Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Alex' Strafkapitel

Halli-hallo und willkommen zu *eine alberne Talkshowmusik wird abgespielt* 'Alex' Strafkapitel'.

Was wird euch erwarten?

Ich habe an dieser Stelle selbst noch keine Ahnung, da ich es aber hasse, das leere Dokument anzustarren, schreibe ich schon mal die Autoren-Anmerkung.

Wem ich dieses Kapitel widme?

Natürlich meiner armen und an Geschichten-Entzug leidenden Betty, aber auch einer zweiten, gequälten Seele: Lisa II (wird Lisa die zweite ausgesprochen).

Warum Lisa II?

Weil ich eine schreckliche Namensgeberin bin... ach ja... und weil es schon eine Lisa gibt... Stimmt... Lisa II (das ist dämlich ich sollte mir bei Gelegenheit etwas einfallen lassen...) ist mir außerdem in diesem Kapitel etwas zur Hand gegangen. Sie hat mir sowohl eine Idee (danke dafür) und sogar einige Wörter (dafür noch einmal ein Danke und ein Versprechen: Sollten wir uns jemals begegnen kauf ich dir ein Eis.)

Eine kleine Warnung noch, da dieses Kapitel jemanden bestimmtes befriedigen soll, muss es lang und voll mit... Ideen und Witz und so sein, da ich sonst am nächsten Montag geschlagen werde.

D.h.:

Ich habe alle meine Ideen, Lisa II.'s Ideen und sogar eine von Jana (das mit dem Kühlschrank^^) hier hereingepackt, d.h. es wird chaotisch und wirr...mehr noch als sonst. Es wird zwar nichts vollkommen neues oder verstörendes dabei sein, aber, ihr solltet wissen, dass dieses Kapitel vor meinen Zeitreisekapiteln spielt, da Betty es sicher nicht gelten lässt, wenn mein Strafkapitel ein vollkommen normales wird.

Begrüßt außerdem mit mir meine Gastauftritte:

Lisa II. (ich fürchte, der Name bleibt …) und.... Leon (glaub ich), des Weiteren noch Prof. Dr. Dr. Dr. med. psych. h.c. etc. Sam Leicester.

Sie werden unter den Kürzeln LII, Ln und Sl auftauchen... (Sollte noch jemand Übersichts-Probleme haben, schreibt mich an, ich schick euch eine... Übersicht ;D)

Und nun: Los geht’s:

(Ein Besuch auf der Couch von Liz ^^)

Sl: Also sie glauben dass sie mit dem Tod und dem Teufel zusammen wohnen?

A: Was heißt hier ich glaube? Ich WEIß es...

Sl:Warum halten sie ihr Mitbewohner für den Tod und den Teufel?

A: Ähhh, weil sie es sind?!

Sl: (nickt mit gespieltem Interesse und notiert etwas auf seinem Block) Sind sie streng gläubig?

A: Nein eher nicht, sonst würde ich ja wohl kaum mit dem Teufel unter einem Dach wohnen.

Sl: Wann genau haben sie bemerkt wer ihre Mitbewohner sind, also wann hat der Teufel von ihm Besitz ergriffen?

A: Äh hat er nicht, er war schon immer der Teufel und Tod war auch schon immer der Tod so weit ich das beurteilen kann...

Sl: Hm. Nun welche Anhaltspunkte gab es dass sie mit dem Leibhaftigen unter einem Dach wohnen? Wie hat er sich verraten?

A: Abgesehen davon, dass ich ihn mal in der Hölle besucht habe, eigentlich keine. Gut manchmal erzählt er mir von all den Fuchsen die ihm die Satanisten opfern, aber ein normaler Spinner könnte das schließlich auch.

Sl: Aha, also hält ihr Mitbewohner sich auch für den Teufel, sehr interessant. (murmelt) Jerusalemsyndrom möglicherweise. Was ist den mit ihrem anderen Mitbewohner, dem Tod, wann haben sie es gemerkt?

A: Ähm ich hab ein Praktikum bei ihm gemacht. Dadurch hab ich übrigens auch Luci kennen gelernt, aber jetzt mal ehrlich sie glauben mir nicht, stimmt's?

Sl: Nun wissen sie ich bin hier um ihnen zu helfen und ich bin mir sicher, dass ich sowohl ihnen, als auch ihren Mitbewohner helfen kann. Sie alle leiden scheinbar an einem seltenen Fall des Jerusalemsyndroms. Waren sie schon einmal dort?

A: (schüttelt den Kopf) nicht dass ich wüsteSl: Nun gut zu aller erst werde ich sie mit der wahren Realität konfrontieren. Es gibt weder den Teufel noch Gott, der Tod ist nur ein Zustand und keine Person. Wir sind alle durch Evolution entstanden.

A: Was tatsächlich?(schon verwunderlich dass der Psychologe den vor Ironietriefenden Unterton nicht bemerkt) Oh mein Gott, Lucis Mum, Gott, wurde dass sicher sehr erheiternd finden. … erzählen sie mir mal was was ich noch nicht weiß!

Sl: (klopft gegen die massive Stahltür) Pfleger bitte öffnen sie, ich will mich noch mit den Mitbewohnern unterhalten.

Fünf Minuten später sitzt Sam Leicester einem jungen Mann mit silbernen schulterlangen Haaren und Grünen Augen gegenüber.

Sl: So wie heißen sie denn?

T: Tod...d H.Inüber

Sl: Soso, und als was arbeiten sie?

T: Ich … ähm … also ich hab mich auf Tunnelführungen spezialisiert. (grinst schief)

Sl: Hm ihre Mitbewohnerin …

T: Alex? Sie ist hier? (Gesicht hellt sich auf)

Sl: Ja genau die, nun sie hat behauptet sie wären der Tod?

T: Haha, sie ist soooooo ein Spaßvogel! Aber mal ehrlich, hab ich einen schwarzen Kapuzenmantel an oder ne Sense dabei und wie ein Skelett seh ich ja nun auch nicht aus, oder?

Sl: Nein, da haben sie tatsächlich recht. Gut es freut mich zu sehen, dass nicht alle WGbewohner von diesem kollektiv auftretenden Syndrom befallen sind. Ich muss ihnen ehrlich sagen, dass ich bei ihren beiden Mitbewohner ernste Probleme sehe.

T: Ach was nicht sagen.

Sl :(übergeht den Kommentar geflissentlich) Ich mache mir besonders um den jungen Herrn Sorgen, der ja im moment noch flüchtig ist. Immerhin hält er sich für den Teufel. Er leidet unter einer sehr seltenen Ausprägung des Jerusalemsyndroms, außerdem hat er scheinbar einen sehr extremen Geltungsdrang. Wissen sie über seine Kindheit und Jugend bescheid? Gab es Probleme in seiner Familie, mit seinen Eltern Geschwistern?

T: (zu sich selber) Probleme ist noch vorsichtig ausgedrückt.

Sl: Was? Haben sie etwas gesagt?

T: (überrascht) Ich? Nein, wie kommen sie darauf, sagen sie bloss sie hören Stimmen!

Sl: (verlegen) Nein! Also?

T: Ähm nein keine familiären Probleme, eine richtige Bilderbuchfamilie hat er, sehr gläubige … zuvorkommende, nette ….. Men... Individuen.

Sl: Gläubig! Das könnte dafür verantwortlich sein! Als was arbeiten seine Eltern?

T: Sein Dad ist Uhrmacher und seine Mum ist … Wissenschaftlerin

Sl: Und sie sind sich sicher, dass sie gläubig sind?

T: Ja der Glauben ist in dieser Familie immer irgendwie nebenher gelaufen, aber ja

Sl: Was ist mit Geschwistern, Brüder Schwestern?

T: Äh … Schwestern, ausnahmslos...

Sl: Sehr interessant. Was ist seine mum für eine Persönlichkeit?

T: Sie weiß was sie will.

Sl: Also eher matriarchalisch. Wie viele Schwestern sagten sie hat er?

T: Vier und einige Cousinen und Tanten

Sl: Ah wie heißen die vier den.

T: Gabriel...a, Ur … Ulrike, Michaela und Raphaela (Grinst unschuldig)

Sl: (starrt ihn misstrauisch an, verwirft aber dann den aufkommenden Gedanken schnell wieder) Gut ich sehe es also so, durch die Überzahl an weiblichen Personen in seinem direkten umfeld, hat er begonnen sich als falsch an zu sehen, wahrscheinlich hat sein Vater ihn darüber nicht gut aufgeklärt. Auf jeden fall hat er sich durch die Präsenz des glaubens mit dem einzigen wirklich schwarzen Schaf der Bibel identifiziert dem Teufel und ihre Mitbewohnerin wohl mit in diese Fantasie hinein gezogen. Nun es wäre gut wenn ich die Telefonnummer seiner Eltern bekommen konnte damit ich sie einladen kann ihrem Sohn zu helfen.

T: Ja also das könnte ein Problem sein...

Sl: Warum?

T: Sie haben kein Telefon. … es ist kaputt.

Sl: Gut ihre Adresse reicht mir auch, hier schreiben sie sie mir auf den Block

T: (zu sich selber) ach fuck ich könnte ihn in jede größere Kirche schicken, bloss bezweifle ich, dass das helfen würde, wie sind die zwei bloss hier gelandet?Ich könnte ihnen die Nummer des Sekräters seiner Mutter geben, wenn das reicht?

Sl: (nickt) Natürlich, ach wollen sie sich vielleicht gleich noch mit ihrer Mitbewohnerin unterhalten, vielleicht sieht sie ja ein, dass sie nicht der Tod sind.

T: Ja gerne! (nimmt den Block entgegen und kritzelt ein paar Zahlen darauf, streckt ihn dem Pschodoc wieder hin) Darf ich jetzt zu Alex?

Sl: (nimmt den Block und nickt) Pfleger bringen sie den jungen Mann zu seiner Mitbewohnerin!

Sl: (Wählt die Nummer, es klingelt und klingelt und klingelt und klingelt. Gerade will er auflegen, da meldet sich die stimme eine Alten Mannes.

?: Si? Con chi sto parlando? Da dove ce l'ha questo nummero? ( auch hier das deutsche:“ Ja? Mit wem spreche ich? Woher haben sie diese nummer?)

Sl: (kramt sein verschüttetes Italienisch hervor) Buon giorno, mi chiamo Sam Leicester e vorrei parlare suo capo. Si tratta del suo figlio, sono il psicologo. (Für alle die keinen Italiener zur stelle haben : „Guten Tag, mein Name ist Sam Leicester, ich würde gerne mit ihrer Chefin sprechen. es geht um ihren Sohn, ich bin sein behandelnder Psychologe.“)

?:Cosa? E 'un brutto scherzo? Questa è una bestemmia! (Was? Soll dass ein schlechter Scherz sein, dass ist Gotteslästerung!)

Sl: Con chi parlo per favore?(Mit wem bitte spreche ich?)

?:Non lo sai? Io sono il papa! (Das wissen Sie nicht? Ich bin der Papst!)

Sl: o.O … Oh scheiße....

Papst: Sie sind also Deutscher. Wer gab ihnen diese Nummer?!

Sl: Der Angehörige äh Mitbewohner eines patienten. Er behauptete das es die Durchwahl des Sekretärs der Mutter des Patienten wäre. Ich glaube er hat mich verarscht...

Papst: Achten Sie auf ihre Wortwahl. Nun ich hoffe sie werden mich nicht erneut stören.

Sl: Nein sicher nicht eure heiligkeit, Sir, Papst, also, …

Papst: ciao!

Es piepst in der Leitung. Mister Leicester steht noch etwas länger mit dem Hörer in der Hand da, bis er eins und eins zusammenzählt und auf den fatalen Schluss kommt.

Sl: Pfleger schnell holen sie diesen H.Inüber aus der Zelle der jungen Frau er glaubt auch an diese diese Phantasiegeschichte!!!

WÄHRENDDESEN in Alex Zelle.Die Tür geht auf und ein Pfleger tritt ein.

P: Besuch.Tot stürmt an ihm vorbei.

T: ALEX!

A: Tod...d!

T: Wie zum Henker bist du hier gelandet und warum hast du nicht alles geleugnet?

A: Stimmt ich hätte leugnen können, aber dann hätte es auch keinen Spaß gemacht.

T: (Schüttelt ungläubig den Kopf)A: Naja ich schätze dein Bruder hat sich einen kleinen Spaß erlaubt und als Luci mich abholen wollte, da hatte ich dem Doc ja schon alles erzählt …

T: Oh man, Alex. Egal ich hab ihn beschäftigt vorerst.

A: was hast du gemacht?

T: Ich hab ihm die Nummer vom Sekretär von Lucis Mum gegeben

A: Warte die haben Telefon da oben? … Nein du hast doch nicht etwa? Woher kennst du denn die Durchwahl vom PAPST!

T: Berufsgeheimnis und jetzt komm lass uns verschwinden!

(ab hier übernehme dann ich ;D)

A: Was? Warum denn? Ich finde das hier sehr unterhaltsam.

T: (starrt sie kurz an, fängt sich dann aber wieder) Weil wir es Luci versprochen haben?

A: Was genau?

T: (seufzt) Das wir ihn begleiten?

A: (ihre Augen weiten sich, als sie sich wieder erinnert) Oh, Mist. Ich will aber nicht.

T: Himmel, Alex, du kannst dich doch nicht selber einweisen, nur weil du keine Lust hast, mit Gott Kaffee zu trinken.

Tod schnappt sich Alex' rechten Arm und zieht sie an dem erstarrten (kann Tod Menschen erstarren lassen? Wieso nicht?) Pfleger vorbei und den Gang hinunter. Es scheint alles still zu sein (bis auf ein paar klischeehaften, grausamen Schreien von irgendwoher...) und keiner beachtet sie.

A: (legt den Kopf schief) So? Sei ehrlich,wir wissen beide, dass das nicht stimmt. In der vierten Klasse habe ich mit offenem Fenster und ohne Decke geschlafen, damit ich krank werde und nicht die HSU-Probe schreiben musste.

T: Und? Wie ist es ausgegangen?

A: (verzieht das Gesicht) Ich war am nächsten Tag nicht krank, musste mitschreiben und hatte den Tag danach für zwei Wochen die Grippe meines Lebens.

T: (nickt) Hmm, ich sehe schon deine Pläne waren schon immer sehr Erfolgreich und gut überdacht.

A: (bedrohlich) Willst du mir hier gerade ernsthaft blöd kommen?

Willst du das wirklich, Tod? Willst du einen Krieg beginnen, den du nicht beenden kannst?

T: (hebt die Hände abwehrend und weicht etwas zurück) Nein, nein, schon in Ordnung, tu mir nicht weh.

A: Pff, tu nicht so, als hätte ich dir schon jemals was getan...

T: Ähem... Du hast Betty in unser Leben gebracht...

A: Nein, ich habe euch nur in ihrer Gegenwart erwähnt...

T: Und was war das mit der Familienfeier.

A: (stöhnt genervt) Ach komm schon, so schlimm war das jetzt auch nicht... du wirst mich das niemals vergessen lassen?

T: Niemals.

A. Wieso bist du so angepisst deswegen?

T: Es hat mich meine Verlobte gekostet-

A: Die du eh nicht geliebt hast.

T: dafür gesorgt, dass Schicksal mich nicht mehr respektiert-

A: Das hat er noch nie.

T: dass er DICH hasst-

A: DAS war witzig. (lacht)

T: du hast dafür gesorgt, dass Nightmare Daren den Krieg erklärt-

A: DAS war nicht beabsichtigt. Ich wollte nur helfen!

T: Du hast meine Autorität in Frage gestellt-

A.: Ich frage mich bis heute, warum dich die Aktion so überrascht hat...

T: UND du hasst eine Todesfee mit Käse besudelt.

A: Jah, zugegeben, das war nicht unbedingt der Beginn einer wundervollen Freundschaft... aber ich liebe Pizza...

T: (seufzt frustriert) Und das Schlimmste ist, du tust, als ob dir das alles komplett am Arsch vorbeigeht.

A: Nein, ich habe es sogar in mein Tagebuch geschrieben.

T: Du hast gar kein Tagebuch...

A: Aber ein Notizbuch... vier um genau zu sein, ein kleines, ein großes, ein ganz großes und eines, dass ich nicht mehr finde... (seufzt)

Die Beiden starren stumm vor sich hin und laufen eine Weile schweigend nebeneinander her.

Plötzlich durchbricht ein lauter, ziemlich wütender Schrei die ausnahmsweise mal friedliche Stille.

Sl: Pfleger schnell holen sie diesen H.Inüber aus der Zelle der jungen Frau er glaubt auch an diese diese Phantasiegeschichte!!!

A: (seufzt und sieht zu Tod) Tja, wir sind aufgeflogen... und mit wir meine ich dich.

T: (nickt langsam) Tja, das ist blöd.

Die Beiden seufzten synchron und liefen ganz normal weiter.

A: Und jetzt?

T: Hmm.. vielleicht sollten wir fliehen?

A: Ich dachte, dass tun wir schon?

T: Hmm... nein, wir sind wir und wir fliehen nicht.

A: (grinst und nickt) Stimmt.... also?

T: Wir sollten versuchen, dass Gebäude zu verlassen, immerhin, sind die Wächter gerade in deiner, jetzt leeren Zelle angekommen.

A: Hmm... vielleicht sollten wir uns schnell, aber cool vom Schauplatz entfernen?

Tod sieht Alex fragend an.

A: (zuckt mit den Schultern) Das wäre dann keine Flucht.

T: (lächelt) Stimmt... jah, entfernen wir uns schnell, aber cool vom Schauplatz des Verbrachens.

A: Welches Verbrechen?

T: (überlegt kurz) Ich habe einen Seelenklempner belogen.

A: (nickt) DAS ist ein Verbrechen... mehr oder weniger?

T: Ein Verbrechen gegen die Moral.

A: ich sehe deinen Punkt.

Die Beiden blieben kurz stehen, seufzten und liefen dann los (also sie rannten).

Glücklicherweise mussten sich die Beiden nicht lange 'schnell-vom-Ort-des-Geschehens-entfernen' und erreichten bald den Aufzug. Die Türen schlossen sich, wie sollte es auch anders sein, nur wenige Sekunden bevor die Pfleger sie erreichten. Alex blinzelte kurz, als ihr ein Gedanke kam und sah dann zu Tod.

A: Waaaaaaarrrrrrttttteeeee...

T: Wieso? Was ist?

A: (zeigt ausholend um sich sich) Wenn wir hier so in diesem Aufzug stehen, fällt dir nicht irgendetwas spezifisches auf? Oder besser noch, fällt dir nicht irgendetwas besonderes ein?

Tod legte den Kopf nachdenklich schief und verzog das Gesicht, als ihn die Erleuchtung traf.

T: Ah! Natürlich, der Aufzug!

A: (verwirrt) Warte, was?

T: Na, du hast mich doch gerade darauf hingewiesen, dass ich ja meinen Aufzug hätte rufen können.

A: Habe ich das?

T: Hast du nicht?

A: Doch... doch, natürlich habe ich das!

T: (misstrauisch) Woran hast du wirklich gedacht?

A: (leicht errötet) Wie wäre es, wenn du stattdessen deinen dämlichen Aufzug rufst? Jetzt?

T: Äh...

Mit einem *Pong* öffneten sich die Türen des Krankenhausaufzuges und Alex kam nicht ohnehin festzustellen, dass dieses *Ping* von Tods Aufzug wesentlich besser klang.

Tod seinerseits fielen zuerst die vielen, etwas angepisst wirkenden, Pfleger vor dem Aufzug auf.

Etwas später:

Im Grunde, so stellte Alex recht schnell fest, waren diese weißen, mit Schaumstoff-Matratzen ausgelegten Räume nicht wirklich unbequem.Nicht zuletzt (und das brachte große Punkte ein) weil man absolut überall darin schlafen oder faul herumliegen konnte.

Was hingegen einige Bequemlichkeits-Punkte kostete war die viel zu strenge weiße Jacke, welche einem zum sich-selbst-Kuscheln zwang. Die Schuhe (schlichte schwarze Turnschuhe waren es heute gewesen) hatte man ihr aus 'Sicherheitsgründen' ausgezogen und weggenommen – Alex fehlte irgendwie wie Fantasie bei der Vorstellung, wie man mit gefesselten Armen größeren Schaden mithilfe von Schuhen in einer Gummizelle anrichten konnte, aber sie war ja auch ein erfahrener Psychologe -und so saß sie in der Mitte der Zelle und malte mit dem großen Zeh ihres rechten Fußes kleine Wölkchen auf den Boden vor sich. Um es in ein paar Worte zusammenzufassen: es war stinklangweilig.

Außerdem hatte sie keine Ahnung, was diese durchgeknallten Pfleger mit dem armen Tod angestellt hatten, geschweige denn wo er sich zurzeit befand.

Alex hatte sich soeben auf ihren Rücken sinken lassen und damit begonnen über die Kartoffel und ihre Auswirkungen auf die sozialen Bereiche des Lebens, wenn diese im Dunklen leuchten könnte, nachzusinnieren, aus von außen die mit etwas vergilbten Matten ausgelegte Tür aufgesperrt und ein Mädchen etwa in ihrem Alter und ebenfalls in Kuschel-dich-selbst-Jacke hereingestoßen wurde. Die Beiden lächelten sich kurz begrüßend an und während sich das Mädchen in die rechte, hintere Ecke des Raumes sinken ließ, nahm Alex ihre philosophischen Gedankengänge wieder auf. Dummerweise stellte sie schnell fest, dass sie den Faden verloren hatte und dachte deswegen über orangene Elefanten nach (was nicht wirklich einfach war, da nach Alex Ansicht dieses Thema etwas albern war). Plötzlich fing die Andere damit an, leise vor sich hinzumurmeln, was Alex grundsätzlich nicht weiter überraschte - ihr war durchaus noch bewusst, dass sie sich hier in einer Irrenanstalt befanden – doch da ihr nun einmal nach wie vor langweilig war und ihr die Elefanten am Allerwertesten vorbei gingen, wurde sie dich etwas neugierig. „...Confundantur et revereantur quaerentes animam meam; avertantur retrorsum et confundantur cogitantes mihi mala....“

Hmm... das klang... nicht wirklich deutsch.... eher wie eine Seite aus der Bibel ihrer Großmutter. Jetzt doch etwas interessiert drehte sich Alex etwas auf die Seite (schon mal einen Wal über den Strand rollen sehen? ;D) und sah das Mädchen fragend an.

A: Sag mal, was tust du da?

X: (unterbricht ihr Gemurmel und sieht Alex verwirrt an) Äh...was?

A: Was du da machst?

X: Wonach sieht es denn aus?

A: Nach Psalmen, also würde ich sagen, wenn ich raten müsste, dass du betest.

X: Weil ich vielleicht genau das mache?

A: Oh? Also bist du hier, weil du eine von denen bist, denen Gott antwortet?

X: Nein.. ich denke nicht, Gott spricht eher...nicht zu mir...

A: Hast du dann jemanden im Namen Gottes umgebracht?

X: Warum hätte ich so etwas tun sollen?

A: Okee... Bist du dann so ein Selbst-Geißler?

X: Auch nicht...

A: Ich verstehs nicht, warum bist du dann hier?

X: Eventuell weil ich nicht zu Gott bete?

A: Oh! Du betest also zu Luci...äh...fer!

X: Genau.

A: Und wo ist da jetzt das Problem?

X: Nunja, weil er es ist, der mir antwortet?

A: Und das ist ein Problem?

X: (nickt) Exakt.

A: (lacht) Und deswegen bist du hier?

X: Naja... ja, schon, manche Menschen finden das nicht gut...

A: Jah, ich weiß wie das ist. Aber mal was etwas anderes, hast du vorhin wieder zu ihm gebetet?

X: Iah... ich habe versucht ihn zu rufen.

A: Und das klappt?

X: (zuckt mit den Schultern) Manchmal schon, ja.

A: Is ja cool, das musst du mir mal beibringen, dann muss ich da nicht immer persönlich runter.

X: Verzeihung, wie meinen?

A: Is nicht so wichtig, ich bin übrigens Alex.

X: (nickt und lächelt) Lisa.

A: Hey, der Name kommt mir bekannt vor... weil... hm...

T: Weil du eine Freundin hast, die du immer vergisst, die so heißt.

A: (erfreut) Jah genau, Lisa, wie konnte ich sie nur vergessen.... Hey, dann kenn ich ja jetzt zwei Lisa...Lisas.... Lisen... hmm...

Alex starrt Tod eine ganze Weile grinsend an, während Lisa entsetzt auf dem aus dem Nichts gekommenen Aufzug starrt.

A: Weißt du... ich werde dich LisaII nennen.

T: (verdreht die Augen) Wie innovativ...

A: Ich weiß... hey, Tod, seit wann bist du denn hier?

T: (verdreht die Augen) Ganz ehrlich, ich glaube, ich sollte dich etwas hier lassen, vielleicht beheben die den Schaden.

A: Meinst du? Ich denke nicht, ich wurde jahrelang durch harte Arbeit so verdorben, da bringt man nicht weg, ein alter Baum wächst nicht mehr gerade.

T: Du bist noch keine 50 Alex, du bist-

LII: Wo zum Teufel kommst du her und wer bist du?!

Tod zuckte erschrocken zusammen und sah verwirrt zwischen den Beiden hin und her.

A: Das ist meine neue Bekannte, sie ist eine Freundin von Luci.

LII: Wieso nennst du ihn Luci?

A: Weil er es mir angeboten hat?

LII: Was?! Mir nicht!

T: Naja, er hat gemerkt, dass es Menschen gibt, die ihm beim Wort nehmen und er dann jahrelang auf diesem dämlichen Spitznamen sitzt...

A: Keine Sorge, nenn ihn einfach so und wenn er sich beschwert, schick ihn zu mir.

LII: (grinst) Ok.... nebenbei... wer seid ihr Leute eigentlich?

A: Ich bin Alex, Bestatter im zweiten Lehrjahr, ehemals schwarzer Praktikant und scheinbar dauer-Babysitter für Lucifer, außerdem wohne ich mit dem da (nickt in Tod Richtung) zusammen.

T: (seufzt) Ich bin Tod und einziger vernünftiger Nicht-Mensch in ihrer Umgebung.

LII: Wie, Tod?

T: Naja... das ist mein Name? Du weißt schon Knochenmann, Freund Hein, Gevatter Tod, Schnitter Sensemann?

LII: Oh... Du siehst ja ganz anders aus, als ich es mir immer vorgestellt habe...

A: Jah, das ist seine Freizeitbekleidung, da geht schon noch was... Hey, hilfst du mir mal aus dem Ding hier?

T: Ich weiß nicht, so verpackt kannst du dir und deiner Umgebung keinen Schaden zufügen...

A: (bedrohlich) Tod?

T: Ja ja ich mach schon.

Schnell machte sich Tod daran, den beiden Damen die Jacken abzunehmen und sah dann Alex abwertend an.

A: Was? Was ist los?

T: Hmm... nicht gerade umwerfend, aber es muss reichen.

A: Was?

T: Ja, meinst du, ich rette dich, weil ich dich so gerne habe?

A. Ja?

T: … Ja vielleicht etwas... aber hauptsächlich, weil wir jetzt schon zu spät sind.

LII: Zu spät für was?

A: Och nein, Tod!

T: Nichts, Tod, du hast gesagt, dass du Luci beistehst, also steh ihm bei.

A: Ich dachte er macht Spaß!

T: Mir egal, ich muss hin, dann musst du auch.

A: Gut, dann bleib ich halt hier.

T: Die Optiun gibt es leider nicht mehr und jetzt steig in den Aufzug.

A: Ich wihihihihill aber nicht!

Tod seufzte und warft sich Alex einfach über die Schulter (da sie keine Schuhe anhatte, war ihre Verteidigung mehr als lausig) LisaII lässt sich gar nicht erst bitte sondern springt förmlich aufgeregt in den Aufzug.

Im Aufzug düdelte heute 'Pop goes the weasle', ein Lied welches Alex einen eisigen Schauer über den Rücken jagte seit sie eine Gruselgeschichte zu diesem Lied gefunden hatte. Endlich öffneten sich die Türen wieder mit dem wundervollsten aller *Ping*'s.

LisaII sah sich interessiert um und zögerte kurz aus dem Fahrstuhl zu treten.

Tod blieb stehen und sah sie fragend an.

T: Was ist?

LII: Der Boden... er sieht aus wie Nebel... sicher dass er mich hält?

T: (legt den Kopf schief) Das sind Wolken und du siehst nicht wirklich ungemein übergewichtig aus...

LII: So meinte ich das nicht... is ja auch egal.

Vorsichtig trat sie hinaus und war überrascht, wie fest sich der Wolken-Boden anfühlte. Alex hatte das Zappeln aufgegeben und sah LisaII amüsiert zu.

A: Hauptsache einer hat hier Spaß.

T: (setzt sich wieder in Bewegung) Nörgel nicht herum, du hast es dir ja schließlich mit ihr verdorben...

LII: Wo sind wir hier?

A: Wieso?

LII: Es ist hier so grässlich hell und... flauschig...da hat mir die Gummizelle besser gefallen.

A: Hmm.. sag ich doch. Das hier ist der Himmel.

LII: Wie jetzt, Himmel?!

A: Na du weißt schon, da wo die guten Menschen hinkommen und die lieben Engel mit dem Schöpfer allen Seins zusammenleben.

LII: (sieht sich erstaunt um) Ernsthaft? Ist ja cool, die Seite vom Himmel habe ich ja noch gar nicht gesehen?

A: Du warst schon mal hier?

LII: Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke im Dezember 2012 war ich mal hier. Allerdings eine Etage tiefer, da wo die schlimmen Sünder hinkommen um dann ins Fegefeuer weitergeleitet zu werden.

A: Uh, das klingt cool, da will ich mal hin.

T: Nein, willst du nicht. Ich habe keine Lust, dass sie sich mal deine Kuhhaut ansehen und dir mal eben ein paar Jahre Folter aufbrummen...

A: Meine Kuhhaut ist... warte... was ist eine Kuhhaut?

T: Na dachtest du etwa, dass das nur eine Redewendung ist?

A: iah... schon...

LII: Ähem, darf ich noch mal etwas fragen?

A: Klar, hau raus, ist ja nicht so, dass ich hier besonders viel zu tun habe...

LII: Gut, was tun wir hier?

A: Gott besuchen... Wir mussten damals versprechen, dass wir regelmäßig zu besuch kommen.

LII: Warum? Wie... und warum Gott. Ich bin nicht wirklich ein Freund von ihm...

A: Ich auch nicht, laut Gott bin ich schuld, dass Lucifer nicht wieder gut geworden ist.. Gott hat ihn damals wieder in den Himmel zurückberufen und ich bin hinterher und habe ihn gerettet.

LII: Aber warum musst du ihn jetzt besuchen?

A: Jah, das war eine Bedingung, ich darf Luci wieder mitnehmen, wenn wir im Abstand von ein paar Jahren zu Besuch kommen und beweisen, dass Luci nicht noch... nicht-göttlicher geworden ist... oder so... egal, auf jedenfall müssen wir halt zu Besuch kommen.

Lisa II verfiel danach erst einmal in nachdenkliches Schweigen und Alex fürchtete schon ihre Gesprächspartnerin verloren zu haben (hier oben auf Tods Schulter gab es nicht wirklich viel zu tun...und sie starb auch so schon vor Langeweile) als sie wieder ansetzte.

LII: Und wie ist Gott so?

A: Uh... ich würde sagen, leicht reizbar und sehr undurchsichtig... Du wirst sie sicherlich.... zu...äh... schätzen wissen.

LII: (in Gedanken) Also treffe ich auf Gott, den Schöpfer von Himmel und Erde und einer Menge inkompetenter Engel... Hmm... Und Luci?

A: Den müsstest du auch antreffen, zumindest hoffe ich das um seiner Gesundheit willen. Gnade ihm Gott wenn der seinen Arsch nicht hierher bewegt.

T: Keine Sorge, er weiß, was ihn erwartet, wenn er nicht kommt.

A: Das will ich aber hoffen.

LII: Äh... darf ich dich mal etwas fragen?

A: Hast du gerade... aber schieß los.

LII: Bist du und Lucifer...Luci... seit ihr irgendwie... zusammen bis verheiratet?

Tod brach in schallendes Gelächter aus und wäre beinahe vor lauter Lachen umgekippt, während Alex schmollend versuchte nicht mit dem Kopf voraus von seiner Schulter zu rutschen.

A: Wie kommst du bitte darauf?

LII: Äh... ist eigentlich egal... ich... hey, schau mal da... eine Wolke!

A: (zieht die Braue hoch) Dir ist klar, dass dies die schlechteste Ablenkung seit... immer gewesen ist? Wir sind hier im Himmel... hier gibt es schon ein oder zwei Wolken.

LII: jah... ich wollt nur gefragt haben... du weißt schon, im Namen der Wissenschaft! (streckt den Zeigefinger dramatisch in die Luft)

A: Ahaa... Im Namen welcher Wissenschaft?

LII: Das... ist streng geheim.

A: Glaubst du dir das eigentlich selbst? (lacht)

T: ALSO Ladies, wir wären da.

Zufrieden grinsend klopfte Tod mit seiner Knochenhand (seine Handschuhe hatte er im Aufzug abgestriffen) laut gegen das gigantische goldene Tor, welches mitten im Nichts (also streng genommen mitten im Himmel... aber ihr wisst ja...) stand.

Alex verdrehte nur genervt die Augen, als von innen der göttliche Chor erklang und die Pfoten auf möglichst dramatische Art und Weise langsam aufgingen.

Vorsichtig stellte der Herr der Unterwelt Alex auf ihr Beine und musterte sie mahnend.

A: (hebt seufzend die Hände) Schon gut, ich bin brav.

LII: (starrt noch immer auf das Tor) Woow... ich bin mir nicht sicher, ob das hier verdammt cool... (zögert und kräuselt die Stirn) oder selten kitschig ist.

A: Zweiteres, eindeutig.

LII: (nickt langsam) Hmm... iah, irgendwie ist es hier etwas...langweilig....

Alex lachte kurz auf und schritt dann an Tod vorbei und völlig beeindruckt durch das gigantische Tor. Den hohen mit Gold verzierten Mamorwänden der Empfangshalle schenkte sie genauso wenig Beachtung wie der Decke welche mit den schönsten Malereien verziert waren. LisaII dachte sich, dass das Gemälde wohl den Garten Eden darstellen musste. Nett... aber nicht unbedingt etwas für sie. Camping reizte sie eher wenig.

Alex für ihren Teil stampfte durch die scheinbar unendliche Halle (bis zum Ende) und machte dann vor einem noch größerem Tor halt. Dieses jedoch öffnete sich nicht.

Stöhnend ließ sie ihren Kopf in den Nacken fallen und sah nach oben.

A: Ok, was willst du?

G: Dass du etwas Respekt zeigst! Vergiss nicht, wo du hier bist, dunkler Praktikant!

Alex, LisaII und Tod (der soeben erst zu der Gruppe aufgeschlossen hatten) drehten sich überrascht an und Alex lächelte Gabriel zuckersüß an.

A: Wieso müsst ihr immer aus dem Nichts kommen oder aus dem Boden wachsen, das mache ich ja auch nicht, wo du schon von Benehmen sprichst. Aber auch dir einen guten Tag, Gabriel.

LII: Warte... DAS ist Gabriel? DER Erzengel Gabriel?!

A: So weit ich weiß schon... Also letztens war er es noch... (Sieht fragend zu dem Erzengel) Du bist doch noch Gabriel, oder?

G: (verstimmt) Was soll dies unsinnige Geschwätz?

A: Hm...(nickt) Ja, das ist ganz sicher noch Gabriel, so ein Humorloser Klotz mit Flügeln kann nur Gabriel sein...

LII: Das ist nicht fair! Warum hat Luciel nicht so gut aussehend sein können? Klar, er war nicht von schlechten Eltern... aber ich meine dieses Kleidchen was der hier trägt zeigt definitiv mehr... und mir gefallen seine Augen...

G: (jetzt richtig angepisst) Vergleiche mich nicht mit diesem Pfuscher!

A: Warte... wer ist Luciel?

LII: Ach, der Typ hätte damals die Welt untergehen lassen sollen...oder so... so genau hab ich nicht aufgepasst.... Er war zumindest sehr unterhaltsam.

A: Oh... ich sehe schon...

T: Ok... Alex denk an dein Versprechen. Gabriel? Wir haben einen Gast mitgebracht, ihr Name ist-

A: Lisa die zweite, du wirst dich zwar nicht mehr an Lisa die erste erinnern, aber das hier ist auf jeden Fall Teil II, sie ist cool.

G: Warum hast du sie mitgebracht? Ist es nicht schon so anstrengend genug?

A: Ärgert es dich?

G: (schüttelt müde den Kopf) Ich bin ein Engel, es steht mir nicht zu verärgert zu sein, erst Recht nicht in der Gegenwart zweier Menschen.

A: Aber wenn du ein Mensch wärst oder nicht so ein Kriecher dann wärst du verärgert.

G: (knirscht mit den Zähnen) Treibe es nicht zu weit.

A: (nickt) Genau, und aus diesem Grund habe ich sie mitgebracht... ah... hey Raphael.

R: Guten Tag, schön, dass ihr kommen konntet.

A: Hm, jah, ich freu mich schon wie ein Schnitzel... Wo ist Luci?

G: (horcht auf) Wie? Ist denn unser Bruder nicht an deiner Seite gekommen?

A: Nein, sonst wäre er ja wohl hier.

R: (sieht etwas verwirrt aus) Aber er sagte doch, er würde mit euch kommen...

LII: (meldet sich und hüpft aufgeregt) Hey, ihr da, Frage!

R: (wirkt verwirrt) Äh... Ja?

LII: Warum zur Hölle hat man euch damals nicht runter geschickt, als es darum ging mich dazu zu überreden, meinen Körper den Grim Reapern zu überlassen... Ok, Grummel-Blondie, da vielleicht nicht, aber du scheinst nett zu sein...

R:Ich... ich könnte niemals einen Menschen verletzen.... ich meine... das geht nicht... nicht weil ich nicht will, es ist nur einfach unmöglich.

A: Hä? Warum?

R: Ich bin der Engel des Heilens und der Wissenschaft.

A: (verblüfft) Warte... waaarttee, ich dachte immer, du seist der Engel der Rache und das Krieges!

Raphael sah sie an, als hätte sie vorgeschlagen, aus dem Himmel einen Freizeitpark zu machen.

Sa: Ich glaube du verwechselst uns hier gerade.

A: Und wer bist du jetzt wieder?!

Ein rothaariger Engel, mit ungewöhnlich dunklen Augen ein...rot glühenden Flügeln stand plötzlich neben Alex.

G: (Ohne jede Überzeugung) Oh, Samael, wie schön, dass du auch kommen konntest....

A: Aha... also Samael... und wer bist du genau?

Sa: Ich bin der Engel des Krieges und ein Liebesengel.

LII: Äh... und das liegt auch an den Kürzungen?

Sa: Nein, natürlich nicht. Es passt nur gut zusammen. Wie heißt es bei euch so schon, im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. Und alles bin in dem Fall ich.

LII: Das macht überhaupt keinen Sinn... nein, nicht einmal für mich...

A: Warte... ich bin verwirrt... wie viele Erzengel gibt es denn jetzt bitte?

G: (sichtlich mehr und mehr entnervt) So schwer kann das doch nicht sein. Der älteste und Mächtigste von uns ist Michael, der Fürst des Lichtes, der Engel welcher gegen das Böse und die Dämonen kämpft. Dann kommen ich, der Engel der Verkündung, Raphael, der Engel der Heilung, der Wissenschaft und des Wissens, Uriel, der Engel der Offenbarung und der Prophezeiungen, Jehudiel, der Engel der Vergeltung, du erkennst ihn an seinen komischen Peitschen und Geißeln (an dieser Stelle warfen sich Alex und LisaII vielsagende Blicke zu und grinsten sich breit an), dann sind da noch Jophiel, der Engel der Erleuchtung, Weisheit und der Beständigkeit, Zadkiel, er hilft uns, das irdische Recht mit der göttlichen Gerechtigkeit in Einklang zu bringen, und ist der Schutzpatron der Rechtsanwälte und Richter. So... dann gibt’s ihn noch (zeigt auf Samael) und ähh...

R: (hilfreich) Das waren alle, der Rest sind Cousins von uns... (sieht kurz etwas geknickt aus) und halt noch unseren Bruder Lucifer...

Die Engel sahen alle drei etwas beschämt auf den Boden, schien, als hätte es sich Luci ordentlich mit ihnen verdorben.

A: (wieder kein Gefühl für die Stimmung habend) Wow... das ist 'ne ganze Menge... klar Gott hatte auch viel Zeit... aber neun... gut, mit Luci zehn Kinder... das ist nicht schlecht.... Wie viele Engel gibt es eigentlich insgesamt?

Die drei Engel sehen sich kurz irritiert an, dann zuckt Gabriel mit den Schultern.

G: Ein paar... ich denke, zu dritt würden wir alle zusammenbringen, aber das wird... etwas Zeit in Anspruch nehmen...

A: (hebt sofort die Hände) Ist ja auch nicht so wichtig, Hauptsache ihr seht noch durch.

Die Engel lachten kurz und Alex könnte schwören, sie hätte auch Gabriel kurz lächeln sehen, eher dieser wieder ernst wurde und einmal in die Hände klatschte.

G: Nun gut, bis unser... Bruder nun zu uns stößt sollten wir es uns schon einmal bequem machen, kommt ihr?

Ohne auf eine Antwort zu warten drehte sich der Erzengel um und marschierte von dannen. Tod hatte ein Gespräch mit Raphael (der, wie Alex erfuhr, hin und wieder die Seelen von verstorbenen Kindern in den Himmel hoch brachte [aus psychologischen Gründen, Gott war sehr kinderlieb, das musste man ihr lassen]) während Alex und LisaII anfingen, über im dunklen leuchtende Kartoffeln zu reden, bis Samael (der die großen Auftritte gewöhnt war und es gar nicht mochte, wenn ihn niemand beachtete) sich dazwischendrängte.

Sa: Du bist also Alex?

A. Iah... ? Und das hier ist Lisa II.

LII: Heii... ich weiß zwar noch immer nicht genau, wie ich zu diesem Namen gekommen bin, aber du kannst mich auch einfach nur Lisa nennen.

A: Nein, kannst du nicht. Sie ist nämlich Lisa II, auf ewig, auf ewig, auf ewig-

T: (dreht sich zu Alex um) Sei still oder ich petzte Betty, dass du es warst, der ihre Muffins gegessen hat!

Sofort herrscht Ruhe.

Samael sah verwirrt zwischen Tod und Alex hin und her, dann setzte er wieder an, Lisa II kam nicht ohne hin das Glitzern in seinen Augen zu bemerken, welches besonders kleine Jungen bekamen, kurz bevor sie etwas sehr, sehr dummes taten.

Sa: Also, diese Betty, macht sie dir Angst?

A: (lacht) Himmel, was denkst du denn bitte? Natürlich macht sie mir Angst.... wenn sie wöllte könnte sie hier hoch marschieren, dich an deiner schicken Rüstung packen und dir ohne weiteres deine wundervollen Löckchen in dem verstörensten pink, welches du jemals gesehen hast, färben. Und ich würde daneben stehen und einen Teufel tun und sie auf mich aufmerksam machen.

Sa: (schaudert leicht) Ahaa... und wieso bist du dann mit ihr befreundet?

A: (wirft ihm ein bist-du-blöd-Blick zu) Was denkst du ist schlimmer? Ihre Freundin sein oder ihre Feindin?

LII: Ich sehe deinen Punkt...

A: (strahlt) DAS hat schon lange keiner mehr zu mir gesagt.

SA: (verwirrt) Welchen Punkt?

A: (tätschelt seine Schulter) Schon gut, mach dir keine Gedanken.

Mittlerweile waren die Engel und ihre Gäste in der großen, göttlichen Halle angekommen und Alex musste zugeben, dass Gott sein...äh...ihr Handwerk verstand. Statt dem weißen Mamor, bedeckte saftiges grünes Gras den Boden, und wo die Wände hätten sein sollen, waren sie umgeben von dichten, wunderschönen Tannen und von irgendwoher wehte auch ein angenehmer Frühlingswind. In der Mitte der Lichtung unter einer wunderschönen Trauerweide stand ein großer Tisch, welcher Alex stark an den erinnerte, an welchem die verrückte Teegesellschaft ihren Tee zu trinken pflegen (wers nicht weiß, damit sind der verrückte Hutmacher, die Haselmaus und der Märzhase aus Alice im Wunderland gemeint). Am Kopf des Tisches saßen Gott und Väterchen Zeit, des Weiteren saßen auch noch eine etwas festere Latina in einem grünen Kleid mit vielen Blumen im dunklem Haar und ein Mann mit unglaublich blasser Haut, eisblauen Augen, schneeweißen Haaren und.... etwas das aussah wie eine russische Uniform aus dem ersten Weltkrieg. Außerdem saßen noch ein paar Erzengel mit am Tisch, jedoch machte Alex noch nicht einmal den Versuch herauszufinden, wer jetzt nun welcher Engel war. Also sah sie sich unschlüssig um...

A: Ähem...ja, hey... Luci kommt...etwas später...aber dafür habe ich (zeigt auf LisaII) LisaII mitgebracht.

G: (seufzt entnervt) Alexandra, der Name eines Menschen ist etwas besonders wichtiges, er wird einem Menschen durch das heilige Sakrament der Taufe durch seine ihn liebenden Eltern geschenkt und bestimmt von dahin sein Leben. Der Mensch passt sich im Laufe seines Lebens seinem Namen an und letztendliches wird er von Gott beim Namen gerufen und nimmt seinen Platz im Paradies ein (stockt und schaut Alex kurz an) oder...in der Hölle...

A: Hey... warte... die genaue Übersetztung meines Namens ist 'der Männerabwehrende!

G: Jah... da macht Sinn....

T: Warte... Alexandra heißt doch der Krieger?

A: Jah... sinngemäß, aber wortwörtlich ist und bleibt es der Männerabwehrende... warte noch mal, was heißt da 'das macht Sinn' ?!

LII: Und was heißt Lisa?

Sa: Woher sollen wir das wissen, es gibt keinen Menschen der alle Namen-

A: (sofort) Lisa, weiblicher Vorname besonders beliebt in den 1920er Jahren, Kurzform zu Elisabeth und ist hebräisch für „die Gott verehrt“ oder „die Gott geweiht ist“. Der Namenstag ist der... äh.. 19. Juni, 4. Juli, 5. November, 19. November, 25. November … jah...

Raphael: (zieht die Brauen hoch) Ok... das ist...

T: Seltsam? Jah... aber man gewöhnt sich daran... angeblich... ioch kann dir aber nicht genau sagen wann...

LII: Im Nachhinein hätte ich die Bedeutung meines Namens gar nicht wissen wollen...

Alex und die anderen haben endlich den Tisch erreicht und verneigen sich kurz in Gottes Richtung (Alex will einen Streit so lange wie möglich vermeiden und LisaII wusste einfach noch nicht so richtig, was sie jetzt von der ganzen Sache zu halten hatte).

Gott: Wo ist mein Sohn?

A. jah, dir auch einen guten Tag... um ehrlich zu sein... ich habe keine Ahnung.

Gott: WAS soll das heißen?!

LII: (flüstert zu sich selbst) Au!... irgendwie bereitet mir ihre Stimme Kopfschmerzen...

T: Normalerweise treibt Gottes Stimme die Menschen in den Wahnsinn... aber es hätte mich wahrlich gewundert, wenn ein Freund von Alex mit Gott ein Problem hätte....

LII: Hmm.. warte... Gott ist ne Frau?!

T: (zuckt mit den Schultern) Jah, ich finde das nur logisch... immerhin ist es seit jeher die Aufgabe einer Frau, Leben zu erschaffen und zu erhalten, während ein Mann schon immer gekämpft und getötet hatt.

LiII: Jah... doch acht irgendwie Sinn... auf eine bescheuerte Art und Weise...

A: Aber es macht Sinn.

Ln: Nein, das tut es ganz und gar nicht.

A: (etwas aus der Bahn geworfen) Okee... wer bist... und viel wichtiger: wo zum Teufel bist du her gekommen. (Beleidigt) Wieso kann absolut jeder hier dieses puff-ich-tauche-vollkommen-lautlos-neben-dir-auf-und-tu-so-als-wäre-ich-schon-immer-hier-gewesen-Ding außer mir?!

T: (zuckt mit den Schultern) Da bin ich mir nicht ganz so sicher... vielleicht weil du nur ein normaler Mensch bist?

A: (unbeeindruckt) Und was ist mit Betty? Die konnte das auch?

T: Ich sagte normaler Mensch... außerdem taucht sie nicht wirklich lautlos auf, oder?

A. Hmrgh...

LiII: Das war noch nicht einmal ein richtiges Wort... Aber zurück zu dir, Leon, was zur Hölle (unterbricht sich, als fast alle entsetzt aufkeuchen, lächelt entschuldigend und fängt noch einmal an) Bei allen Butterkuchen, was tust du hier?

Vor ihnen stand ein 1,70 kleiner (er reichte Alex bis zum Kinn [es machte sie immer sehr glücklich, wenn es ein männliches Wesen gab, das kleiner war als sie]) Rotschopf, welcher sie, die Arme vor der Brust verschränk, emotionslos musterte. Alex blinzelte und musste gestehen, dass er mit der schwarzen Hose, dem weißen Hemd und dem Sakko einen super Bestatter abgeben würde, allerdings war das ein Kompliment, welches sie schnell gelernt hatte nicht laut auszusprechen.

Kurz noch musterte sie der Junge erst, als er plötzlich seine Maske fallen ließ und seine Schneinbar-Bekannte angrinste.

Ln: Das gleiche könnte ich dich fragen, ich dachte immer, dass du bei der Anti-Gott-Partei bist.

A: wartet... vielleicht liegt es daran, dass ich heute nicht ganz so schnell-

T: (schnaubt amüsiert) Heute?

A: Halts Maul Tod! ...äh... Das ich heute nicht ganz so schnell bin...aber kann es sein, dass du den hier kennst?

LiII: Iah.. kann man so sagen... Nur, das er hier ist, das ist mir irgendwie neu...

Ln: Ich HABE dir davon erzählt.

LiII: Aha... dann ist das also der 'Job den du seit kurzem hast und der gar nicht mal soo schlecht ist'?

Ln: Genau.

A: Und was soll das für ein Job sein?

Gott. Er ist mein Assistent.

A. Aha... genau... ich dachte das ist der Papst?

Gott: Inwiefern glaubst du, ist mir ein älterer Mann, der herumläuft und vor anderen betet eine Hilfe?

A: Ok.. aber du könntest doch mit ihm reden und ihm sagen, was er tun soll.

Gott: Sicher, wenn ich zum Papst sage er soll zu Elfenbeinküste fliegen und ein siebenjähriges Mädchen namens Oulfa suchen und es so lange trösten, bis es sich nicht mehr jede Nacht in den Schlaf weint, weil ihre Eltern vor ihren Augen gestorben sind, was denkst du, wird er dann machen?

A: Äh... warte... (sieht zu Leon) und so etwas machst du?

Ln: Nö. Ich kümmer mich darum, dass die Engel so ihr Ding machen und das die zwei dort (zeigt auf die Latina und den Mann in der Uniform) sich nicht umbringen und... so Zeug halt...

A: Aha... klingt ja wahnsinnig spannend.

Ln: Wer bist du überhaupt?

A: (mit lauter und dramatischer Stimme) Ich bin die einzigartige, unverwechselbare Alex Giddie Herrmann, die Wächterin über Leben und.. äh nein, nur über die Toten und die Beschützerin des Kuchens, ich bin die, die Betty zurückhält und den verbotenen Kuchen gebacken (5 Sekunden dramatische Pause) und getötet hat (wir übergehen diese Lüge einfach kommentarlos...KOMMENTARLOS, Betty!) und allgemein als der schwarze Praktikant bekannt ist. Vielen Dank (tiefe Verbeugung)

Li: Wow...DAS ist mal ein Ego...

T: Nicht wahr? Ich weiß nicht, wann das angefangen hat.

Ln: Warte.. du bist diejenige, die so schlecht von Gott spricht und ihr ihren Sohn geraubt hat?!

A: (nickt langsam) Ist zwar weniger dramatisch, aber die Beschreibung passt auch.

Leon überlegt kurz und gr9nst dann wieder, Alex seine Hand reichend.

Ln: Cool, hab damals deine Geschichten gelesen, waren gar nicht mal so schlecht... außer das mit Gott.

A: Freut mich zu hören... ja ich weiß schon, Religion und so... Aber sag mir bitte, wie wird man zu Gottes persönlichen Assistenten?

Ln: Naja, kann sein, dass ich einen von Gottes Engel kaputtgemacht habe... oder so...

A: Äh... ich glaube, ich muss mir mal wieder die Ohren waschen, ich habe doch glatt verstanden, dass du einen von Gottes Engeln kaputtgemacht hast.

Gabriel: Unglücklicherweise, meine liebe Alexandra (Alex zuckte kurz bei ihrem vollen Namen zusammen) ist dies kein Scherz, es ist die traurige Wahrheit.

A: Ahaa... aber...WIE?!

Ln: Das ist eine lange und dramatische Geschichte... an die ich mich nicht erinnern...will...

Sa: Das ist die Art von Geschichte, die man immer und immer wieder gerne erzählt.

A: Dann schieß los.

Sa: Is schnell erzählt. Der Name des Engels war Angelus-

Väterchen Zeit: (an Alex, die sich schwer auf dem Stuhl halten kann) Lach nicht so dämlich, benenn du doch einmal jeden einzelnen Engel und zwar so, dass es keinen Namen zwei mal gibt.

A: Ok, ok holt tief Luft und wischt sich eine Träne aus dem Auge) Ich bin ganz Ohr.

Sa: Auf jeden Fall wurde er dazu verdonnert Luciel kurz zu ersetzen, da dieser unter dem ganzen Stress ein Burn out bekommen hatte. Es erwies sich jedoch als nicht sonderlich weise...

Gabriel: Jah, es zeigt sich bald, dass Angelus emit seinen zarten siebzig Jahren einfach noch zu jung und unreif war. Er ließ sich von diesem...

Samael: nicht beleidigend werden Bruder. Leon überzeugte Angelus davon, an den 'Germany Sprint Car Festival' teilzunehmen und ein etwas gewagtes Experiment auszuprobieren.

A: (mit geweiteten Augen) Hey, davon weiß ich. Ich musste da hin und so eine verkokelte Leiche abholen. Da waren zwie so Idioten, die die gigantische Idee hatten, ein Raketenfahrzeug zu bauen... sie haben aber im Grunde nur ein großes Faß Menthol genommen und es an ein Ketcar geklebt... meines wissens hat es einer wohl überlebt, wurde aber mit schweren Verbrennungen...einen Augenblick....

Leon grinste etwas schief und kratzte sich am Kopf.

Ln: Jah... ich dachte immer, dass Engel unsterblich sein...

A: Sind sie nicht?

Gabriel: Er war siebzig, natürlich war er noch nicht so weit!

A: Oh... was passiert mit Engeln, die sterben?

T: Sie werden zu meinen Schatten und dienen mir für zehn Dekaden, dann kehren ihre Seelen zur Erde zurück und werden zu Menschen.

A: Hä? Wie das?

T: So sollen sie aus ihrer Dummheit lernen, nichts hilft besser, als alle möglichen Todesarten mitzuerleben.

A: Sterben wirklich so viele Engel.

T: (knurrt leise) Du glaubst gar nicht wie dämlich diese Feder-Clowns sind.

Ausnahmslos alle sehen Tod nach dieser nicht ganz so höflichen Aussage entsetzt an. War er gerade wirklich beleidigend gewesen. Gott blieb als einzige unbeeindruckt und räusperte sich.

Gott: es tut mir ja leid, das ich euer Geplänkel unterbreche, aber wo, wenn diese Frage denn gestattet ist, ist Lucifer?

A: (kratzt sich am Kopf) Ähh...jah... das ist so ne Sache... ich habe keine Ahnung...

Gott: Wie darf doch das verstehen?

A: Ähem...-

T: Was Alex eigentlich sagen wollte war, dass Luci noch etwas wichtiges zu erledigen hatte.

Gott: Was könnte ein Zuspätkommen zu solch einem Treffen rechtfertigen?

A: Iah.. das ist so.. Luci.. hatte heute einen wahnsinnig wichtigen... äh... Zahnarztbesuch (Tod facepalmed im Hintergrund [soll heißen, dass er sich die flache Hand gegen die Stirn schlägt ;D])

Gabriel: Ein Zahnarztbesuch? Etwas besseres fällt dir nicht ein?

A: Doch, wenn man mich nicht so unter Druck setzt... ok die Wahrheit ist (...das ich absolut keinen Plan habe, wo er ist, ich ihn aber so etwas von in die Weichteile treten werde, so bald ich ihn sehe...) er, eitel wie er ist, wieder nur schrecklich lange im Badezimmer braucht... Wenn es mir erlaubt ist, würde ich ihn gerne holen gehen.

Gott seufzt, aber überraschend schluckten die Lüge absolut und ausnahmslos alle. Schien, als wäre Luci die Frau in dieser Beziehung... (Alex blieb stehen und schlug – sehr zur Überraschung aller – laut stöhnend ihren Kopf gegen die Marmorwand [wenn ihr eines Tages sterbt und durch eine Reihe seltsamer Zufälle in den Himmel kommt, achtet mal auf die Wand neben dem Himmelstor, ihr werdet ein kleines Schlagloch erkennen und ihr werdet wissen 'Jep, Alex']) das hatte sie nicht gedacht. Er wäre die Frau, WENN es eine Beziehung geben würde.

Etwa zehn Minuten stapfte Alex durch die Wolkenstraßen und funkelte Engel, die ihre Wege kreuzten, böse an (keiner von ihnen würde die nächsten drei Nächte wirklich viel Schlaf bekommen...), bis sie plötzlich stocksteif stehen blieb. Tief holte sie Luft, ließ ihren Kopf in den Nacken fallen und brüllte laut los.

A: Gott verdammt, ich bin ja so ein Vollidiot.

MisterX: was denkst du bitte, was du hier tust? Solches Fluchen kann und werde ich hier nicht dulden.

Genervt musterte Alex den streng wirkenden Engel vor sich. Der Größe seiner Flügel war er ein wichtiger Schutzengel oder sogar etwas wichtigeres, jedoch nicht so wichtig wie Gabriel und sein Club der Federpussies. Als er unter ihrem Blick kaum (Betonung liegt auf 'kaum' sie brachte ihn immerhin etwas dazu) zusammenzuckte zog sie nur die Braue hoch und grinste dann plötzlich breit (jetzt konnte man das kaum weglassen, aber man muss ihm zugute halten, dass er NICHT schreiend weglief).

A: So, so, im Himmel darf ich das also nicht?

Mister X: (etwas unsicher) Geeenau...?

A: Perfekt.

Mister X: Ich fürchte, ich kann leider nicht folgen.

A: Naja, wenn ich hier nicht fluchen darf, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich höre auf zu fluchen, das wird aber sicher nicht passieren, oder...

Mister X: (jetzt ängstlich) Oder?

A: Oder du sorgst dafür, dass ich es nicht mehr IM Himmel tue?

Dem unbekannten Engel schien ein Licht aufzugehen, doch schüttelte er gleich wild seinen Kopf.

Mister X: Nin, es tut mir leid, aber ich kann das nicht tun, ich bin kein...(wird langsamer) ...kein..persönlicher...Taxi..dienst... hör bitte auf mich so anzusehen.

A: (grinst weiter) Wie sehe ich dich denn an?

Mister X: Als würdest du mich gleich niederschlagen und mich dann in irgendeinen Keller zerren... du erinnerst mich an jemanden....

A: (überrascht) Ernsthaft? Es gibt da jemanden der MIR ähnlich ist?

Mister X: Ich würde nicht wirklich das Wort 'ähnlich' benutzen... aber ihr schafft es beide, dass ich meine Berufswahl gründlcih überdenke.

A: Oh... das ist gut, Abwechslung ist wichtig... stell dir vor, du wirst eines Tages mal so ein festgefahrener Mensch... Engel... wie Gabriel... bei aller Liebe, er ist nett und so... aber willst du so sein wie er? Ich schwöre, der Typ meckert sogar im Schlaf? Schlafen Engel überhaupt? Nein, ich denke nicht, nicht Gabriel. Wahrscheinlich liegt er die ganze Nacht steif im Bett. (erstarrt und wird etwas bleich) Oh mein Gott, das war jetzt so falsch...AH! DIESE BILDER! WAS STIMMT NUR NICHT MIT MIR!

Mister X: Das kann dir wahrscheinlich nicht einmal der Boss sagen... warte... Kann es sein, dass du Alex bist?

Alex erstarrte, sah ihn an und lächelte.

A: Jepp, die einzige und wahre Alex. Nett dich kennenzulernen. Hilfst du mir jetzt bitte, ich muss zur Erde und will nicht zurückgehen, sonst lacht mich Tod... hey, woher weißt du das?

Mister X: Was?

A: Na, das ich Alex bin?

Mister X: Du hast...einen... Ruf hier oben.

A: Echt? Einen guten?

Mister X: (winkt ab) Ah.. frage nicht... einfach nur einen Ruf, ok?

A: (zuckt mit den Schultern) Ich kann damit leben. Also, hilf mir jetzt, bitte.

Mister X: ich muss dich nur zur Erde bringen?

A: Jep.

Mister X: Mehr nicht?

A: Ganz genau.

Mister X: Und dann sehe ich dich nie wieder?

A: (stockt) Naja, versprechen kann ichs nicht, aber ich werde dich nicht absichtlich verfolgen.

Mister X: (seufzt ergeben) Na schön, komm her.

A. (misstrauisch) Warum?

Mister X: Damit ich uns zur Erde teleportieren kann?

A: Teleportieren? Warum? Junge, du hast Flügel.

Mister X: (seufzt) Es dauert aber zu lange, also komm jetzt oder ich geh einfach.

A: Oh nein, das wirst du nicht tun. Wenn ich hier im Himmel feststecke, werde ich nicht wissen, was ich tun soll und werde deswegen Jagt auf dich machen, und das wollen wir beide nicht.

Der Engel schauderte kurz und machte sich daran, zur Erde zu teleportieren.

Wenig später stolperte dann Alex wieder in ihre Wohnung und sah sich missmutig um. Nichts.

A: (ruft) LUCIII!

…

A: BETTTYYY?

…

A: IRGENWER?

Dkä: Ja?

…

A: Äh... wer ist das jetzt?

Dkä: Hallo, ich!

A: Cool... wo bist du?

Dkä: Im Kühlschrabnk.

A: Aha.. das ist ja... toll...

Mit gerunzelter Stirn lief Alex zu ihrem Kühlschrank und öffnete diesen. Ein atemberaubender Gestank stieg ihr entgegen. Ihre grün-gelb-braun-sonst-was-Augen begeneten zwei grünen Knopfaugen.

A: Oh... hallo... Käse... wie geht’s?

Dkä: Du scheinst nicht wirklich überrascht zu sein. Passiert das öfters?

A: Naja... Tod isst normalerweise genauso wenig wie Luci, also nichts. Betty hat ihren eigenen Kühlscharnk und den benutze ich meisten auch mit...also... ja schon... Was ist mit Mr.Salamie passiert?

MrSalamie: Was soll sein?

A: Oh, gut, ich war schon verwundert... Warum denn so still heute?

Mr.Salamie: Die Eier! Die Eier haben mich heute aufs tiefste gedemütigt!

A: Oh... warum denn?

Mr.Salamie: Sie nannten mich eine fette Stange.

A: Naja, du bist eine Stange...und sehr fetthaltig...

Mr.Salamie: Jetzt ergreifen sie nicht auch noch Partei für diese kleinen-

Eier: Stimmt gar nicht, wir haben gar nichts gesagt.

A: (fasst sich an den langsam schmerzenden Kopf) Wie dem auch sein, weiß einer von euch, wo Luci ist?

Dkä: Jah... der Mann mit den schwarzen Haaren war vorhin da, hat geschrien und die Tür wieder zugeschmissen.

A: Hmm.. ich verstehe... warum?

Quarktortenstückchen: Ich fürchte, das ich der Grund war.

Milch: Nein, ich war es.

Alex sah kurz etwas irritiert auf die blaue und die grüne Flauschkugel, dann strahlte sie.

A: Hey, also hatte Betty doch nicht das letzte Stückchen von meiner Quarktorte gegessen... Warum habt ihr unterschiedliche Farben?

Dkä: Führst du öfters mal Gespräche mit deinem Kühlschrankbestand?

A: Jah... ich muss sagen, anfangs fand ich es verstörend bis ekelig, aber mittlerweile finde ich es ganz nett ihr seid alle ganz cool und so. Und mal ehrlich, ich kann euch doch nicht einfach wegwerfen.

MrSalamie: Welch gekonnter Einwurf, werte Dame.

A: (errötet) Och, danke, Mr.Salamie.

Fräulein Butter: Ich muss schon sagen, Alex, was ist das für ein Benehmen.

A: Äh.. wie meinen?

Fräulein Butter: Man klopft an, bevor man Türen aufreißt.

A: Äh... das hier ist mein Kühlschrank. Wer, bitte, klopft an seinen eigenen Kühlschrank?

Mr.Salamie: Und schon wieder ein solch fabelhafter Einwurf! Herrlich!

Saladkopf: Du elender Schleimer!

MrSalamie: Besser als vertrockneter Schrumpfkopf.

A: Jetzt haben sie aber gut gekonntert.

Mr.Salamie: Aber du bist die Beste!

A; Ach was, du bist dder Beste.

Mr.Salamie: Nein, du.

A: Nein, du.

Erdbeermarmelade: jetzt hört endlich auf, die Milch ist schon ganz sauer!

Senf: Ba-dum-dsss!

Ketchup: Also ich fands lustig...

Senf: Du findest alles lustig!

Ketchup: (lacht) Das war auch lustig.

Dkä: Also, warum warst du noch einmal hier?

A: Ach, stimmt ja, ich suche nach Luci. Ihr wisst nichts?

Fräulein Butter: Doch, ich kann mich erinnern vorhin Stimmen gehört zu haben... ein Arzt ein gewisser... Leister...

A: Leicester?

Fräulein Butter: Jah, genau der. Ich hörte ihn sprechen.

A: jah schon klar, da hat er mich und Tod-

Fräulein Butter: Nein, nein. Er kam wieder, ich hörte den Mann mit den schwarzen Haaren quietschen-

Eier: Wie ein kleines Mädchen, hi hi hi~

A: Jah, das ist er... verdammt der Doc hat Luci...

Mr.Salamie: Nun denn, viel Glück auf deiner abenteuerlichen Reise, mit dem Ziel der Rettung deines Geliebten, bitte komme heil zurück und erstatte Bericht.

Fräulein Butter: Alter Schwätzer!

A: Aber echt... also ich muss los.. Luci retten und... abenteuerliche Reise und so...

Iiin der Zwischenzeeiiihhhht:

Allgemeine bedrückende Stille.

Gott: Erzähl mir, wir kommt ein vernünftiges Mädchen wie du zu einer... Frau, wie es diese Alex ist?

LiII: Klint, als wären wir verheiratet... Jah... wie kommen sie darauf, dass ich normal bin?

Gott: Ich bin Gott, ich weiß das.

LiII: Sie erinnern sich einfach nicht mehr an mich, oder?

Gott: Wieso?

LiII: Äh... ist nicht so wichtig... ich habe Alex in einer... äh... in einem Krankenhaus kennengelernt.

Gott: Ah, du bist also Ärztin.

LiII: Jah... genau das bin ich.

Ln: jah, genau.

Väterchen Zeit: Wie meinen?

Ln: Hm.. öh.. ja ich meinte nur, dass sie eine sher bekannte und begnadete Ärztin ist...ja.

Gabriel: Ich stell mir das ja ungemein schwer vor.

LiII: Was denn?

Gabriel: Naja, diese Alex zu behandeln.

LiII: Ach das... jah, ein Zuckerschlecken war das ja nicht (lacht)

Es herrscht kurz bedrücktes Schweigen.

Raphael: ja, also... wie habt ihr euch kennengelernt?

Ln: Nein, warte, das hatte ich bis heute schon so gut verdrä#ngt, mach mir das bitte nicht kaputt.

LiII: Wie meinen?

Ln: Nichts, du bist wundervoll und nicht einmal so fett.

LiII: Du findest mich fett?!

Ln: Nein?

LiII: wieso klingt das, als wäre das eine Frage?!

Ehe die Beiden noch etwas unternehmen konnte wurden die Tore wieder aufgestoßen und ein Engel (Alex' neuer freund) trat ein, als LisaII und Leon ihn erkennen, fallen ihnen die Kinnladen herunter.

Und wieder zurück:

Seufzend sah Alex durch den Zaun zu dem weißen, kalt wirkendem Gebäude hin. Jetzt brauchte sie nur noch einen Angriffsplan.

Allerdings, so merkte eine kleine gehässige Stimme in ihrem Kopf an, neigten ihre Pläne dazu, ordentlich nach hinten loszugehen.

Hm, also keinen Plan. Nur rein marschieren, Luci retten und dann wieder herausmarschieren.

War das jetzt nicht auch ein Plan?

Sie zuckte nur den Gedanken mit den Schultern weg und versuchte über den Zaun zu klettern (ein wahnsinnig graziler und zu Tränen [Lachtränen] rührender Anblick, wirklich). Äh.. nein, so würde das in absehbarer Zeit zu nichts werden. Fragebd sah sich Alex um. Nein, keine Möglichkeit einfach ins Gebäude zu kommen.

Nun denn, sie hatte es auf der freundlichen und nicht blutigen Art versucht.

Summend lief sie zu dem großen Eisengatter zurück, welches den Eingang auf das Anwesen darstellte.

Kaum stand sie davor, da tauchte auch schon ein grimmig wirkender Wachmann auf.

Wachmann: Jah? Wie kann ich helfen?

A: Äh, ja, die Sache ist die, ich würde da gerne rein.

Wachmann: Bist du da sicher? Normalerweise wollen immer alle raus.

A: Ja, das kommt erst noch. Jetzt würde ich erst einmal gerne da rein.

Wachmann: Und warum?

A: Ich bin gekommen, um Lucifer zu retten, damit wir endlich dieses schreckliches Teekränzien mit Gott beenden können und das bevor Tod endgültig die Nerven verliert.

Es herrscht kurz angespanntes Schweigen, dann bricht der Wachmann in schallendes Gelächter aus.

Wachmann: (schließt das Tod auf) Alles klar, komm rein.

Im Behandlungszimmer von Dr. Leicester:

Der Doktor sah stirnrunzelnd auf eine dick Akte (die, da war sich Luci ziemlich sicher, aus wahllos zusammengegriffener Zettel bestand) herunter. Auf der anderen Seite des des massiven Holtisches, sicher in eine Zwangsjacke (offiziell heißen sie jetzt 'Patienten-Beruhigungs-und-Fixierungs-Anzüge, da Zwangsjacken ja gesetzlich verboten sind [aber das ist dem Autor zu dämlich]) verpackt, saß Luci und starrte genervt auf die moosgrüne Tapete hinter dem Kopf des Arztes. Wie hatte es nur dazu kommen können?

Der große Höllenfürst in einer solch lachhaften Position. Jedoch war das hier immer noch um Längen besser als die Alternative: Tee mit Mama.

Sl: Also gut, Mister...?

L: Nennen sie mich Lucifer.

Sl: (schüttelt wohlwollend den Kopf) Nein, so werde ich sie nicht nennen.

L: Warum?

Sl: Weil das nicht ihr Name ist und ich sie nicht in ihrem Wahn bestätigen werden.

L: Welcher Wahn denn bitte? Mein Name IST Lucifer.

Sl: Nun kommen sie schon, wir sind beide erwachsen. So etwas wie Himmel oder Hölle gibt es nicht.

L: (schnaubt verächtlich) Das erzählen sie dann bitte einmal meiner Mutter.

Sl: (hebt interessiert den Kopf) Ihre Mutter? Ja, davon habe ich schon gehört. Fangen wir doch da an, erzählen sie mir davon.

L: Von. Meiner. Mutter?... (blinzelt kurz verwirrt) Einen Augenblick bitte, von wem haben sie davon erfahren?

Sl: Das spielt absolut keine Rolle, es geht ihr um sie.

L: Grundsätzlich habe ich damit zwar kein Problem, aber sie sind einfach zu sehr das falsche Geschlecht mit deutlich zu wenig Holz vor der Hütte, nichts gegen sie... und ich will jetzt nicht falsch verstanden werden, ich bin durchaus auch der männlichen Rasse zugeneigt, aber ihnen fehlt das... bestimmte etwas.

Sl: Ich verstehe, sie sind also bisexuell? War das ein Problem für ihre Eltern.

L: (lacht laut auf) Glauben sie mir, DAS war echt ihr geringstes Problem.

Sl: Also nahm die Mutter die dominante Rolle in ihrer Jugend ein?

L: in meiner Jugend? Der ist gut....

Sl: Ihr Jugend war wohl nicht sehr angenehm in einem reinen Frauen-Haushalt?

L: Wie meinen?

Sl: ich bin informiert über Gabriela, Ulrike, Michaela und Raphaela.

Luci sieht ihn kurz verdutzt an, da er aber nicht umsonst der Höllenlord ist hat er schnell eins und eins zusammengezählt und nickte brav.

L: Oh sie vergessen noch Samaela, die darf man nun wirklich nicht vergessen.

Sl: Nun, das ist eine ganze Menge an Schwestern.

L: In der Tat, es war nicht immer leicht mit ihnen, sie haben sehr viel herumgeweint und alles getan was Mutter ihnen befohlen hat, wie kleine Hündchen.

Sl: Sie sagen es, als wäre es etwas schlechtes.

L: Seine Würde und seinen Stolz aufzugeben und auf den Anspruch auf einen eigenen Willen ohne weiteres verzichten? Ohne nachzudenken jeden Befehl auszuführen und nie ein Wort des Dankes zu hören? Sie erniedrigen müssen und einem niederen Volke dienen, weil es einem befohlen wird? Nein, es ist natürlich vollkommen in Ordnung. Wie heißt es so schön? Du sollst Mutter und Vater ehren.

Sl: Ich höre da eine klare Verbitterung gegenüber ihrer Mutter heraus? Hat sie ihren Schwestern mehr Liebe entgegengebracht als ihnen? Mussten sie häufig im Schatten ihrer Geschwister stehen?

L: Oh, kommt ganz darauf an, wie man das jetzt sehen will. Im Grunde wurden wir schon irgendwie gleich behandelt. Hast du etwas gut gemacht, dann passiert nichts und alles ist gut. Hast du versagt oder nicht schnell genug gekuscht, tja dann wurdest du mit Verachtung und Mitleid bestraft. Der arme Trottel der nichts schafft.

Sl: Aber man wurde beachtet. Ist das ihr Problem? Haben sie häufiger mal über die Stränge geschlagen, um von ihrer Mutter beachtet zu werden?

L: Wie bitte? Ich glaube, sie verstehen das nicht so ganz...

Sl: ganz im Gegenteil, ihre Mutter war eine Perfektionisten, bei ihr war es selbstverständlich, dass alles so läuft wie es soll, habe ich nicht Recht?

L: (nickt langsam) Jah, so weit schon, allerdings-

Sl: Und ihnen hat das nicht gepasst. Nicht wahr?

L: Iah.. schon, aber darum geht es doch-

Sl: Und deswegen haben sie sich gegen ihre Familie, insbesondere gegen ihre Mutter aufgelehnt?

Luci sah kurz aus, als wolle er den Doktor verbessern, dann wurde ihm aber klar, dass er absolut keine Lust auf das Doktorspielchen hier hatte und nickte nur.

L: Wissen sie was? Sie heben Recht, exakt das war der Grund für meine Rebellion.

Sl: Sehr schön. Sie machen das sehr gut.

L: 'Äh..danke. Das bedeutet mir jetzt...sehr viel.

Sl: Das kann ich mir denken, sie wurden nicht oft gelobt, nicht wahr?

L: Naja, Alex lobt mich immer wenn ich pünktlich zum Abendessen komme. (erstarrt und schlägt sich die Hände vor den Mund)

Sl: (horcht erneut auf) So, so, diese Alex, welche Rolle spielt sie in ihrem Leben?

L: Eine äußerst schmerzhafte, von Zeit zu Zeit.

Sl: lso leben sie in einer gewaltbereiten Beziehung mit ihrer Freundin? Zeigen sie ihr gegenüber auch Aggressionen?

L: Warten sie, einen Moment, so war das nicht gemeint!

Sl: Das ist ncihts für das man sich schämen müsste. Es gibt viele Männer in Deutschland, die von ihren Freundinnen und Lebensgefährtinnen misshandelt werden.

L: Jah, das mag ja sein, aber -

Al: Hat Alexandra sie auch zu diesem Wahn überredet?

L: Welchen Wahn denn jetzt schon wieder?

Sl: Bitte regen sie sich nicht auf, hier ist niemand, der ihnen etwas tun will.

L: Jah, herzlichen Glückwunsch, aber könnten sie bitte aufhören alles misszuverstehen? Mit mir ist absolut alles in bester Ordnung, nur ihnen sticht eindeutig der hafer!

Sl: Bedienen sie sich öfters dieser alten Redewendungen, wenn sie sich aufregen?

L: Wie kommen sie denn jetzt darauf? Das ist eine vollkommen normale Redewendung!

Sl: Bitte hören sie auf zu schreien.

L: Wer schreit hier?! (beruhigt sich langsam wieder und atmet tief durch) Ok, Folgendes: Sie. Gehen. Mir. Gewaltig. Auf. Den.-

Pfleger: (Reißt die Tür auf und kommt ins Zimmer gestürmt) Herr Doktor, Mister...Sir!

Sl: (nimmt seine Brille ab und reibt sich über die Augen) Jah? Was gibt es Karl?

Pfleger: Wir haben ein Problem.

Sl: Und welches? Du störst mich hier bei einer wichtigen Sitzung, es handelt sich hier um ein tief gestörtes und traumatisieertes Opfer.

L: (lach-hustet) Äh.. ja... genau... und mich.

Pfleger: Wie? Ist hier noch wer?

Sl: Karl? Konzentration. Was gibt es?

Pfleger: Ach ja... wir haben eine Entführung auf Gang dreizehn. Da ist so ne Verrückte und will zu... naja...

Sl: Was denn?

Pfleger: Nun, sie verlangt mit dem Teufel zu sprechen.

L: Ach..du...scheiße...

Wir spulen zurück:

Nachdem Alex endlich das Gebäude betreten hatte (der Wächter an der Tür war leichter zu überreden gewesen...nicht zuletzt weil er Alex' erstes Gespräch mit dem anderen Wächter mitangesehen hatte) hüpfte sie nun fröhlich durch die Günge und suchte nach...irgendetwas verwertbarem.

A: (richtig schief singend) She told me not to step on the cracks, halooohooo?

I told her not to fuss and relax... (unterbricht sich wieder) Ist hier weeerrrr? Pretty little face stopped me in my tracks But now she sleeps with one eye open (hüpft an einer offenen Tür vorbei) That's the price she'll pay (erstarrt, der fröhliche Gesichtsausdruck friert ein)

Kurz blieb Alex noch in dieser Position stehen, dann hüpfte sie rückwärts zwei Schritte zurük und kippte um. Nachdem sie sich aufgerappelt hatte betrat sie den Raum, vor dem sie jetzt gelegen hatte.

A: Oh mein Gott! Was tust du den hier?!

In der Zwischenzeit:

Gott: Wie kann ich dir helfen?

Mister X: Ihnen ist bewusst, dass sich diese Alex hier herumtreibt?

Väterchen Zeit: Oh? Du hast sie getroffen? Gut.

T: Naja, Ansichtssache... warum hast du sie getroffen? Sie sollte auf der Erde sein.

Gott: Sprich Luciel!

LiII: Warte.. einen Augenblick...

Ln: hast du das auch gehört (wird etwas blass).

LiII: (nickt langsam) Von welchem Luciel reden wir hier?

Gott: (gebieterisch) Das tut jetzt nichts zur Sache!

Luciel: Nun, ich musste sie auf die Erde bringen...aus Gründen, denen ich nicht ganz folgen konnte.

Gott: Das ist gut.

Ln: Wieso musste?

T: (lacht herzhaft) Du kennst sie nicht.

Raphael: Umso mehr ich von ihr höre, umso mehr fürchte ich sie, aber immer wenn ich sie treffe wirkt sie so nett. Nicht wie diese... Betty (erschauert)

T: Und du, du kennst sie auch nicht.

Wieder zurück...zu Alex (wer hat noch den Durchblick? Du?... Noch.):

Pi: Oh.. hei Alex.

Vor Alex steht ein völlig in weiß gekleideter Phillip...mit weißen Turnschuhen, oh diese Klischees, und ein Mädchen an der Hand, welches beängstigend wie die böse Zwillingsschwester von Alice aus dem Wunderland aussieht. Ihre hüftlangen, schwarzen und sich stark lockenden Haare wurden von einem roten Haarband zurückgehalten. Sie trägt ein schwarzes knielanges Kleid mit weißer Schürze und ebenso weiße Strümpfe und schwarze Schuhe, zierliche Spangenschuhe mit hohen Absätzen, viel zu hoch für ein sechs bis acht jähriges Mädchen. Ihre haut war geradezu erschreckend weiß und Alex musste fast eine ganze Minute in ihre beinahe schwarzen Augen gestarrt haben, ehe Phillips Räuspern sie zurück in die Gegenwart holte.

A: Äh.. was?

Pi: Was suchst du hier.. nein, das stimmt so nicht. Ich bin nicht wirklich überrascht dich hier anzutreffen...aber warum jetzt?

A: Warte... wer ist das?

Pi: (folgt Alex' Blick) Das hier ist Alice, also eigentlich heißt sie Adelheit..aber...naja...

A: Ja, ja, hast schon Recht, Adelheit und Alice... Joa... wie wäre es mit Heidi? Ganz ehrlich, warum hassen alle Heidi!

Pi: Ähhh.... um was geht es jetzt genau?

A: Was tust du hier?

Pi: Das hast du mcih gar nicht gefragt...

A: Aber ich tue es jetzt! Seit wann bist du Seelenklempner?

Pi: Naja, technisch gesehen bin ich nur ein 'Mann mit weißen Turnschuhen' wenn du verstehst.. und je, die gehören wirklich zur Uniform... irgendwas mit dem Boden oder so...

A: (schüttelt den Kopf und versucht sich zu sammeln) Ist ja auch egal... Ich bin hier, weil Luci in Schwierigkeiten ist.

Pi: … oh... Soll...ich dir helfen?

A: Natürlich...da frägst du noch!

Pi: Sorry... hey, Alice, meinst du, dass du alleine in deine Zelle kannst?

Alice nickte wortlos und drehte sich so richtig übel horrorfilmmäßig um und lief in Richtung Zelle.

Alex kam in genau dieser Sekunde ein Gedanke (und ein Plan, aber wie verwenden das Wort Plan nicht, weil Pläne schiefgehen deswegen nennen wir es Idee).

A: Äh.. warte..Alice.

Das Mädchen blieb stehen, machte aber sonst keine Anstalten irgendetwas zu tun.

A: Kannst du mir ein Messer leihen? Also, so ein richtig gutes und bedrohliches?

Pi: Alex! Nicht alle Kinder sind gestörte Horrorfilm-Psychopathen!

Alice drehte sich um und hielt plötzlich eine armlange Klinge in der Hand. In Alex' Augen ein wunderschönes Messer. Wortlos hielt sie es Alex hin, die es auch breit grinsend annahm.

A: Danke, ich bring es dir auch bald wieder.

Alice schüttelte langsam den Kopf und zeigte dann mit ihren langen, blassen Finger auf Alex.

Alice: (flüstert) Freundin.

Damit drehte sie sich um und ging. Alex streichelte liebevoll über die Klingen während Phillip mit unglaublich weit geöffneten Mund dastand und sie entsetzt anstarrte. Alex erwiderte nach kurzem seinen Blick und wedelte Mit der Klinge.

A: Regel Nummer eins. Kinder, die aussehen wie Horrorfilm-Kinder, sind meistens auch welche, und sie haben immer Messer...oder schlimmeres bei sich.

Pi: Warte...Messer?!

A: Aber natürlich... allerdings mach dir keine Mühe, wenn sie nicht will, dass du sie findest, dann findest du ihre Messer auch nicht. Und wenn doch, dann wird sie dir zum Dank noch zeigen, was sie alles so können.

Pi: Woher weißt du das?!

A: (zuckt mit den Schultern) Ich war auch mal ein Kind.

Pi: Oh. Mein. GOTT!

A: Jetzt komm schon, wir haben einen Geiselaustausch vorzubereiten.

Pi: Einen was?!

A: Komm endlich!

Damit packte Alex Phillip am Kragen und zerrte ihn den Gang entlang. Plötzlich waren viele Stimmen zu hören. Verdammt, Alex hatte auf einen, leicht zu überwältigenden, Pfleger gehofft, nicht eine ganze Armee. Seufzend sah sie zu Phllip...nun, der musste es jetzt einfach tun.

Ehe die Pfleger ganz um die Ecke waren zerrte Alex Phillip vor ihre Brust und hielt ihre Klinge an seinen Hals.

A: Spiel jetzt bloß mit!

Pi: Wa- Alex...- was soll das?!

A: Plan...äh...Ideenänderung.

Pfleger: Was ist hier los?!

A: Äh.. ich hab so etwas noch nie gemacht...

Pfleger: Was genau?

A: Na, das hier soll ne Geiselnahme mit Erpressung werden... wie macht man so etwas?

Pfleger: Achso, ja das is nicht schwer. Du sagst was du willst und dann halt noch 'Sonst'

A: Mehr nicht?

Pfleger: Nop, ist ganz leicht. Versuchs mal.

A: ok... also ich will mit dem Teufel sprechen sofort!

Pfleger: (flüstert laut in ihre Richtung) Sonst! Vergiss das sonst nicht!

A: Oh..danke... Sonst werde ich diesen Jungen hier töten! Wie war ich?

Pfleger: Nah, nicht klar und bedrohlich genug, übertreibe etwas und schmücke es mehr aus.

A: (nickt verstehend) Ok.

Pi: Du hast so etwas schon mal getan.

A: Jah, aber da kannte ich den zu Erpressenden... Ok... Also, holt mir den Patienten, der auf den Namen Lucifer hört, sofort SONST werde ich diesen jungen, unschuldigen Pfleger hier aufschlitzen, welcher noch sein ganzes Leben vor sich gehabt hätte. Seht ihn euch an, er hat sogar noch Flaum im Gesicht, wollt ihr wirklich sein rotes Blut an euren Händen kleben haben?

Pfleger: (hebt den Daumen) Das war ausgezeichnet.

A: Oh? Danke, das war imrovisiert.

Pfleger: Du bist ein echtes Naturtalent.

…

…

OH MEIN GOTT! EINE GEIßELNAHME! IHR (zeigt auf seine Begleiter) IHR HALTET DIE STELLUNG UND ICH WERDE DEN DOKTOR HOLEN!

So, den Rest kennen wir oder können es uns denken, weswegen wir etwas vorspulen:

Wenige Minuten später stehen auf der einen Seite des Flures, den Rücken zum Notausgang Alex und ihre 'Geißel' und auf der anderen Seite Dr. Leicester und seine Gorilla-Pfleger hinter denen wiederum Luci steht.

Sl: Ah, Alexandra, schön, dass sie wieder hier sind.

A: Hm, ja doch, man vermisst mich ziemlich schnell... aber ich habe nicht vor lange zu bleiben.

Sl: Wollen sie das wirklich?

A: Äh.. ja? Ich schnapp mir Luci und schwups, ihr seht mich nie wieder, eine absolute win-win-Situation.

Sl: Das kann ich nicht erlauben. Ich mache ihnen aber gerne einen Vorschlag, wie wäre es, wenn ich ihnen und Luci, oder was auch immer sein Name sein mag, eine Paartherapie anbiete.

A: (bedrohliche Zuckungen unter dem rechten Auge) Wie Paar? Was stimmt nur nicht mit euch allen? Mal ehrlich, das da ist Luci, es gibt eindeutig besseres!

L: Na vielen Dank auch...

A: Schmoll nicht rum, lass dir lieber ein paar Eier wachsen. Himmel!

Sl: Sie sollten nicht so miot jemanden reden. Sie verletzen ihn damit nur.

L: Genau, ich habe auch Gefühle!

A: Ach, Ich-habe-auch-Gefühle meinen Ar-

Pi: Alex? Könntest du bitte etwas runterkommen? Du drückst mir gerade das Messer in den Hals und ich glaube, es blutet schon.

A: (schnauft) Was ist nur los mit euch Kerlen? Was ist aus der guten alten Männlichkeit geworden?!

Ok, Dok, Vorschlag, ich töte den Jungen hier nicht und du schickst mir Luci rüber.

Sl: ich denke nicht, dass

A: DREI!

Sl: Bitte beruhigen ssie sich-

A: ZWEI!

Pi: Äh...Doktor..!

A: EINS!!

Sl: Also gut, schickt Lucifer rüber.

Der Pfleger gab Luci einen solchen Stoß dass dieser erst einmal mit dem Gesicht voraus aufs Gesicht flog (da er ja noch immer in seinem Patienten-Beruhigungs-und-Fixierungs-Anzug steckte konnte er sich nicht abfangen). Es dauerte etwas, aber endlich hatte er es rüber zu Alex geschafft, die in ihre Tasche griff und etwas... plüschiges herauszog und es vor sich warf. Aus irgendeinem Grund erschuf der Aufprall mit dem harten Linoliumboden eine riesige, gelbe Wolke und als sie die Lufz wieder klärte war der Gang leer und der Notausgang offen. Entsetzt sahen der Doktor und seine Pfleger vor sich auf den Boden, etwas was den Doktor in naher Zukunft seinen Titel und seine Glaubwürdigkeit kosten sollten.

Das Objekt fing an sich langsam zu bewegen.

Objekt: Guten Abend die Herren, mein Name ist Grusel, ich bin eine Käsesemmel. Ziegenkäse um genau zu sein.

Sl: Äh...

Grusel: Großer Gott, sei bloß nicht zu gesprächig, alter Mann.

Pfleger: Was ist das?!

Grusel: Himmel, scheint als hätte ich Tinitus im Auge, ich seh nur Pfeifen.

Sl: Das ist unmöglich, Semmeln können nicht reden!

Grusel: Stimmt, Semmeln reden auch nicht, aber ich bin ein Käsebrot.

Sl: Namens Grusel?

Grusel: Exakt.

Sl: Warum?

Grusel: Das weiß ich nicht, ich war das erste Objekt aus Alex' Kühlschrank, das sprechen konnte, da hat sie mir diesen Namen gegeben.

Pfleger: Und warum hat sie dich hier-

Grusel: Loswerden wollte sie mich, angeblich sei ich tief verletzend, Schweinebacke!

Sl: Aber...

Grusel: Und ich soll euch ablenken, ihr Vollidioten habt es noch nicht einmal bemerkt.

Sl: (bricht zusammen und wiegt sich vor und zurück ) Das ist unmöglich, völlig unmöglich, Semmeln können nicht reden.

Grusel: Ha! Ich sagte schon, ich bin ein Brot! Ein Käsebrot, belegt mit Aldi-Ziegenkäse!

Gut...sparen wir uns den Rest, da es hier sicher nicht tiefgehend wird, was aus Grusel wurde? Man weiß es nicht...noch nicht, dieses Käsebrot wird man nicht allzu leicht los... glaubt mir...

Zurück in den Himmel:

Es herrschte bereits wieder bedrücktes Schweigen in der großen Halle.

A: (von draußen vor dem Tor) Jetzt komm schon, ich will dich nicht umsonst gerettet haben!

L: ich will aber nicht!

A: das ist mir so was von egal! KOMM JETZT!

L: NEIN!

A: LOS!

L: Niemals!

Pi: Alex, ich denke du reist ihm gerade ein paar Haare aus...

A: NA UND!

L: Alex! Wenn du mich wirklich liebst, dann lässt du mich jetzt gehen.

Danach herrschte absolute Stille. Gott und die Engel sahen sich kurz an. Dann hörte man ein lauten Schrei und irgendetwas flog mit enormer Kraft gegen die Tore, so dass diese aufbrachen und Luci noch gut drei Meter in die Halle schlittert. Es folgten eine sich die Hände an der Hose abwischende Alex und ein etwas bleicher Phillip. Zufrieden strahlte Alex in die Runde bis ihr Blick plötzlich an Luciel hängen blieben.

A: Ha! Du schon wieder.

Mister X: Hmm.. die Freude ist ganz meinerseits.

A: Klar doch, du klingst auch so. Aber ich habe beschlossen nicht weiter schlecht drauf zu sein... Also bin ich es nicht.. Ich bin gaaanz entspannt.... Sag mal.. hast du einen Namen?

Luciel: Mein Name ist Luciel... ich bin eigentlich Schutzengel, aber auch-

A: Is egal, du heißt Luzciel und damit fertig... Mal was anderes wer seid ihr?

Damit zeigte sie auf den Russen und die Latina.

G.W.: Mein Name ist General Winter oder Jack Frost...oder Väterchen Frost... oder

A: Bleiben wir bei General Winter, das hat echt Stil, ich bin ein großer Fan von ihnen.

G.W.: Freut mich zu hören (Lacht eine laute Weihnachtsmann-Lache)

MutterN: Ich bin Mutter Natur.

A: Du bist ja vooool hübsch.. ich weiß nicht warum, aber ich habe mich dich immer voll alt vorgestellt...

MutterN.: Danke...denke ich....

A: Hey, Luciel, ich weiß wieder woher ich dich kenne!

Luciel: Das freut mich.

A: Ich hab mal 'ne Geschichte auf bookrix gelesen in der du vorkamst... sie hieß... äh...

LiII: Aftershow (wenn es einen von den facebook-Lesern interessiert, ich pack den Link in die Kommentare XD) ?

A: Jah! Genau so hieß es.. woher weißt du das?

LiII: Weil ich es geschrieben habe?

A: Dann hast du die Welt vor dem Weltuntergang gerettet und ermöglicht, dass Betty zu mir zieht?

LiII: Jah?

A: (lacht) Ich hasse dich. Aber gut.. ich ahb die Stelle gelesen an der du (zeigt auf Leo) so voll romantisch in seinen (zeigt auf Luciel) Armen aufwacht und es das Knistern anfängt.

Pi: (panisch) Schnell, rennt, rennt so lange ihr noch könnt, bevor sie euch shippt!

Luciel: Was zum Sonntag ist 'shippen'?

T: Etwas, dass du nicht erleben willst, ich war nicht immer schwul.

Raphael: Warte, du bist schwul?

Pi: Nein, sind wir nicht!

Gabriel: (ernstahft verwirrt) Wir?

A: Äh.. ich werde die beiden garantiert nicht shippen... er (zeigt wieder auf Leo) hat eine echt furchteinflößende feste Freundin, mit der ich mich nicht anlegen werde...Und ihn kenne ich nicht... Er ist so zu sagen nur der D.V.D

T: Was ist ein D.V.D.?

Während der Gespräche versuchte Luci unbemerkt abzuhauen wird aber von Alex' eisigen Blick aufgehalten und setzte er sich schweigend neben sie an den Tisch.

A: Ein Depp Vom Dienst.. so etwas wie die Ananas am Straßenrand.

Ln: Und was ist das jetzt? Ich weiß noch nicht ganz, ob ich das beleidigend finde oder nicht, also kläre mich auf.

A: Also-

Pi: Warte!

A: Ich warte.

Pi: Mich hast du auch nicht gekannt!

A: Stimmt auffallend.. aber du hast meinen Tod als schwul bezeichnet und ich höre gerne auf die Wünsche meiner Fans.

Pi: Nur deswegen?!

A: Hei, ich ahbe deinen Namen abgewandelt, damit es nicht gleich jeder merkt.

Pi: du hast mich mehrere Male auf faebook darauf markiert!

A: Na und? Deine Freundin ist nicht groß und böse und furchteinflößend...

Pi: Du kennst sie gar nicht!

A: Hör auf, meine Argumente zu zerstören!

Pi: Aber!

A: Phillip, bei Go... äh sorry Gott... bei.... meinem Plüschtier namens Hasi (das gibt es wirklich und ich liebe ihn ganz doll und möchte ihn an dieser Stelle grüßen) ich schreibe eine fanfiction zu meiner eigenen Geschichte und lass dich einen Dreier mit.... äh...nein.. ich lass dich nen fünfer mit Gabriel, Raphael, Uriel, Tod und Samael haben.

Pi: … …

L: Na vieln Dank auch für das Bild.

A: ich ahbe mich gerade erfolgtreich selbst verstört.

LiII: Kein Problem, wir können zusammen wieder in die Klapse gehen, ich fand die Gummizelle nett...

A: Nop, geht nicht mehr, ich hab den Dok kaputtgemacht.

LiII: Wie?

A: Mit einem Käsebrot namens Grusel.

GoTT: Werdet ihr jetzt bitte still sein.

Und damit begann der zwei langweiligste Nachmittag in Alex leben, aber das ist eine andere Geschichte und die wird wan anders erzählt.

So fertig. Endlich... ja ich weiß, dass es keine 14 Tage waren... aber es sind fest 29 verdammte Seiten, Betty, und es ist jetzt 22:05...und ich habe morgen viel zu tun... also belassen wir es dabei.

So, an meine Gastauftritte, sollte etwas nicht passen, sagt es mir und schreibs um. Nein, Phillip/Paul, du hast kein Veto-Recht... der Papst nur dann, wenn er mir vier Gründe nennt.

Lisa? Also, Lisa I sorry dass ich dich nicht wie versprochen eingebaut habe, aber du hattest einfach keinen Platz mehr... ich backe dir dafür demnächst wieder diese tollen Quark-Cupcakes... ja Betty du kriegst auch welche.

So, noch Fragen?

Nein?

Gut, dann gehe ich jetzt endlich schlafen und ihr erfreut euch an meiner tollen Geschichte, während ich mir jetzt das nächste Kapitel überlegen darf, was etwas länger dauern dürfte...

Ist euch aufgefallen, dass das hier das bisher längste Kapitel ist? Ich bin irgendwie stolz auf mich... :3

Also, gute Nacht und bis bald!