Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Rettet die Zunkunft - das vorletzte Kapitel

Es tut mir leid, dass es dieses Mal wieder so lange gedauert hat und dass die Geschichte auch mit diesem Kapitel kein Nede nimmt. Viel Spaß dennoch.

Alex musste sich eingestehen, dass sie sich die Zunkuinft immmer ziemlich düster ausgemalt hatte, nicht weil sie ein Pessimist war, natürlich nicht, sondern einfach, weil sie durch die Medien und ihre Lehrer und die Medien, die ihnen ihre Lehrer gezeigt hatten ein ziemlich düsteres Bild von der Zukunft bekommen hatte. Dinge wie Klimawandel, Rohstoffmangel, Krieg um Wasser und ähnliches Wurden einem Kind früh eingetrichter zu fürchten. Wo früher der schwarze Mann oder der Skineater standen, stehen heute Abgase und Polarkappen. Alex hätte es nicht gewundert, wenn in der Zukunft ein paar Länder überschwemmt worden waren, Pinguine nun vier Augen hatten und fliegen konnten und kein Kind mehr wusste, was den ein Tiger ist. Alex hätte es auch verstanden, wenn alle Kinder mit zu großen T-Shirts und SWAG-Kappen herumliefen, sie hätte es noch nicht einmal überrascht, wenn es mittlerweile sogar eine Zombie-Apokalypse gegeben hätte, aber das hier, das ging eindeutig zu weit.

Als sie aus der Zeitmaschine gestiegen waren, war ihnen bereits die rabenschwarzen Wolken aufgefallen, die den gesamten Himmel bedeckten und die Tatsache, dass der Boden auf dem sie standen nur noch aus toter Erde bestand, aber als sie nun den kleinen Hügel erklommen hatten und auf das starrten, was sich dahinter erstreckte waren sie etwas... baff.

B: (erholt sich als erste vom Schock) DAS ist die Zukunft?!

A: (legt den Kopf schief) Ha... vielleicht sind wir etwas zu weit in die Zukunft.

J: Du meinst, wir sind hier beim jüngsten Tag?

A: Sieht irgendwie so aus...

Vor ihnen erstreckte sich eine geradezu postapokalypische Stadt. Wie schwarze Rauchsäulen streckten sich die alten Gebäuderuinen empor, die war eindeutig das Werk eines Krieges.

Al: Oh...

B: (sieht Alisa verwirrt an) Was?

Al: Wisst ihr noch, warum Sam uns gerufen hat?

B: Na, wir sollten den Krieg in seiner Zeit verhindern...oh

A: Heißt das, dass wir gescheitert sind?

J: Sieht so aus...

A: das sieht echt übel aus...

B: Welche Waffe wurde hier nur benutzt...

A: (schüttelt langsam den Kopf) Ich will es gar nicht wissen...

B: Hä? Ich versteh es nicht...

Li: Ja...ich dachte ihr hättet diesen Doc gekillt...

A: Hmm... aber irgendetwas ist schiefgegangen...

B: Und jetzt?

A: Wir müssen Sam finden und herausfinden, wie wir das ganze beheben können...

J: (verdreht die Augen) Irgendeine Idee, wie wir das tun sollen?

A: Ähhh...nein...

Li: Hey... soll ich euch mal was verrücktes erzählen...

A: Hmm.. was denn?

Li: Diese Stadt... ich weiß nicht...sie erinnert mich irgendwie an.. Berlin...

A: Ha, das ist vollkommen...

B: Damn...sie hat recht...

Al: Ok... ich denke, das sollten wir lassen... das ist etwas zu groß für uns...

A: I-wo, das machen wir schon, los geht’s.

Als sie über den völlig verkohlten Rasen hinab in die Stadt liefen wurde die Umgebung immer bedrückender und düsterer. Der Teer der Straßen war rissig und an mehreren Stellen vollkommen aufgeplatzt. Der Wind, fegte durch die Straßen und erzeuge ein angsterregendes Geheul. Sonst herrschte absolute Stille in der Geisterstadt. Selbst Alex und Betty schwiegen unwohl und warfen sich immer wieder unsichere Blicke zu.

Ihre Schritte hallten bald durch die verlassenen Straßen und diese Stille schien drückend und unerträglich. Nach einer Weile blieb Betty plötzlich stehen, ein breites Grinsen auf dem Gesicht.

B: Hey, ich wüsste vielleicht, wo wir unsere Suche nach... etwas... beginnen könnten.

A: Wie jetzt?

B: Wie jetzt „wie jetzt“?

A: Warum weißt ausgerechnet du, wo wir hinmüssen?

B: (beleidigt) Was soll das denn heißen?!

Al: Alex wollte nur auf wenig diplomatische Art und Weise, nicht weil sie dich beleidigen wollte sondern weil sie so sozial wie eine vergammelte Kartoffel-

A: (entrüstet) Warum muss die metaphorische Kartoffel vergammelt sein?!

Al: (unbeeindruckt)...zu verstehen geben, dass sie es stört, dass du vor ihr einen guten Einfall hast. Das tut ihr im Ego leid.

B: Achso... warte... (an Alex gewandt) Heißt das, dass du mich für blöd hältst?

A: (hebt abwehrend die Hände) Nein, natürlich nicht.

Al: Nur für blöder als sie...

A: Bist du jetzt mal still!

B: Was?!

J: Könnt ihr euch bitte zusammenreißen? (an Betty gewandt) Also Betty?

B: (verwirrt) Also was?

J: Dein Plan?

B. Ach so... ja... genau... mein Plan.

Alle starren Betty an, die glücklich zurücklächelte. Frustriert seufzte Jana auf, während sich Alisa die flache Hand gegen die Stirn schlug.

J: Hättest jetzt bitte die Güte uns von deinem Plan zu erzählen.?

B: Welcher... oh... stimmt ja (lacht verlegen) Also dann mal los.

Sprach`s und lief summend davon. Ihre Freunde sahen ihr noch kurz nach, ehe sie zögernd folgte. Lisa, die bis dato wieder vollkommen vergessen worden war, war sich zweifellos sicher, dass dieses Abenteuer nicht gut enden konnte und würde.

Wenig später.

Das Gebäude vor dem sie standen starrte mit leeren, dunklen Fenstern auf sie herab. Die große Glastür hing schief in den rostigen Angeln, das Glas jedoch lag in Scherben vor ihr auf dem Boden verteilt.

A: (etwas verwirrt) Okee...ich gebe auf. Erklärt's mir.

B: (zufrieden grinsend die Hände in die Hüften gestemmt) Was soll ich denn hier bitte erklären?

A: (macht eine ausholende Bewegung mit den Armen) Das alles hier. Wo sind wir?

Betty sah sie kurz irritiert an, zeigte dann aber auf ein altes, rostiges Schild, welches etwas abseits unter einem Haufen Schutt vergraben im Schatten des Gebäudes lag.

Jana verdrehte genervt die Augen und lief darauf zu, sich dann neugierig darüber beugend. Als ihr die Bedeutung der ehemals neonpinken Worte so richtig bewusst wurden, weiteten sich ihre Augen und mit einem schiefen Grinsen auf dem Gesicht, sah sie Betty kritisch an.

J: Wirklich, Betty? DAS ist dein Plan?

B: (zuckt mit den Schultern) Joa, um einiges besser als euer nicht vorhandener Plan, oder?

Alex ihre verbleibenden Gefährten fragend an, nicht sicher, ob sie die einzige war, die sich vom Geschehen ausgeschlossen fühlte.

Lisa und Alisa aber konnten den Blick nur mit einem ähnlich ratlosen beantworten.

A: (sieht ihre Betty jetzt etwas entnervt an) Also, wo sind wir denn jetzt?

Jana verdrehte theatralisch seufzend die Augen und kam dem Schild einen solchen Tritt, dass es unter dem Schutthaufen heraus, laut klappernd über die Straße holperte und kurz vor Alex' Füßen zum Erliegen kam.

„Zum Neonpinken Wodkaaa“

Al: (meldet sich, die Hand in die Luft streckend) Äh... ich verstehe es immer noch nicht. Was sollen wir hier?

B: Na.. nach Menschen suchen?

Li: (legt den Kopf fragend etwas schief) Was für Menschen? Und warum hier?

B: (lacht abwinkend) Ach ihr. Woher soll ich das denn wissen?

Alex warf nun Jana einen fragenden Blick zu, der jedoch nur schulterzuckend erwidert wurde.

Wenn es Betty glücklich machte...

A: (seufzt ergeben) Also gut, lasst uns mal reinschauen.

Al: Wozu?

A: Um zu sehen, ob wir etwas hilfreiches finden.

Al: Wozu?

J: Im Grunde würde uns schon eine Kleinigkeit, wie eine Zeitung oder etwas in der Richtung helfen, nicht wahr?

B: Nun kommt schon, es kann uns ja nicht schaden, oder? (lacht)

Kurz sah es noch so aus, als hätte Alisa einige Argumente die dagegen sprachen in Petto, sah aber ein, dass sie auf verlorenem Posten kämpfte und nickte schicksalsergeben.

Betty, ganz sie selbst, nickte daraufhin erfreut und trat, glücklich quietschend, die bereits beschädigte Tür endgültig ein.

Zusammen traten die vier...und Lisa danach in das Innere des Gebäudes und sahen sich in der teils nur vom schwachen Licht, welches durch die verdreckten Fenster fiel, erleuchtete Bar um.

Der alte Holzboden war vollkommen aufgequollen und verströmte einen moderigen Geruch, auf ihm lagen alte Überreste von Stühlen und Tischen und anderer Unrat. An den mit Pilzen übersäten Wänden zogen sich tiefe Risse entlang und von der ehemals roten Tapete war nicht einmal mehr etwas zu erahnen. Die Luft war abgestanden und zu dem Gestank des Moders gesellt sich der von Schimmel und Schwefel, Alex wollte noch nicht einmal den Grund für letzteres erfahren.

Es sah hier nicht unbedingt so aus, als hätten sich in letzter Zeit irgendwelche Menschen hier befunden.

Lisa musste plötzlich mehrere Male niesen, als sich ihre Atemwege weigerten, noch mehr dicken Staub aus der auch so schon viel zu schlechten Luft zu filtern und Alisa beobachtete angeekelt, wie eine faustgroße, schwarze Spinne über etwas kroch, dass einmal ein kleines Tier (sie hatte nicht vor herauszufinden welches) gewesen sein musste.

Jana für ihren Teil beschloss, sich mal an der Bar umzusehen und machte sich auch gleich daran, darauf zuzulaufen, als ihr einfiel, dass es hier irgendwo eine Tür zum Hinterzimmer geben musste.

Sie ließ ihren Blick über die Wände gleiten und hatte das gesuchte Objekt schnell gefunden. Zufrieden ließ sie auch gerade darauf zu, als plötzlich das Entsichern einer Waffe zu hören war, gefolgt von einer bedrohlichen, weiblichen Stimme:

Je: Keiner rührt sich! Was machen kleine Menschen hier?

 

Als sie sich umdrehte, sah sie überrascht, wie ihre Freunde mit erhobenen Armen unsicher zu der älteren Dame im bodenlangen schwarzen Kleid und mit großem Gewehr in den Händen, sahen.

Außerdem konnte man schemenhaft eine Horde von schwarz gekleideten Männern hinter ihr erkennen, die nicht weniger schwer bewaffnet waren.

Eine Sekunde lang herrschte absolute Stille im Raum und die Spannung war beinahe greifbar.

Al: (genervt) Nun kommt schon, hat sie gesagt. Es kann uns ja nicht schaden, hat sie gesagt. Nicht wahr? Das ich nicht lache...

B: (verdreht die Augen) Ach sei still..

Al: Wieso? Wegen dir stecke ich in der Scheiße...schon wieder.

B: Was? Das stimmt doch gar nicht! (weinerlich) Alex!

A: Aww... armes Baby...Alisa sei nett!

Al: (trocken) Nein, danke.

Je: (umfasst die Waffe fester) Wollen kleine Menschen jetzt endlich sein still? (zielt mit der Waffe auf Alex)

A: (runzelt die Stirn) Warte...waaarrrttee... das kenne ich... irgendwoher kenne ich das!

J: (verdreht die Augen) Weil das Jeannine ist du Trottel.

B: Waas? Die ist aber alt!

Jeannine beschloss sich in diesem Moment durch ein beleidigtes Räuspern wieder Gehör zu verschaffen und musterte die Fremden misstrauisch durch ihre mandelförmigen Augen.

Alisa starrte zwischenzeitlich ungläubig zu der russischen Mafiabraut.

Al: Wartet mal... dass ist DIE Jeannine, die Betty vermöbelt hat?

B: Sag das nicht, als wäre ich ein blutrünstiges Monster, bei dem das ein Wunder ist!

Al: Wie denn sonst? So is es doch.

B: (mit Tränen in den Augen) Alex!

A: (mit nicht ganz so seriöser Mutter-Stimme) Jetzt ist's aber genug mit euch beiden! Das ihr euch immer in der Öffentlichkeit so zanken müsst...Schlimm ist das...

Je: (breitet lächelnd die Arme aus, einem Mafiosi hinter sich fast mit dem Gewehr die Augen ausstechend) Meine kleinen Freunde! Ihr seid es wirklich...und ihr nicht sein tot..und jung...

B: Wieso „jung“?

Al: (hysterisch) Wieso „nicht tot“?

Jeannine gab ihren Männern zu verstehen, dass von den Fremden keine Gefahr ausging und sicherte auch ihre Waffe wieder, ehe sie sich breit grinsend an diese wendete.

Je: Es ist schön, dass kleine Menschen noch leben, aber lasst uns gehen. Hier es nicht riechen gut, da?

Mit diesen Worten stolzierte die Gangsterbraut durch ihre ehemalige Bar und durch die Hintertür. Kurz zögerten die anderen, dann folgten sie ihrer alten Bekannten aber schulterzuckend.

Hinter der Tür befand sich überraschender Weise aber kein dunkles Hinterzimmer mehr, sondern eine Stahltreppe , die steil in ein dunkles Loch führte. Eine ganze Weile war nur das metallische Geräusch von den vielen Schritten auf den Stufen zu hören, ehe sie unten vor einer großen Stahltür zum stehen kamen.

Ohne nachdenken zu müssen gab die Russin schnell eine sechszehnstellige Zahl in das unscheinbare Tastenfeld neben der Tür ein, worauf diese mit einem lauten Quietschen aufschwang.

A: Aaaalter Schwede... das ist mal ne Zentrale...

Vor ihnen lag ein großer weißer Raum, voller Computer und Männer in weißen Kitteln. An den Wänden hingen entweder irgendwelche Karten, Statistiken, die keiner verstand oder Waffen aller Art, einige davon den vieren...plus Lisa vollkommen unbekannt.

Sich nach allen Seiten umsehend, und in Alex Fall auch in einen der Weißkittel hineinrennend, folgten sie Jeannine bis in ein Büro auf der anderen Seite.

Drinnen sah es so aus, wie es in der Bar einst ausgesehen hatte, die Wände waren von einem kräftigen rot und der Boden war mit einem dunklem Holz ausgelegt. Jeannine warf ihre Waffe achtlos zur Seite und ließ sich auf den Chefsessel hinter dem Riesigen Eichenschreibtisch fallen, während Jana und Alex sich in die Sessel auf der anderen Seite setzten. Alisa und Lisa verdrehten die Augen, blieben aber, aus Mangel an mehr Sitzgelegenheiten stehen, während Betty Anlauf nahm und sich auf Alex' Schoß fallen ließ.

B: (landet glücklich und weich) Hui!

A: Ahrgh! Betty! Du. Bist. KEIN. Leichtgewicht.

B: (schmollte, macht es sich aber dennoch auf Alex Schoß bequem) Mein Freund sagt immer ich bin wie eine kleine, süße Fee...

A: ...die mir soeben meine verdammten Oberschenkelknochen gebrochen hat! Holla tut das WEH!

J: Sei still, du Weichei.

Je: (erfreut) Ihr euch habt nicht verändert

B: Naja...du schon...

Je: Was du haben erwartet? Ich sein zweiundsechzig.

Kurz herrscht überrumpeltes Schweigen.

J: Also dafür siehst du dann aber verdammt jung aus...

A: Warte... dann bin ich in dieser Zeit ja vierundsechzig!

Je: Das sein richtig... Aber warum ihr sein in dieser Zeit?

B: Warum du sein... äh.. warum bist du eigentlich nicht überrascht? Ich meine passiert das oft?

Je: (zuckt mit den Schultern und zeigt auf Alex) Wieso? Ihr Enkel hat erfunden Zeitmaschine.

B: Achso stimmt ja... Wo sind Alex-von-heute und ich-von-heute eigentlich?

Je: (die Gesichtszüge verdunkeln sich) Ihr nicht wissen?

Al: Offensichtlich nicht, nein.

Je: Wir haben Krieg. Schlimmer Krieg. Dritter Krieg von Welt. Frankreich sein Kommunistisch, England sein Kommunistisch... Deutschland sein kommunistisch...

B: Und Russland?

Je: Kleines Mädchen sein nicht albern, Russland natürlich nichts sein kommunistisch.

A: (nickt) Ja... sicher... is nachvollziehbar.

J: Und wer für jetzt gegen wen Krieg?

N: Frag lieber, wer nicht Krieg gegen irgendwen führt...

Alle wirbelten herum... alle bis auf Jeannine, weil sie eh in die Richtung sah, und Alex, die von Betty zerdrückt wurde. In der Tür stand ein blondes Mädchen mit langen blonden Haaren, die sie fest zurückgebunden hatte und gänzlich in schwarz gekleidet war, Tanktop, Lederhose...Stiefel und Handschuhe. Sie grinste breit von einem zum anderen ehe sie sich lässig vom Türrahmen abstieß.

N: zuerst hat Amerika England und Frankreich den Krieg erklärt, da die beiden aber eine Allianz mit Spanien, Portugal, Deutschland und Italien haben, hat es in ganz West- und Mitteleuropa gekracht... außerdem hat sich Japan Amerika angeschlossen, was dazu führte, dass Deutschland ein Bündnis mit Polen, Ukraine und Belarus geschlossen hatte, die wiederum auch einige Bündnisse hatten. Letzten Endes sah sich Russland gezwungen an Amerikas Seite zu kämpfen und so weiter...

ich hab das Gefühl, dass mittlerweile niemand mehr weiß, wer gegen wen kämpft.

A: (schafft es sich umzudrehen) NORI! Was machst du hier... und warum bist du jung?

N: (zuckt mit den Schultern) Ich bin durch ein Experiment zu einem Supersoldaten geworden...

A: Wie Captain Amerika?

N: (verzieht das Gesicht) Ne, die waren mit Waffenherstellung beschäftigt... ich wurde von den Japanern gemacht... Ich bin Sensei Nippon.

B: Klingt... niedlich...

N: (wirft die Arme in die Luft) Nicht wahr? Und ihr hättet mal mein Kostüm sehen müssen...

A: Was ist passiert?

N: Japan gibt es nicht mehr... ist jetzt die sekundäre Chinesische Republik.

J: Was? Wie?

N: (zuckt mit den Schultern) Krieg? Deswegen arbeite ich jetzt bei den Wiederständlern.

A: Ihr seid die Wiederständler?

Al: (schlägt Alex auf den Hinterkopf) Offensichtlich!

A: Aua... das hat wehgetan... warum tust du das?

N: Hey... Alex!

A: Hey Nori... bin ich dir wirklich erst jetzt aufgefallen?

N: (wirkt nachdenklich) Jah... schon....

A: (panisch) Nein! Ich hab mich bei Lisa angesteckt... jetzt werde ich vergessen.

B: Ich würde dich nie vergessen... (bedrohlich) So lange du mir Kuchen bäckst.

A: (lacht) Ok, deal.

N: Wie könnt ihr nur in einer solchen Situation herumscherzen. Tausende sterben... Kinder wachsen ohne Mütter auf... Kanada existiert nicht mehr! Gerade von dir, Alex, hätte ich mir mehr erwartet.

Alex sah Nori ernst an, die den Blick genauso auch erwiderte, es herrschte absolute Stille.

Und dann brachen die beiden in schallendes Gelächter aus, bis sie nur noch japsend nach Luft rangen.

A: (immernoch kichernd) Ich freu mich, dich wiederzusehen.

N: Ganz meinerseits... so... habt ihr 'nen Plan?

J: Do I look like a man with a plan?

B: Was sie damit sagen möchte ist-

Al: Nein. Wir haben keinen Plan, wir hatten nie einen und wir werden uns auch nie nur eine verdammte Sekunde nehmen, um einen zu entwickeln. Weil diese Trottel (deutet auf Betty und Alex) es LIEBEN kopflos in irgendwelche Situationen zu rennen, alle in Gefahr zu bringen und durch irgendwelche bescheuerten und physikalisch unmöglichen Sachen auch immer heil herauskommen.

Je: Also nichts hat sich geändert, da?

N: Das könnte uns echt helfen...

A: Wieso eigentlich... und wo ist LisaII ?

N: Bei Luci.

J: Oh? Cool... wo ist der denn?

Je: (mit verhärteten Gesichtszügen) Auf diesen Judas, wir können verzichten.

A: (unsicher) Was wieso...

N: (unbehaglich) Nun... dafür haben wir keine Zeit... aber seid versichert... auf Hilfe von Außen können wir nicht mehr setzten... wir sind alleine.

A: Aber... was?!

J: Was ist mit Tod?

Je: Kleiner Mann aus Knochen hat viel zu tun... sehr viel..

A: Und was machen wir jetzt?

Li: Wir brauchen vielleicht doch einen Plan?

B: Nah... Nori... Ideen?

N: Wir könnten euch in das Hauptquartier schmuggeln...

Je: Mädchen aus Japan, das sein keine gute Idee...

A: Warum?

N: Weil die letzten, die da rein sind... ihr wart... also du und Betty... und ihr seid.. oder werdet... da nie rauskommen... GOTTT IST DAS VERWIRREND...

A: Ach stimmt... Sam hat was von einem Himmelsfahrtkommando gesagt...

Nori nickte traurig.

N: Jah... das hier ist nur unser Notfallquartier... das offizielle ist vollkommen zerstört... die hier arbeitenden Leute sind die einzigen Überlebenden... Betty und Alex werden in zwei Tagen hingerichtet... Jana wurde es bereits...

A: Aber warum habe... nein... warum werde ich so etwas machen? Ich meine... so eine Suizidaktion sieht uns nicht ähnlich... ich meine... Betty und ich?

N: (kratzt sich nervös am Hinterkopf) Iah... das ist so ne Sache... das war nämlich so... du warst dir ziemlich sicher, dass Luci euch helfen würde... aber... (hustet leise) das...war dann...so irgendwie nicht direkt der Fall... und... ja...

B: (keucht überrascht) Waaass? Luci ist ein Verräter? So ein Gesichtsgulasch!

Alex lehnt sich etwas zurück und starrte nachdenklich vor sich hin.

A: (etwas zu ruhig) Und weiß man, warum er nicht gekommen ist?

Je: (schüttelt langsam den Kopf) Nyet. Flammenmann nur einfach nie erschienen... aber du sein entschlossen gewesen, bist trotzdem gegangen.

In dem kleinen Büro herrschte kurze Zeit ein nachdenkliches Schweigen, ehe Alex etwas Schwung holte und Betty kräftig von ihrem Schoss stieß, dabei motiviert aufspringend.

A: (lächelnd) Ok, genug Depressionen für einen Tag, lasst uns...äh... naja uns retten...

B: (weinerlich am Boden sitzend) Au! Warum sind immer alle so gemein zu mir?

Al: (zuckt mit den Schultern) Karma, Betty, Karma.

B: Was?

Al: Ach...nichts...

N: (erfreut) Soll das heißen, dass du weißt was wir nun tun müssen?

A: (lacht) Himmel, nein, aber ich hab nicht vor, als Bettys Sitzkissen zu enden. Die Welt sollte nicht untergehen, wenn jemand cooles wie ich sein Potenzial nicht ausnutzen konnte und sein Dasein aus Kissen fristet.

Al: Das macht noch nicht einmal Sinn...

A: Ist doch egal.

Kurz sahen alle zu ihrer Freundin, ehe Alisa ihre Arme langsam verschränkte.

Al: Ohne mich... ganz offensichtlich ist auch schon eure letzte Invasion gescheitert... (zögert kurz) oder wird scheitern... also warum unnötig unser Leben riskieren?

B: Warum nicht?

Al: (stöhnt frustriert) Kannst du denn nicht ein einziges mal ernst sein?

B: (verunsichert) War das eine rhetorische Frage?

Alisa stöhnte nur und sah dann erst zu Jana und dann zu Lisa.

Al: Ihr könnt denen doch ernsthaft nicht hinterherlaufen wollen.

Bisher mag das ja immer gut gegangen sein aufgrund von Alex' „besonderen“ Freunden, aber das hier (macht eine ausholende Bewegung mit den armen) das hier geht eindeutig zu weit. Ich meine, theoretisch gesehen, sind wir schon gestorben...

B: (grinst und schüttelt den Kopf) Falsch, wir werden sterben. Das hier ist die Zukunft. Denk zukünftig.

Al: Seht ihr?! Das meine ich! Wollt ihr wirklich Betty und Alex vertrauen?

A: (hustet) Sprach der achtfache Serienkiller.

J: (zuckt mit den Schultern) Klar... also warum nicht? War bisher immer ganz lustig...

Li: (meldet sich unsicher) Also ich mag leben... Machts was, wenn ich nicht mitkomme?

A: Natürlich nicht. Als hätten wir euch schon jemals zu etwas gezwungen.

Al: Das ist ja das Problem. Du hast uns nie gefragt. Du ziehst uns immer einfach in irgendwelche Probleme hinein und dann müssen Lucifer oder Tod kommen und uns retten.

Nur, für den Fall, dass dir das entgangen ist, steht dieses mal keiner von denen zur unserer Rettung bereit.

A: Als ob... Ich habe diesen aufgeblasenen, selbstverliebten Trottel nie gebraucht...

B: Genau, und auf den Tod können wir auch verzichten... in jeder Beziehung.. (lacht)

A: Überhaupt verstehe ich nicht, was dein Problem ist... du warst doch sonst nie so... erst seit wir in dieser Zeit sind... Äh... warte...im Grunde arbeitest du schon gegen uns, seit wir aus der telefonzelle gestiegen sind...

Al: ja und? Irgendwann reißt halt mal der Gedultsfaden!

B: Ich verstehe es nicht... (sieht verwirrt zwischen Alex und Alisa hin und her)

N: Ohhh.. hey, ich weiß worauf sie hinaus will.

B: Echt?

N: Nö, aber ich hab da einen Verdacht...

A: (lässt die Augen nicht von Alisa) Hat wer Weihwasser oder etwas silbernes?

J: Ha, ha, woher-

Jeannine steht wortlos auf und schiebt das große Bücherregal zur Seite. Dahinter befindet sich eine Mulde, die mit roten Samt ausgelegt wurde. Dort fixiert hängen Armbrüste, Pfeile mit silbernen Spitzen, Pflöcke, Messer verschiedener Größen, Kreuze und bauchige Flaschen mit einer durchsichtigen Flüssigkeit. Außerdem noch eine Reihe anderer Waffen.

B: Wooow...

J: Alter...

Li: Wie hat das alles hinter das Bücherregal gepasst?

Je: Was brauchen kleine Freundin?

A: (sieht flüchtig zur Wand) Das mittelgroße Silberne Kreuz müsste reichen... aber gib doch bitte noch etwas von dem Weihwasser da rüber.

Je: (lächelt und macht genau das) Nori, würdest du Alex das geben?

N: (immernoch verwirrt) Natürlich... hier Alex... Ist Alisa jetzt ein Vampir oder was?

A: Quatsch, sei nicht albern...(lächelt Alisa böse an) Nur von einem Dämon besessen.

Al: (weicht vor Alex zurück und lacht nervös) Und das ist realistischer... Bleib mir nur fern damit... was soll das überhaupt? Glaubst du, dass ich in Flammen aufgehe, wenn ich das Ding berühre?

A: (lacht und schüttelt den Kopf) Ne, ist nur für den Effekt.

Damit holte Alex aus und schlug ihrer Freundin das Kreuz kräftig gegen den Kopf. Alisa gab nur noch ein gurgelndes Geräusch von sich und kippte um, während eine rauchige Figur an der Stelle stehen blieb, an der es Alisa eben noch getan hatte. Kurz taumelte sie noch etwas, ehe sie sich aufrichtete und verfestigte.

A: (völlig irritiert) Was zum-

N: (erfreut auf und ab hüpfend) LISA!! Is ja toll, was machst du denn hier?!

J: Na das wüsste ich auch mal gerne... Kenn ich die überhaupt.

B: Ich kenn sie...(mit strahlenden Augen) Hallo Lisa 2.

LisaII lächelte fröhlich und winkte euphorisch. Sie war etwas größer, als sie von Alex erinnert wurde. Ihr Haar reichte ihr bis über die Schulterblätter und hing, locker zusammengefunden, über ihrer rechten Schulter. Außerdem trug sie eine schwarze Lederkluft und hohe schwarze Stiefel, die Außendienstuniform des Teufels. Trotz allem sah sie nicht älter als dreißig aus.

A: Lisa II was machst du denn hier... beziehungsweise in Alisa?

LII: Ähem... das ist eine witzige Geschichte... weißt du noch, wie du den Tod kennengelernt hast?

A: jap, eine witzige Geschichte... aber ich bin eher durch Zufall da reingerutscht...

LII: Eben..m und so ähnlich liefs bei mir...

B: Inwiefern?

LII: Naja... ich saß in meinem Zimmer und hatte Hunger, also wollte ich in die Küche und mir Nudelsuppe holen gehen...

A: und weiter? Was hat das Mit Luci zu tun?

LII: Naja, ich war unterwegs in Gedanken, und als ich mir wieder meiner Umgebung bewusst wurde stand ich im neunten Ring der Hölle vor einem Feuerdämon der mich töten wollte (lacht amüsiert)

J: Du hast dich verlaufen, weil du in Gedanken warst?

LII: Jap.

J: Auf dem Weg von deinem Zimmer, in deine Küche?

LII: (nickt grinsend) So wars.

J: (zieht eine Braue hoch) Sicher, dass du nicht mit Alex verwandt bist?

LII: (lacht) Ja, ziemlich.

Li: Und was ist dann passiert?

LII: Nja... im Großen und Ganzen kam Luci und hat mich gerettet...

A: Und dann?

LII: Er war stinksauer... und da hat er mich zu 72 Anti-Sozialstunden verdonnert. (Lacht wieder)

A: (lacht ebenfalls) Anti-Sozialstunden?

LII: Naja, er ist der Teufel, da wären Sozialstunden gegen seine Maxime.

A: Stimmt auch wieder.... Klingt ganz nach ihm... Wo steckt er eigentlich?

LII: In der Hölle, wo sonst?

J: Und warum hat er dich dazu verdonnert, uns aufzuhalten?

LII: (verzieht das Gesicht) Weil er nicht zulassen will das seine... äh.. das Alex erneut draufgeht. Außerdem würde ihr Tod in dieser Zeit bedeuten, dass sie nie wieder in ihre Zeit zurückkehrt, was wiederum bedeuten würde, dass diverse Dinge nicht passieren könnten, was die Situation verschlimmern würde...

B: (mit Zuckungen unterm rechten Auge) Ähh... warte.. wie war das...?

J: Was für Dinge?

A: Ach, und jetzt interessiert er sich plötzlich für mein Wohlergehen... der kann mir so was von gestohlen bleiben... Warum hast du da mitgemacht?

LII: Du hast ja keine Ahnung... Er ist total durchgeknallt... Er macht jeden runter faucht und tobt und spuckt Feuer und Schwefel und... es ist, als hätte er seine Tage... aber schon seit Wochen.

A: Hmm.. das würde ich gerne mal sehen...

J: Einen sauren Teufel? Du warst doch schon immer suizidgefährdet oder... erst damals der Brunnen, jetzt das..

B: (horcht auf) Was für ein Brunnen?

A: Ein anderes Mal, Betty... Also gut, dann nicht... aber wir müssen jetzt wirklich los und uns retten...

LII: Klar, ich helfe euch.

Betty meldete sich erst unsicher, fing dann aber an auf und ab zu hüpfen um Lisa II's Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen.

LII: Ja, Betty?

B: Ich dachte das ist gefährlich und unmöglich.

N: Ist es auch.

LII: Hölle, man müsste total durchgeknallt sein, um euch zu folgen.

A: Aber?

N: Natürlich werden wir euch begleiten.

B: Yey, ihr seid toll.

LII: Ich weiß.

B: Wie kommt es eigentlich dass du noch so jung bist?

LII: (grinst) Also älter als du bin ich allemal.

N: Stimmt... jetzt wo ihrs sagt... Warum bist du nie gealtert... du müsstest jetzt fünfundsiebzig sein...

J: Das ist dir bis heute nie aufgefallen?

N: Nein?

J: Aber ihr seid Freundinnen?

N: (strahlt) Ja, natürlich.

J: Und ihr seht euch regelmäßig?

N: Ja, wieso?

J: Aber dir ist nie aufgefallen, dass deine DREIUNDSIEBZIG jährige Freundin, aussieht wie deine große Schwester?

N: (verwirrt) Ja... ist schon seltsam...

J: (dreht sich zu Alex um) Ehrlich mal. WO findest du die immer?

A: Du magst es mir nicht glaube, aber LisaII habe ich in der Klappse kennen gelernt (lacht)

J: Doch... doch das glaube ich dir schon.

B: Alsooo... können wir jetzt los?

A: Klar, du gibst das Kommando.

B: Ich muss aber vorher noch mal aufs Klo.

J: (verdreht die Augen) Will die Apokalypse aufhalten... nach der Pinkelpause....

A: Ich muss auch nochmal.

Je: (zieht amüsiert die Brauen hoch und deutet in die Entsprechende Richtung) Ihr laufen klein Gang bis ganz zum Ende und dann rechts.

A: ok... also bis gleich...

N: (hüpft etwas auf der Stelle) Ich glaube ich muss auch mal.

LII: Na.. musst du?

N: weiß nicht...

J: Du musst doch wissen ob du mal musst.

N: Nein...

J: ich kann nicht glauben, dass wir das Gespräch führen.

LII: Ich kann mich nicht erinnern, dass Captain Amerika aufs Klo musste.

N: jah, aber der war ein Wissenschaftliches Experiment...

J: Du doch auch...oder?

N: Jah.

J: Warum musst du dann aufs Klo?

N: (bleibt stehen und richtet sich auf) Oh... stimmt. Ich muss gar nicht. Weil ich nie muss.

Jana seufzte und schlug sich die Hand gegen das Gesicht.

Wenig später:

B: (Singt) 'Happy Lama, sad, lama, totally ret Lama, super-

J: Betty, bitte.

B: Was? Du magst das Lied doch auch.

J: aber nach dem neunundvierzigsten mal nicht mehr...

B: Ok... dann halt nicht (schmollt)

Die fünf (Jeannine und Lisa waren zurückgeblieben und Alisa nach wie vor Ohnmächtig) liefen durch die leeren und zum Teil rissigen Straßen. Nori führte die kleine Gruppe an, Katana im Anschlag und summte fröhlich vor sich hin. Wäre nicht die zerstörte Stadt um sie herum und die schweren Waffen (mit denen Jeannine sie ausgerüstet hatte9 man hätte denken können, dass die fünf einen normalen Spaziergang machten.

A: (dreht ihre Waffe fragend in den Händen) Mal ehrlich... was ist das?

N: Eine Neo Smith 5'000. Die neuste Handwaffe. Ein Schuss kann zehn Männer auf eineml killen, aber der Rückstoß ist teuflisch.

A: Na wundervoll..

B: Und was hab ich da?

LII: Ein pinker Plüschhase?

N: Ne das ist ein Flammenwerfer.

LII: Iah... mal ganz ehrlich... ich war gerade mal ein paar Tage in der Hölle und schon bin ich voll draußen.

N: Zja... das Waffendesing habe auch ich übernommen...

LII: Ist nicht zu übersehen.

A: Nebenbei, wo müssen wir eigentlich hin?

N: Wir gehen zum deutschen Hauptquartier, wo ihr bis zu eurer Exekution aufbewahrt werdet.

A: Und wann ist die?

N: Hmm... (holt ein Notizbuch heraus und blättert darin herum) Ach hier... am 30. Dezember.

A: Und?

N: Und was?

A: Welchen Tag haben wir?

N: (lacht) Äh... ich glaube Montag... bin mir nicht sicher.

LII: Nori, ich glaube, sie meint das Datum.

N: Achso... ähm (kramt etwas heraus, dass ein Handy sein könnte.. es ist extrem flach und größer als ihre gesamte Hand) heute ist der... 29. Dezember.

A: (seufzt) Na hervorragend.

B: Was ist dass den für ein hässliches Ding.

Nori hält ihr Handy hoch und grinst breit. Der Display ist gigantisch und überfüllt mit irgendwelchen bunten Buttons. Es wirkt als einfach unverhältnismäßig groß und unpraktisch.

N: Das hier ist bombenfest, wasserfest und hält ein Gewicht bis zu fünf Tonne auf dem Display aus... man darf es nur nicht fallen lassen, das verträgt es nicht. Is das neue Brine 122b total toll.. mehr oder weniger...

A: Klingt... unpraktisch.

N: Ist es auch.

B: Warum hast du es dann?

N: Weil Birne der einzige nicht kommunistische Handyhersteller ist, der noch lebt.

A: Woow... das ist echt ne ganz schön düstere Zukunft.. los, lasst uns uns retten.

B: Das klingt so dermaßen bescheuert...

N: Nicht wahr? (lacht) Ich denke es mir auch schon... Es ist so seltsam, dass ihr wieder da seit... die letzten Tage war alles voll depressiv und so... und nun seid ihr wieder da... aber auch nicht wieder da... weil ihr nur die Vergangenheitsversionen seid...

LII: Oh Gott... Luci wird mich ja soo umbringen, wenn er erfährt, dass ich euch, statt euch aufzuhalten auch noch begleite...

A: Ach, der soll sich nicht ins Höschen machen... Aproppos.. warum macht Gott nichts?

LII: (lacht trocken) Gott hat sich schon längst abgewandt. Offiziell steht die Erde in den Akten als „Untergang im Prozess“. Lucifer wurde es übertragen, die Apokalypse zu begleiten und gegebenenfalls zu beschleunigen, deswegen stellt er auch so viele Aushilfsdämonen zum Zwietracht sähen ein.

A: Was? Unser Luci?

B: Glaub ich gar nicht...

LII: (zuckt mit den Schultern) Er hat euch immer nur das Gesicht gezeigt, welches ihr kennt, aber vergesst nicht, man wird nicht Herr der Dämonen, wenn men so ist wie ihr ihn kennt... und glaubt mir, sein wahres Gesicht ist beängstigend... Also nicht so beängstigend wie Betty und Nori in einem Raum... aber beängstigend genug...

B&N: HEY!

Noch etwas später:

B: (quängelt) Wann sind wir denn endlich daha?

N: Wir sind da, wenn wir da sind.

Kurz herrscht Stille. Nur das knirschen ihrer Schuhe auf dem alten Asphalt war zu vernehmen.

B: Sind wir jetzt da?

N: (grinst) Nein.

B: Warum nicht?

N: Weil es noch eine Weile hin ist.

B: (blässt die Wängen genervt auf) Warum?

N: (nun etwas irritiert) Weil das Basislager nun mal etwas weiter weg ist.

B: Warum?

N: Nja... weil es offiziell geheim ist?

B: Warum?

Damit da nicht einfach fünf selbstmordgefährdete Idioten hineinspazieren können. Und jetzt bitte sei still, ich versuch mich an den weg zu erinnern...

B: War-

N: (faucht) Sag noch einmal, ein letztes mal warum und ich werde dich-

A: Ganz ruhig... wir haben uns doch alle lieb, nicht wahr?

N: (nickt mürrisch und wendet sich ab) Meinetwegen...

A: Wow... ihr seid ja ganz schon verklemmt geworden...

LII: Nja, vier Jahre Weltkrieg in diesem Ausmaß lassen einen nicht kalt...

A: Hmm.. das kann ich mir denken... (runzelt die Stirn) mal was anderes... wenn das Geheimversteck so geheim ist, warum wissen wir dann wo es ist?

N: (sieht Alex kritisch an) Spionage? Wir haben Birne auf unserer Seite... die gehören zur NSA, wir wissen alles über jeden noch lebenden Menschen auf dieser Erde.

A: Ah.. ja... sicher. Wie habe ich das nur übersehen können?

N: (bleibt plötzlich stehen) So da sind wiaahh!

Alex hatte unglücklicher Weise nicht aufgepasst, sondern fasziniert zu einem Plakat an einer alten zerfallenen Mauer gesehen. So war sie volle Kanne in ihren Vordermann hineingelaufen und es kam zu einer klischehaften Kettenreaktion. Lisa II lief in Alex und Betty in Lisa II. Kurzum, letzten Endes fanden sie sich alle in einem großen Haufen am Boden wieder.

N: Aua!... Geht ihr bitte von mir runter?

B: (drückt ihr Gesicht und Lisa II's Bauch) Nö, ist so bequem...

LII: Sorry Nori, aber ich kann mich nicht bewegen mit der auf mir...

A: (versucht sich freizuzappeln) Ich habe Platzangst... lasst mich hier raus!

Soforft springt Betty auf und sieht ihre Freundin besorgt an.

A: (lacht und steht auf) Dankeee.

B: (blinzelt) Was? Ich dachte du hast Platzangst?

A: Nö, war gelogen... Das macht man immer. Wenn man etwas beschleunigen will.

B: (verschränkt die Arme vor der Brust) Nicht fair.

A: Willkommen in dem dunklen und kalten Flecken, der sich Realität nennt.

B: (streckt die Zunge raus) Die Realität ist scheiße.

A: Und damit hast du eine fundamentale Erfahrung gemacht. Ich bin stolz auf dich.

B: Du bist echt gemein...

A: Jap... wenn es darum geht mich zu retten schon... Also gut... (sieht sich um) Wo ist das Hauptquartier?

Vor ihnen erstreckte sich, was vor langer zeit einmal ein Park gewesen sein könnte. Der Boden bestand nur noch aus rissiger, toter Erde und es herrschte eine bedrückendere Stimmung, als es ein Friedhof jeh könnte.

Nori war mittlerweile auch wieder auf die Füße gekommen und klopfte sich den Dreck von der Hose.

N: Das ist doch offensichtlich. (zieht eine Schusswaffe aus ihrem Holster)

Als Lisa II die Waffe sah kniff sie ihre Augen etwas zusammen und wich langsam zurück, sie die Umgebung genauer ansehend. Alex und Betty sahen sich verwirrt um und dann wieder zu Nori, die mit kalten Blick ihre Waffe auf die Beiden gerichtet hatte. Lisa II keuchte entsetzt auf, als hinter einer eingefallenen Mauer vermummte Gestalten hervor kamen.

LII: DU bist ein Verräter? Warum?

N: (Zuckt mit den Schultern und grinst bösartig) Ist besser bezahlt... und man lebt deutlich länger.

A: Was soll das?

B: (sieht sich um) Ich glaube... wir sind in eine Falle gelaufen...

N: (lacht trocken) Ganz genau.

A: Aber... das macht keinen Sinn.. du bist von den Guten.

N: (zielt mit dem Lauf direkt auf Alex' Kopf) Ich schon, ihr aber seid nur ein paar dumme Rebellen. (dreht den Kopf leicht in die Richtung der Soldaten) Los, nehmt sie fest.

Kaum hatten sich die Männer in Bewegung gesetzt,fing Lisa II an, sich in Rauch aufzulösen. Bevor sie ganz verschwand, und Alex von einem der Männer niedergeschlagen wurde hörte sie Lisa II noch leise ein „Keine Sorge, bin bald zurück“ murmeln.

Als Alex zu sich kam war das erste, was ihr auffiehl, dass alles um sie herum schwarz war. Das zweite, begleitet von einem schmerzerfüllten Stöhnen, war, dass sie entsetzliche Kopfschmerzen hatte. Es dauerte noch exakt drei Minuten und vierundzwanzig Sekunden, als ihr etwas drittes klar wurde: es war alles schwarz um sie, weil sie die Augen geschlossen hatte. Aber wollte sie die wirklich aufmachen?

Sie zuckte mit den Schultern, was solls, konnte ja wohl nicht schlimmer werden. Also öffnete sie die Augen und... starrte auf eine weiße Wand.

Das hätte schlimmer laufen können. Sie starrte noch eine Weile lang darauf, ehe sie sich langsam auf den Rücken rollte und von dem schmalen Feldbett flog, auf dem sie bis eben gelegen hatte.

A: Aua... (fasst sich an den Kopf und setzt sich langsam auf) Ich bin ja so was von fertig mit dem ganzen Mist hier...

A: Das kannst du laut sagen.

Überrascht sah sich Alex um und sah auf einem anderen Feldbett Betty sitzen...neben Betty und... sich selbst.

Die andere Alex wirkte um einiges blasser. Ihr Haar war raspelkurz und sie trug ein ehemals weißes Top und schwarze Hosen, die in festen, ebenfalls schwarzen Springern endeten. Ihr Gesicht war verschrammt und ihre Lippe geschwollen, neben ihr saß die Zukunfts-Betty, die auch nicht sonderlich älter als LisaII aussah. Sie trug ihr Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und trug das selbe wie Zukunfts-Alex nur in dunkelgrün. Auch sie wirkte ziemlich aufgemischt.

Die Betty,mit der Alex in die Zeit gekommen war saß fröhlich strahlend daneben und musterte Alex stolz.

B: Schau sie dir an... nein, schau dir mich mal an... bin ich nicht toll?

A: Hmm... doch schon... Hey, wir haben euch gefunden.

ZukunftsA: (sieht Alex kritisch an) Jah... und weiter...? Jetzt wirst du... also ich in der Vergangenheit mit uns sterben... was bedeutet, dass du nicht zurückkannst und es mich in der Zukunft nicht geben wird.

ZukunftsB: Jah.. aber wenn es dich nie geben wird, dann wirst du keinen Enkel bekommen, der die da hier herbringen kann... weswegen sie nie kommen und nie umgebracht werden... und wenn sie nie kommen, dann werden sie nie getötet, was wiederum bedeutet, dass es uns doch gibt...und jetzt habe ich Kopfschmerzen...

B: (total glücklich) Yey, ich bin noch vollkommen ich...

A: Hmm.. ich bin cooler geworden...

ZA: Hmm... ja... Ansichtssache...

A: man ist das cool.

ZA: Was?

A: Na dass ich dich kennenlerne.

ZA: Naja, rein technisch gesehen kennen wir uns ja schon... außerdem bist du hier in einer Zeit, in der alle die du kennst und liebst tot sind.

A: Hmm... ja, das ist blöd... kann ich in dieser Zeit Dinge backen, die gut aussehen und schmecken?

ZB: Lol, nein, aber sie können jetzt reden.

A: Ist ja cool.

ZA: (traurig) Nein, nicht wirklich. Sie sind ziemlich beleidigend.

A: Ohh... das ist blöd...

B: Mal nebenbei, werden wir jetzt sterben oder können wir euch noch retten.

Zukunfts-Betty und Zukunfts-Alex sahen sich kurz an und brachen dann in schallendes Gelächter aus.

ZB: Die Exekution startet in vierzig Minuten. Eine Rettung ist eh schon vollkommen hoffnungslos... und sinnlos...

A: Was? Wieso?

ZA: Luci ist verschwunden, Tod ist völlig überfordert, unsere Freunde sind alle Tod oder Verräter

ZB: (traurig) Stephano und Ryan sind tot, weil sie uns retten wollten...

A: Stephano? Mein zukünftiger Sohn?

B: Ryan? Wird das mal mein Sohn sein?

ZA: (zuckt traurig mit den Schultern) Diese Welt ist düster und trostlos, der Tod ist hier weiß Gott nicht das Schlimmste... außerdem habe ich genug schlimme Dinge in diesem Krieg getan um mir meinen Platz in der Hölle zu verdienen.

A: Wieso?

ZA: Dann sehe ich endlich meinen Lucifer wieder.

A: Deinen... unseren Lucifer? Was... das meinst du nicht ernst oder?

ZA: (zuckt mit den Schultern) Wir mögen ihn, gibs zu.

A: Er ist ein Schürzenjäger!

ZA: Na und? Manchmal muss man halt ein Risiko eingehen... und er besitzt eine Seele, vergiss das nicht. (lächelt)

A: Du... ich... Wir... Naja...Irgendiwe bist du mir...ich mir...ach egal...unheimlich halt.

ZA: Wir hätten damals nicht weglaufen sollen, sondern den Konflikt lösen.

A: ok... wenn ich das hier überlebe rede ich mal mit ihm, ok?

ZA: (zwinkert grinsend) Wir werden es nicht bereuhen.

B: Hey, dudhu?

ZB: Hm? Ja, ich?

B: Hab ich auch einen coolen Freund?

ZB: (lacht) Besser, du hast den coolsten Ehemann... wir haben ihn...(wirkt traurig) Oder hatten ihn...

B: Was ist passiert?

ZB: in dieser Welt gibt es keine guten Träume mehr... alles Gute ist gestorben.

B: Hä?

ZA: Ist egal... wir müssen euch hier rausbringen...

A: Und dann was?

ZA: Du...oder wir haben in der Vergangenheit den Falschen erwischt. Der Doc ist zuvor in eine andere Zeit gereist und hat da bereits wen umgebracht, Dracula war nur die Ablenkung.

A: Oh... und wohin müssen wir?

ZA: 20.April 1915 in Verdun.

A: (stöhnt frustriert) Du verarscht mich, oder? Das kann nicht dein ernst sein? Da sind ja hier unsere Überlebenschancen größer...

B: (mit großen Augen) Wieso? Was war da?

ZB: (sieht sich selbst kritisch an) Das ich mal du war... kaum zu glauben... 1915 war der erste Weltkrieg?

B: Ohh... stimmt... und wir müssen was tun?

ZA: In den Schützengraben an der Front hoppsen und verhindern, dass der Oberstleutnant vor dem 22. April stirbt.

A: Was?

ZA: Er wird kurz vor dem Gasangriff, der am 22. April passieren wird abkommandiert und überlebt so den Angriff. Er kehrt zu seiner Frau zurück und die Beiden machen Liebe...und so kommts zu der Geburt des Mannes, dessen Enkel einen Enkel haben wird, der die Welt zum Guten verändert.

A: (nickt langsam) Okee... und wie heißt der Hans?

ZA: Fritz Wagner.

A: (verdreht die Augen) Gut, dass es ein so exotischer Name ist, so können keine Verwechslungen auftreten...

ZA: Du machst das schon... Du bist schließlich ich... nur noch nicht ganz so cool.

B: Wie lange haben wir noch?

N: Eure Zeit ist um.

Die vier hatten gar nicht bemerkt, dass die Tür geöffnet worden war und Nori in Begleitung von fünf Schränken in Hosen begleitet in ihrem Rahmen stand.

Die beiden Bettys traten wild um sich wurden aber letzten Endes übermannt, während sie die Alex' brav abführen ließen.

Während sie durch die langen weißen Gänge, ausgelegt mit zitronengelben Linoleumböden, geführt wurde sah Alex nervös zu ihrem Zukünftige Ich.

A: Wie läuft eigentlich eine Hinrichtung in dieser Zeit ab?

ZA: Kommt darauf an...

A: Worauf?

ZA: Wenn's ein guter Schütze ist, dann wird’s ein Kopfschuss, wenn nicht, dann halt was anderes. Sterben wirst du so oder so.

A: Hmm.. klingt herrlich.

Die vier wurden durch eine große Doppeltür geschoben und fanden sich in einer großen Halle wieder. Etwas über dem Boden waren Tribünen angebracht auf denen extrem viele Leute saßen irgendwo wurde auch ein Musikstück gespielt, welches wahrscheinlich die Hümmne dieser leute darstellte.

A: Was für ein Tam-tam... Zumindest sterben wir mit Stil.

Die Männer ließen die vier einfach stehen und gingen, während auf der anderen Seite, der Arena zehn weitere Männer eintraten und sich mit langläufigen Gewehren in den Händen der reihe nach aufstellten . Nur noch Nori stand zwischen ihnen.

N: Flüstert leise, wenn ich euch das Zeichen gebe, rennt.

A: Warte... was?

N: (Ruft laut) Anlegen!

Die Männer legten synchron an.

N: Zielen!

Die Männer nahmen jeder einen von den Vieren ins Visier.

Nori trat etwas zur Seite, den linken Arm erhoben.

N: (lässt den Arm herabsausen) FEUER!

Es gab einen ohrenbetäubenden Knall und die Halle war plötzlich in dichten Rauch gehüllt, während Alex sich auf den Boden getackelt wiederfand.

Ein unglaublich starker Geruch von Schwefel schlug ihr entgegen und als sie aufblickte starrte sie in zwei glühende, rote Augen. Der Nebel lichtete sich etwas und die Gestalt richtete sich schwungvoll auf,Alex mit sich ziehend.

A: (ungläubig)Luci?

L: (zischt bösartig) Habe ich dir nicht klargemacht, dass du von hier verschwinden sollst!

A: Als würde ich mir was von dir sagen..oder überbringen lassen.

Es gab einen laute Klatscher, als der Höllenfürst Alex mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Kurz starrten sich die Beiden ausdruckslos an, ehe er sich abwandte und über eine bewegungslose Gestalt am Boden beugte. Als sich Alex umherblickte, sah sie, dass Lisa II Betty ebenfalls gerettet hatte.

Alex sah zurück und bemerkte, dass Luci nun ihre zukünftige Version in den Armen hielt. Entsetzt sah sie, wie der anderen Alex etwas Blut aus dem Mund floss, ihre Augen starr nach oben gerichtet waren. Luci stieß ein donnerndes Grollen aus, ehe er die Frau vorsichtig auf den Boden legte. Als er sich umwandte, wurde sein Grollen immer lauter und plötzlich riss sein schwarzes Hemd und offenbarte zwei riesige schwarze Flügel, die funkelten wie ein Sternenhimmel. Seine langen Haare wehte um seinen Kopf und sein Gesicht drückte bodenlosen Hass aus. Als er seine Zähne bleckte offenbarte er, sehr zu Alex' Überraschung zwei Reihen Rasiermesserscharfer Zähne und von einem widerlichen Reißen gefolgt platze ihm plötzlich die weiße Haut am Leibe auf. Darunter kamen tiefschwarze Schuppen zum Vorschein, und ein reptilienartiger Schwanz peitschte durch die Luft. Mit einer Mischung aus Erstaunen und Entsetzten hatte Alex diese Verwandlung beobachtet, als er ein letztes mal, magenerschütternt losbrüllte. Wie auf Kommando brach der dicke Zementboden auf und allerlei Gewürm und schwarzes Blut lief heraus, bis der Boden vollkommen damit bedeckt war. Die Leute oben auf den Tribünen waren aufgesprungen und versuchten panisch zu fliehen, die Musik war langeschon verstummt.Wie auf einen lautlosen Befehl des Höllenfürstes hin, begannen die Insekten zu wachsen und aus dem Blut formten sich die abscheulichsten und gräßlichsten Monster und Dämonen. Kaum war ihre Verwandlung beendet, stürtzen sie sich auf die fliehenden Menschen, Luci hatte Alex schon längst aus den Augen verloren.

A: Was... zum Teufel...

LII: (gehetzt) Alex, komm, wir müssen abhauen!

A: Luci... (fasst sich an den Bauch) Ich glaube... mir wird schlecht...

B: (verdreht die Augen) Dafür haben wir keine Zeit... kotz später.. (Packt Alex und wirft sie sich über die Schulter) Ok, Lisa, weiße den Weg.

LisaII nickte kurz und rannte los.

Kaum wollten sie die Halle verlassen nahen die ersten Dämonen bereits die Witterung auf und jagten ihnen nach.

LII: Oh verdammt... mist, mist, mist, msit... Schnell hier lang! (reißt die Tür auf und lotst Betty hindurch)

A: (immer noch auf Bettys Schultern) Was ist mit Nori?

LII: Die kommt klar... die packt das.

Die drei, die zwei uns ihr Gepäck, rannten schnell den Gang hinab, doch die beiden Dämonen holten rasant auf und hätten die Beiden fast erreicht, wäre nicht plötzlich ein goldener Blitz in sie gefahren, und hätte sie wieder in eine Pfütze Blut verwandelt.

Die beiden Mädchen blieben stehen und wandten sich um, und als Betty den Engel mit den großen weißen Flügeln und dem langen, rot gelockten Haar sah, ließ sie Alex einfach fallen.

LII: Antoinette, was machst du denn hier?

An: Hey... naja, ich konnte nicht mehr zusehenen... Gott wird einen weiteren Verrat schon ertragen...

A: Wer ist das?

An: Ihr werdet mich erst noch kennenlernen...und es wäre blöd, jetzt schon die Überraschung zu zerstören (zieht zwei Katana aus ihren Hüllen) Dann wollen wir euch mal zu eurer Zeitmaschine bringen.

A: Das kannst du?

An: Das muss ich, in zwei Minuten geht hier die Hölle ab.

B: Na ganz toll... wieso muss immer alles auf den letzten Drücker gehen (seufzt)

A: Das wird mir hier alles zu chaotisch. (rennt hinter den anderen her)

LII: Was genau?

A: War Nori nun ein Verräter?

LII: Ne, wir wussten nur nicht wo das Geheimversteck war und durch ihren „Verrat“ haben wir euch da reinbekommen und haben es zeitgleich entdeckt.

A: Aha.. und Luci?

LII: Der wurde von Gott dezu in der Hölle zu warten, bis alles vorbei war und er durfte nicht in das Schicksal der menschen eingreifen, sonst, so meinte sie, würde sie dich... oder halt die Zukunfts-Alex töten... was sie ja jetzt auch getan hat...

A: Aber ich..oder sie wäre eh gestorben?

LII: das ist der Grund, warum er sich eingemischt hat. So lange du noch lebst besteht Chance auf Rettung.

A: Aha... (kommt langsam außer Atem)

B: Sind wir bald daha?

Antoinette, steckte ihre Schwerter weg und deutete auf einen Hügel, etwas abseits. Oben konnten sie bereits Lisa und Alisa ausmachten, die dort warteten.

A: Was? Wir waren die ganze Zeit in der Nähe des Hauptuartiers? Wie blöd ist das denn?

An: Egal, geht jetzt, wir halten sie auf!

A: Und was wird aus euch?

LII: (zwinkert den Beiden zu) Wir kommen schon klar.

Zögerlich nickte Alex und rannte mit Betty das letzte Stück, bis zu der Telefonzelle und kickten Lisa hinein. Während Alex mit zittrigen Händen die Zeit eingab, sah Betty noch ein letztes Mal zurück und sah eben noch, wie die Dämonen auf LisaII und Antoinette trafen. Lisa rieb sich den Kopf und Alisa stand in der ecke, eindeutig noch beleidigt darüber, dass sie niedergeschlagen worden war. Bevor sonst noch etwas hätte passieren können, wurde alles in grünes Licht getaucht.

FF