Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Rettet die Zukunft und so weiter... Teil II

 

Hey Leute, Freunde und Kameraden, dies ist der zweite Teil meines (hoffentlich) Dreiteilers (sieht aber nach mehr aus... -~-). Es handelt sich nur um eine einzige Zeit, weil ich diese sehr zu schätzen weiß...und Jana mir sonst die Hölle heiß gemacht hätte... und das Kind kann zuschlagen... auf jedenfall hier ist es! DA-DAAA, ich hab sogar eine klitzekleine Bonusstory drangepackt, damit ich später nichts erklären muss (also lest sie bitte und stellt nicht kurz danach irgendwelche Fragen, dann komme ich mir immer so... unbeachtet und langweilig-schreiberisch vor^^). Die Lyrics am Ende gehören nicht mir, ja den König hats gegeben und ja die Mode damals war tatsächlich so, sollte es aber dennoch Unklarheiten geben schreibt mir, dann fühle ich wenigstens beliebt XD

P.S.: Jeder der hier vorkommt durfte sich seine Gewandung selbst aussuchen... wundert euch nicht.

 

Wir schreiben das Jahr 1730 am 2. April an der sächsischen Landesgrenze.

 

Kurz wird dir voarabendliche Stille durch ein Zischen, gefolgt von einem grellen, scheinbar aus dem nichts kommenden Blitz durchbrochen.

 

A: (sieht sich um) Nett...ein Wald.

J: Jah... das habe ich mir auch ein klein wenig anders vorgestellt...

Li: Arg, nicht schon wieder ein Wald. Hast du dich vielleicht in der Zeit geirrt?

B: Wo sind wir hier überhaupt?

A: Da wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, würde ich mal vermuten.

J: Hmm... jah also die Zeit müsste stimmen...und der Ort eigentlich auch. Es muss zumindest ganz in der Nähe sein. (sieht Alex an) Alex, wohin?

A: Warum bei allen Göttern frägst du MICH das?

J: Du weißt doch auch sonst alles...

A: Weißt du, Geographie war noch nie so ganz...du weißt schon...mein... Hmm... ich würde mal sagen, da lang.

B: Warum?

A: (zuckt mit den Schultern) Warum nicht?

AL: Ist ein Argument.

 

Alex nickt und lief in die angegebene Richtung.

 

J: Das war aber auch kein Argument.

Li: (lacht) Ha ha wir werden sterben und zwar alle.

J: Und das ist lustig weil?

Li: Ich immer wusste, dass es Alex' Instinkt sein wird der uns tötet.

J: Das traurige ist, dass ich dir gar nicht widersprechen kann.

Seufzend eilen sie schnell ihren Freundinnen hinterher.

 

Schon nach wenigen Minuten merkt Alex, dass das ganze vorne und hinten nicht hinhaut, da es nur immer dunkler und der Wald immer dichter wird, aber sie gehörte nun einmal nicht zu den Menschen die sich eingestanden, dass sie falsch entschieden hatten. Sie gehörte generell zu den Menschen, die niemals Fehler machten...oder sich das erfolgreich einredeten.

Also liefen sie weiter und hörten Bettys Liedern zu (sie liebte es zu zu singen wenn ihr langweilig war, sie Hunger hatte, sie gerade etwas tat... nun ja sie sang einfach immer...). Nur als sie mit einer kindlichen Stimme anfing Ring around the Rosie zu singen wurde es Alex doch zu bunt und sie brachte sie dazu das Lama-Lied zu singen.

 

Li: Alex?

A: Hm?

Li: Kann es sein, dass wir uns verlaufen haben?

A: Nein, es kann nicht sein.

Li: Aha...gut.

A: Weil wir uns nämlich ganz sicher verlaufen haben.

Li: Oh...

J: Und wann genau wolltest du es uns sagen?

A: Ich dachte ja eigentlich, dass es klar ist.

Al: Und warum laufen wir stramm weiter in die offensichtlich falsche Richtung?

B: Hast du eine andere Idee?

Al: Wir lauen einfach zurück?

 

Alex und Betty sehen sich kurz an und lachen dann.

 

B: Sagst du es ihr?

A: Nah, mach du es nur.

B: Siehst du den Baum da?

Al: Ha ha witzig, welchen Baum explizit?

B: Der da, der aussieht wie eine alte Frau?

Al: Äh... der da? Ach Betty, hier sieht fast jeder aus wie eine alte Dame!

B: Ne, der da. Komm schon, der könnte aus nem Horrorfilm stammen.

Al: So wie der ganze Wald, aber ich weiß welchen du meinst.

B: Gut, da laufe wir nämlich schon zum achten mal vorbei. Was sagt dir das?

Al: Das wir im Kreis laufen?

B: Exakt, und zurück zu deiner Frage warum wir nicht zurücklaufen, wurde sie beantwortet?

Al: Und was ist jetzt euer Plan? Weiterhin im Kreis laufen?

A: Joa, schon.

J: Gott, Alex ich zeig dir gleich wo du dein Ego hinschieben kannst, es hat was mit einem Ort zu tun, wo die Sonne garantiert niemals hinscheint.

B: Ach komm schon Jana, Alex hat sich immerhin Mühe gegeben.

J: Die kann sie gleich hinterher schieben, wir spielen hier gerade Hänsel und Gretel 2.0 nur dieses Mal scheint die Hexe zu gewinnen.

A: Negative Suggestionen lassen negative Ereignisse eintreten.

J: Eintreten? Keine schlechte Idee, komm nur her.

A: Uah! Betty hilf mir.

Li: Kommt schon Leute so wird das nichts! Wir müssen MITEINANDER statt GEGENEINANDER arbeiten! Jesus!

A: Ahaa... Ok... irgendwelche Pläne?

 

Da natürlich keiner etwas konstruktives beitragen konnte, wurde erneut der bescheuerte Entschluss gefasst Alex zu folgen. Nach einer Weile drang plötzlich ganz leise, fröhliche Musik zu ihnen durch und Lisa begann verwirrt zu schnuppern.

 

Li: Sagt mal, riecht ihr das auch?

A: Was denn?

B: (strahlend) ESSEN!

J: Hey...du hast recht! Riecht wie...Braten?!

AL: Jetzt riech ich es auch... von wo kommt das?

 

Bett schnupperte kurz, stürmte dann aber gleich los. Kurz sahen sich die anderen noch einmal an, dann folgten sie ihr.

Wenn es ums Essen ging konnte man sich zu 100% auf sie verlassen. Und tatsächlich, als sie aus dem Wald traten staunten die Damen (hust) nicht schlecht.

Vor ihnen erstreckte sich ein riesiges Feld mit bunten Zelten. Aus jeder Richtung drang eine andere Musik zu ihnen und zwischen den Zelten liefen Soldaten hin und her. Bunt gekleidete Diener trugen silberne Tablette beladen mit den exotischten und besten Speisen von einem Zelt zum anderen und irgendwo schienen ein paar Musikanten einige Lieder zu spielen. Jana und Alex sahen sich kurz an, während Betty schon auf die Zelte zusteuerte.

 

J: Wo gedenkst du bitte hinzugehen?

B: (runzelt die Stirn) Zum Essen?

A: Auf keinem Fall!

B: Kein Essen?

J: Nein, das geht nicht...leider...

B: Aber...aber...warum nicht!?

A: Du siehst doch wie wir aussehen! So werden wir nicht weit kommen!

B: Lass das nur meine Sorge sein.

A: Nein, Betty, wir töten keine Vergangenheits-Menschen. Du könntest deine Ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-Großeltern töten und damit deine Geburt verhindern...oder schlimmer du könntest die UNSERER Ur-ur-und-so-weiter-Großeltern verhindern!

B: Und was ist jetzt der Plan?!

 

Alex schwieg kurz und senkte den Blick.

Dann hellte sich ihre Miene wieder auf.

 

A: Ich glaube, ich habe einen Pa-h-lan.

J: Und welchen?

Li: Werden wir JETZT sterben.

A: Einen guten... äh..nein? Glaube nicht...also es ist nicht wahrscheinlich.

J: Aha...und wie sieht der aus, dein ach so toller Pa-h-lan?

A: (grinst) Er ist riskant und wir werden lautlos und unsichtbar...kurz Ninjas sein müssen.

J: Wenns sonst nichts ist.

Li: Sag ich doch, wir sind gearscht.

A: Euer Optimismus in allen Ehren, wirklich, aber ihr könnt mich auch mal vertrauen.

Al: Alex, niemand vertraut dir.

A: Aber.. ja, hast recht. Aber dieser Pa-h-lan könnte sogar hinhauen...zumindest kann nicht allzu viel schief gehen.

J: Was wäre das schlimmste was passieren könnte?

A: Wir werden erwischt und wegen Bettys roten Haaren und unserem Auftreten für Hexen erklärt, leugnen es, werden aufs Grausamste gefoltert und dann hingerichtet durch den Scheiterhaufen.

Li: Oh...und das wenigste Schlimmste?

A: Wir werden erwischt und wegen Bettys roten Haaren und unserem Auftreten für Hexen erklärt, leugnen es NICHT, werden also nicht aufs Grausamste gefoltert sondern sofort hingerichtet durch den Scheiterhaufen.

J: Klingt beides nicht sonderlich berauschend.

A: ABER es kann nicht viel schief gehen.

B: Ist ein Argument.

A: Tun wir es!

J: Hört auf sie immer in ihrem Wahn zu bestärken!

B: Besserer Plan?

J: (seufzt) Nein.

A: (Nickt) Dann los.

 

Möglichst leise (und das war immer noch verdammt laut) schlichen sie sich an eines der Zelte an. Instinktiv entschied sich Alex für ein grünes Zelt, worauf hin Jana die Führung übernahm und sie zu einem roten führte, das exakt auf der andern Seite lag. Sicher war sicher. Glücklicherweise waren die Soldaten etwas beschwippst (um nicht zu sagen sturzbetrunken) so, dass sie trotz ihrer...Nicht-leisen Art ins Innere gelangen konnten.

Drinnen sahen sie sich interessiert um und schlucken auch gleich hart.

 

B: Was zur Hölle ist denn DAS??

A. Hmm... dem Schnitt nach...und der Zeit in der wir uns befinden... ist das barocker Mode, der grauen und langweiligen Farbe stammen diese Kleider entweder aus Italien, Deutschland oder Österreich... vielleicht auch England, weil da eine Melone liegt... die zu dieser Zeiteigentlich noch gar nich Mode war...

Li: Seit wann bist du denn bitte Experte für irgendetwas das mit Mode zu tun hat?

A: Wie darf ich das verstehen?

Li: Naja du bist nicht gerade... du weißt schon...

A: Lisa?

Li: Ja?

A. Du bist jetzt besser still oder wir verlieren dich aus versehen in der Steinzeit. Hmm... hey schaut mal da, französische Mode. Sieht aus als hätten die Herrschaften denen dieses Zelt gehört für jeden Tag ein anderes Gewand mitgebracht.

 

Alex sah sich die verschiedenen Gewänder an und zog kichernd eines hervor.

A: Schaut euch das mal an.

 

Um es einfach zu beschreiben, es sah aus wie ein kopfloser Schwan. Das Kleid war von einem sehr hellen weiß mit einem Hauch von bläulichem Schimmer, mit gigantischen Trompetenärmeln und ewigst viel Verzierungen. Von dem Geld, welches dieser Haufen schlechten Geschmacks gekostet haben dürfte, konnte man sicher eine siebenköpfige Bauernfamilie, plus Knecht und Magd drei Jahre lang ernähren. Da konnte man nur den Kopf schütteln.

 

J: Hey...Alex... denen fällt doch sicher nicht auf, wenn ein oder zwei Kleider fehlen.. oder?

A: Ah... jah.. das war ja eigentlich auch der Plan...

B: ja klar.

A: warum sonst hätte ich mich in so ein Zelt schleichen sollen.

Al: Stiimmt...

A: Nicht wahr?

B: Heißt das jetzt, dass wir uns eines aussuchen dürfen? Echt (hüpft vor Freude)?!

A: Joa... warum nicht...

 

Sofort schwärmen alle aus und verschwanden zwischen den Regalen, der Traum eines jeden Mädchens: einmal Prinzessin in schönen Kleidern sein und auf einem Ball tanzen.

Nur Alex und Lisa blieben an Ort und Stelle. Alex, weil ihr nichts ferner lag als einen Tag Prinzessin zu sein, geschweige denn ein Kleid zu tragen. Sie hatte sich ja schon einmal zu einem Dirndl überreden lassen, aber ein Ballkleid aus dem Barock, das ging dann doch etwas zu weit.Lisa blieb aus dem simplen Grund stehen, den man wohl kurz als mentale Überlastung bezeichnen konnte. Sie liebte es schöne Kleider zu tragen, nur war ihr das alles etwas zu hoch. Da hingen dicke Ledergürtel, dort ein großer runder Korb und überhaupt waren die Kleider gar nicht in ihrer Größe (gut, das war das Hauptproblem, da Lisa wirklich mit Abstand die Kleinste war).

 

A. Brauchst du Hilfe.

Li: Ich glaube nicht, dass es hier was in meiner Größe gibt (traurig).

A: Ach was, die haben sicher Kinder.

Li: Hey, so klein bin ich gar nicht.

A: (runzelt die Stirn) Ähem... doch, bist du.

Li: Gar nicht wahr, du bist einfach zu groß (schmollt)

A: Jah, daran wird’s liegen.

 

Alex sah sich kurz um und fand tatsächlich einen kleinen Holzschrank mit Kleidung für... naja sie könnten auch von Kleinwüchsigen stammen... der Größe nach.

Alex fischte es heraus und zeigte es stolz Lisa.

Li: Auf gar keinen Fall.

A: Warum?

Li: Es ist babyblau, mit grell pinken Rüschen..und schleifen...und es sieht aus wie das Kleid von dieser Porzellanfigur aus Toy Stories. Nein!

A: ut, dann nicht, du hättest damit aber sicher süß ausgesehen. … hmm... hey, schau mal das, wie wäre es damit?

Li: Was zum... ach, ok.

 

Alex hielt ein spanisches crimson rotes Kleid Kleid hoch. Vorne war ein kleines Kreuz befestigt und auch sonst war klar erkenntlich, dass dieses Kleid aus dem christlichen Spanien kam.

 

Alex war sogar so freundlich und half Lisa beim anziehen (was nicht gerade leicht war), gegen Ende packte sie sogar eine Perücke über ihren Kopf. Die goldenen Locken standen ihr echt verdammt gut.

Dann tauchten auch Jana und Betty wieder auf (Alisa blieb verschollen).

 

J: Alex, hilfe... die Sachen sind... komisch...

B: Und wofür ist dieser Lederlappen.

 

Alex lacht amüsiert und hilft auch ihnen mit den Sachen (die Lederlappen hat man sich damals um die Hüfte gebunden um die Hüfte breiter aussehen zu lassen [jah, das war damals wirklich Mode])

Jana hatte sich für ein dunkelrotes Satinkleid mit großen Schleifen und schwarzen Rüschen entschieden. Bettys Kleid war von einem sanften grün und hatte dunkel grüne Muster vorne.

Alisa kam mit einem weiß-rotem Seidenkleid um die Ecke (jeder hatte sicherlich Mühe dabei, sie nicht zu fragen wie sie das gemacht hatte...ohne Hilfe).

 

A: Hey, das sieht aber gut aus.

B: Jah echt geil, aber es toppt nicht meines!

Al: Jah schon klar.

J: Hey, Alex was ziehst du denn an?

A: ach ja und vergesst nicht eure Brille abzunehmen, Lisa und Jana.

J: Alex?

A: Einen Teufel werde ich tun und da raus gehen...in so einem Fetzen.

J: Was heißt hier Fetzen.

Li: Ach komm schon.

B: jah, willst du uns echt beaufsichtigt in der ach-so-empfindlichen-Zukunft rumrennen lassen?

A: Verdammt... jah, gebt mir zehn Minuten.

 

Damit wandte sich Alex um und verschwand auch zwischen den Regalen.

Anfangs machte sich Alisa noch eine elegante Hochsteckfrisur und weil Alex einfach nicht kam verpasste sie Betty und Jana auch eine. Betty Haare stecke sie steil nach oben und fixierte sie mit vereinzelten Zöpfen in die sie auch ein paar Rosen einflechtete, während Jana eine eher klassische Frisur bekam, die sie mit Perlenkopf-Haarnadeln stabilisierte. Dann streute sie noch etwas Puder auf Bettys Haare um diesen den Rotstich zu nehmen (ihr wisst schon Hexe und so)

Da danach keiner wirklich Lust hatte auf sie zu warten, wahrscheinlich suchte sie sich so ein hochgeschlossenes deutsches (Anm. d. Au.: ja ich weiß, dass es Deutschland noch nicht gab, aber bitte, wer wird denn so Krümelpupsig sein?)

So verschließen sie das Zelt und versuchten möglichst steif (also gehen ohne die Gelenke zu benutzen, bevor hier falsche Gedanken aufkommen ;D ) die kleine Gasse entlang. Am Ende hatte man aus Steinplatten eine gigantische Tanzfläche aufgebaut und ein beeindruckendes Orchester spielte dazu Musik. Unglaublich viele Menschen tummelten sich auf dem Platz und die Frauen mussten angewidert das Gesicht verziehen. Eine Mischung aus richtig schwerem Schweiß, Urin und Kot, gemischt mit den verschiedensten extrem penetranten Parfüm lag in der Luft. Jana hätte schwören können einen leichten metallischen Geruch, ähnlich wie Blut, wahrzunehmen, beschloss aber auch zugleich, dass sie es nicht näher wissen wollte.

 

B: Sou... und jetzt?

J: Keine Ahnung, so weit hatte ich bisher nicht geplant.

Li: Wir könnten tanzen?

B: Nop.

J: Nein.

Al: Lisa, niemand hier kann tanzen.

Li: Doch, ich?

J: Hä?

B: Warum?

Li: Naja, ich musste mal eine Reportage über den Wiener Walzer schreiben... und da hilft es, den Walzer können? Außerdem sah der Lehrer verdammt gut aus, da habe ich einfach noch ein paar andere Kurse belegt.

Al: das ist deprimierend.

J: Aber echt, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich auch einen Kurs belegt... wohingegen hier ja nicht gerade Brummer unterwegs sind.

Al: Was erwartest du, wir sind hier in einer Zeit in der das Waschen als Gesundheitsschädlich galt!

B: Echt?

Al: Jepp, hin und wieder sind Alex' Vorträge ganz praktisch, nicht interessant, bei Gott nicht, aber praktisch.

J: Was ist bitte daran praktisch zu wissen wer sich wann nicht wäscht?

Al: Iah... hast recht.

 

Plötzlich lösen sich zwei nicht allzu hässliche Männer aus der Menge und kamen auf Lisa und Jana zu um diese zum Tanz aufzufordern.

Kennt ihr diese Filme, in denen die Frau nicht tanzen kann, aber von ihrem Gefährten aufgefordert wird sich ihm und der Musik „anzuvertrauen“ und sich einfach führen zu lassen? Das Paar tanzt dann ganz elegant und romantisch über die Tanzfläche und de Frau tanzt als hätte sie ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht? Nun, es sei so viel gesagt, im wahren Leben klappt das nicht, das musste auch Jana erfahren, die es schaffte, zwei zierliche Frauen, eine Maschine von Frau, zwei hochrangige Offiziere und den Makif von Schlag-mich-tot in nicht einer Umdrehung umzutanzen.

Des Weiteren hatte ihr Partner auch nicht viel zu lachen, da ihre Absätze verdammt spitz waren und Jana echt zutreten konnte. Es sei aber auch angemerkt, dass die untalentierte Tänzerin durchaus ihren Spaß hatte und irgendwann bewusst Leute anvisierte.

Lisa hingegen war langweiliger weise eine begnadete Tänzerin und viel nicht im Geringsten auf. Es passierte sogar, dass die anderen sie einfach vergaßen und etwas weitergingen (Jana hatte den Tanz schnell beendet).

Dann auf einmal keuchte Alisa entsetzt auf.

 

Al: Ver-dahah-mmt...

J: Was?!

Al: Schaut mal da.

B: Was...Uah...

J: Ha ha nein, das ist nicht wahr.

B: Tja, ich kenn da jemanden, der jetzt wahrscheinlich gearscht ist.

J: Was... wie...

Al: Also ich finde, dass es Sinn macht.

J: So gesehen schon...

A: Hey, Leute.

J: Ach du...

B: Wo wir schon beim Thema gearscht sind...

Al: Wo hast du denn das her?

 

Alex zupfte unbehaglich an ihrer dunkel blauen Seidenstrumpfhose und scharrte mit ihren Overknees (Stiefel die übers Knie gingen [jah Alex hat selbst für die damaligen Verhältnisse keinen Geschmack]) über den Boden. Des Weiteren trug sie eine Marinelaub Jacke, die an den Ärmeln aufgeschlitzt war und das Futter herausquellen ließ (das wiederum war damals tatsächlich Mode).Um den Hals trug sie einen weißen Rüschenkragen und auf ihrem Kopf hatte sie sich eine einfache weiße Puderperücke gesetzt. Um die Oberarme trug sie einen dunkelroten Mantel, der ausnahmsweise hervorragend mit der Jacke harmonierte.

 

B: Ha ha Alex, jetzt siehst du echt aus wie ein Kerl.

A: (rümpft die Nase) Besser als eine meiner Puppen.

B: Du hast diese gruseligen Dinger echt immer noch? Alter, ich könnte ja nicht mit denen in einem Zimmer schlafen...

A: Ja, du wieder, ich find sie hübsch.

Al: Ja, Alex, schon klar.

J: Übrigens schau mal nach da.

A: Hä? Waru- oh scheiße, was macht denn der hier?!

 

Etwa zwanzig Meter entfernt stand ein Mann in einem völlig schwarz und blutrotem Outfit und flirtete etwas mit einer echt fetten Baroness, sein Haar war etwas länger als, sie es von ihm kannten und zu einem eleganten Zopf geflochten. Zwar stand er mit dem Rücken zu ihnen, doch als ob er ihre Blicke gespürt hätte, drehte er sich langsam, mit diesem verfluchten Lächeln auf den Lippen, zu ihnen um. Als sein Blick die kleine Gruppe erfasste schienen seine Augen kurz rot aufzuglühen und er kam auf sie zu. Betty prustete los.

 

B: Jetzt bist du gearscht.

A: Halts Maul, der hört dich noch.

Li: Bei dem Lärm?

J: („hustet“) Teufel!

Li: Oh.

L: (kommt an und verneigt sich übertrieben tief um dann die Hände aller Damen zu küssen und dem „Herren“ die Hand zu schütteln) Seid gegrüßt. Oh (sieht Alex an) einen festen Händedruck habt ihr da, zeugt von einem guten Charakter. Sehr schön.

B: Guten..äh... Tag.

L: Welch seltsamen Dialekt vernehm ich denn da? Dürfte ich nach eurem Herkunftsort fragen.

Li: G- gewiss doch wir...äh kommen aus...

 

Alex musste echt alles tun um nicht die Augen zu verdrehen. Es war ja schon nicht sonderlich klug den Teufel zu belügen, ihn aber schlecht zu belügen, dass schaffte nur Lisa.

 

A: (mit deutlich angestrengtem Lächeln) Wir kommen aus Bayreuth-Ansbach.

L: Ah, ihr seid Preußen.

A: (sich innerlich schlagend) Aber natürlich. Und mit wem haben wir die Ehre?

L: (verbeugt sich erneut) Mein Name ist Malum (Anm.d.Au.: Verzeiht den billigen Wortwitz... an die die ihn bemerken^^) ich komme aus Rom.

A. Ah, also seid ihr im Auftrag des Papstes oder der Kirche hier?

L: Gewiss doch, ein Mann der Kirche bin ich, meinem Gott treu ergeben.

 

HA! Dreist war der Teufel also schon immer gewesen. Alex zwang sich erneut zu einem Lächeln, als sich der Fürst der Hölle wieder den Frauen zuwand.

 

L: Aber dürfte ich den Namen von euch lieblichen Geschöpfen erfahren.

B: Joa... schon. Ich bin Bett-

A: ... Ina, Ihr Name ist Bettina. Mein Name ist... Gilbert und das hier sind, Alsia, Elisabeth und... Johanna.

 

„Elisabeth“ und „Johnna“ warfen sich halb amüsierte halb verwirrte Blicke zu.

 

L: (jauchzt) Oh, wahrlich welch treffende Namen für solch wundervolle Geschöpfe.

A: (murmelt leise) Halts Maul, Alex. Sag jetzt nichts...

L: Ah, verzeiht... Gilbert? Sagtet ihr etwas.

A: (die Mundwinkel begannen wirklich zu schmerzen) Aber nicht doch, was wolltet ihr soeben sagen? Würdet ihr mich und Johanna kurz entschuldigen?

L: Ah gewiss doch, ich werde derweil ein Auge auf eure Begleiterinnen werfen.

A: (trocken) Oh, dessen bin ich mir gewiss.

 

Sie ließ Lucifer.. oder Malum einfach stehen und führte Jana am Arm etwas Abseits.

 

A: Bitte, können wir jetzt gehen?

J: Warum?

A: Weil Lucifer hier ist!

 

Etwa zehn weiter weg unterbrach sich Luci alisa Malum selbst und sah stirnrunzelnd zu dem komischen Paar.

 

B: Alles in Ordnung?

L: I-ich? Natürlich.

 

Wieder zurück zu Alex &Jana

J: Herrjeh Alex, ich dachte du und Lucifer seid seid so dicke.

A: Erstens kennen wir uns zu dieser Zeit gar nicht, außerdem, falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest, wir stecken zur Zeit in einer kleinen Krise...

J: Es ist eine Krise, weil du es zur einer machst.

A: Na und?

J: Ach komm schon, das hier ist alles sooo toll...und Betty hatte noch nicht einmal etwas zu Essen. Außerdem ist es wie du es sagst, Lucifer kennt dich gar nicht, also überlass es Alisa ihn abzulenken und genieß einfach den Tag...äh und wenn du noch Zeit hast geh doch bitte Lisa suchen... seit wann ist sie überhaupt weg?

A: Woher soll ich das wissen ich bin erst verdammt spät dazugekommen, weil ihr ja nicht warten konntet...

J: Jah, das zählt nicht... Also?

A: (seufzt) Na gut, aber morgen früh sind wir hier weg, verstanden?

J: Yey.

 

Die beiden kehren zu ihren, leicht verstört wirkenden, Freundinnen zurück und setzten wieder ihr Lächeln auf.

 

LI: Nun?

A: Bitte?

Li: Ich habe gerade die beiden Damen um einen Tanz gebeten, allerdings so fürchte ich muss das leider, und sehr zu meinem Bedauern warten.

A: Oh.. und-

 

Alex verstummt als ihr der Höllenfürst die Hand reichte und ihr ein geradezu umwerfendes Lächeln schenkte. Hatte Luci etwa auch Männer abgeschleppt. Innerlich verdrehte sie die Augen. Natürlich hatte er, er war der Teufel.

Wieder zwang sie sich zu einem Lächeln.

 

A: Pardon?

L: Würdet ihr mir die überaus große Ehre erweisen, mir diesen Tanz zu gewähren.

 

Auf gar keinen Fall!!!

 

A: (das Lächeln wurde dünner) Ich fürchte ich muss passen mein geschätzter Herr, aber ich muss zu meiner äußersten Schande gestehen, dass ich im Besitzt zweier äußerst unfähigen und untauglichen Füße bin.

L: Aber bitte, mein Kamerad, wer wird sich denn schon daran stören, ich bin ein begnadeter Tänzer und verfüge über Talent für uns Beide. Habt Vertrauen, immerhin sind wir ja alle hier um Spaß zu haben. Nicht?

A: (räuspert sich) Aber natürlich. Nun gut wenn ihr euch eurer Sache sicher seit...

L: Ich mag ja wohl eine etwas undurchschaubare Person sein, aber einer Sache kann man sich bei mir immer sicher sein, ich unterbreite keine Angebote, wenn ich nicht deren nicht einzuhalten gedenke. Also, bekomme ich den Tanz?

A: (ergeben) Es wird mir eine Freude sein.

 

Und so kam es, das Alex auf die Tanzfläche geführt wurde, bereit um sich so richtig zum Trottel zu machen.

Überraschenderweise fing Luci nicht gleich mit dem Tanzen an, sondern ging noch einmal langsam die Grundschritte mit ihr durch eher er unterdurchschnittlich langsam begann.

 

L: Ist das Tempo so in Ordnung für euch?

A: (Nickt unsicher) Noch geht’s...

L: (schmunzelt) Keine Sorge ich werde nicht schneller.

A: Aha... Ihnen fällt aber schon auf, dass wir nun wirklich überhaupt nicht zu Musik tanzen?

L: Wissen sie, für einen Mann haben sie eine ganz schön hohe Stimme, 'Gilbert'.

A: So? Das liegt in der Familie.

L: Ihr seid ein begnadeter Lügner.

A: Vielen Dank, ich wurde aber auch verdammt gut trainiert.

L: Eure Sprache enthält ausländische Aspekte, ihr flucht und - und das ist mit Verlaub, das was mich am meisten stutzen lässt – ihr wisst um mein wahres Gesicht. Nicht wahr?

A: Ah... ja... ich habe dein Gehör vergessen... schon wieder...

L: Wir kennen uns also... allerdings würde ich solche Augen nie vergessen, eine solche Farbe habe ich noch nie gesehen.

A: In meinem Perso steht dass sie gelb und grün sind.

L: Hmm... jah ein wenig stimmt das auch. Aber was ist ein Perso und viel wichtiger, meine liebe Alexandra, ich vermute zumindest, dass die Abkürzung Alex, dafür steht, wer seid ihr?

A: Hast du nicht noch Arbeit zu verrichten?

L: Nein, ich bin zum reinen Vergnügen mit einem Freund hier.

A: Freund?

 

Li: Hey, Betty.

B: Ja?

J: Woa, Lisa, wo kommst du den her?

Li: James wollte mir etwas zu trinken holen, hat mich aber vergessen und ist verschwunden, also was ich sagen wollte, schau mal da.

B: Wass?? Was macht den Darren hier?

J: Los schnapp ihn dir.

B: Hm?

J: Wenn du ihn einmal verführt hast, warum es nicht noch einmal versuchen.

B: Okii (eilt davon)

J: Tja Lisa, jetzt bleiben nur noch du und ich, die Undatebaren.

Li: Hey... wo ist Alisa.

J: Keine Ahnung, ich glaube er war Engländer...

Li: Oh...

 

L: Nun?

A: Ah...bitte, was war die Frage?

L: Das wisst ihr ganz genau. Ich will wissen wer ihr seid.

A: Nun... was haltet ihr von Zeitreisen?

L: Sprünge durch die Zeit? Unmöglich und wenn nicht dann extrem gefährlich.

A: Exakt. Und gehen wir mal davon aus, dass meine Freundinnen und ich, herausgefunden haben wie das geht, rein hypothetisch.

L: Versteht sich von selbst.

A: Genau. Also angenommen dem wäre so und wir wären nur zum Spaß hier.

L: was wäre dann?

A: Dann könnte es sein, als nur vielleicht, dass ich auf einen Freund treffe, den es auch schon damals gegeben hatt. Dummerweise hatte ich einige...Probleme mit ihm in der Zukunft, weswegen es mir sehr unangenehm ist ihn anzusprechen, dummer weise spricht er uns an. … würde er uns ansprechen.

L: aha... aber welcher Freund würde zu einer solchen Zeit leben?

A: Nunja, es klingt nicht sonderlich logisch, aber es könnte sich um den Leibhaftigen persönlich handeln.

L: In dem Falle würde er dich aber nicht verschrecken.

A: Nein.

L: warum nicht?

A: Weil wir zusammen wohnen.

 

Luci kommt kurz aus dem Takt und sorgt so dafür dass Alex ihm volle Kanüle auf den Fuß steigt.

 

L: In welcher Beziehung würdest du in der Zukunft zu ihm stehen.

A: Freunde. Nur Freunde.

L: Die Art wie du das sagst lässt mehr vermuten.

A: Die Art, wie die Musiker das Lied beenden lässt das Ende des Tanzes vermuten. Danke für den Tanz, bis in 270 Jahren.

 

Damit riss sich Alex los und flüchtete in die Menge, einen grinsenden Teufel hinter sich lassend.

 

L: Ich freu mich schon jetzt.

 

B: Guten Abend.

D: Hmm.. oh, aber hallo.. äh ich meinte auch ihnen einen wunderschönen Abend Gnäd'ge Frau. Mit wem habe ich das Vergnügen?

B: Mein Name ist Bettina van der Karp, sehr erfreut.

D: Ah eine Holländerin? Die Freude ist ganz meinerseits und wenn ich das anmerken darf ist ihre Sprache hervorragend, es muss schwer gewesen sein, sie zu lernen. Mein Name ist übrigens Darren.

B: Ich weiß, wir werden uns noch einmal begegnen. Aber darf ich fragen was sie hier machen?

D: (lacht) Darf ein Mann denn nicht feiern gehen? Aber im Grunde begleite ich nur einen Freund, er hat später noch einen Vertrag auszuhandeln.

B: Einen Freund? Ah etwa Luci..fer?

D: Ihr kennt ihn?

B: Aber natürlich, ein sehr... interessanter Mensch.

D: (entspannt sich wieder) Jah, so kann man es nennen.

B: Mit wem „handelt er einen Vertrag aus“?

D: Keine Ahnung Louis der so-und-so-vielte, was weiß ich... hey, wo wollen sie hin?

 

Alex stiefelte an einem Mädchen in einem roten Kleid, ganz spanischen Stils und blieb überrascht stehen... die kannte sie doch... Egal.

 

B: ALEX!

A: Äh.. jah?

B: Ich weiß warum Luci hier ist?

A: Also doch nicht zum Vergnügen?

B: Nee, das hast du ihm doch nicht geglaubt.

A: (seufzt) Ich lerne wohl nie dazu...

B: Iah... er ist wegen einem... hey redet Jana da gerade mit einem Kind?!

A: Öhem... joa..?

B: Jana hasst Kinder!

A: Das ist komisch... komm gehen wir hin.

 

J: Oh hey Leute, das hier ist... Ludwig?

L: Oui, es ist mir eine uberaus großße Freude Sie kennen zu lärnen. (verbeugt sich)

A: Die Freude ist ganz meinerseits. Bitte, nennt mich Gilbert und das hier ist... Bettina.

B: Yo... äh ich meine... sehr erfreut.

L: Isch bin entzuckt, wirklisch.

A: sie sind Franzose?

L: Gewiss, um genau zu sein, isch bin der Könisch von Froankreich. (grinst)

A: Ah, stimmt Louis XV, nicht wahr?

L: Ah, trés bien, genau der.

B: Aber er ist nie älter als neun.

L: Um genau zu sein ich.. ah j' ai dix ans...

A: er ist zehn.

B: Oh, verzeiht.

A: Es ist gar nicht so unüblich dass ein Kind der Posten übernimmt, wenn der Vater verstirbt, aber generell haben sie bis zur Volljährigkeit noch einen Vormund.

B: Aha. Und wie ist es so?

L: Terrible, isch 'asse es.

B: Tja das ist dann blöd.

L: (lacht) Oui, das ist es.

B: Warte... Louis?!

A: Ja, die französische Version von Ludwig.

B: Ach du... Alex!

A: Was, deswegen ist Luci hier.

L: Pardon?

A: Ni- Nicht so wichtig. Pas de souci.

B: Was heißt das?

A: (flüstert) Hoffentlich 'Keine Sorge'.

B: Hoffentlich?

J: Sechs Jahre Französisch und das ist alles was hängen geblieben ist?

A: Nop, ich kann noch 'Ma poulet est chaud.' sagen.

J: Soll heißen?

A: Äh...ist nicht so wichtig.

J: Ahaa...

L: Ah excusez-moi, s' il vous plaît, mais.. isch 'abe noch eine wichtige Termin avec Monsieur Malum.

A: Ah,oui je comprends.

 

Sie verabschieden sich und lächeln nett bis er außer Reichweite ist.

 

A: Leute wir brauchen schnell einen Plan.

B: Hmm... ich habe keinen, er ist gearscht... außerdem hast du nicht selbst gesagt, dass wir uns nicht einmischen dürfen?

A: Er ist noch ein KIND! Wir können und dürfen ihn nicht einfach dem Teufel überlassen! Nicht einmal wenn wir ihn kennen.

B: Ok... und was ist gruselig genug um ein 10-jährigen Jungen so weit zu verschrecken, dass er seinen Termin bei Luci vergiss. Sei mir nicht böse, auch wenn wir erwachsene und reife Menschen abschrecken, Kinder respektieren uns nicht wirklich... es müsste jemand sein, de Kinder hasst und nicht davor zurückschreckt sie richtig fertig zu machen, jemanden richtig zu verstören...

A: Denkst du was ich denke?

B: Aber hallo!

J: W..was schaut ihr mich so an.

B: ich habe gerade dich beschrieben.

J: Aber.. hey, nein so schlimm bin ich nicht!

A: Aber schlimm genug um ihm das Leben zu retten!

J: Und wie soll ich das machen?

 

Alex sieht sich kurz um und eilt davon um dann mit einer alten, rostigen Axt wieder zu kommen.

J: Was zum...? Also nur damit ich das verstehe, ich soll mir die Axt schnappen und den Kaiser von Frankreich bedrohen? Warum?

A: Weil wir sonst alle sterben und ich nicht gerne sterbe. Außerdem ist das etwas was du deinen Kindern erzählen kannst.

B: Er ist nur König, also kein Stress.

J: Na dann.

 

Jana nimmt seufzend die Axt an sich und trabte davon.

 

B: Und du musst dich um Luci kümmern.

A: Was?! Warum?!

B: Weil er sonst den Kleinen suchen geht?

A: Aber ich will nicht!

B: Tja das Leben ist ein Ponnyhof.

A: Stimmt nicht, ich habe eine Bekannte in der Schweiz die gerade erst einen aufgemacht hat namens “Leben”.

B: Tja, egal.. echt?

A: Iah, sie wollte diesen Spruch entkräften.

B: Coolio...und jetzt geh.

A: Aber... aber... aber...

B: Los!

 

Alex senkt den Kopf und trottet davon.

 

A: Dann such du wenigstens Alisa, damit wir wieder komplett sind.

B: Warte.. dann sind wir doch erst vier... waren wir nicht..fünf?

A: Äh... ach ja stimmt Lisa!

B: Genau, das war es. Ok ich geh sie suchen.

A: Joa, dann, wir treffen uns bei der Zeitmaschine.

B: Da finden wir NIE hin.

A: Wir treffen uns bei dem Zelt in dem die Torten gebacken und aufbewahrt werden.

B: Okii... Viel Glück.

A: Dir auch und vergiss Lisa nicht.

B: Äh... wen?

 

Alex schüttelt den Kopf, arme Lisa, sie war aber auch leicht zu vergessen...

Dann wandte sie sich um und rannte in die Richtung in die der kleine König gerannt war. Zwischendurch kam sie an einer dunklen Gasse vorbei aus der Janas gruseligstes Lachen und des Königs leises Wimmern zu hören waren, aber sie lief stur weiter. Wo könnte er nur...oh.

 

L: Ah, so sieht man sich wieder, aber warum denn so eilig. Einem “Burschen” wie euch geziemt das doch nicht.

A: Jah, auch hallo, was treibt ihr euch hier herum?

L: Selbe Frage könnte ich euch stellen, meine Liebe... ah verzeiht, das ist mir jetzt einfach so herausgerutscht, wie peinlich.

A: Ach wirklich? Jah, man hört eure Reue genaustens heraus, vielen Dank auch.

L: Warum den so zynisch, es ziert wohl kaum eurem Charakter.

A: Oh gerade du musst von Charakter reden!

L: Was habe ich denn so schlimmes.. nein wartet, was WERDE ich den so schlimmes verbrachn, dass ich einen solchen Hass verdiene.

A: Das geht dich gar nichts an, aber sei gewiss wenn du es tun wrst, dann wirst du es nachher sicher bereuen!

L: Ihr sprecht unverständliches Wirwar meine Liebste.

A: Lass das!

L: (grinst triumphierend) Aha, da liegt also der wunde Nerv, ich werde euch also den Hof machen und-

A: Sprich es aus und du wirst erfahren warum man mich in der Zukunft fürchtet.

L: Tut man das?

A: Du allen voraus.

L: Ah, ich freue mich schon jetzt. Wie viele Jahre waren das noch?

A: Nicht genug!

L: Ah, ihr seid aber empfindlich, habe ich mich den nicht entschuldigt? Normalerweise tue ich das, nicht sonderlich überzeugend, aber ein Gentleman lässt sich das nicht nehmen.

A: Nein hast du nicht...

L: Ah, du bist abgehauen, das wird sicherlich eine unangenehme Erfahrung für mich, so ein Rollentausch...

A: Warum sagen das alle, und warum warst du schon vor mehreren hundert Jahren so, ganz ehrlich, ich dachte echt, dass du mal so der größe, böse Teufel warst und nicht der Perverse Klischee-Franzosen-Teufel.

L: Oh du unterschätzt mich.

A: Nein, ich habe Tod unterschätzt, aber dich habe ich überschätzt.

L: (rümpft die Nase)Tod? Was hast du mit diesem Cretin zu schaffen?

A: Du magst ihn nicht?

L: Diesen aufgeblasenen, arroganten und kaltschnäuzigen Dummkopf in Strumpfhosen? Warum sollte ich?

A: Aber ich dachte... warte...Strumpfhosen? Tod hat ehrlich mal STRUMPFHOSEN getragen?! Is ja hart...

L: Wie meinen? Hart? (ein schelmisches Grinsen auf den Lippen)

A: du warst wirklich schon immer der selbe...

L: Das freut mich zu hören... ah wie spät haben wir es eigentlich. Wissen sie ich war um acht zu einem Treffen verabredet... oh (schaut auf seine Taschenuhr) es ist schon kurz vor neun? Wie denn das?

A: komisch... aber wenn Johanna ihre Arbeit erledigt hat, dürfte Louis eh nicht mehr hier sein. So aber jetzt muss ich wirklich gehen. Bis die Tage.. oder Jahre, Luci. (winkt und will weggehen)

L: Halt, halt, halt... deinem Kommentar nach gehe ich davon aus, (seine Stimme hat jetzt etwas leicht drohendes und seine “Höflchkeitsfloskeln” scheinen verdampft) dass du mir eine Seele gestohlen hast.

A: Ganz recht... und weiter. So ist das Leben Teufelchen, wen man sein Ziel nicht in den Augen behält wird es von meiner Komischen Freundin und einer Axt verjagt.

L: Dir ist klar, dass das Rache bedeutet?

A: Gewiss doch, du hast ja jetzt genug Zeit um dir was nettes auszudenken, also dann Adios!

 

Alex eilt die ganzen Gassen entlang zurückund begegnet unterwegs Lisa, die von Betty vergessen wurde und nun mit einem Leidensgefährten in einer Ecke stand.

 

A: Oh, heii Lisa.

Li: Schön das sich mal wer an mich erinnert.

X: Hi hi ich kenn das Gefühl, mich beachtet auc nie jemand.

A: Wer ist der Junge?

Li: Sein Name ist Matthew, er ist Canadier.

A: Asch, drum, komm wir müssen.

Li: Na endlich, ist jetzt meine Zeit dran?

A: Jepp, ich habe genug von der hier... Komm schon

Li: juhuu.. Ciau, Matthew.

X: Iah, auf Wiedersehen.

 

Als Alenx und Lisa am Torten-Zelt ankommen fehlt von Bettina und Alsa jede Spur, nur Jana steht etwas genervt da.

 

A: Und wie wars?

J: (lächelt) Gar nicht so schlimm... eigentlich sogar ziemlich unterhaltsam... er ist aber gleich abgereist, scheint als hätte er es nicht so witzig gefunden.

Li: Verständlich... brr, dir würde ich nicht gerne alleine in einer dunklen Gasse begegnen...

J: Na vielen Dank auch....

A: Wo ist Betty?

J: Wir stehen vor einem Zelt voll mit Kuchen, wo könnte sie also sein, Alex?

A: Schn... aber warum bist du nicht bei ihr?

J: (verzeiht das Gesicht) Diese Woche ist Marzipan-Woche, also nur sechsstöckige Marzipan Torten... traurig aber wahr.

A. Hmm.. ich back dir eine fette Schokotorte, wenn wir wieder daheim sind.

Li: Man kann Torten backen?

A: Den Boden zumindest, mein Deutschlehrer sagte immer man soll die Worte Tun und Machen tunlichst vermeiden.

Li: Ich weiß, wir sind in die selbe Klasse gegangen.

A: Hm.. stimmt.. jah ich erinnere mich.

Li: Wir saßen zwei Jahre nebeneinander.

A: ach ja stimmt, ich habe unseren Tisch Dimitrienne genannt.

J: Warum?

A: weil sie eine echt Lady war, nachdem ich eine Geschlechtsumwandlung durchzogen hatte.

J: Hä?

Li: Auf dem Tisch hatte jemand mit Tipp-Ex einen Penis gemalt, Alex hat ihn wegen des gigantischen Penisses Dimitri genannt... frag nicht warum, dann hatte sie ihn aber aus Langeweile heruntergeratzt und festgestellt, dass aus dem Tisch die Tisch geworden war... und ab da hieß er Dimitrienne.

J: das macht absolut keinen Sinn.

Li: Jepp... Wo ist dann eigentlich Alisa?

J: Sie wollt schon mal vor gehen, weil wir ihr alle zu kindisch sind.

A: Hat sie das gesagt?

J: Nee, sie hatt irgendwas über ihren Fuß erzählt und dass es ihr nicht gut geht.. aber...ja...

A: Stimmt... ok, wer holt Betty?

Li: Warten wir einfach bis sie fertig ist?

J: Selbst Betty wird da ne Weile brauchen.

A: Also sollten wr sie holen gehen?

B: Nicht nöig bin schon da.

A: Hä?

B: Für wie verfressen haltet ihr mich? Ich mag Essen ja, aber nicht mehr als ihr auch.

A: Also ich habe dich noch nie wegen eines Doughnuts verprügelt.

B: erstens ist das jetzt schon JAHRE her und zweitens war es MEINER!

J: Aha.. gut, dann lasst uns mal zurückgehen.

 

Alle nickten und folgten dieses mal Jana – sie dürfte von allen den besten Orientierungssinn (was bei dem Haufen nichts bedeutete XD) – in den Wald.

 

Li: Was ist jetzt zwischen Luci und dir?

A: Nichts.

Li: Wie wird er reagieren wenn wir zurück sind?

A: Weiß nicht.

B: Wisst ihr was komisch ist. Dass weder Darren noch Luci und jemals darauf angesprochen haben.

A: Was hätten sie sagen sollen? "Hey, ich kenn dich schon seit ein paar hundert Jahren, weil du nämlich irgendwann mal in die Vergangenheit reisen und dich mit mir unterhalten wirst."? Wohl kaum... aber daraf sollten wir sie mal ansprechen... vielleicht.

 

Jana und Betty warfen sich kurze Blicke zu liefen aber weiter. Unterwegs holten sie auch noch Alisa ein und fanden endlich (nach nur drei mal verlaufen) Die Zeitmaschine.

 

Fortsetzung Folgt...

Bonus Story. Einen Vorspann gab es schon im ersten Teil, achtung diese Bonusstory nthält einen wichtigen Hinweis, der in den kommenden Teilen praktisch sein dürft.

 

A: Hey Leute, ich habe nachdeacht.

B Und? Hats sehr wehgetan?

A: ja, ja du mich auch.

 

Alex seufzt und lässt sich zwischen Jana und Betty aufs Sofa fallen. Tod hatte Platz in dem dunkelgrünen Sessel genommen, den sich Alex gekauft hatte um darin seriös auszusehen, und Lisa, Phillip und Luci hatten es sich auf der andern Couch bequem gemacht.

 

L: Erzähl uns einfach was los ist.

A: naja, in jedem Film haben die wichtigsten Protagonisten eine Erkennungsmelodie.. da habe ich nachgedacht, welche zu uns passen könnte.

L: Und?

A: Also diese Hier passt zu dir. (holt eine Fernbedienung heraus und schaltet die Stereoanlage an:)

 

Please allow me to introduce myself

I'm a man of wealth and taste

I've been around for a long, long years Stole many a man's soul and faith

 

And I was 'round when Jesus Christ

Had his moment of doubt and pain

Made damn sure that Pilates

Washed his hands and sealed his fate

 

Pleased to meet you

Hope you guess my name

But what's puzzling you

Is the nature of my game.

.

.L: Hmm..gefällt mir.. von wem ist das?

A: Das ist von den Rolling Stones, Sympathy for the Devil.

B: Egal, was ist meines?

A: Äh das war verdammt schwer, deswegen hab ich einfach das hier genommen:

 

Unicorns i love them,Unicorns i love them,Uni-Uni-Unicorns, i loove them!

 

Uni-Unicorns i could pet oneif they were really real..And they are!So i bought one so i could pet it.And it loves me,And i love it...

 

B: Ist das-

A: Aus „Ich – einfach unverbesserlich“, jepp.

B: Nett... vielen Dank auch...

T: Ich trau mich gar nicht zu fragen.

A: (grinst) Deins ist von der ersten allgemeinen Verunsicherung (switcht um)

 

Es ist zwölfe bei der Nacht

Draussen geht der Sturm

Die Totenglocken läuten

Schon wieder muss ana In die Gruabn.

Der Tod ist ein gerechter Mann,Ob'st oarm bist oder reich

"G'sturb'n ist g'sturb'n"Sagt der Wurm

Als Leich' ist jeder gleich

Du kannst dein Lebtag faul sein

Oder umeinander g'schaftln

Fünf Tag nachdem der Tod eintritt

Fangt jeder an zum saftln Und wie ich so dahin sinnier über'n Sensenvater

Hör ich draußen einen Schrei:Der Alk g'friert in der Ader!

Schwarzer Mantel, schwarzer Hut

A schaurige Figur!Und er hat a Sens'n

Und a Eieruhr!Langsam kummt er näher

Pumpert an die Tür:I' riech' an Hauch von Morder

Und er sagt zu mir

 

T: Ach komm das ist albern, ich kann noch nicht einmal bayrisch...

 

"Grüß Gott! I' bin der Tod!Vorbei ist deine Not!Kumm'-- dei Zeit is um.Geh', moch ka Theater.I' bin's-- der Gevatter!"

(für jene die dieses bayrisch absolut nicht verstehen, ich bin gerne gewillt eine akzeptable Übersetzung zu schicken, denke aber dass sich das doch noch gut verstehen lässt, es hilft, laut zu lesen oder sich das Lied einfach anzuhören)

T: Außerdem habe ich weder eine Eieruhr, noch würde ich mich jemals so vorstellen, mach es aus.

B: Aber, ich wollt es zu Ende hören.

J: Schau einfach auf YouTube nach, das Lied heißt 'der Tod'. Ok und meines.

A: (grinst breit) Hier bitte. Bruno Mars:

Today I don't feel like doing anythingI just wanna lay in my bed

Don't feel like picking up my phone, so leave a message at the tone

'Cause today I swear I'm not doing anythingI'm gonna kick my feet up then stare at the fanTurn the TV on, throw my hand in my pants

Nobody's gon' tell me I can'tI'll be lounging on the couch just chilling in my SnuggieClick to MTV so they can teach me how to dougie'Cause in my castle I'm the freaking man Oh yes, I said it, I said itI said it 'cause I canToday I don't feel like doing anythingI just wanna lay in my bedDon't feel like picking up my phone, so leave a message at the tone'Cause today I swear I'm not doing anythingNothing at all, nothing at all

 

J: The lazy Song? War ja klar (lacht).

L: Schön zu wissen, dass du so etwas wie ein Leben hast.

A: ha weil du so viel besser bist.

L: Wieso ich habe eine sehr wichtige Aufgabe und ich komme ihr gewissenhaft nach.

B: So wie in den Filmen?

L: So ähnlich. Mir ist es erlaubt Verträge mit Menschen abzuschließen, es aber strengstens untersagt auf eine andere Art und Weise in ihr Leben oder ihr Schicksal einzugreifen. Das würde ein schrecklicher Schlag gegen die geltenden Gesetzt sein. Die Strafe die ich dafür erhalten würde wäre ziemlich schrecklich.

A: Welche?

T: Für ein schicksalsveränderndes Eingreifen steht die ewige Verbannung ins Nichts.

A: Oh-haa...

J: Das ist aber heftig.

L: Jepp, ziemlich.. aber was soll's

Li: Was ist mein Lied?

A: Oh... dich habe ich ja ganz...

Li: (lächelt bitter) Vergessen?

A: Ah.. warte kurz... der hier passt:

 

Hey hey papa give me syrup

Hey hey mama hey hey mama

The beaver tail that I ate before

I can't forget the taste of it!

Draw a circle, there's the Earth

Draw a circle, there's the Earth

Draw a circle, there's the Earth

My name is Canada~!

Draw a circle, there's the Earth

Draw a circle, there's the Earth

Draw a circle, there's the Earth

My name is Canada~!

Ah~, a marvelous world

Can be seen through the works of a brush

Let's have a toast with our snow boots Hetalia~!

 

Stille.

Stille.

Stille.

 

Li: Ist das der outro von Hetalia?

A: Jepp.

Li: Draw the circle there' the earth?

A: Jepp.

Li: Der, den Canada singt.

A: Genau der.

Li: Ich hasse dich...

A: Nein, nicht schmollen... Gott du siehst zuuu putzig aus.

Li: Lass mich raten, dann ist deiner der Outro, der von Preußen gesungen wird?

A. Ganz genau, der ist der einzige der so cool ist wie ich.

T: Ich versteh's nicht.

J: Das tut keiner das ist Alex'-Lisas-Grübchen-und-süßes-Gesicht-Obsession, die hat Ende der 9. Klasse angefangen und hält sei dem an.

L: Und was hat es mit dem Canada zu tun?

J: Alex meinte mal Lisa sei wie Canada,jeder weiß schon irgendwie, dass es da ist, aber keiner denk daran... beziehungsweise könnte mit dem Finger drauf zeigen.

T: Oh...kay...

Pi: Und mein Lied?

T: Ich halte das für keine gute-

A: Ach so, ja hier bitte:

 

Hy BarbieHy Ken!Do you wanna go for a ride?Sure again!Jump In...

I'm a barbie girl, in a barbie worldLife in plastic, it's fantastic!you can brush my hair, undress me everywhereImagination, life is your creation

Come on Barbie, let's go party!

I'm a barbie girl, in a barbie wordLife in plastic, it's fantastic!you can brush my hair, undress me everywhereImagination, life is your creation

 

Pi: Whaaaaaaasss??

T: Hab ich's nicht gesagt -.-

eigentlich wollte ich hier noch Bilder einfügen, nur hat mir bx jetzt scheinbar den Krieg erklärt und alleine das hier zu hochzuladen hat mich... nun ich habe 19:00 begonnen und jetzt haben wir 21:31 und ich weiß nicht wie lange das aktive Hochladen dauert... aber wer unbedingt wissen will, wie die Kleider aussehen, soll mich einfach anschreiben XD