Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt
Rettet... warte.. da fehlt doch...
<photoWir schreiben das Jahr 1810 (21:22 Uhr) in (wahrscheinlich[der Autor ist nicht im Geringsten im Bereich Geographie versiert]) Kalifornien
Inmitten eine Steppe erhellte ein greller, grüner Blitz die stockdunkle Nacht und wie aus dem Nichts stand auf einmal eine typisch britische Telefonzelle da. Die vier jungen Damen, welche diese verließen schnauften nicht schlecht, als die warme stickige Nachtluft sie mitten ins Gesicht traf.
J: Alter Schwede, ist das heiß hier.
B: Au yeah, besonders jetzt wo wir hier sind. J: Ba-dum dss, Witz des Tages.
B: Lass mich!
J: Mein ja nur...
B: Alex!
A: Jana lass Betty in Ruhe.
J: Ja-haa...
Al: Wo zum Geier sind wir hier?!
Li: (mit glitzernden Augen): In Kalifornien! Al: Uund?
Li: n der Nähe des De-la-Vega-Anwesens. Al: Uund?
Li: Der Besitzer ist Don Alechandro de la Vega? Al: Uuund??
A: Himmel Herrgott, wir sind in der Zeit von Zorro. Al: Der hieß ernsthaft Alechandro?!
A: Nein, Diego.
Al: Aber du sagtest doch...
Li: Diego ist der Sohn.
Al: Ah-haa...Und?
Li: Wie jetzt? Und?
Al: Und was ist so toll daran?
Li: Hast du denn nie den Film gesehen?
Al: Welchen Film?
A: Den mit Banderas.
Al: Oh? Der basiert auf Fakten?
J: Der Film basiert auf einem Buch, einer erfundenen Geschichte. Ganz ehrlich, ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass es den wirklich gab?!
A: Robin Hood war im 13. Jahrhundert ein in England gebräuchlicher Spitz- oder Beiname, der synonym für „Gesetzesbrecher“ benutzt wurde. In den Jahren von 1261 bis 1296 taucht dieser Beiname im ganzen Land sieben Mal in verschiedenen Quellen auf. Soll heißen, auf eine Art und Weise hat er existiert. Also, scheint es gar nicht so unwahrscheinlich.
J: (schlägt sich die Handfläche an die Stirn) Erinnert mich in Zukunft daran, dass ich mein Maul halte.
B: Nur zu gerne... Und was machen wir jetzt bitte hier? A: Nun wir suchen uns ein paar Kostüme, da Rokkoko hier nicht so ganz mehr in Mode ist, selbst mein cooler Anzug nicht. B: Ah, nicht schon wieder... Warum?
A: Camouflage, Betty.
B: Was für'n Ding?
Li: Ich denke sie wollte uns auf Strebierisch zu verstehen geben, dass wir uns tarnen sollen.
Al: Dann sag das auch so. (rollt mit den Augen) A: Pff...
J: Ok, so weit so gut, aber wo kriegen wir so eine Tarnung her? A: In der Mähe müsste ein Dorf liegen, da müssen wir hin. B: Und so eine Telefonzelle hier mitten im Nichts fällt nicht auf? A: Äh...
Li: Das Teil hat einen Tarn-Knopf, den hab ich vorhin gesehen.
Alex macht auf dem Absatz kehrt und läuft in die Kabine zurück gefolgt von Jana.
A: Ok, wir müssen vorsichtig vorgehen und uns alles genau anschauen...
J: Hier gibt’s nur, 'Start', 'Tarnung', 'Zeit' und 'Aus'. A: Ja aber weißt du welcher Knopf für was ist? J: Jah, es steht drauf?
A: Es könnte eine Falle sein?
J: Warum sollte es das?
A: Warum nicht?
J: Dein Enkel hat es gebaut und wenn er nach dir kommt dann... A: HÄTTE er eine Falle eingebaut.
J: Jah, aber er hätte das alles verdammt kompliziert und unverständlich gemacht...was es nicht ist. A: Ahhh...verflucht... Ok dann drück mal auf 'Tarnung'.
Gesagt, getan. Betty, Alisa und Lisa lachten laut auf, als sie auf einmal vor einem Pinken Elektro-Schaukelpferd (die Dinger, wie sie oft vor dem Kaufhaus stehen, wo man Geld reinwirft und die dann vor und zurückrucken [meist] benutzt von kleinen Kindern) standen.
A: Hmm... Ich denke nicht, dass das hilft... B: Drückt einfach noch einmal.
Jana zögerte kurz, haute aber dann doch noch einmal auf den kleinen blauen Knopf und … dieses mal Standen die anderen drei vor...einem Fotoautomaten. Nach weiterem Drücken erschien eine Lokomotive, eine kleine Holzhütte, ein riesiger schweizer Käse (wenigstens Alex' Humor schien Sam geerbt zu haben) und letzten Endes einen großen Stein.
J: Joa... passt.
A: Perfekt, das können wir so stehen lassen. Li: Und wie bekommen wir es wieder in seine...ihre...Ursprungsform? A: ...ähh.. keine Ahnung, das fragen wr uns wenn es so weit ist. Sonst noch fragen?
B: Jah...
A: Und?
B: Wo ist hier das nächste Klo?
[Anmer. d. Aut.: Wisst ihr was mir schon oft aufgefallen ist? Menschen müssen beinahe niemals auf Klo in Filmen oder Büchern. Ein widerlicher Gedanke, wenn man an Filme denkt, wo das Opfer monatelang in einer Kleinen mittelalterlichen Zelle gefangen gehalten wird, der Held komm sie/ihn rettet... und richtig ekelig und meine Freunde hassen es, dass ich es immer während solchen Filmstellen erwähne, wenn die Beiden dann sofort miteinander schlafen. E-kel-haft. Wirklich, meine Geschichte ist aber grundsätzlich sehr realistisch und glaubwürdig (bis auf wenige Dinge, wirklich). Nebenbei, habt ihr euch schon jemals gefragt wie Darth Vader, die Clone oder Ariel aufs Klo gehen? o.O]
A: Betty, das ist gerade ein schlechter Zeitpunkt... J: Find ich nicht, ich wollt's nur nicht sagen, aber ich müsste auch einmal...
A: Ach kommt schon.. sonst noch wer?
Alisa und Lisa hoben die Hand.
A: Na super... könnt ihr nicht schnell.. ihr wisst schon.. Busch? B: WAS?! NEIN!
J: Wir sind doch keine Hunde!
A: Wisst ihr die Steinzeitmenschen waren nicht so... wählerisch und ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch nicht zu dieser Zeit keine Dixi-Klos (nein das ist keine Schleichwerbung, alle öffentlichen Plastikcontainer sind ekelhaft und abstoßend und zwar gleichermaßen) gab...
B: (ungeduldig) Ahahalllex!
A: Ja schon gut... wir gehen in die Stadt und schauen was sich machen lässt...
Li: Jah toll...
A: Ja was kann ich dafür, wärt ihr halt vorher gegangen! B: Bin ich, aber ich muss schon wieder.
A: (schüttelt den Kopf) Ich brauch keine Kinder mehr, nicht so lange ich euch habe...
Li: Gar nicht. (schmollt)
Alex schüttelt nur den Kopf und trabt davon (an dieser Stelle sei noch einmal an ihren faszinierend unterentwickelten Orientierungssinn erinnert), die anderen rollen nur genervt mit den Augen und folgten.
J: Und wohin gehen wir?
A: Dorthin, wo Menschen leben.
B: Und wo leben die?
A: In Dörfern?
B: Und hier gibt es eines?
A: Vielleicht... keine Ahnung, warum sollte es keines geben? B: Stimmt.
J: Nein, tut es nicht. Wir machen dort weiter, wo wir letztens aufgehört haben.
Li: Hast du eine bessere Idee?
J: Nun... um ehrlich zu sein habe ich die tatsächlich. A: Oh?
J: Also, in welche Richtung wolltest du?
Alles zeigt etwas nach Osten, Jana nickt und lächelt.
J: Sicher?
A: Jah?
J: Gut, dann lasst uns hier lang gehen. (dreht sich um und läuft nach Westen)
A: Autsch, der hat gesessen.
B: Aber das hätten wir schon viel früher machen sollen. Li: Jana ist ein Genie.
Al: In der Tat.
A: Könnt ihr bitte damit aufhören, den Rest meines Selbstwertgefühles zu zerstören.
B: Egal wie sehr ich es versuche, ich fürchte dies ist unmöglich. Al: ...mal abgesehen von der Tatsache, dass dein Ego eh viel zu groß ist.
J: Hört auf zu streiten und legt mal einen Zahn zu. B: Hmpf...ok, aber hetz nicht zu sehr.
Al: Jah, du bist fast so schlimm wie Alex.
A: Wie bitte.
Li: Wo sie recht hat hat sie recht.
A: Ach sei still... Als ob jetzt so einfach eine Stadt aus dem Nichts auftauchen würde nur weil ihr nicht das tut was ich sage... J: Hey schaut mal, da hinten ist eine Stadt. Li: (mit großen Augen) Ach verdammt, du bist echt gruselig. B: Aber echt Alex....
A: Ach besucht mich doch am Abend...
Al: (tätschelt Alex die Schulter) Nimm's nicht persönlich, es könnte schlimmer sein, nicht?
A: Pff...
B: Du könntest tot sein?
A: Dann hätte ich ein total chilliges Leben bei Tod und könnte ihm sogar bei der Arbeit sehen.
J: Nah, wohl kaum, du würdest eher bei Luci landen... AUF. EWIG. A: Ach verdammt... ok es könnte sehr wohl schlimmer werden. Al: Sag ich doch. (lacht)
J: Also gut, haben wir einen Plan.
Alle starren Alex an.
A: Schon klar, wir bedeutet Alex, mach du die Arbeit... schon recht. Also gut, wir schleichen uns rein, suchen eine Möglichkeit uns zu tarnen und verschwinden... und lasst euch nicht von den Spaniern erwischen.
Li: Warum nicht? Spanier sind heiß.
J: Und der saugeile Dialekt!
B: Und.. alles, also warum Alex! WARUUUUMMM!!! A: in dem Fall sind die Spanier die Bösen. Wir befinden uns hier in einer spanischen Kolonie... und ihr wisst ja wie sich die Großmächte immer aufführen.
B: Hä?
A: Geschichte?
B: Ja, ja ich bin dumm und so schon klar, also sag einfach was los ist.
A: Die Menschen hier werden unterdrückt und ausgebeutet... außerdem hassen sie Zorro, weil er verhindert.. oder es versucht... dass sie die Menschen unterdrücken und ausbeuten. Deswegen sind die eh schon etwas angespannt und wenn jetzt wir komischen Vögel anrücken, was glaubt ihr wird passieren? B: Hmm.. ok, ist ein nachvollziehbares Argument. J: Dieses mal schon...
Li: Wir helfen also Zoro!
A: NEIN! Dieses mal keine Heldentaten und nichts, dazu hätte ich mich auch nicht im Barock hinreißen lassen dürfen. Wir werden jetzt nichts mehr verändern, nicht wenn ihr mir nicht genau sagen könnt wie sich das auf die Zukunft auswirkt.
Li: Aber... Ich will doch... können wir ihn wenigstens...sehen? A: Wenn es ihn gibt und solange er UNS nicht sieht.. Li: WAS?! Aber... ABER! Du durftest mit Casanova herummachen! A: (schüttelt sich) Argh, erinnere mich nur daran nicht... Das war schon ein Fehler... Das war es wirklich.
B: Ha ha, still a better lovestory-
A: Nein, in dem Fall nicht. So und jetzt lasst uns gehen. J: Ok, dann mal los, und denkt daran, keiner springt mir einen Spanier an. (scharfer Blick in Richtung Betty) B: (schnauft empört) Pffff....
Li: Hei, wartet auf mich!
A. Oh... Lisa...
J: Verdammt, nicht schon wieder.
Li: Warum vergessen mich alle.
A: Der Kanada-Effekt.
J: du solltest ein Buch darüber schreiben. A: Besser, dass wird meine Doktorarbeit.
B: Du hast studiert?
A: Quatsch, aber die Arbeit wird so gut, die werden mir gleich den Professor geben.
Li: Ist das echt ein Titel den du für gute Arbeiten bekommst, ich dachte den kriegt man für besonders gute Leistung und nicht für ein Buch, in dem du erklärst warum mich die Welt vergisst. A: Stimmt sie werden das Buch lesen und dann vergessen, dass sie es gelesen haben und es wieder lesen weil es interessant klingt und damit würde ein ewiger Teufelskreis entstehen (es folgt ein extrem schnell und teils undeutlich gesprochener Vortrag von etwa zwanzig Minuten, der bereits nach der zehnten Sekunden keinen Sinn mehr ergibt) … und das wäre dumm. Fragen? (schwer atmend) B: Äh...
J: Nein!
Al: Ich glaube nicht.
Li: Warte... was?!
Schnell halten Jana und Betty ihr den Mund zu.
J&B: SIE HATS VERSTANDEN, SIE HATS VERSTANDEN!!! A: (blinzelt überrascht[sie weiß zum Teil selbst nicht mehr um was es ging]) Oh... dann ist ja gut... also, wollen wir?
Alle nicken eifrig und so machten sie sich auf den weg in ihr neues Abenteuer(, welches die Autorin eine verdammt lange Nacht alleine in ihrem Zimmer nur begleitet von merkwürdigen Liedern, die sie in einer eigenen Wiedergabeliste auf iTunes gespeichert hatte, mit den Namen „Schr.kom.psych.Ge.“).
Nach gut einer halben Stunde erreichten sie die Kleinstadt und versuchten im Schutze der Nacht weiter einzudringen. Es schien alles still und freilich, doch ein erfahrener Leser wird an dieser Stelle erahnen können, dass das nur bedeutete, dass sie kurz vor einem GAU (wusstet ihr, dass das für Größer Anzunehmender Unfall steht o.O Ich habe das damals in der Fahrschule erfahren... ja, nee nicht deswegen, so schlecht fahre ich nicht XD) standen. Damals herrschte ein kleiner Straßenlaternen-Mangel, um genau zu sein, außer eine Fackel, die schon ziemlich asthmatisch vor sich hin zischelte gab es absolut keine Lichtquelle (es hatte scheinbar Neumond [soll heißen es war kein Mond da = dunkel]) in den Straßen und auch sonst herrschte eine geradezu unangenehme Still. Im Gegensatz zu europäischen Dörfern waren die Häuser nicht wahllos gebaut worden und die Straßen verworren und verschlungen, sondern in einem schachbrettartigen Muster angeordnet, wie es typisch für amerikanische Siedlungen/Dörfer/Kleinstädte/Städte war. Die hatte den unangenehmen Faktor, dass wenn eine Gruppe von vier spanischen Soldaten mit einer recht effektiven Laterne (ja, es gab damals Laternen und ja ich weiß dass es keine Batterien gab, aber es gab Öl) um die Ecke bogen, es genau zwei Dinge gab die unmöglich waren, erstens sich verstecken und zweitens sich verlaufen(etwas das jedoch nur für Dörfer und Kleinstädte gilt, denn -bei Gott- Alex würde es schaffen sich in einer Stadt zu verirren die absolut übersichtlich und gut ausgeschildert ist). Das mit den Verlaufen war schon eine tolle Sache, nur dummerweise, erwies sich, dass es nicht selten vorkam, dass eine Gruppe von vier Soldaten (ihres Zeichens Spanier) mit einer recht effektiven Laterne um die Ecke bogen. Und, wie hätte es anders sein sollen, standen hinter dieser Ecke nun einmal unsere (meine) Protagonisten.
A: Nun... das ist jetzt etwas blöd.
B: Pff... nur ein kleines bisschen.
Li: Hey... die sehen ja gar nicht gut aus.
Al: Och würd ich so nicht sagen, der rechte da, der mit den braunen Haaren, der ist schon ganz ansehnlich.
A: Wie kannst du das bei dem Licht sehen? J: Weiblicher Geilheits-Radar.
A: Hä?
B Das verstehst du nicht Alex.
A: Stimmt, was weiß ich schon von Frauen (sarkastisch) Li: Hi hi, du bist halt Alex.
A: Einen Satz den ich schon so oft gehört, aber nie verstanden habe...
B: Jahhh...
S1(Soldat numero eins): ¿Quién es ese? A: Ähm?
B: Was hat er gesagt?
A: Was weiß ich... ich glaube er hat mit seinem Freund geredet. Li: Ich dachte du verstehst das?!
A: Ich hatte Französisch, nicht Spanisch!
J: Ist doch das selbe!
A: Klar...
S2: Ellos son sospechosos.
J: Hmm... das klingt soo gut... (zufrieden)
S3: Demonios! Demonios! Mírala.
B: Das klingt nicht gut.
A: Demonios? Das klingt gar nicht gut.
J: Überhaupt nicht.
S4: ¡Tonterías! Espías!
A: Espiaz?
J: Das klingt wie Spione...
B: Nein, tut es nicht.
Al: Und das wiederum klingt nicht gut.
[Anmerk.d.Autr. Sorry, Spanisch nach besten google'schem Gewissen^^]
J: Und haben wir einen Plan?
Wieder starrten alle Alex an, etwas, dass die Spanier falsch verstanden.
S2: ¡Ya está! El líder!
A: Was?!
J: die halten dich für unseren Anführer.
A: Hä?!
Li: Tja, war nett dich gekannt zu haben.
A. Es freut mich, euch meine Freunde nennen zu dürfen.... J: Jah ja und jetzt rette unseren Arsch.
A: wie?
B: Renn und sie werden dir folgen... wir verstecken uns und besorgen Wein um dann deiner zu gedenken. J: Ich bin dafür.
A: Kameradenschweine...
Alex seufzt und macht auf dem Absatz kehrt um dann, in dem Wissen um ihre katastrophale Kondition, loszurennen.
A: (keucht) Ich bin gearscht, iiiiich bin geasrscht, ichbingearschtichbingarscht...ge...arscht...
Tatsächlich rennen die Soldaten Alex hinterher und so sehen die übriggebliebenen Mädels zu, wie die Horde hinter der nächsten Ecke verschwindet.
J: Wollen wir Wetten abschließen?
Al: Ich geb ihr fünf Minuten...
B: HA! Nie im Leben, drei, höchstens.
J: Hmm... ich kenn Alex jetzt schon seit 18 Jahren, ich würde sagen, es passiert etwas total unvorhersehbares und irgendwie sinnloses, dass ihr den Arsch rettet...
Li: (total ernst und trocken) Sie wird sterben. Al: …!
B: Weißt du? Ich glaube, du könntest gewinnen... J: Habt ihr nicht auch manchmal das Gefühl, dass wir echt schlechte Freunde sind?
Alle sehen sich an und lachen dann.
Al: Nah..
In der Zwischenzeit:
Alex konnte nicht mehr. Sie konnte nach bereits zehn Sekunden nicht mehr, aber jetzt begann ihre Lunge unangenehm zu brennen. So, hatte sie einen Plan?
Nein.
Irgendeine Möglichkeit sich zu verstecken? Nein.-
Konnte sie kämpfen?
Oh nein.
Blieb ihr wohl nur noch, so lange zu laufen, bis sie zusammenklappte und zu hoffen dass die Spanier nicht zu gemein waren, denn wie groß war schon die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem Nichts Hilfe kam?
Ein lautes Poltern war die Antwort. Aus einer Seitengasse kam ein brauner Hengst geritten, auf dessen Rücken eine vermummte Gestalt saß und scheinbar überrumpelt starrte sie das zweifellos bizarre Bild vor sich an.
Ein junger Adelsmann, aus dem Rokkoko der keuchend und prustend vor einem kleinen Häufchen spanischer Soldaten wegrannte, die trotz seiner unsportlichkeit (und wir reden nicht von dem einfachen ha ha couckpotato, sondern wirklich hartcore-ich-beweg-mich-nicht-wenn-es-nicht-sein-muss) nicht in der Lage waren ihn einzuholen. Bizarr.
Dennoch verstand der Fremde recht schnell wer die guten und wer die bösen waren und entschied zu Gunsten von Alex, der er auch schnell die Hand reichte, die sie trotz Pferdephobie nur zu gerne ergriff. Die Spanier für ihren Teil sahen nur verdutzt hinterher, als das Pferd davonsauste, nichts weiter als eine Staubwolke hinter sich lassend.
In der Zwischenzeit:
Wisst ihr was komisch ist?
Li: Du?
B: nah... dass wir hier niemanden verstehen. Al: Hä?
B: a, ich dachte, die Maschine übersetzt alles. J: das ist komisch, in der Tat...
Li: Vielleicht gibt es in der Zukunft ja kein Sp... J Wage es nicht, diesen Satz auch nur im Geiste zu vollenden. Li: S- sorry.
J: Und jetzt?
B: Wir erfüllen Alex' letzten Willen.
Li: Sie önnte noch leben.
B: Natürlich lebt sie noch, alleine aus dem Grund das Vergangenheits-Tod sie sicher nicht packt, dennoch will ich dem Ganzen hier etwas Dramatik geben... Spielverderberin. (steckt dir Zunge raus)
J: Ok, und wie soll unsere Tarnung aussehen? B: Ich habe nicht die geringste Ahnung, es hat schon einen Grund warum Alex immer das Denken übernimmt... Li: Wie wärs wenn wir einfach ein paar Sachen von einer Wäscheleine klauen?
J: Aha...klar und wo siehst du... (folgt Lisas ausgestrecktem Finger) Oh...
B: Gut, Zeit für eine kleine Kostümparty.
Wieder an einem anderen Ort:
Zusammenfassung: Komische Gestalt entpuppt sich als stummer Junge. Stummer Junge bringt Alex zu einem recht ansehnlichen Haus, außerhalb der Stadt und besorgt ihm... ordentliche Männekeidung (Alex seufzt und akzeptiert ihr Schicksal), Junge verlässt das Zimmer, damit sie sich umziehen kann.
A: Hmm... so, fertig. Man seh ich albern aus... aber männlich.. hmm, ich wünsche Jana wäre hier und könnte mir einen Schnurrbart anschmincken... Nun gut, dann wollen wir mal nach dem Jungen suchen.
Nach etwa drei Minuten findet sie ihn unten in der Eingangshalle.
A. Oh... hey.
Br: …
A: Danke für deine Hilfe da draußen.
Br: (legt den Kopf schief)
A: Jah, das ist eine lange Geschichte, um sie kurz zu machen, ich war nicht alleine, in der Stadt laufen noch drei meiner Art herum. Br: (beißt sich auf die Unterlippe und starrt kurz auf den Boden, schaut dann Alex an und zeigt dann zwei mal mit den Handfläche in Richtung Boden = lass uns noch etwas warten) A: Worauf?
Br: (grinst verschwörerisch)
A: Wie heißt du?
Der Junge hebt den Finger und zeichnet in die Luft.
A: B?..B..E...R...M...hm?...Oh..ok...N...A...D...O... Bernado? Br: (nickt)
A:Huh... netter Nam... warte was? Bernado? So wie der Diener von Don Diego?
Br: (nickt unsicher)
A: (schlägt sich die Handfläche gegen die Stirn) Na ganz große Klasse... und ich warn auch noch die anderen... Ok, sorry, aber ich muss gehen... vielen Dank für die Gastfreundschaft.
Auch wenn der Junge gut drei Jahre jünger ist, als Alex, besaß er eine überraschende Kraft, mit der er Alex zurückhielt.
A: Hm?
Br: (zeigt mit dem Finger auf Alex)
A: Wer ich bin?
Br: (nickt)
A: Mein Name ist... Alexander Beilschmidt. Ich komme aus... Europa und bin im Prinzip nur auf der Durchreise hier. Br: (zieht kritisch die Braue hoch)
A: Hm..? Nein, ich habe nur... mal... von deinem Meister gelesen... als er noch in Europa studierte war er recht bekannt... er hat oft über dich gesprochen...
Br: Legt den Kopf schief.
Verdammt, siedendheiß viel Alex ein, dass Berados erst zu Zorro kam NACHDEM er studiert hatte... beziehungsweise, lernten sie sich erst danach kennen. Alex schnalzte mit der Zunge.
A: Nun, ich bin wirklich ein schlechter Lügner... Br: (nickt zweimal)
A: Du hättest mir auch widersprechen dürfen. Br: (schüttelt entschieden den Kopf und verstärkt den Griff um Alex' Arm)
A: Vergiss es.
Br: (seufzt und schleift eine wütend schimpfende Alex zurück in das Gästezimmer, wo er sie einsperrt)
A: (schlägt wütend gegen die Tür) VERDAMMT! Ok, ok, beruhig dich... es könnte schlimmer sein, ich meine die vier sind zusammen, was kann schon groß schiefgehen.
Alex beruhigt sich und setzt sich lächelnd aufs Bett...dann verschwand das Lächeln langsam bis es erstarb und sie sprang erneut auf, um gegen die Tür zu schlagen.
A: Bei Gott, lass mich hier raus, oder wir werden alle darunter zu leiden haben!!!
Sie war nicht überrascht, keine Antwort zu erhalten und so sah sie sich nach einem anderen Ausweg um.
A: Das...Fenster... wirklich? Das ist der einzige Weg? .. Hat mich Schicksal etwa schon zu dieser Zeit gehasst?!
Etwas unsicher besah sich Alex den potentiellen Fluchtweg. Das Fenster befand sich über den Stallungen und neben diesen ein Baum. Man musste nicht sonderlich sportlich sein um das zu schaffen...aber etwas Geschick würde durchaus helfen. Etwas das Alex noch nie besessen hatte.
A: Ach zum Teufel damit, soll sich Luci damit rumschlagen, aber was genug ist ist genug.
Vorsichtig schiebt Alex erst ihr rechtes, dann ihr linkes Bein durch das Fenster, so dass sie mit dem Bauch auf dem Fensterbrett liegt, in exakt dieser Sekunde öffnete sich die Tür.
A: Damn it!
Schnell schob sie sich ganz aus dem Fenster und ließ sich (Hintern voraus) auf das Scheunendach fallen. Die Person, welche eben das Zimmer betreten hatte, hatte dies nicht gesehen und sah sich im Zimmer um.
A: (flüstert, sich den Hintern reibend) Autsch, ich hasse diesen Job.
Vorsichtig versucht Alex auf die Beine zu kommen, scheitert aber immer wieder und stürzt. Seufzend entschloss sie sich dazu, einfach auf allen vieren zum Baum zu kriechen. Wahrlich ein amüsanter Anblick, ich wünschte ihr hättet das selbe Bild vor Augen wie ich. Gerade als Alex ihr Hand nach dem ersten – hoffentlich recht stabilen – Ast ausstreckte, kam Bernado ins Zimmer und zeigte fragend auf das offene Fenster. Der andere Mann zog die Braue hoch und schaute hinaus. Gerade als sich seine Augen an die dort herrschende Dunkelheit gewöhnten traf sein Blick den einer Gestalt die gerade in die Baumkrone neben dem Stall geklettert war. Beide starrten sich einen Moment lang ungläubig an, dann verließ sich ein lautes *Krnack* vernehmen und mit einem überraschend weiblichen Schrei verschwand die Gestalt aus seinem Blickfeld.
Erneut hatte Alex das Glück „nur“ auf ihrem Hinterteil zu landen... nachdem sie mit jedem anderen Körperteil, jeden. Verdammten. Ast. Dieses #?!@& Baumes mitzunehmen.
Vor Schmerz söhnen rieb sie ihr geschundenes Hinterteil und kam langsam auf die Beine. Dieser Mann... das war nicht Bernado gewesen... allerdings hatte er sie gesehen... und würde nachschauen kommen... das wäre blöd. Also sah sie sich kurz um und lief dann absolut planlos in die Dunkelheit.
Wieder bei den Anderen:
Lisa hatte ein recht ansehnliches Kleid, Jana eine ärmelose Bluse mit weitem Rüschenrock, Alisa einen Mantel und Betty eine Mönchkutte (warum auch immer das hier gehangen hatte) ergattert. Nun waren sie (immer noch) auf der suche nach einem so genannten 'Stillen Örtchen'... erfolglos, da es scheinbar an öffentlichen Toiletten mangelte.
J: Mal ehrlich, wie sind die damals auf Klo gegangen? B: … Schon komisch, jetzt keinen zwei Stunden Vortrag zu hören, der uns wie Vollidioten dastehen lassen sollen. AL. Schon irgendwie...
Li: Was glaubt ihr? Was tut sie gerade?
B: Keine Ahnung, wahrscheinlich sitzt sie irgendwo und unterhält sich nett und hat us vergessen.
Irgendwo auf einer halbtoten Steppe im Nirgendwo, umgeben von absolut nichts, außer der stockfinsteren Nacht.
A: (schon wieder am keuchen) Verdammt, ich kündige... wenn ich... das hier... überlebe... werde ich ...umschulen und... nach Kanada...auswandern... Verdammt...
Wieder zurück.
J: Ja, klingt ganz nach Alex.
Li: Hei, was sind denn das für niedliche Häuschen dahinten? B: Yess... Toiletten.
Wenig später...
B: Hey?
J: Hmm?
B: Habt ihr Klopapier?
Al: …!
J: Oh...
Li: Mist (-.-)
Wieder zurück zu Alex, die soeben die Lichter der Stadt entdeckt hatte und darauf zuhielt.
A: Ha haa, war ja gar nicht so schlimm.
Hinter ihr hörte sie plötzlich lauter werdende Pferdehufen.
A: Ich kann mein Maul einfach nicht halten...
Alex legt einen -nicht wirklich beachtlichen – Sprint hin und schaffte es tatsächlich noch vor dem Verfolger in die Stadt zu gelangen, wo sie sich hinter einer Reihe Klohäuschen versteckte.
Nach einer Reihe von Ereignissen, deren Erklärung zu ernsthaften psychischen, teils physischen Störungen und Verletzungen führen und dieses Buch auf die Altersfreigabe „für 80-jährige in Begleitung ihrer Oma“ hochstufen könnte, schaffte es Alex ihren Freunden in einer Zeit wie dieser tatsächlich Klopapier zu besorgen und sich sogar an Lisa zu erinnern.
B: Also...ja...danke.
A: Gerne, wenn nicht dafür, wofür hat man Freunde denn dann. J: Wie kommt es dass du hier bist?
A: Ahh... nicht weiter wichtig... und was habt ihr so gemacht? J: Uns diese coole Verkleidung besorgt.
A. Ahaa... ja ich seh's... und sonst?
Li: Wir waren auf dem Klo.
A: Ernsthaft... in der gesamten Zeit n der ich weg war... war ihr auf dem Klo.
J: Nun ja... wir haben uns auch diese coole Verkleidung besorgt... A: Aha.. ok... nun gut...
Ehe sie weiß-der-Teufel-was beginnen konnte wurde sie durch laute Geräusche, die verdächtig nach Schüssen klangen unterbrochen.
J: Was war das?!
B: Keine Ahnung, aber lass uns nachschauen. A: Ich halte das für keine...
J: Und los!
Als sie den (jetzt) Schüssen folgten kam Alex der Gedanke, dass ihre Freunde vielleicht, nur vielleicht, sie nicht ganz ernst nahmen. Aber wie gesagt, nur vielleicht.
Dann, endlich, erreichten sie den Dorfplatz, an dessen Rand sie eine Gruppe Leute befanden, die interessiert zwei dutzende Soldaten gegen nur einen Mann zu kämpfen versuchten. Die eine Hälfte schoss, die andere versuchte mit ihrem Schwert zu kämpfen. Er Unbekannt war jedoch zu schnell für die Schützen und zu gut für die Kämpfer, dennoch war er in der Unterzahl. Erschrocken musste Alex feststellen, dass dieser Mann, Zorro, nur in dieser Situation steckte, weil er ihr gefolg war. Sie war schuld, sie hatte die Vergangenheit drastisch geändert. Entsetzt sahen die Mädchen dabei zu, wie es endlich einem Spanier gelang von hinten auf ihn drauf zu springen, dann noch einem und dann noch einem, bis sie ihn endlich zu Boden gebracht hatten. Einige Frauen brachen in Tränen aus, als man ihre letzte Hoffnung fesselte und auf die Knie zerrte. Ein zweiter, deutlich älterer, aber deswegen nicht weniger ansehnlicher, Mann betrat nun den Platz und Alex verzog das Gesicht als ihr bei dem arroganten Ausdruck welchen er zur Schau stellte, klar wurde wer er war.
A: (zähneknirschend) Don Rafael Moncada... B: Äh... was für ein Ding?
RM: Ah, wen haben wir den da? Der große Zorro kniet einfach so hier vor mir im Dreck, welch Genugtuung.
Zorro senkte etwas den Kopf, schwieg aber, es gab nichts mehr zu sagen.
RM: Bringt ihn weg, das mir aber ja niemand unter die Maske schaut, morgen, kurz vor Mittag, soll er öffentlich demaskiert und exekutiert werden. Hab ihr mich verstanden.
Die Soldaten nickten und schafften ihn weg. Zurück blieben die schniefenden Zuschauer und die entsetzten Mädchen.
B: Sollte das passieren??
Li: Ich kann mich nicht an eine Hinrichtung Zorros erinnern... J: Vielleicht hat man nur nicht darüber berichtet um den Kindern nicht die Hoffnung zu nehmen...
A: Ach zum Teufel, wir gehen ihn retten.
B: Aber du hast doch...
A: Wenn ich sage es ist in Ordnung, dann ist es in Ordnung...
Die anderen ziehen kritisch eine Braue hoch, enthalten sich aber dankenswerter Weise jeglichen Kommentars. So (versuchen) sie unbemerkt den spanischen Soldaten zu folgen, verlieren diese aber kurz vor dem Rande der Stadt.
J: Verdammt und was... oh...(starrt Alex an) A: Huh? Was ist?
J: Wo würdest du lang gehen?
A: Äh.. keine Ahnung, du weißt um meinen Orien- J: Ja, ja, also, wo lang?
A: Da (zeigt nach Süd-Osten)
J: Perfekt, danke. Also hier lang. (läuft nach Nord-Westen) A: Na vielen Dank auch.
Dummerweise (zumindest für Alex) stehen die fünf nur wenige Minuten später vor einem strengbewachten, stark nach Gefängnis stinkenden Gebäude (stinken ist in dem Fall eher Methaphorisch zu verstehen).
J: Und jetzt?
A. Spielen wir Zorro und retten Zorro... vielleicht denken die dann es gibt mehr als einen Zorro und er kann eines Tages irgendeinen Nutzen daraus ziehen?
J: Hmm...
Li: Cool, darf ich dann auch ein Cape tragen? A: Nein. Li: Warum nicht?
B: Alex hasst Capes seit ihres Mal in einer Tür hängen geblieben ist...in einer Autotür...und das Auto ist losgefahren...und der Stoff war verdammt stabil.
Li: Hmm... darf ich dann wenigstens auf einem schwarzen Pferd reiten.
A: NEIN!
Li: Warum nicht, ist dein Cape auch mal an einem Pferd hängen geblieben?
A: Nein.
Li: Dann...warum nicht?
A: Weil du nicht reiten kannst?
Li: ... Oh..
B. Hmm.. hey.. warte.. du KANNST reiten? Li. Oh.. ja...stimmt... aber ich bin schon verdammt lange auf keinem Pferd mehr geritten...
B: Soll heißen? Auf was denn dann?
Li: Ich hab ne Weile in Kanada gelebt? Auf Eisbären natürlich. J: Auf Eisbären?
Al: Natürlich?
B: Da gibt es Eisbären? Echt??
Li: Nee Albino-Bären, natürlich Eisbären... A: Du kannst auf Eisbären reiten? Bare nicht mehr auf Pferden? Li: Zumindest würde das Einreiten dauern... A: Hmm.. gut... wisst ihr was? Wir gehen einfach rein, vermöbeln alle, retten Zorro, gehen raus und Lisa kriegt eine heiße Nacht mit Zorro...oder so.
B: Was? Wieso Lisa?
A: Du hast Darren, Jana ihren Russen und Alisa Michi, für den sie acht Menschen getötet hat.. Und Lisa?
B: Hmm.. ok.
Li: Hey, stellt mich nicht so dar!
A: Ich hab dir gerade eine Erlaubnis für eine schicksalhafte Nacht mit Zorro besorgt...
Li: oh.. na dann.. (grinst)
Kurz diskutieren Alex und Jana, wie man am besten in das Gebäude einsteigt, werden aber von Betty unterbrochen, die einfach die Scheibe einschlägt und hineinkriecht. Schreie und der eine oder andere Stöhner sind nun zu hören. Schnell folgen die anderen. Drinnen herrschte eine unangenehme Stille, auf den mit alten Teppichen ausgelegten Holzboden lagen mehrere (hoffentlich nur) bewusstlose Soldaten.
Betty stand etwas abseits breit grinsend.
B: wie habe ich das vermiss.
A: Das...ist...
J: Beunruhigend?
A: In der Tat...
Langsam schlichen sie durch das Gebäude und mussten mitansehen wie Alisa und Betty brutal jeden Gegner aus den Weg räumten, doch einmal übersah Betty einen und dieser holte soeben aus um Betty den Schädel mit...einem..äh..Hammer (warum haben spanische Soldaten bitte Hämmer bei sich...in einem verdammten Gefängnis?!), als Lisa einen Satz nach vorne machte, ihm den Hammer aus der Hand trat, einen Schritt vor und ihm die Hüfte in den Bauch und den Ellebogen gegen das Kinn zu schlagen. Der Mann ging stöhnend zu Boden, wo ihm Lisa noch zwei mal in Gesicht trat. Dann endlich verlor er das Bewusstsein.
A: Ok.. das war jetzt beeindruckend? Wie hast du das gemacht?! Li: Drei Jahre Kanada, es hat schon seinen Grund warum die keine Atombomben brauchen. (lacht schüchtern) B: Hart...
Al: Kommt schon, lass uns weiter gehen.
B: Hmm.. ok... Alex, kannst du zwischen mir und Lisa laufen? Nur so für den Fall?
Li: Welchen Fall? (irritiert)
B: Exakt der und jetzt bitte Themawechsel! J: Äh..
B: ALEX!
A: Ok, wie wäre es, wenn wir einmal, nur ein einziges mal, versuchen unseren Job ernst zu nehmen. Wenn wir jetzt alle Konzentration auf die vor uns liegende Aktion richten und nur ein einziges mal etwas richtig und ernst machen? B: Glaubst du, dass das überhaupt physikalisch möglich ist?A: Nein, aber – hey – der Wille zählt, oder?
J: (nickt) Ich halte das für eine gute Idee.
B: Ok dann sind wir jetzt ernst.
Alle straffen sich und marschieren in zweier Reihen und im Gleichschritt den Gang entlang, es dauert etwas, bis sie am Ziel ankommen, weil Alex wieder einmal die Führung übernommen hatte. Unterwegs kamen ihnen noch ein paar Soldaten entgegen, die nun aber wie von Betty und Alisa übernommen wurden. Endlich standen sie vor einer stabilen Eichenholztür.
A: Hmm... abgeschlossen...
B: Haben wir hierfür einen Plan?
J: Ein Schlüssel würde in dem Fall eher helfen... B: Ha-ha, du bist ja sooo WITZIG...
J: Jahh...
A: (zufrieden) Offen.
Li: Wie? Aber? WANN?
A: J: Ah.. stimmt dein 'Traum'
B: ihr was?
J: Alex und ich haben uns doch oft... über merkwürdige Dinge unterhalten?
Li: Glaubt's oder lasst es sein, aber das tut ihr nach wie vor... J: Jah auf jedenfall sind wir igendwann mal darauf gekommen, dass sie eines Tages die perfekte Lesbe wird... ab da sind immer mehr Adjektive (=Wiewort) hinzugekommen.
A: Und eines Tages war es mein „Traum“ eine bombenlegende, J: schlösserknackende
A: zaubernde
J: noch irgendwas...
A: Superlesbe zu werden. Das mit dem schlösserknackend und dem zaubernd hab ich ganz gut hinbekommen. J: (sarkastisch) Das mit dem Bombenlegen hat sie selbst redend niemals versucht.
A: Hab ich nicht...
J: Jah... Sie hat es sogar geschafft eine Vakuum-Bombe zu bauen... A: Dabei habe ich mir aber von unserem alten Physiklehrer.. egal... Al: Jetzt machst du mir doch etwas Angst. B: (prustet los) Aber das mit der Lesbe hat dann doch nicht mehr geklappt, ne, *hust* Luci *hust*
A: (streckt ihr den Mittelfinger entgegen) So viel zum Thema Professionalität..
Li: (kichernd) Das war lustig.
A: Lasst uns gehen...
Hinter der Tür lagen ein paar steinerne Stufen, die in einen düsteren Keller führte, der wiederum in mehrere Zellen aufgeteilt wurde. In der letzten sitzt ein etwas depressiv wirkender Zorro, der frustriert zu Boden starrt. Davor erwarten die fünf Freunde jedoch etwa zwei Dutzende von Soldaten.
A. oohhh... scheiße.
B: Hmm.. Lisa, wir brauchen deine Hilfe... Li: Die schaffe ich auch nicht alle...
B: Alex?
A: Ich kann doch nicht schlagen... du weißt doch... B: Treten?
A: Ich hab heute meine Stiefel nicht an... aber ich versuch es... B: Jana?
J: Ich weiß nicht... ich wollte nicht mehr...
Li: Stell dir vor, dass sind alles deine und Andis Kinder. J: Töten wir sie!
Al: Das ist... seltsam... warum deren Kinder? Li: Stell dir mal Kinder vor, die zur Hälfte Jana und zur anderen Andi sind.
Al: Ach was Janas Gene sind... oh... mit... And... gurg.. töten wir sie, bevor sie Eier legen!
Fasziniert beobachten Alex und Betty, wie die drei ganz alleine den riesigen Haufen Soldaten vermöbeln.
A: Wow...
B: Cool...können wir das noch einmal machen? A: Großer Gott, bitte nicht, das macht ein Magen nicht mehr mit... B: Weichei.
A: Jah, aber hallo.
Vorsichtig über die etwas leblosen Körper steigend schlossen die Beiden zu dem Killer-Trio auf und machten sich daran, Zorro zu befreien.
Li: Salut, wir kommen in Frieden.
A: was war jetzt das bitte?
Li: (flüstert) Ich werde nervös bei so einem geilen Sahneschnittchen. A. Ahaa.. Sure...
Li: Mahan...
Z: Wer seid... warte, den Jungen kenn ich doch?
Alle starren Alex an und lachen dann.
Z: Was ist so witzig?
A. Gar nicht, passt schon... wir sollten jetzt besser gehen, es sei denn sie wollen hier bleiben und über meine unübertreffliche Männlichkeit nachdenken...
Alex dreht sich um und marschiert von dannan.
Z: Habe ich etwas falsch gemacht?
B: Ne, passt schon, sie müsste es langsam gewohnt sein... Z: Sie? Wer?
Li: Ist schon in Ordnung... ich bin übrigens Lisa.. heii. Z: (verbeugt sich) Es ist mir eine Freude, aber was macht denn so eine zarte Gestalt an einem Ort wie diesen? Li: Ahahahaha..ha...ha... nun ja..
B: Sie hat die ganzen Soldaten verprügelt. Z: (zieht kritisch eine Braue hoch) Wirklich. Li: Naja, also... im Grunde... ja.
Z: Uh, ein stilles Pfützchen also? Ich bin beeindruckt. Li: (mittlerweile dunkelrot) Jah... also... ich..finde... wir sollten Alex nach, sonst... ihr wisst schon...
B: Ja, das ist eine gute Idee...
Schnell folgen die Anderen ihrer Kameradin und holen diese auch schnell ein.
J: Hey, weißt du eigentlich wo du hingehst? A: Aber natürlich, vertraust du mir etwa nicht?
Sie biegen um eine Ecke und stehen wieder vor einer riesigen Gruppe Soldaten.
J: Och, nein, wie kommst du den darauf.
A: Die waren da vorhin aber noch nicht da... J: Klar... Hey ihr? Wart ihr vorhin auch schon da?
Z: (zu Lisa) Was tun die da?
Li: Wunder dich nicht, die Beiden sind immer so. Z: Die werden noch Schuld an unserem Tod sein. Li: Sollte man meinen... aber aus irgendeinem Grund kommen wir dann doch wieder heil aus der Sache raus... S6: Hey, wer seid ihr?
A: Öhem...
J: Sehr wortgewand.. wir sind... Schauspieler. A: Aha, das ist ja viel besser... Ja, wir sollten hier eine Vorstellung bringen...
J: Für den echten Zorro...
J: Jah, das da ist nicht der echte , nur ein anderer Schauspieler. A: Wir sollten ihn verspotten...
J: Und so... ihr wisst schon... Befehl vom Boss. Z: Wir sind geliefert...
Li: Aber echt...
S7: Ah, warum sagt ihr das nicht früher. Aber ihr seid falsch, zu den Kerkern geht es da lang.
A: (verbeugt sich) Vielen Dank, auf Wiedersehen. S7: Dafür nicht, kommt doch später noch vorbei? A: Klar.. also Ciao...
Z: Das war...
Li: Vollkommen normal... trotzdem bin ich immer wieder überrascht.
Endlich schaffen sie es nach draußen, wo sich die vier bei Zorro verabschieden und mit Hilfe von Janas ich-höre-nicht-auf-Alex'-Instinkt-Trick zur Zeitmaschine zurückkehrten. Und so reisten die vier in die nächste – Bettys – Zeit.
Warte...
vier?
Li: Hmm.. macht es was, wenn ich eine Weile bei dir wohne? Z: Aber natürlich nicht... ich verstehe aber noch immer nicht, wie man dich einfach vergessen kann.
Li: (zuckt mit den Schultern und schmachtet Zorro an) Ach weißt du, dieses Mal nehme ich es ihnen gar nicht mal soo übel...
Frohe Weihnachten meine lieben Leser, Leserinnen und Lisa, die ich hier erwähne um zu beweisen, dass ich dich NICHT vergessen habe.
Fortsetzung folgt...