Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt
Das Todparadoxon Teil II (oder vier Mal die Philip peinlichst scheiterte)
Das Todparadoxon Teil II (oder vier Mal die Philip
peinlichst scheiterte)
Wenn man an die asiatischen Länder dachte hatte man meist weite Reisfelder, hübsche Frauen in bunten Kimonos und die freundlichen kleinen Männer mit den lustigen spitzen Hüten vor Augen, außerdem war Tee etwas was häufig mit den östlichen Ländern in Verbindung gebracht würde.
Heißer Tee der einem von freundlichen Einheimischen gereicht wurde während man den hübschen rosa Kirschblüten beim Fallen beobachtete.
Umso enttäuschender fand es Alex, als sie am Boden irgendeiner alten Holzhütte auf schmutzigen Decken um einen grob gezimmerten Tisch saßen und geschmackloses, grünliches Wasser in Tonschalen vorgesetzt bekamen was ihnen als Kräutertee vorgestellt wurde. Welche Kräuter das aber waren blieb wohl das Geheimnis des unfreundlichen alten Mannes.
Alex atmete tief durch und ließ den wässrigen Inhalt ihres Tonbehälters zwischen die Bodendielen laufen.
A: Also, Schicksal, du sagtest, dass wir Tod… äh... töten… müssen? S: (verzieht das Gesicht und bietet seinen „Tee“ einer grau gefleckten Katze an, die darauf nur faucht und das Weite sucht) So ungefähr, ja.
B: Naja, das ist doch ganz einfach. (strahlt) Wir haben Marie… und mich… und Marie…
S: (wenig überzeugt) Iah… eher nicht, nein. M: Weil keiner mehr sterben kann?
S: Ganz genau.
M: Aber er muss sterben…
S: (nickt) Das, was wir her erleben nennt sich das Tod-Paradoxon.
A: Das... äh... was?
S: (seufzt, zieht Stift und Papier) Hier lasst es mich euch zeigen…
Alex lehnte sich vor und betrachtete interessiert die Grafik die ihnen Schicksal aufzeichnete.
S: Also, ihr wisst ja was Tods Aufgabe ist? M: Er tötet Menschen?
S: (genervt) Nein.
B: Hä? Is doch logisch. Das Tun-Wort ist töten und das Namens-Wort ist Tod, also tötet Tod die… äh… Toten? S: (schlägt sich die Hand gegen die Stirn) Also gut, aufpassen, ich erkläre das nicht nochmal. Also, wenn die Zeit eines Menschen um ist, und an rein dieser Tatsache hat weder Tod noch Gott noch Luzifer irgendwelche Schuld, dann stirbt er. A: Warte, wart, warte… was? Wie Weder Gott noch Luzifer- S: Himmel! Hörst du mir denn nicht zu, Weib? Es ist wie ich sagte. Gottes Aufgabe ist es Leben zu erschaffen und zu erhalten, NICHT es zu beenden und Luzifers Aufgabe ist es die Seelen in Versuchung zu führen. Wer hätte bitte etwas am Tod eines Individuums? M: Aha… okay… und wer ist jetzt für den Tod eines Menschen zuständig?
S: (zuckt mit den Schultern) Er selbst, die Natur, andere Menschen, was-wie-ich. Fakt ist aber, dass Tod die Aufgabe hat die verbleibende Lebensenergie aus dem fleischlichen Körper und formt daraus die Seele wie ihr sie kennt. Diese nimmt er dann, spricht ihren Tod aus und bringt sie hinüber ins Jenseits.
A: Ok, soweit klingt das ganz sinnig…
N: Hmm… das hätte ich also machen sollen (kratzt sich am Hinterkopf)
S: Iahhh…
M: Das ist ja jetzt ganz schön und gut, aber wenn Tod nicht für den Tod zuständig ist, wieso stirbt dann niemand mehr? S: Oh ihr MADEN, ihr langweilt mich mit eurer ignoranten Dummheit! Die Menschen sterben doch, tagtäglich, während Autounfällen, durch Krankheit oder was auch immer, aber sie sind deswegen nicht tot! Tot ist erst wer vom Tod für tot erklärt wurde. N: Aahhhyaahh… weil das jetzt Sinn macht…
S: Es ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal, ob das für dich Sinn macht. (massiert sich das Nasenbein) Also, wenn Tod aber nicht seiner Aufgabe nachkommt, dass bleibt die verbleibende Lebensenergie im Körper und nach einer Weile richtet sich dieser wieder auf, mit dem einzigen Unterschied, dass die Menschen nun keine Lebensenergie mehr produzieren sondern ihre eigene aufzerren.
M: (blinzelt) Also, das heißt Menschen leben jetzt auf Kosten ihrer Seele?
S: Exakt, bis sie nichts weiter als seelenlose Puppen sind und vollkommen aufhören zu existieren.
A: (reibt sich über die Arme) Wow, das ist unheimlich…. M: … löst aber nicht unbedingt unser Problem… A: Ahhh… richtig, tut es nicht… Wie töten wir Tod? S: Und das ist de Frage des Tages, vielen Dank. M: (runzelt die Stirn) Du hast keine Ahnung? S: Natürlich nicht, ich würde ja sonst auch nicht meine Zeit mit euch verschwenden…
M: (seufzt) Also gut, alles auf Anfang… Wir können wir Tod töten?
Die Frauen setzten sich zusammen und begannen zusammen zu diskutieren, doch das Endergebnis war nicht undbedingt befriedigend…
Es vergingen nun schon fast mehr als zwei Stunden und jedes Für und wieder wurde genau abgewogen, doch zu einer eindeutigen Idee kam niemand.
A: (fährt sich durchs Haar) Puh, also das töten ist jetzt so gesehen nicht das Problem, aber das dafür-sorgen-dass-er-stirbt schon eher…. Ich meine… das Tod-Paradoxon… N: (nickt frustriert) ich weiß auch nicht weiter…. Ich meine… wir können ihn auf so viele Weisen töten, aber er wird nicht sterben, weil es ja keinen Tod gibt der das veranlässt… B: Ich fühle schön wie die Kopfschmerzen einsetzen…
Ein betretenes Schweigen trat ein als Bett plötzlich den Kopf hob.
B: Und wenn Phillip das macht?
M: Äh… Betty?
A: Philip ist zwar etwas seltsam und alles, aber… du weißt schon… er lebt und ist nicht undbedingt tot, oder besser Tod. B: Ja, aber nein, wartet doch mal. Tod ist ja der Tod... oder halt jetzt nicht, aber überlegt mal, wenn der König in den Krieg zieht wer übernimmt den Thron.
N: Sein Minister?
A: … Die Königin….
B: (grinst) Genau.
M: (schüttelt den Kopf) Das klingt ziemlich schwammig. A: Schwammig ist besser als gar nichts… N: Aaaalso… wartet mal… wir sollen PHILLIP, den kleinen flauschigen PHILLIP dafür missbrauchen seinen heißgeliebten Tod zu töten… Bin ich die einzige, die glaubt dass das nicht sooo dermaßen einfach wird?
M: Um Himmels-
A: (hält ihr den Finger an die Lippe) Shhh… sag das nicht… M: (verdreht die Augen) Was ich sagen wollte… wann war bei uns jemals etwas einfach?
Die Frauen sahen sich kurz an und seufzten dann.
A: Also, wir suchen Phillip, schaffen ihn hier her und versuchen ihn dazu zu bringen Tod umzubringen und gleichzeitig versuchen wir Tod dazu zu bringen sich umbringen zu lassen. N: Oh Scheiße, wir sind geliefert….
Einige Zeit später:
Phillip verließ seufzend das Haus um sich auf den Weg zur Uni zu machen. Er kickze eine zerdrückte Cola Dose vor sich her und trottete lustlos die Straße entlang.
Er hatte die Medien in letzter Zeit genaustens verfolgt und wusste, dass etwas ganz und gar nicht stimmte.
Tod musste etwas zugestoßen sein.
Jah, klar, wahrscheinlich hat jemand den Tod entführt… Muss ich dir sagen wie dämlich der Gedanke allein ist? Was soll jemandem wie Tod bitte passieren?
Auch wahr, leider. Dennoch ließ ihm die Geschichte keine Ruhe, vor allem auch, weil er die anderen Freaks nicht mehr gesehen hatte… Phillip strich sich übers Gesicht un blieb an einer roten Ampel stehen.
X1: Ui… mama, schau mal der komische Eiswagen da!
Sowohl er als auch die Mutter des kleinen Mädchens sahen auf und sahen wie der schwarze Leichenwagen mit quietschenden Reifen um die Ecke driftete.
Ah, jah… soviel dazu…
Noch während die Mutter dem Mädchen irgendeinen Blödsinn erzählte, nur um ihre kleine, unschuldige Tochter nicht erklären zu müssen, dass es einen Transporter für die sterblichen Überreste der Menschen gab. Tod, ein absolutes Tabu-Thema. Nicht dass sich Phillip groß mit dem Gedanken auseinandersetzen konnte, denn der besagte Wagen mit den auf Hochglanz polierten Felgen blieb ruckartig vor ihm stehen und er wusste genau, dass es von hier an nur steil bergab für ihn gehen würde… Was für ein Tag...
P: Alsoo… was genau wollt ihr von mir?
Phllip sah fragend von einer Frau zur nächsten. Sie hatten ihn hier her nach… China? Geschafft ohne ihm auch nur ein Wort zu erklären und schuppsten ihn nur durch die Gegend.
P: Kommt schon, erst entführt ihr mich auf offener Straße, dann schafft ihr mich hier her und das alles ohne auch nur ein Wort zu sagen. Was SOLL das?!
Alex blieb stehen und wandte sich kurz zu ihm um ehe sie zu Marie sah, die nur mit den Schultern zuckte.
B: (freudig strahlend) Wir wollen, dass du jemanden für uns umbrigst.
Augenblicklich fror der Student ein und starrte sie mit weit aufgerissenen Augen an.
P: W-Was?!
Ah ha ha ha, also das ist ja ZU goldig…
P: Seit… seit ihr denn völlig verrückt?!
Also, es tut mir ja leid, dass d scheinbar etwas ziemlich fundamentales nicht so ganz mitbekommen hast aber… Ja, du bist umgeben von durchgeknallten Amazonen…
Phillip sah kurz hilfesuchend zu Nori, die ihn aber völlig unbeeindruckt ansah,
Ein hohes, schrilles Pfeiffen ertöhnte und ehe die Frauen verstanden, dass es nur ein äußerst hoher Angstschrei von Phillip gewesen war rannte der bereits dem imaginären Sonnenuntergang entgegen.
A: (stöhnt genervt) Was soll denn das? Ich will doch jetzt nicht rennen, ich wurde nicht dafür gemacht…
B: Wofür wurdest du denn gemacht?
A: (überlegt angestrengt) Essen… schlafen… äh… Verstorbene einbalsamieren und ihre Familien betreuen… so alltägliche Dinge… aber nicht RENNEN... das ist vollkommen gegen meine Natur! M: Schieb dir deine Natur in den Allerwertesten und komm jetzt, bevor der noch abschmiert… (rennt los)
Alex gab ein frustriertes Wimmern von sich und rannte Marie lustlos hinterher. Immer das Selbe…
Letzlich war es Nori, die Phillip einholte und zu Boden tackelte. Alex kam zeitgleich mit Betty als letztes dazu und fuhr sich schwer atmend durchs Haar.
N: Tja, weniger Herrenschokolade hilft da… A: (finster) Niemals!
P: Was wollt ihr von mir? Ich werde doch niemals wen umbringen! B: Ja, doch, das musst du, sonst geht hier alles den Bach runter… wird es wahrscheinlich auch so, sein wir ehrlich, aber vielleicht klappt es ja wieder Erwarten doch…
Phillip sah nur mit großen Augen zu ihnen auf und eigentlich wusste keiner so genau wie sie ihm das jetzt am besten erklären sollten
A: Also… hast du vielleicht schon mal vom Tod-Paradoxon gehört? Nein? So ein Zufall… Gut, dass du fragst. P: Ich… Äh… Was?
Alex setzte sich neben seinen Kopf, zog ihren Notizblock hervor und versuchte die Situation mit einer Skizze zu erklären.
Ein wenig später endete sie stolz und grinste ihn breit an, Phillip hatte dabei schon eine besorgniserregende gräuliche Gesichtsfarbe angenommen.
P: Ich… ich soll TOD töten?! Seid ihr Bekloppt?! NEIN!!
N: (verdreht die Augen) Er hats nichts gecheckt… B: (neigt den Kopf) Vielleicht liegts an Alex beschissener Skizze…? A: (stöhnt) Es geht doch hier nicht um meine Zeichenkünste!
B: Na dem Himmel sei Dank, sonst währen wir dermaßen Aufgeschmissen wie ein Frosch im Mixer… A: … das macht noch nicht mal Sinn!
B: (verschränkt die Arme) Ach ja? Warst du schon mal ein Frosch in einem Mixer?
A: Ich…. Hä? Das ist doch bescheuert-
M: Und auch eigentlich nicht das Hauptproblem… Also Phillip, du hast jetzt zwei Chancen, entweder du rettest Tod, oder das hier wird zu einer einzigen großen Apokalypse die die Auslöschung von uns allen bedeutet
Phillip ließ den Kopf in den Dreck sinken und schüttelte den Kopf.
P: Aber ich kann doch nicht… ich kann Tod doch nicht töten… ich kann das nicht… ich könnte nie-
A: Du musst aber oder es wird noch viel schlimmeres passieren…
P: Und was wenn ihr euch irrt? Ich bin nur ein Mensch, wieso sollte ich in irgendeiner Weise irgendwelche besondere Fähigkeiten haben?
A: Naja, weil er dich ja als sein… ich weiß nicht ob‘s dafür einen Fachbegriff gibt…
B: Paarungsweibchen?
A: Njaaa.. ja so ungefähr. Weil er dich zu seinem Paarungsweibchen erklärt hat… ich meine, du bist jetzt sogar unsterblich und alles… das muss doch für etwas gut sein…
Phillip schien nicht wirklich überzeugt, aber sie hatten keine Zeit dafür. Es war schließlich nur eine Frage von Stunden bis die erste Seele unwiderruflich ausgelöscht werden würde, also zogen sie Phillip wieder auf die Beine und zurück zu dem kleinen Dorf.
A: Komm schon, so schwer ist es doch nicht und du willst doch Tod sicher wieder zurück haben, oder etwa nicht?
P: Aber doch nicht wenn ich jemanden dafür umbringen muss. B: Unsinn, du tötest ihn doch nicht… du entlebst ihn doch nur. M: Außerdem muss dir deine große Liebe schon was wert sein, denk doch mal an all das, was er schon für dich getan hat!
Phillip verstummte vorerst während in die Frauen in das Dorf zerrten und zielstrebig auf das kleine Lehmhaus zuhielten.
Alex war es die schließlich vortrat und gegen die Holztür hämmerte.
A: Komm schon, Tod, mach auf!
P: (gerät plötzlich in Panik) W-wartet doch mal… was soll ich überhaupt tun?!
Die anderen erstarrten und sahen sich an.
B: Äh.. naja… ihn töten?
P: (fiepst) Ja, wie denn?
A: Hmmm… das ist eine gute Frage…
M: (massiert sich die Schläfen) Hat da denn keiner dran gedacht? N: (zuckt mit den Schultern) Nö, du?
Alex stöhnte frustriert und Packte Phillip am Kragen um ihn ruckartig mit sich mit zu ziehen. Die anderen sahen sich kurz an und folgten dann. Na das konnte ja etwas werden.
1. Versuch: Ertränken
P: Seid ihr euch sicher, dass das klappt?
A: Nö…
M: Den Luxus haben wir schon lange nicht… komm jetzt…
Sie hatten Tod den halben Tag verfolgt bis sich endlich eine Gelegenheit bot. Etwas abseits der Stadt befand sich ein kleines Wasserloch und Tod schien einen kleinen Spazierganz zu unternehmen, genau an dem Wasser blieb er schließlich stehen und beobachtete ganz in Gedanken ein paar Enten die sich in der Mittagssoße ein kleines Nickerchen gönnten.
Phillip leckte sich nervös über die Lippen und schlich in gebeugter Haltung aus seinem Versteck und auf Tod zu. Er trat lautlos hinter ihn und hob die Hände. In der Gestalt war Tod viel kleiner als er ihn kannte…
Er atmete tief durch und stieß ihn fest in den Rücken. Tod, der das natürlich nicht erwartet hatte schrie überrascht auf und fiel vorneüber in das… gerademal knietiefe Wasser.
A: (springt auf) Schnell drück ihn unter Wasser! Schnell, bevor er auftaucht!
P: W-was?! N-nein! Ich kann das nicht!
Hinter ihm kam Tod auf die Beine und sah ihn wütend an. Phillip quietschte ängstlich und rannte wie von der Tarantel gestochen blind los.
1. Versuch: Verbrennen
M: Also.. geht das nicht etwas zu weit?
P: D-das ist doch etwas zu brutal.
B: Aber Tod-sicher.
Betty drückte Phillip einen Benzinkanister (von wo auch immer sie den hatte…) in die Hand und ein Feuerzeug.
P: Ich weiß nicht… er wir doch sehr… leiden… N: Noch dazu in Zeiten in denen die Rohstoffe zur Neige gehen sollten wir doch mit guten Beispiel voran gehen und kein derartig schlechtes Vorbild sein.
P: Und wir werden einem unschuldigen Mann einen grauenvollen Tod bereiten?
N: Iah, das ist natürlich auch ganz ganz schlecht und so… B: (stöhnt genervt auf) Aber wir müssen ihn killen! A: Jah schon, aber danach müssen wir die Altersbeschränkung hochsetzen und werden eine Menge Menschen mit unnötig Gewalt verherrlichenden Mitteln verstören.
B: Ok, ok, dann lassen wir das…. Pussies…
1. Versuch: Ersticken
Sie warteten bis es dunkel wurden und brache dann in die kleine Hüte ein. Alex nutzte die Taschenlampenfunktion ihres Handys und leuchtete durch den Kleinen Raum ehe sie den Eingang zum Schlafzimmer fanden.
Tod schlief friedlich auf der Seite am Boden auf einem Futon und in eine Wolldecke gewickelt. Sie starrten den jungen Mann kurz alle an, dann drückte Alex Phillip ein kleines Naruto Fan-Kissen in die Hand. Philip betrachtete das Kissen kurz und zögerte ehe er neben Tod auf die Knie ging und das Kissen fest mit beiden Händen nahm.
P: (leise zu sich selbst) Ok, ok, ok, ich kann das… für Tod…
So verharrte er fast zehn Minuten ehe es kam wie es kommen musste. Alex fluchte lautlos als Tod im Schlaf zuckte und die Augen aufschlug.
Phillip erstarrte und sie starrten sich kurz an ehe Phillip aufsprang und aus dem Haus stürzte.
1. Versuch: Erschlagen
Sie standen etwas Abseits. Phillip hatte offensichtlich letzte nach nicht geschlafen, sein Gesicht war aschfahl und seine Augen umrundet von schwarzen Augenringen.
Doch konnten sie sich nicht den Luxus erlauben und ihn von der Last befreien. Tod musste sterben und nur Phillip hatte eine halbwegs realistische Chance das zu bewerkstelligen. Um es im aber wenigstens etwas leichter zu machen hatten sie beschlossen Tod von hinten zu attackieren.
B: Ganz einfach, wie die mexikanischen Gang-Mitglieder in den Filmen. (drückt Philip grinsend einen Baseballschläger in die Hand) P: (starrt unsicher auf die Waffe) Leute, ich… ich kann das nicht mehr… bitte, es geht einfach nicht…
A: (klopft ihm aufmunternd auf den Rücken) Betty wurde schon von ‚nem Kuchen gefressen, also sei jetzt ein Mann und zieh das durch.
Philip gab einen fast schon etwas femininen Laut von sich und griff den Baseballschläger fester und biss sich auf die Unterlippe.
Als der asiatische Tod aus seinem Haus trat sah er sich misstrauisch um und setzte dann seine Kapuze auf, ehe er einen großen Reisigkorb auf den Rücken lud und sich auf dem Weg machte. Die anderen hielten Abstand und folgten ihm vorsichtig, da sich Tod (zu Recht) immer wieder misstrauisch umdrehte und paranoid umsah. Bald verließ er das Dorf und Alex war sich nicht sicher wohin er wohl wollte, aber das war jetzt auch eher zweitrangig.
M: So, jetzt schnell. Er ist endlich alleine.
Philip nickte und huschte aus seinem Versteckt und rannte so leise und schnell wie möglich hinter Tod her, dabei behielt er eine geduckte Stellung bei, damit ihn Tod nicht irgendwie aus den Augenwinkeln nahen sehen konnte (was nebenbei gesagt selten dämlich aussah…).
Ohne sich dessen bewusst zu sein verschränkten alle vier Frauen gleichzeitig die Arme vor der Brust und neigten gespannt den Kopf.
B: (murmelt leise vor sich hin) Na komm schon, blas ihm die Lichter aus.
A: Gott, du bereitest mir echt ne Gänsehaut. B: (grinst Alex süßlich an) Du darfst mich auch gerne Betty nennen.
Nori verdrehte nur grinsend die Augen, während Marien Philip genau im Auge behielt.
Der atmete zittrig durch, riss den Schläger über den Kopf und wurde sich sofort seines Fehlers bewusst, denn diese Bewegung hatte der ohnehin angespannte Tod sehr wohl erahnen können und wirbelte erschrocken herum.
Philip stand da wir erstarrt, den Schläger noch immer über dem Kopf erhoben und konnte nur mit weit aufgerissenen Augen in die gelblich braunen seines Gegenübers sehen. Er sah kein bisschen aus wie Tod, es war einfach ein fremder Chinese oder Koreaner oder so… aber…. Philip schluckte.
B: (legt die Hände zu einem Trichter um den Mund und ruft) Kill ihn! Go for it!
Ehe Philip sich groß sammeln konnte riss sich der andere den Korb vom Rücken und schmiss ihn gegen Philips Brust um die Schreckenssekunde für seine Flucht zu nutzen. Philip fluchte und stürzte ihm nach.
P: Nein! Tod, bitte warte! Nein!
Tod sah sich nicht um, er rannte als ging es um sein Leben (ja, na gut…), er rannte uns sah nur kurz über die Schulter um zu sehen, dass der fremde Mann dicht hinter ihm war. Philip wusste noch nicht mal was er tun sollte, wenn es Tod endlich einholte, doch wusste er auch, dass er ihn nicht wieder entkommen lassen durfte.
Tod sah wieder nach vorne und schrie erschrocken auf, als er plötzlich –
1. Versuch: Stürzen
Stolperte und umknickte. Er stürzte seitlich und rolte den Hang hinunter, nahm dabei drastisch an Geschwindigkeit auf und überschlug sich mehre Male heftig ehe er unen aufkm und ihn einer grotesk verdrehten Stellung liegen blieb.
Philip stieß ein entsetztes Keuchen aus und wäre ihm wohl gefolgt hätten ihn in der Sekunde nicht Marie und Nori erreicht und zurückgezogen. ER versuchte sich kurz zu wehren, doch Alex schlug vor den Hang an einer weniger steilen Stelle hinunter zu klettern und nach ihm zu sehen.
Keine zehn Minuten später standen sie vor dem leblosen Körper und Philip hielt die Luft an ehe er auf die Knie sank und Tod vorsichtig auf den Rücken drehte.
Alex gab einen leisen Würgelaut von sich. Es sah überhaupt nicht so aus wie in einem dieser amerikanischen Dramen… Tods Kopf hing an seinem völlig deformierten Hals, seine grauen Augen starrten milchig leer in den Himmel und in seinem, zu einem stummen Schrei aufgerissenen Mund konnte man seine blutverschmierten Zähne sehen, während der dunkelrote Lebenssaft langsam aus seinem Mundwinkel sickerte und über seine Wange in das dunkle Haar lief.
P: (schluchzt leise auf und beugt sich über Tods Gesicht) Oh Gott, oh mein Gott… das… das wollte ich nicht… nein… es tut mir so leid….
B: Naja, eigentlich wollten wir genau das…. M: (Wischt sich über den Mund) Man… irgendwie hatte ich mir so einen Mord… anders vorgestellt….
N: In Büchern fühlen sich die Helden danach nicht so beschissen…. A: (fängt sich wieder) Also… ist er sicher tot…? T: (trocken) So tot es nur geht.
Die vier Frauen und Philip schrien erschrocken auf und wirbelten herum. Vor ihnen stand, locker an seine Sense gelehnt, ihr Tod und grinste sie verschmitzt an. In seine grünen blitzte es kurz auf, als sein Blick Philip erfasste ehe er den Blick hob und von Alex zu Marie sah.
T: (kühl) Also, wer von euch hatte die Idee einen Gefährten dazu zu zwingen mich zu töten.
Marie und Alex zeigten absolut synchron auf den jeweils anderen und blinzelten, doch Tod kam gar nicht mehr dazu groß zu reagieren, das Philip plötzlich aufsprang und sich ihm um den Hals warf.
P: Du bist zurück!
T: (seufzt ergeben und drückt ihn) Ja, natürlich… B: Wow… (beeindruckt) Das hat echt geklappt…. T: (hält Phiip weiter fest und sieht zu den Frauen) Wie lange war ich weg?
A: (räuspert sich) Naja… lang….
T: (verengt die Augen zu Schlitzen) Wie lang genau? Wie schlimm ist es?
M: (fährt sich durchs Haar) Also sowohl Luci als auch Schicksal haben geholfen… UNS geholfen dich zu finden.
Tod stieß einen beängstigend wüsten Fluch aus und schob Philip sanft von sich, küsste ihn kurz und kurz darauf verschwunden.
Seit dem Tag war nun gut eine Woche vergangen und die Medien waren mit nichts anderem mehr gefüllt als den extrem hohen Sterberaten überall auf der Welt, von Theorien und Statistiken, die erforschten was den letzten Monat passiert war und wie das passieren konnte.
Alex war in der Zeit auch nicht eine Minute mehr daheim, das Land wurde von einem Massensterben überflutet, Krankenhäuser und Leichenhallen platzen plötzlich au allen Nähen und auf offener Straße brachen Menschen tot zusammen, Menschen starben im Auto, beim Joggen oder im Schlaf, das gg fast über zwei Wochen so ehe langsam es plötzlich einfach aufhörte. Menschen starben natürlich weiterhin, aber in einer angemessenen Zahl und Alex kam völlig fertig nach Hause gewankt. Sie sprach nicht ein Wort, ging einfach nur duschen und dann in ihr Schlafzimmer.
Von Tod hörte man erst einmal gar nichts mehr, doch mit ihm war Philip plötzlich auch verschwunden und man konnte sich denken, dass Tod sich jetzt erst einmal eine kleine Pause gönnte.
Soweit kehrte wieder Normalität, so fern das Wort hier angemessen verwendet werden kann, in die WG ein.
Vorerst.
Denn bald solle Luzifer lernen, dass ihm die zukünftige Herrin der Hölle in nichts nachstand, aber dazu ein anderes Mal mehr….
Bild 1: ALex wundervolle, mega gute Skizze:
Sie haben Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt zu Ende gelesen
Alex van Kleks