ins Zimmer gepoltert) Hey Alex wir wollen los, bist- … äh? A: Ja?

T: Ist das dein Kostüm?

A: Jep.

T: Und was soll das genau sein?

A: Ich bin eine Ninja-Erdbeere.

T: Ahaa...

A: Na, du musst ja mal gerade reden...du bist doch selbst noch in deiner Arbeitskluft.

T: Nein, das ist mein Kostüm.

A: Ehrlich jetzt? Du gehst als Tod??

T: Hm? Ach nein, ich habe nur meine Maske vergessen. (setzt die Maske auf)

A: Scream? Du gehst als Scream?

T: Cool, nicht wahr.

A: Hmm... doch schon und wo ist Luci.

T: Bei Betty, wegen der Kuchensache.

A: Hä?

T: Sie hat ihn vor die Wahl gestellt. Entweder Tritt in die... seine Männlichkeit oder sie darf sein Kostüm aussuchen. A: Der Arme.

T: (zuckt mit den Schultern) Selbst schuld würde ich da mal sagen. Ach ja, weißt du ob...äh...

A: Phllip kommt auch, ja.

T: Woher...?

A: Nicht sonderlich schwer zu erraten, du stehst ja ganz schön auf ihn.

Mit den Worten tänzelt Alex an ihm vorbei, knufft ihm in die Seite und verlässt das Zimmer. Tod bleibt kurz stocksteif stehen und wirbelte dann hinterher.

T: Hey, Alex. W- warte mal.

A: Jetzt komm schon.

Nörgelnd folgt ihr Tod zum Auto, nach dreißig Minuten kamen sie bei Betty an.

Betty: (reißt die Tür auf) Hallo Alex und Tod... nette Kostüme.

Betty steht mit einem knallpinken Einhornkostüm in der Tür und strahlt ihre beiden, wie sie jetzt erklärt, letzten Gäste.

Lächelnd folgten die Beiden Betty in innere ihres Hauses, in ein Zimmer, welches im 70er/80er Jahre Stil gehalten war. Alles war knallbunt und voll mit Sitzsäcken und Lavalampen. Jepp, sie hatte definitiv viel zu viel Geld.

Im Wohnzimmer saßen Kristi (im Matrosenkostüm), Metallica (eine weitere, vorerst unwichtige Person)(im Elfenkrieger Kostüm), Alisa (ein menschlicher Joint), Philli (...könnte Ritter Rost sein) und....

A: (erfreut) JANA!!!

J: ALEX!!!!

A: JANA!!!

J: ALEX!!!!

Es folgt eine lange und dramatische Umarmung.

Neugierig mustert Alex ihre Freundin. Lange schulterlange Dreadlocks lugten unter dieser riesigen Ballonmütze (ich habe nicht den geringsten Dunst, wie das Teil heißt) eine leuchtend grüne Hose und ein kurzes weißes T-Shirt (mit Weed vorne drauf), nett.

A: Bitte sag mir, dass das dein Kostüm ist. J: Natürlich, ich mache mit Alisa einen auf Partnerlook. A. Coole Idee.

J: ich bin cool.

A: Ja das bist du... übrigens... was ist eigentlich aus Domi geworden?

J: Der war für ein Jahr in Russland um die Auswirkung von atomar verstrahlten Schnee auf in Wodka eingelegten Mais zu testen. Hat dafür den Nobelpreis bekommen und wohnt jetzt mit seiner Freundin Klavdia bei Moskau.

A. Wow, klingt als hätte er Spaß.

J: Das ist mein Bruder.

A: ach Betty?

B: Jepp?

A: Wo ist eigentlich Luci...äh Luca?

B: (böses Grinsen) Der versteckt sich im Badezimmer. A: Wieso?

B: Ich glaub ihm gefällt sein Kostüm nicht.... A: doppelt hä?

B: Erinnerst du dich noch an Eric?

A: Deinen wahnsinnig geilen, aber schwulen Manager? (sabber) wie könnte ich das nicht.

B: von ihm hab ich mir das Kostüm für...Luca geliehen... A: Zeig mal.

Betty kramt das Foto raus:

Alle: Fucking mother of god!!!!

 

A: WO IST LUCA?!

Alisa: Na, den will ich auch mal sehen.

J: Hot... Man Alex warum wohnst du mit solchen Geilheiten unter einem Dach??

T&Pi: Ganz ok...

K: DEN WILL ICH!!!

Metallica: Diesen Luca will ich auch mal sehen.... B: Der sieht sooo GEIL aus.

A: Hey hast du nicht auch noch so ein Kostüm für Tod..d? B: Wieso?

A: (flüstert) Für Phillip.

Betty lacht schallend auf.

B: Gut ich hol nur kurz die Cupcakes und dann hole ich Luc...a.

Alle setzten sich in einen der Sitzsäcke oder auf das grässliche neongrüne, bunt beblühmte Plüschsofa.

Sie führen etwas Samaltalk. Jana berichtet viel über Jamaika und die tollen Typen dort, Andi, Bratze I und II, ihren Laden und so weiter. Alisa erzählt, dass sie sich jetzt für das Schulterfreie Hochzeitkleid entschieden hat. Keine 20 Minuten und ein Tablett Cupcakes später kam Betty strahlend ins Zimmer gehüpft.

B: Sehr geehrte Ladies, Tod und Phillip, darf ich vorstellen? Luca der geile Rengel. Rengel heißt übrigens rebellischer Engel. L: (aus dem Flur) Vergesst es!

Betty seufzt dramatisch und geht durch die Tür. Man hört einen Schrei dann stolpert Lucifer ins Zimmer. Sämtliche Mädchen bekommen riesige Augen und aus Alex' Mundwinkel tropft etwas Speichel.

Lucifer selbst lief etwas rot an und versuchte sich so in einen der Sessel zu setzten, dass weder sein...Rock (??) noch seine Flügel kaputt gingen.

T. (räuspert sich) Und du bist also Jana?

J: Kaum zu glauben. Und du bist...?

T: Todd Herbert Inüber. Nenn mich Todd.

J: Coolio.

L: Ja ich bin-

A: Luca.

L: Hä?

A: DU.BIST.LUCA.

L: Aha... Ja, ich bin Luca.

J. … nett dich kennen zu lernen... Warum hast du nicht vor fünf Jahren in mein Leben treten können.

L: War beschäftigt, mit Stolz und so... aber dank Alex und Betty brauch ich ja so was nicht mehr.

A&B: Ohhhhhhhhh...hast unser Beileid.

L: Todd.

T: Ja?

L: Ich will nach Hause.

Alle: Nichts da.

L:Man...

Nach wenigen Minuten widmeten sie sich wieder einem unverfänglichem Thema und unterhielten sich über dies und das. Nur das sich Jana und Luci so gut verstanden war Alex ein Dorn im Auge.

Pi: Sagt mal, kann man eigentlich in einer Sauna vor Anstrengung ersticken ?

K: Ahh nein!

M: Weiß mans?

Alisa: Jaa!?

T: In so einer Dampfsauna schon...

Pi: Eeeecht? Ist ja cool.

J: Woher weißt du so was?

T: Weil es mein Job ist?

J: Woher soll ich wissen was dein Job ist?

T: Weil ich...-

A: Weil Todd ein, in unserer Gegend, sehr Bekannter Bestatter ist. J: Achso, kann ich ja nicht riechen.

Es klingelt an der Tür. Betty springt auf und verschwindet aus dem Zimmer. Man vernimmt laute Stimme bis plötzlich Gabriel ins Zimmer gerauscht kam.

G: Was ist denn hier los?!

L: Hallo Bruderherz, schön dich zu sehen. G: Spar dir deinen Sarkasmus. Ich habe mit unserer Mutter geredet und wir haben entschieden, dass wir dich wieder in den Himmel aufnehmen und von deinen inneren Dämonen befreien werden. L: Meinen inneren bitte was fürn Ding? Ich bin der Herr der Dämonen, wenn man so will habe ich sie erfunden, ich habe sogar ein Patent darauf. Also was wollt ihr mir bitte austreiben?! Und wie kommst du auf die mehr als bescheuerte Idee, dass ich dich begleiten werde?

G: (mitleidig) Ich ahnte schon, dass du zu lange unter dem Einfluss dieses Teufelsweibes (zeigt auf Alex) stehst. Keine Sorge wir werden dich heilen.

L: Von was denn bitte?

A: Warum bin ich schuld?? Luci gibt’s schon seit Anbeginn der Zeit, mich erst seit 21 Jahren!

Ehe es ausartet betreten Sealtiel, Uriel und Michael den Raum (für die Reli-6er-haber: Gabriel, Michael, Uriel, Raphael... sind Erzengel) packen ihren Bruder an Armen und Pappflügeln und zerren ihn au dem Rauf. Es geht alles ziemlich schnell und nicht einmal Alex und Betty besitzen genug Zeit um sich einen super Plan zu überlegen.

J&M: Was war das denn??

A: Scheiße die haben Luci entführt!! Tod was machen wir jetzt?! T: Gegen Gott?? I-ich weiß es nicht.

B: Wir schnappen uns den Fahrstuhl, gehen in den Himmel und vermöbeln alle, die sich uns in den Weg stellen. A: Du willst dich mit Engeln anlegen?

T: Du willst dich mit Gott anlegen?

Pi: Ich bin dabei.

A: Wir haben keine Zeit, wir müssen hinterher! K: Ohne mich, ich werde mich garantiert nicht mit dem Himmel anlegen!!

B: Können wir uns den Fahrstuhl leihen?

T: Das ist nicht euer Ernst?!

Alisa: Äh... hallo, wovon redet ihr?!

A: Kannst du uns nicht gleich begleiten?

T: (schüttelt den Kopf) Bei aller Liebe. Ich bin der Tod und somit unparteiisch. Ich kann euch nur erklären wie ihr hoch kommt. M: Tod?

J: Himmel?

Alisa: Gott?

B: Kannst du zufällig Gedächtnisse manipulieren? T: Nur bis zu einem bestimmten Grad.

A: Gut, dann kümmerst du dich um die Gäste und Betty und ich- Pi: Und ich!

A: und Phillip gehen Luci retten.

J: Vergesst es, ihr geht nirgendwo hin, bevor ihr mir gesagt habt, was hier los ist!

A: Äh...

B: Öhhh..

T: Hmmm...

B&T: Alex war schuld, sie wird’s dir auch erklären. A: Vielen Dank auch, ihr seid echt die besten Freunde auf der ganzen weiten Welt. (murrt) Kameradenschweine... Also gut, Tod du kümmerst dich um die Gäste und Philli, Betty Jana und ich gehen Luci retten.

T: Du willst sie mitnehmen? Das ist wahnsinn... A: Ja ich weiß, aber Gott wirds überleben.

Tod seufzt und schnippt dann mit dem Finger. Aus dem Boden wächst ein Fahrstuhl dessen Türen sich mit dem altbekannten * Pling *

öffnen. Ohne auf Janas Protest zu hören schleifen der Rettungstrupp diese ebenfalls in die Kabine.

B: Ok ich drück auf Himmel.

A: Nein! Das dauert zu lange wer weiß wie groß er ist. Drück auf I.N.R.I

B: Hä?

A: Wir wollen zum Chef, schon vergessen?

Betty drückt schmollend den I.N.R.I Knopf und wieder ertönt die nervtötende Fahrstuhlmusik. Unterwegs erklären die drei Jana so gut es geht alles was in den letzten fünf Jahren passiert ist.

J: Ok, zusammengefasst. Du (zeigt auf Alex) wohnst mit dem Tod, der Kerl mit den langen silbernen Haaren und Lucifer, der mit den schwarzen Haaren unter einem Dach.

Alex nickt.

J: Und das, weil du damals ein Praktikum beim Tod gemacht hast?

Alex nickt.

J: Das hast du gemacht, weil du mich damals gerettet hast?

Alex nickt.

J: Aha....und wie passen die beide in die Geschichte?

Schweigen.

A: Phillip hat es über eine Kurzgeschichte von mir erfahren und hat zum Spaß gemeint, dass er auch gerne mal den Job übernehmen würde und da ich Hilfe gebrauchen konnte.... Dann hat er sich in Tod verknallt und gehört jetzt schon fast zur Familie... P: Das stimmt-

J: Und Betty?

A: Ehrlich gesagt? Keine Ahnung, die war plötzlich dabei....(schaut nachdenklich zu Betty)

Betty grinst nur und zuckt mit den Schultern.

J: Und die Typen vorhin?

A: Waren Erzengel.

J: Und die haben den Teufel in den Himmel gebracht... A: Um ihn wieder gut zu machen.

J: Und das wollen wir nicht.

A: Genau.

J: Weswegen wir jetzt in den Himmel einbrechen, und mit Gott und seinen Kriegern anlegen und Lucifer, den Höllenlord, befreien. Warum?

B: Alex steht auf Luci. (Lacht)

J: Was?

A: NEIN!

J: Und warum nennt ihr ihn Luci?

A: Er hats mir angeboten...er bietet es ihm jeden an nur keiner traut sich...bis auf Betty und mich.

J: Verständlich, ich würds mich auch nicht trauen. A: Warum?

J: Weil er böse ist.

Alex und Betty sehen sich an und prusten laut los.

In der Zwischenzeit:

Zusammen mit ihrem sich stark wehrenden Bruder betraten die vier Erzengel das Himmelsreich durch ein großes Goldenes Tor. Empfangen wurden sie durch ein grelles, warmes Licht und riesige flauschige Wolkentürme. Der Boden schien aus Watte zu bestehen und glitzerte in diesem nervigen Licht. Alles in allem sah es aus wie Winter Wonderland.

Der Teufel gab seine Gegenwehr auf und besah sich seine alte Heimat. Hmm sah noch genauso aus, wie vor Millionen Jahren. Also widerlich weiß und rein. Angeekelt versuchte er seinen Würgereiz zu unterdrücken.

Wie hatte er hier nur jemals leben können? Seine Brüder schleiften ihn durch das unübersichtliche Labyrinth aus Wolken, bis sie vor einem gigantischen Tempel...oder besser Schloss ankamen.

Ohne auf seinen Protest zu achten schleiften sie ihn weiter durch das auch hier goldene Tor. Drinnen wurden sie schon von jemanden erwartet.

„Lucifer!“, eine ihm nur allzu bekannte Stimme ertönte und hinter einer Wolkenwand tauchte auch schon ihr Besitzer auf. Raphael.

Der Racheengel war mit Lucifer der einzigste Engel der kein langes gold-blondes Haar oder eine Augenfarbe, die aussah wie flüssiges Gold besaß. Stattdessen hatte er kinnlanges rotes Haar und braune Augen, mit denen er jetzt Lucifer sorgenvoll musterte. Seine braunen Augen schienen sich direkt in Satans rote zu bohren. Wie alle anderen trug Raphael ein bodenlanges weißes Gewand und Sandalen. Seine Flügel, die Flügel eines Erzengels, reichten vom Boden bis 10cm über seinen Kopf.

Er strahlte vor Freude, als er seinem gefallenen Bruder um den Hals fiel.

R: Du bist wieder zurück! Hier, (hält Luci ein weißes Stück Stoff unter die Nase) ich habe dir auch gleich etwas zum Anziehen mitgebracht.

Luci nimmt nur mäßig begeistert den Stoff in die Hand und begutachtet ihn.

Naja, noch immer besser als dieses Kostüm. Also entfernt er die Pappflügel von seinem Rücken und wirft sich den weißen Stoff über. Ach du heilige Kake, jetzt sah er aus wie Jesus böser Bruder...sein schwuler, böser Bruder.

Grinsend legte er sich seine Hände auf den Bauch und langsam färbte sich sein Gewandt schwarz. Als jedoch seine Hände dort blieben wurde es sogar dunkler als schwarz, eine Farbe die im Himmel strengstens verboten war (und für die, dem Autor kein Name eingefallen war). Das erschrockene Aufkeuchen, als er seine schwarzen Flügel entfaltete ignorierte er geflissentlich und stieß die letzten Türen vor ihm auf.

Vor ihm eröffnete sich eine große gold-sielberne Halle.

Links und rechts hielten hunderte von Säulen die Decke... das heißt, wenn es eine gegeben hätte.

Stattdessen erhellte der wohl schönste Sternenhimmel den übergroßen Raum. An seinem Ende befand sich ein steinernes Podest. Auf ihm wiederum drei goldene Stühle (in Ermangelung des Plurals für Thron) auf denen vier ihm nur zu bekannte Menschen saßen. Gott, Maria (sie hatte Jesus auf ihrem Schoß), der heilige Geist und Väterchen Zeit (er stand hinter Gottes Thron). Als Gott Luci erblickte, lächelte sie wohlwollend.

Gott: Lucifer! Wie schön dich nach all der Zeit wieder zu sehen! L: Ist ja nicht so, dass ich eine andere Wahl gehabt hätte.

Seine Brüder keuchten entsetzt bei diesem Ton auf und Gott schien auch einen Moment lang zu zögern. Egal was sie jetzt tun wollte, sie wurde von einem * Pling * jenseits der Säulen unterbrochen. Man hörte ein Keuchen und schon stolperte eine Ninja-Erdbeere, gefolgt von einem Einhorn, einem Ritter Rot und einem Junkie in die Halle. Luci konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen.

Geblendet von dem göttlichen Licht kniffen die vier Teufels-Retter die Augen zusammen, als die den Raum betraten. Alex war noch ziemlich die erste, die sich an das Licht gewöhnte. Vor ihr erstreckte sih eine riesige Halle an deren Ende sich ein gigantisches Podest befand. Auf dem Podest saßen einmal eine dunkelhäutige, schöne Frau in purpur, mit einem etwa vierzehn jährigen Jungen auf dem Schoß. Der kleine war schwarz und hatte eine weiße Jeans, weiße Sneaker und ein weißes Muscleshirt an. An und für sich sah er also ganz gut aus. Neben ihr auf einem noch größeren Thron saß eine...Braut? Sie trug ein Bodenlanges weißes Kleid und ihr Gesicht wurde von einem Schleier verdeckt. Keinen Millimeter Haut sah man. Hinter ihr stand ein Mann ende 40. Er sah trotz altmodischer Kleidung und Bart verdammt sexy aus und ganz rechts saß ein schwarzer im weißen Jazz-Anzug.

B: Äh...Alex?

A: Hmm?

B: Sicher, dass das der Himmel ist?

A: Ich weiß nicht... hey da ist Luci! Halooo Luci!! Sind das deine Brüder?

L: (schaut hinter sich auf seine Brüder) Jepp, das sind sie. Was in aller Dämonens Namen tut ihr hier?

A: Wir wollten uns Zuckerwatte kaufen und alle Welt weiß doch, dass die beste aus himmlischen Wolken gemacht wird.

J: (kommt auch hinzu) Wir sind hier um dich zu retten. Pi: Großer Gott was ist das den für eine Freak Show?

Der schwarze Jazz Mann (hG) stand auf und schaute sich alle drei grinsend an.

hG: Die Freakshow sind Maria, Jesus, Gott und Väterchen Zeit.

A: Oh... hmm... ich hab mir Jesus immer...keine Ahnung..größer und...weniger schwarz vorgestellt und Gott etwas...männlicher? HG: (lacht) Du gefällst mir Kleine wie heißt du? A: Alex...

hG: Hallo Alex, weißt du wer ich bin?

B: Ich weiß es... … ne doch nicht..

J: Ist doch einfach.. das ist der heilige Geit. HG: Ding ding Hundert Punkte.

A: Warte mal... das bedeutet das Jesus DEIN Sohn ist?! HG: So isses..

A: Und Maria?

HG: Ist mein weib.

B: Und warum sag Gott nichts?

HG: Weil die Stimme Gottes euch wahnsinnig machen würde und ihr Anblick würde euch die Augen zerplatzen lassen. B: Cool...hey Gott sag mal was!

Jana und Phillip schlugen Betty in die Seite.

J: Betty, das ist GOTT so kannst du nicht mit ihm..äh ihr reden. A: Doch, find ich schon, sie hat uns immerhin unseren Freund weggenommen!

Gott: Was soll ich gemacht haben?!

Gottes Stimme schallte durch den Raum und ging den vier Menschen durch Mark und bein.

L: NEIN!!

VZ (Väterchen Zeit): Dies war ihre gereche Strafe. Je (sus): Schade ich fand sie toll...

Maria: Musste das sein?

HG: Ach menno, gerade als es mal lustig wurde.

 

Alex und ihre Freunde stehen kurz mit glasigen Blick da und starren einfach so vor sich hin. Dann blitzelnten sie kurz sahen sich an und brachen in schallendes Gelächter aus.

B: (fängt sich kurz) Wissen sie, das mit dem Wahnsinn ist etwas sinnlos bei uns. Sie können ruhig mit uns reden. A: Aber netter Versuch.

Der heilige Geist bricht in ein solches Gelächter aus, dass er vom Thron fällt, auch Maria und Jesus schienen erleichtert. Nur um Gott begann es gefährlich zu flimmern.

L: Verdammt haut ab, ich komme hier schon klar! A: Was tust du? Klarkommen? Ja is klar!

B: Also wie ich das sehe wirst du von deinen eigenen Brüdern bewacht und von deiner Mutter..oder was ist Gott eigentlich für Engel?

A: Keine Ahnung vielleicht ist Gott so was wie Doktor Frankenstein und die Engel seine Monster.

Pi: Ich finde eher sie sind sein Werk, sie wurden vielleicht genauso gefertigt wie der Mensch.

J: Was heißt hier gefertigt schon mal was von Evolution gehört? A: Hmm. Stimmt auffallend...

VZ: Wie können sie es wagen?!

HG: Die sind echt gut, dürfen wir sie behalten? Jesus: Au ja, bitte Oma!

A,B,J,Pi: OMA!?? Gott ist Oma?

B: Also hatte ich Recht.

A: Nix hattest du.

Gott: Ich gebe euch eine letzte Chance, entweder ihr verlasst den Himmel-

A&B: NEIN! Vergiss es Gott.

 

Allgemeines Entsetzen, noch nie hat jemand GOTT unterbrochen.

A: Luci ist mein Freund und ich werde ihn garantiert nicht im Stich lassen, weil sie so eine komische Phase durchmachen. B: In wirklichkeit steht sie auf ihn.

Pi: Also doch?

A: Nein! Und das passt auch gar nicht hier her. L: (murmeld) Ich bin ja so was von erledigt.

Raphael klopft ihm aufmunternd auf die Schulter.

Gott: Noch nie. Niemals, nie nicht hat so jemand mit mir geredet. A: Dann wurds mal Zeit. Luci hat all die Jahre einen super Job gemacht, ist mei...unser Freund und jetzt kommen sie wegen eines Hirn-

J: Was Alex sagen wollte ist, bitte lassen sie Luci...fer gehen. A: Äh...genau..

Gott: Wisst ihr, ich existiere jetzt schon länger als die Zeit, fragt meinen Mann (zeigt auf Väterchen Zeit)-

A&B: Mann??

Gott: UND NOCH NIE hat mich jemand unterbrochen. Niemals hat es jemand gewagt mir zu widersprechen. Außer Eva und ihr isst ja was mit ihr passiert ist. Und jetzt muss ich mir von einer dämlichen Erdbeere sagen lassen, dass ich eine schlechte Mutter bin?!

A: Also genau genommen haben sie alles richtig gemacht, Luci ist ein ganzer Prachtkerl geworden, aber warum lassen sie ihren eigenen Kindern keinen eigenen Willen?

Gott: … Du meinst ich soll ihn in DEINEN Armen lassen?

A: Meinen was?? Nein, warten sie mal da haben sie was ganz falsch aufgefasst zwischen mir und Luci läuft absolut-

L: Angenommen wir würden uns von ganzen Heren lieben, dürfte ich dann wieder Heim?

Gott: Ist das denn der Fall?

L: Absolut. Ich werde dich bis in alle Ewigkeit hassen, wenn du sie mir wegnehmen würdest.

Gott: Sie wird altern und sterben.

L: Nicht wenn ich sie unter meinen Schutz stellen würde. Gott: Liebst du sie denn so sehr?

L: Absolut, ja...doch unbedingt.

Gott: Und du Alexandra?

A: Äh...hä? Was? JA, klar unbedingt...

Gott: Dann kann ich mich nicht länger in euren Weg stellen, du kannst gehen Luci, bitte verzeih mir.

L: Klar, kein Problem Mami.

Ohne auf den Rest von Gottes Worten zu achten renen alle zum Aufzug und fahren zurück zur Erde.

J: Euch ist schon klar, dass ihr gerade Gott

belogen habt.

L: Hallo ich bin der Teufel. Ich darf das.

A: Übrigens scharfes Outfit, wieso sehe ich erst heute mal deine Flügel?

L: Gefallen sie dir?

A: Ja, nett.

J: Sicher das das gelogen war?

A&L: JA!

Pi: Betty atte Recht,, mo..ment mal WO ist Betty.

Alle sehen sich um, keine Betty.

A: (stöhnt) Arme Gott...deine Brüder tun mir jetzt doch etwas leid. L: ach was, das packen sie schon...nur Raphael tut mir etwas Leid...

A: Warum?

L: Er hat ein Sixpack...meine Fresse..

A: Na toll...dann muss ich jetzt Gott retten? L: Wenn es dir nichts ausmachen würde...

 

Als sie wieder mit einem * Pling *

zu Hause ankamen stiegen alle außer Alex aus, diese fuhr wieder hoch.Während der Fahrt sah sie auf die Uhr. 5 Minuten! Hoffentlich stand der Himmel noch!

Kaum war Alex oben angekommen sah sie schon das Dilemma. Die Halle war vollkommen leer bis auf Geist...heiliger Geist, der bewusstlos auf dem Boden lag. Ein fetter Knutschfleck auf seinem Mund. Bewusstlos geknutscht.

Gott und Väterchen Zeit versteckten sich hinter einer der Säulen und zeigten wortklos in die Richtung in die Betty verschwunden sein musste. Na dann mal los.

Nach weiteren zwei Minuten war Betty von dem armen Raphael heruntergezerrt und wieder in den Fahrstuhl gebracht. Unterwegs durfte sie sich Alex' halbherzigen Anschiss anhören und versprach es nie wieder zu tun.

Alex hatte da ja ihre Zweifel, aber was solls.

B: Alex?

A: Ja?

B: Ich tu es nie wieder unter einer Bedingung. A: Die wäre?

B: Wir verkuppeln Phillip und Tod.

A: … Na gut.(böses Lächeln.)