Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Rettet die Zukunft und Betty vor den Sanitätern o.O

Rettet die Zukunft und Betty vor den Sanitätern

o.O

Laute Rockmusik pulsierte durch die warme Abendluft und der Geruch von Alkohol und Zigarettenrauch war ausnahmslos überall zu riechen.

Ein junger Mann mit ungekämmten, fettigen Haaren torkelte etwas unsicher durch eine etwas höhere Wiese und wischte sich immer mal wieder die verschwitzten Hände an dem ausgeleiherten, ehemals weißen „Peace, Love & Rock 'n Roll“-Shirt ab.

Nach weiteren fünf Minuten des trunkenen (und zweifellos auch etwas bekifften) herumtorkelns kam der Mann an einen kleinen Bach. Kurz starrte er diesen mit großen, glasigen Augen in das klare braun das Wassers, dann wanderten seine leicht zitternden Hände an den Reißverschluss seiner Jeans. Wenige Sekunden später hörte man ein leises Plätschern, gefolgt von einem erleichterten Aufatmen. Gerade als der Mann zum Ende kam schoss ein greller, grüner Blitz, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Knall aus dem Boden. Kurz darauf war eine große, rote Telefonzelle zu sehen und der Mann wankte kurz gefährlich, bevor er wie ein Sack Reis einfach vorne über in die Dreckbrühe, man nannte sie Bach, stürzte.

Mit einem festen Tritt stieß Betty die Telefonzellentür (ich denke, dass das jetzt mein neues Lieblingswort wird) auf und trat strahlend auf den amerikanischen Boden.

B: Riecht ihr das, Freunde? DAS ist der Geruch nach Frieden und Freiheit.

Al: Du meinst wirklich, dass Frieden und Freiheit nach einer öffentlichen Toilette stinkt?

J: (folgt Alisa aus der Telefonzelle und verzieht dann das Gesicht) Alter stinkt des, wo san wir denn hier?!

Lisa und Alex traten als Letztes aus der Zeitmaschine und Lisas Gesichtsausdruck verzog sich gleich zu einer angewiderten Grimassen, während Alex tief durchatmete und sich lächelnd neben Betty stellte.

A: (die Hände in die Hüften gestemmt) Hach, irgendwie vermisse ich London gerade etwas... Sicher, dass wir hier richtig sind?B: Ähem.. o.O

Jana räusperte sich dezent und zeigte dann unbeeindruckt auf den Typen, der unbeweglich im Fluss lag.Li: Ist das ein Penner?Jana zuckte mit den Schultern und trat ihm dann so kräftig in die Seite, dass er auf den Rücken rollte. Kurz betrachtete Jana ihn eingehend, dann nickte sie zufrieden grinsend.

J: Jup, Wir sind hier eindeutig richtig, das hier ist eindeutig so ein Headbanger-Hippie. Nach meiner Ehe mit Andi erkenne ich die zehn Meter gegen den Wind. Wenigstens etwas, dass ich aus der Beziehung mit diesem Gesichtskrapfen mitgenommen habe.

A: (zuckt mit den Schultern) Na dann, gibt’s ja kein Problem.

B: Yey, jetzt können wir endlich etwas Spaß haben. Kein Blut. Kein Gemetzel. Kein Tod und Verderben.

J: Ähh...

B: KEIN Tod und Verderben!

A: Wir können da nicht einfach hin! (ernst)

B: (weinerlich) Warum denn nicht?

A: (genervt) Hast du mal gesehen wie wir aussehen?

Al: Ist nicht wirklich zu übersehen?

J: (zieht eine Braue hoch) Äh Alex? Das sind lauter bekiffte Hippies, was denkst du kriegen die noch von der Welt mit?

B: (freut sich wieder) Yey, Party (haut ab)

A: (sieht verzweifelt zu Jana) ...Warum?

J: (zuckt mit den Schultern) Warum nicht?

Li: Äh..duhu.. (zuft Alex am Ärmel)

A: Ja?Li: Hat der Herr Scheitel damals nicht zu uns gesagt, dass es auf dem Woodstock nicht sogar drei Todesfälle gab?

A: Ich muss gestehen... (krazt sich am Kopf) Ich bin mir da nicht sicher...

Al: Uhh..Streber-Alex ist sich nicht sicher...

A: Jahh... ich muss gestehen, für diese Zeit habe ich mich nie interessiert... aber es kann schon sein...wieso?

Li: Naja... weil Betty doch-

A: Iah (winkt ab) wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass wir bei drei Toten auf einem solch riesigen Festival auf Tod treffen?

Al: (lacht und stößt Jana in die Rippen) Ne, Tod treffen wir nicht, aber bei Verderben und bekifften Hippies fällt uns doch etwas anderes ein, nicht wahr?

A: Nope, kommt schon, das Woodstockfestival gilt als eines der friedlichsten Festivals überhaupt, alles lief ordentlich und total ruhig ab...

J: Ja, aber es heißt nicht umsonst: der Teufel Alkohol.

A: Jana?

J: Ja?

A: Ich hasse dich.

J: Du liebst mich.

A: Und dafür hasse ich dich...Die drei...äh...vier Freunde machten sich auf den selben Weg, den auf Betty davon gestürmt war. Das konnte, so dachte sich Lisa zurecht, ein interessanter Tag werden.

Als die Bühne in Sicht kam blieb Alex erst einmal stehen und zog fragend eine Braue hoch.

Typ auf der Bühne: ...it's called: With a little help from my freinds. Remember it. (Applaus startet, Musik setzt ein und der Typ nimmt einen großen Schluck aus einem Pappbecher, während die ersten Fans schon jubeln)

Die vier blieben stehen und sahen dem Mann (welcher ein Hemd mit großen Blumen, eine weite blaue Jeans und...blaue Stiefel mit weißen Sternen darauf trug) zu, wie er wild mit der Luftgitarre spielte.

A: Wow... also so ganz nüchtern ist der ja wohl nicht mehr.

Al: Alter, Alex, weißt du nicht wer das ist?!

A: (legt den Kopf schief) Zumindest nicht Mozart, Beethoven oder Bruder Ash...Oh mein Gott...diese Kotletten würde ich sicher nie vergessen...

Typ auf der Bühne: (fängt das singen an) What would you do if I sang out of tune,

A: Warte...doch das kenne ich...

J: (sieht Alex an) Bist du blöd? Das ist Joe Cocker...

Al: Woow... das ich den mal live sehe...

Typ auf der Bühne: Lend me your ears and I'll sing you a songAnd I'll try not to sing out of key.

A: Hmm.. doch, jetzt wo ihr's sagt... Na gut, dann mal weiter...

Li: Was stimmt nicht mit dir?

A: Sorry, aber wenn man meinen Musikgeschmack hat, dann rastet man nicht wegen so etwas aus.

Al: Ich habe dich noch nie wegen Musik ausrasten sehen... (nachdenklich)

A: (zuckt die Schultern) Ich bin kein Musikfan...Jana verdreht die Augen und sucht nun ebenfalls mit den Augen die riesige Fläche ab.

J: Tja, ich würd mal sagen, die sehen wir nie wieder.

A: Hmm... (sieht fasziniert zu dem Mann auf der Bühne) Ich habe noch nie jemand soo leidenschaftlich Luftgitarre spielen sehen.

Al: Alex- Oh hey, da ist sie ja (zeigt in die Richtung)

Die anderen folgen ihrem Blick und sehen eine Reihe von Leute, die sich in den Schlamm gekniet hatten und ihre Hände zu Schale geformt vor sich hielten. Ein Mann mit bodenlanger, schwarzer Robe lief an ihnen vorbei und legte jeden eine kleine weiße...Pastille in die Hände. Einer von den Knienden war, und es sei erwähnt, keiner von den vieren war darüber wirklich überrascht, Betty, welche fröhlich vor sich hingrinste.

A: Also... ich glaube, dass wir sie gefunden haben...

Al: (verdreht die Augen) Ach nee...

Li: Sollten wir da nicht irgendwas tun?

A: Passt schon, jetzt können wir es eh nicht mehr verhindern.

J: Äh..doch?

A: (quängelt) Aber dafür müsste ich RENNEN!

J: (zuckt mit den Schultern) Hm...

Betty bekommt mittlerweile eines der weißen Plättchen in den Mund gelegt und schluckt dieses ach gleich. Dann springt sie zufrieden grinsend auf und sieht sich erfreut um. Nach kurzer Zeit erblickten ihre Augen das Chaos-Quartett und begannen auch sogleich erfreut zu leuchten. Mit wild lautem Lachen und wild herumwirbelnden Armen auf sie zu gerannt.B: Hey, hey Leute!

A: Hallo Betty (lacht)

B. Die haben da gerade Traubenzucker verteilt!

A: Äh... Betty... das war kein Traubenzucker.B: (lacht) Ich weiß.A: Oh-oh...

Al: Alter... die Pupillen sehen aus wie Fußbälle.. wie geht das? Du hast das Zeug eben erst genommen? Das.. das ist unmöglich!

Betty lachte nur verrückt und rannte von dannen... erneut.

A: Das Ganze wird langsam etwas seltsam...

Li: Ha...ha... das wird nicht seltsam, sondern nur noch seltsamer.

Al: das geht?

J: (lacht trocken) Du wärst überrascht...(sieht sich um) Und jetzt?

Al: Ich bin dafür, dass wir uns jetzt aufteilen und morgen wieder treffen.

A: Ähh... Nein, ich halte das nach wie vor für keine gute Idee, aufteilen ist niemals nie nicht eine gute Idee...

J: Ach! Jetzt heul hier nicht rum...

Es folgte noch eine kurze Diskussion, die Alex natürlich nicht gewann (und nach Lisas Meinung fragte niemand [Li: HEY!]) und so wurde entschieden, dass sie die Freunde aufteilen und sich „halt irgendwann dann mal“ wieder treffen würden. Und ab hier teilt sich die Geschichte auf:

Part eins, K(l)eine rosa Pillen:

Lisa lief seufzend über die völlig vermatschte Wiese und wich den Betrunkenen so gut wie möglich aus. Irgendwie hatte sie Alex verloren und nun war sie auf sich alleine gestellt...

Und jetzt waren auch ihre Schuhe eingesaut... konnte es denn überhaupt noch schlimmer kommen?Kaum war ihr dieser Gedanke durch den Kopf geschossen, da blieb das leicht zu vergessende Mädchen abrupt stehen

Li: Ohh...mist...

Solltet ihr, werte Leser und Leserinnen, jemals in die sehr unangenehme Situation kommen, diesen Gedanken zu denken oder gar, Gott bewahre es, ihn laut auszusprechen, solltet ihr so schnell ihr könnt alles stehen und liegen lassen, euer Handy ausschalten, das Telefon ausstecken und euch weinend unter eurem Bett zu verstecken, zum Schicksal betend, dass es dieses mal noch Gnade vor Recht ergehen lassen würde... Denn, es wird schlimmer kommen, ihr habt mit diesen einem Satz geradezu das gesamte Universum herausgefordert euch das Gegenteil zu beweisen... und das Universum nimmt diesen Job sehr genau.

Und das, um wieder zur Geschichte zurückzukehren, war eine Tatsache, der sich auch Lisa nur zu bewusst war.

Unruhig sah sie sich um und suchte dabei sowohl nach nahendem Unheil, als auch nach etwas unter dem sie sich weinend verstecken konnte. Fast schon konnte sie hören, wie sich Schicksal freudig die Hände rieb und sie nachdenklich musterte, auf der Suche nach einem geeigneten Unglück.

Da überraschender weise niemand auf sie zustürmte und sie auch sonst noch körperlich unversehrt war, entschied sich Lisa dazu, einfach schnell weiter zu gehen und zu hoffen, dass Schicksal heute einfach keine Zeit für sie hatte.

Als sie also weiter mit ihren zarten Ballschuhe (die waren irgendwie noch aus dem Barock übrig geblieben.... in Kalifornien hatte man es einfach nicht nötig passende Schuhe an die Wäscheleinen zu hängen) durch den weichen Schlamm stapfte und versuchte, größere Gruppen von Betrunken, Hippies oder betrunkenen Hippies auszuweichen wusste ein kleiner realistischer Teil tief in ihrem Inneren, dass das Schicksal nie zu viel zu tun hatte. Zumindest nicht genug, um eine solche Herausforderung an sich vorbei ziehen zu lassen.

Allerdings gab es eine klitzkleine Kleinigkeit, von der noch nicht einmal Alex etwas hätte ahnen können: Tod und sein Bruder teilten sich beide ein Gedächtnis. Weder für ihn noch für das Schicksal gab es die Zeit so, wie die Menschen und Tiere sie empfanden.Und so entschied sich ein breit grinsender Junge (der sich zwar nicht genau an Alex erinnern konnte, aber wusste, dass er eines Tages einen Grund hatte sie über alles zu hassen) das Unglück etwas daneben einschlagen zu lassen.

Und so kam es, dass Lisa einen recht unbehelligten Tag hatte... Gut, sie ließ sich nach nur einer halben Stunde von ein paar „Hippie-Bräuten“ kleine rosa Pillen mit darauf gedruckten Feen andrehen und verbrachte die restliche Zeit mit den Mädchen. (Wenn sie am nächsten Morgen in einem mit Blumen bemalten VW-Bus aufwachen würde umgeben von lauter fremden Mädchen und auch ein paar Männern (die dem Aussehen nach entweder so Gurus oder aber Obdachlose waren) und in einem lilanen Leinenkleid, bemalt von oben bis unten wie die Berliner Mauer, würde sie mit Sicherheit diese Entscheidung bereuen. Und noch viel mehr, wenn sie in den Spiegel sehen und grüne Haare sehen würde (die ihre Freunde sehr, sehr gut unterhalten würden)).

Aber dies ist eine andere Geschichte und die wird ein anderes mal (nicht wirklich) erzählt...

Part zwei – Von Betty und den Tod und dem Hund dessen verdammter Name nie ausgesprochen wird!

Betty hüpfte fröhlich über die gigantische Blumenwiese und versuchte lachend das große gelbe Einhorn einzuholen, dass sich ihren ausgestreckten Armen immer wieder zu entziehen versuchte. Mehrere male hatte sie das Gefühl, dass der Boden sich zu wellen begannt und genauso oft stürzte sie, wurde aber von den weichen, rosa Wolken federleich abgefangen. Der wundervolle zartrosa Himmel war klar und Wolkenlos und die breit grinsende Sonne grüßte sei freundlich.B: (bleibt stehen und strahlt die Sonne, wild winkend an) Hallo Sonne!

Sonne: Hallo Betty, was machst denn du schönes?B: Hi, hi, ich versuche mein Einhorn einzuholen... Aber es rennt immer weg!

Sonne: Oh neion... aber fürchte dich nicht, ich bin bei dir und erleuchte deinen Weg.B: (ehrfürchtig) Also bin ich erleuchtet?Sonne: Ganz genau, Betty!

B: Yey!Sonne: Yey!

Einer der nüchternen Besuch der Festivals drehte sich irritiert um, als ein matschverschmiertes Mädchen im übertriebenen Hopserlauf an ihm vorbeisprang und laut schrie 'ich bin erleuchtet, erleuchtet, Yey!' aber er beschloss, dass sie schon wieder werden würde und es nicht seines Eingreifens bedurfte.

Betty für ihren Teil schaffte es langsam dem Einhorn immer näher zu kommen und warf sich ihm endlich um den Hals, so, dass sie beide grob zu Boden gingen.

Einhorn: 'Ey man, was soll das?!

B: Jetzt hab ich dich, mein kleines, süßes Einhorn!

Einhorn: Was für'n Ding?! Lass den Scheiß!

B: (drohend) Sein ein liebes Einhorn, sonst gibt es Aua-aua, verstanden?

Für die Umstehenden war der Junge Mann mit der braunen Lederjacke und der modernen Sonnenbrille der mit dem lauthals lachenden, rothaarigen Mädchen im Schlamm lag und verzweifelt versuchte, ihrem Griff zu entkommen mit Sicherheit ein sehr lustiger Anblick, der arme Typ, nicht das es interessant ist, aber sein Name war Clark Benson, bekam es bei Bettys ernsten Tonfall schon etwas mit der Angst zu tun. Und die Tatsache, dass sie kaum mehr als eine gigantische Pupille in den Augen hatte war auch nicht unbedingt beruhigend. Aber anstatt einfach sein Schicksal zu akzeptieren, strampelte er nur noch wilder um sich und versuchte die Verrückt verzweifelt loszuwerden. Betty jedoch dachte noch nicht einmal daran ihr 'Einhorn' loszulassen.

Der bizarre Kampf zog sich noch etwas hin, bis Clark plötzlich keinerlei Gegenwehr mehr spürte. Überrascht sah er zu der Fremden und merkte überrascht, dass diese einfach eingeschlafen war.Bizarr, in der Tat.

Als Betty wenig später am Tag aufwachte, war das Wunderland und das gelbe Einhorn verschwunden, allerdings hätte sie schwören können, dass ich die Sonne noch ein letztes Mal „Erleeuuucccchhhtttteeeettt“ zurief.

Etwas wackelig kam sie wieder auf die Beine und sah sich etwas unsicher um. Ok, mittlerweile war es wohl Abend und die gigantischen Menschenmassen hatten sie scheinbar sogar verdoppelt.

Seufzend sah sie sich um, wusste aber gleich, dass sie ihre Freunde in diesem Chaos wohl kaum finden würde und machte sich auf, neue Freunde zu finden (oder etwas zu essen, Essen wäre auch toll).

Zwanzig Minuten später lief sie glücklich mit einem Tacco (den ihr so ein total verstörter Mann in brauner Bomberjacke geschenkt hatte mit den Worten 'Bitte lass mich in Ruhe, hier nimm was du willst, aber bitte geh weg') über das Festivalgelände und genoss die Stimmung... sogar die Musik war voll toll.

Gerade, war sie kurz davor eine Gruppe von Hippiemädchen (da war ein grünhaariges Mädchen dabei, das Betty irgendwie bekannt vorkam... aber woher?) anzusprechen, als sie von einer großen, in einen schwarzen Umhang gehüllte Gestalt bemerkte, die von den Menschen ungesehen ruhig über das Gelände schlich und dann aus ihrem Blickfeld entschwand.Die Gestalt hatte etwas geradezu beängstigendes an sich.

Sofort beschloss Betty ihr zu folgen.

Es bedurfte etwas Geschick (oder, wie in Bettys Fall, eine Menge Glück) um die Gestalt auf dem großen Gelände wiederzufinden, aber als sie sich etwas Abseits der Zuschauer hielt fiel es Betty deutlich einfacher langsam aber sicher aufzuholen.

Nach einer Weile stellte Betty erstaunt fest, dass es sich bei dieser ruhigen Stelle um den kleinen Bach handelte... hey, da lag ja auch noch der Hippie im Wasser... nur sah der irgendwie... nicht so ganz lebendig aus... um nicht zu sagen tot.

Die große Gestalt beugte sich über ihn und stupste ihn etwas mit den Fuß an. Tot.Seufzend holte sie eine Rolle Pergament aus ihrem Umhang und rollte diese mit ihren Skeletthänden bedächtig auf.

Skeletthände.Skeletthände...Skeletthände? Warte...Skeletthände!B: Oh mein Gott, Tod! Was machst denn du hier!

T: (erstarrt und dreht sich langsam um) Oh... hallo Bettina, wer hätte gedacht, dass ich dich hier treffe. Seid ihr immernoch auf Zeitreise?

B: (nickt begeistert) Jup, das hier ist meine Zeit, toll nicht?

T: (nickt und wendet sich wieder seinem Toten zu) Ich muss sagen, ich bin verwundert, dass ich noch keinen von euch abholen musste.

B: Ach was (winkt ab) Du kennst uns... äh... wirst uns kennen, uns kriegt man nicht tot... (lacht) Und was machst du so?

T: (Hebt den Kopf etwas und dreht sich kurz Betty zu) Arbeiten?

B: Aha... verstehe... und was läuft so in der Unterwelt?

T: (packt das Pergament wieder ein und beginnt, die Seele einzusaugen) Naja... alles wie es schon immer war... tot und... nja... nicht wirklich spannend.B: (wippt auf ihren Fußballen) Ahaaa... verstehe... und wie geht’s deinem Hund?

T: (packt auch den Seelenfänger ein und wendet sich jetzt wieder ganz Betty zu) Naja... gut denke ich... er ist der Hund des Todes und dementsprechend...du weißt schon...tot.

B: Oh... is ja cool... sag mal wie hieß dein Hund noch einmal?

T: Das weißt du nicht?

B: Nein.

T: Habe ich euch das in der Zukunft nie gesagt?

B: (etwas genervt) Nein.

T: Hmm.. Nja in dem Fall...Etwas Abseits machte gerade ein Sanitäter seine Runde und lief an einem ziemlich mitgenommen wirkenden Mädchen vorbei, welches scheinbar mit... einer Leiche redete.

Klarer Fall, sie musste die Leiche gefunden und dann einen Nerven zusammenbruch erlitten haben. Warum mussten solche Feste auch immer dermaßen eskalieren?!

B: Also? Jetzt mach es nicht spannend Tod, wie heißt dein dämlicher Hund?

T: Ich weiß gar nicht warum du darum so ein Drama machst sein Name ist etwas altmodisch, aber ich fand ihn gut.

B: Der Name, Tod, einfach nur der Name.

T: Ja, also er heißt -Sanitäter: Hey, sie da, Miss. Ist alles in Ordnung?

B: (knurrt) Sie! Warum zum Teufel muss ich jedes Mal unterbrochen werden! Sehen sie denn nicht, dass ich mich unterhalte?! (deutet auf Tod [der Sanitäter kann Tod jedoch nicht sehen, weswegen für ihn Betty auf die Leiche zeigt])

Sanitäter: Äh... doch natürlich... gewiss doch... wollen sie nicht vielleicht mit mir mitkommen? Es wird wieder alles in Ordnung, ich verspreche es.

B: Ähh... wut?

Der Sanitäter sah vielsagend zu seinem (eben erst dazugestoßenen) Kollegen und die beiden nickten sie einstimmig zu.

Sanitäter: Ich bitte um Verzeihnung, aber ich fürchte, dass wir sie bitten müssen und zu begleiten.

B: Kein Grund für Entschuldigungen, mein Lieber, ihr könnt mich um alles bitten. (lacht)

Sanitäter: Also kommen sie mit?

B: Nö.. wieso?

Sanitäter2: (verwirrt) Aber sie sagten doch-

B: Dass sie mich um alles bitten dürfen, so ich deswegen zu allen Ja sagen? Pff... Außerdem sehen sie doch, dass ich mich unterhalte.

Damit wendete sich Betty wieder Tod zu, allerdings musste sie verärgert feststellen, dass dieser verschwunden war.

B: Hey! Er ist weg!

Sanitäter: Wer?

B: (genervt) Na wer wohl? Tod!

Die Beiden Sanitäter sahen sich kurz verwirrt an, bevor sie sich wieder Betty zuwandten.

Sanitäter2: Entschuldigung, aber haben sie gerade gesagt, dass sie sich mit dem Tod unterhalten haben?

B. (lacht) Ja, ich weiß. Klingt ziemlich verrückt, er wollte mir gerade sagen, wie sein Hund heißt und da kommen sie beide Witzfiguren in meinen Weg und jetzt werde ich es wieder nicht erfahren...

Die beiden Pfleger sehen sich etwas verwirrt an, dann verhärten sich ihre Gesichtszüge. Hier handelte es sich eindeutig um einen schweren Fall geistiger Verwirrung, zweifelsfrei.

Sanitäter 2: man, ich bitte sie ein letztes Mal höflich darum, uns zu begleiten, sonst werden wir nicht davor zurückschrecken, härtere Maßnahmen zu ergreifen.

Betty legte amüsiert den Kopf schief und beobachtete, wie die beiden Herren auf sie zu liefen.

Part Drei – Wer die Wahrheit sagt beschämt den Teufel

 

Alex für ihren Teil stellte nach exakt vier Minuten und fünfundzwanig Sekunden fest, dass sie wieder nach Hause...oder besser wieder zurück nach London wollte. Hier war es ihr zu voll, zu Laut und sie bereits zwei mal in miteinander kopulierende Menschen gelaufen (ich verzichte aus jugenschutz-Gründen auf die Anzahl, das Geschlecht oder das Alter der Menschen sowie auf nähere Details) außerdem musste sie jetzt auch langsam mal...wohin. Und weder die öffentlichen Toiletten (so fern man diese von Bakterien und sonstigen Substanzen kontaminierten Dinger als solche bezeichnet werden konnten...) noch die Büsche waren eine angenehme Option.

Der Tag war bereits jetzt im A...Allerwertesten.

Außerdem gab es hier nirgendwo etwas zu hinsetzten... nichts, was nicht von oben bis unten mit Schlamm besudelt war, wo zum Teufel war nur der ganze Schlamm hergekommen?Seufzend blieb der angehende Bestatter (das witzige ist, OpenOffice kennt das Wort Bestatter nicht, dafür aber Bettaster...) stehen, stemmte sich die Fäuste in die Hüfte und sah sich genervt um.Sie würde hier sicher nichts finden, was sie für die nächsten jetzt noch 9 einhalb Stunden unterhalten würde, also was tun?Per Anhalter in die nächste Stadt fahren? Theoretisch nicht schlecht, aber wer würde ausgerechnet jemanden wie sie mitnehmen? Niemand normales, das stand so fest, wie der Himmel blau war. Und ihr Bedarf an seltsamen Menschen war vorerst gedeckt. Wieder ließ sie ihren Blick über die irrwitzig große Menschenmenge schweifen. Vielleicht könnte sie ja Betty finden, mit der war es immer witzig.

Gut, zugegebenermaßen war das jetzt nicht unbedingt der beste Plan, aber es war ein Plan und sie würde eine Weile lang etwas zu tun haben.

Gedacht, getan und so machte sich Alex auf Betty, oder etwas gleichwertig unterhaltsames, zu finden.

So im Nachhinein und ganz nüchtern betrachtet war der langweilige und unaufregende Tag eigentlich gar nicht so schlecht, denn wenn Alex gewusst hatte in wen sie gleich rennen würde, sie hätte mir ohne zögern zugestimmt.

So aber lief sie ein unbekanntes Lied summen und den Kopf in alle möglichen Richtungen auf der Suche nach Betty gedreht in einen fremden Rücken. Verwirrt starrte sie auf die schwarze Weste vor ihr, dann wanderte ihr Blick höher. Unter der Weste und dem hochgekrempelten weißen Hemd steckten recht breite und gut durchtrainierte Schultern auf denen lange glatte schwarze Haare lagen und ein Duft von einer Blume, die Alex vor einigen Jahren aus Fledermauslilie oder...

A: Oh.... (weicht erschrocken zurück) Nicht du...oh nein (erstarrt kurz) Ohneinohneinohneinohnein...

Der Fremde, der bisher scheinbar mit zwei Damen (die eine bekleidet mit nichts weiter als einem Dünnen Leinenkleidchen, es war weiß mit gelben Lilien darauf, die andere hingegen trug eine Jeans... zwar nur eine Jeans, aber immerhin war es mehr Stoff, als bei ihrer Freundin...) gesprochen hatte drehte sich natürlich nach dem Unruhestifter um, mit einem etwas falschen freundlichen Lächeln und sah nur noch, Alex laut fluchend davoneilen. Er zuckte kurz mit den Schultern und wandte sich wieder den Damen zu, wollte eben ansetzten, irgendetwas witziges zu sagen, als ihm das Gesicht einfror und er sich noch einmal nach Alex umdrehte.

A: (läuft zwischen den ganzen Hippie-Menschen hindurch und kickt sie, wenn nötig, etwas heftig aus dem Weg und schüttelt dabei wild den Kopf) Nope, nope, nooope, nop, das kann doch einfach nicht WAHR sein! Argh, was tut DER hier... Ok, ich weiß was er hier macht, aber das hier sind über tausend Menschen! Tausend! (Bleibt stehen und schüttelt einen langhaarigen Typen, der schon lange nicht mehr geduscht hat, wild an den Schultern) Ich meine WIE. GEHT. DAS?! Hm? Das ist unmöglich! Wie kann man ZUFÄLLIG hier in jemanden reinlaufen! Hä! (schubst den in Schockstarre geratenen Mann weg und stiefelt weiter) Ok... alles gut... beruhige dich... es sah nicht so aus, als hätte er mich er-

L: Hey, du, bleib mal kurz stehen.

Tatsächlich blieb Alex exakt drei Sekunden wie erstarrt stehen, dann rannte sie los, wie sie es das letzte mal... nein, stimmt nicht... sie rannte wie noch nie zuvor in ihrem Leben und ließ den verdutzen Mann mit der schwarzen Weste und den Cowboystiefel verdutzt zwischen den Hippies stehen.

 

Part vier – Yo, Mann!

Jana sah abwechselnd zwischen den sieben Jugendlichen hin und her und zog dann an der Pfeife (sie erinnerte sehr an die, die Indianer in den Filmen immer benutzen, roch aber wie ein Süßwaren- und Kräuterladen) bevor sie die anderen wieder ernst ansah und der Rauch ringförmig ihren Mund verließ.

Sie hatte die Hippies vor einer Weile alle im Kreis sitzen angetroffen und sich nach kurzen Nachdenken einfach zwischen einen rothaarigen Jungen mit Akne und einen Latinamädchen mit einem schönen roten ärmellosen Kleid gesetzt. Da es keiner in Frage gestellt hatte und ihr auch die Pfeife angeboten worden war hatte sie beschlossen einfach hier zu bleiben.J: Also... (zieht noch einmal kurz an der Pfeife und gibt sie dann an Pickel-Face weiter) noch mal. Du (zeigt auf einen Jungen mit blondem Fokuhila und weißen Tanktop) dein Name ist Kevin?

Kevin: Iah...

J: Und deiner (zeigt auf den schwarzen Jungen daneben mit dem grellen gelben Hemd und Afro) du heißt Malwin?

Malwin: Jah?

Aber-

J: Und dein Name (zeigt jetzt etwas kichernd auf den Jungen mit den hüftlangen schwarzen Haaren) heißt Marwin?

Marwin: Schon, aber warum findest du das so lustig?

J: Und ihr beide (zeigt auf den rothaarigen Pickel-Jungen) heißt Justin und (jetzt zeigt sie auf den schlaksigen Jungen mit den schulterlangen Locken) Darwin?

Die Beiden sehen sich kurz an, dann zu der lachendenJana.

Darwin: Ja schon, aber ich verstehe den Witz nicht...J: Seid ihr eigentlich in irgendwie verwandt?

Josephine: (sitzt neben Malwin und scheint seine Freundin zu sein) Hmm... nein, wieso? Ich check grad gar nicht, was dein Problem ist...

J: (winkt ab) Vergesst es... Dahinter steckte nur gerade eine gewisse Ironie...mehr nicht....

Justin: Na dann...

 

Part drei-Punkt-eins – Wer die Wahrheit sagt beschämt den Teufel.

Alex stand etwas abseits der Menschenmasse und betrachtete diese mit zusammengekniffenen Augen. Sie kannte dieses Spielchen, oh ja, wie sie es kannte. Sie hatte schließlich genug Filme gesehen. Wenn sie wegschauen würde und wenn auch nur für eine Sekunde, dann würde in der Sekunde, in der sie wieder in disese Richtung sehen würde dieser Typ vor ihr stehen. Ohne jden Zweifel. Sie musste die Menschen in Augen behalten und panisch wegrennen, wenn er sich zeigen sollte.

Sanitäter zwei: (laut und vor Schmerzen schreiend) OH MEIN GOTT! SIE HAT MIR IN DIE VERDAMMTE HAND GEBISSEN!! AHHH... VERDAMMT ES BLUTET!!!

B: Ha-ha Pussie!

Verwirrt drehte Alex ihren Kopf in die Richtung, au der die Geräusche zu kommen schienen und sah eine total matschverkrustete, laut lachende Betty aus dem Gebüsch rennen, gefolgt von vier Sanitätern (einer von ihnen humpelte mit dem linken Bein und einer hielt seine rechte Hand fest umklammert) zwei Polizisten, vier Security-Typen, einem Hippie (...ich weiß es auch nicht...) und einem Hund (ein Bernhardiner) . Diese lustige Truppe rannte zu teil lachen (Betty), schreien und heulend...und bellend über den matschigen Boden (dabei ließ es außer Betty jeden hin und wieder einmal ausrutschen) und verschwanden dann anschließen in der Menschenmenge.

A: Hmmm... Das war...ungewöhnlich.

L: Allerdings, du hast schon seltsame Freunde.

A: (kneift die Augen zusammen, den Kopf immernoch weggedreht) Verdammt! Ich habe weggesehen.

Ergeben seufzend wandte sich Alex den Typen vor ihr zu und starrte in seine schwarze Sonnenbrille, die er aber rasch abnahm und Alex mit seinen rot glühenden Augen musterte.

A: Also ich bin wirklich nicht überrascht dich hier zu sehen... aber warum-

L: Wirklich? Ich nämlich schon? Da du mich aber scheinbar auch hier schon kennst, nehme ich an, dass heute nicht der Tag ist an dem wir uns kennenlernen werden, was wiederum bedeutet-

A: Das ich noch immer auf Zeitreise sind. Gut gemacht Watson. War nett dich zu sehen, also adios.

L: (lacht und zieht Alex am Oberarm gepackt wieder zurück) Nichts da, du bleibst jetzt schön stehen.

A: Und warum? (etwas verunsichert) Und wann bitte schneidest du dir endlich die Fusseln ab?

L: Meine Haare? … Niemals! Ich werde mir niemals...(sieht Alex Blick) Was? Wieso sollte ich meine Haare abschneiden... sie sind total begehrenswert.

A: (nickt langsam) Sicher... ich bin überzeugt deine weibliche Gesellschaft von vorhin wartet schon auf dich. Los schnapp sie dir, Tiger. (versucht sich auf seinem Griff zu lösen) Und. Lass. Mich. Endlich. Los.

L: Na, na, na. Du gehst jetzt erst einmal nirgends hin.

Alex sah Luci etwas unglücklich an und pustete sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die aber – natürlich – gleich wieder zurück rutschten.

Lucifer wäre aber nicht gute alte Schleimbolzen gewesen, der er nun einmal war (damals wie heute, Alex machte sich da keine Illusionen) ließ er ihren linken Arm los und strich ihr die Haare freundlich lächelnd aus dem Gesicht, was sie natürlich dunkelrot anliefen ließ. Ganz. Große. Klasse.

L: (grinst triumphierend) Ha! Also magst du mich doch... oder wirst mich doch mögen.

A: (verdreht die Augen ich hasse dich...Und jetzt lass mich los!

L: Hmm, nein.

A: Das petzte ich Betty!

L: Wem?

A: Sie ist groß und äußerst bösartig und sehr gefährlich und wenn ich ihr sage, dass du mir hier so auf die Pelle rutscht wird sie (dir gratulieren, Fanshirts basteln, mich auslachen und weiß Gott was noch alles) dir kräftig in den Hintern treten.

L: (lacht amüsiert) Ja, sicher. (zwinkert Alex zu) Ich denke mit der werde ich schon fertig.

A: (stöhnt frustriert) Man, warum hast du in dieser Zeit noch keine Angst vor ihr, das ist äußerst frustrierend.

L: ich werde in ferner Zukunft Angst vor einem Mädchen namens Betty haben?

A: Naja, Angst nicht direkt aber du hast schon ziemlich Respekt vor ihr...

L: Hmm... In dem Fall, so denke ich, freue ich mich schon jetzt auf die Begegnung.

A: (lacht trocken auf) Iah, sicher...Lässt du mich JETZT los?

L: Hm.. nein.

A: Wieso? Willst du etwas über die Zukunft hören?

L: (kichert leise und schüttelt den Kopf [Luci ist cool, der darf kichernXD]) Nein, ich bevorzuge da eher die Überraschung.

A: Aha.. und was dann?L: Ich möchte gerne die Wahrheit über etwas wissen.

A: Meine Oma hat immer gesagt 'Alex!, hat sie gesagt 'wer die Wahrheit spricht und Gutes tut, der beschämt den Tuefel, Mäderle'...oder so...

L: (legt den Kopf schief) Also diese Redewendung ist mir neu...

A: Weil meine Oma sie benutzt, und wenn die nicht in den Himmel kommt, dann niemand.

L: Ay-ja....

T: Nimm deine schmutzigen Griffel von ihr, Lucifer!

A: (dreht, wie Luci, den Kopf und sieht verblüfft den Tod an) Hey! Tod, was machst denn du hier?T: (zuckt mit den Schultern) Arbeiten?

A: Ah.. natürlich ganz der Spießer und so...

L: (eiskalt)Was willst du hier, elender Knochensammler?!

A: Hä? Ihr mögt euch immer noch nicht? Ich dachte ihr sei damals im ersten Weltkrieg Freunde geworden?T: (lacht trocken auf) HA! Freundschaft? Mit diesem verruchten Gesindel?

L: Muss ich mir von einem Mann anhören... warte bist du überhaupt ein Mann oder ist dort unten auch alles nur noch ein Haufen alter Knochen?

T: Pah, du schmieriger Lappen brauchst mich nicht zu beleidigen!

Alex, die von Luci einfach stehen gelassen wurde, um mit Tod zu streiten, steht etwas unschlüssig daneben, zum Teil recht fasziniert von dem Streit, aber zum Teil wollte sie vor Lucifer fliehen, welch ein Dilemma.

B: Oida... die gehen ja ganz schön ab...

A: (hüpft überrascht etwas und starrt Betty, die lässig zu ihrer rechten steht an) Wo kommst du denn her? Und wo ist denn dein Fanclub abgeblieben?

B: (zuckt die Schultern) Hm. Weg.

A: Wie, weg?

B: Naja, weg halt. Am Anfang waren sie da und jetzt sind sie weg.

A: Aha... na dann...

B: Warum haben die beiden da Beef? Ich dachte die sind seit 19 irgendwas Abffs und so...?A: Ich habe keine Ahnung... Ich wüsste aber gar nicht, wann die jetzt Freunde werden sollten...

B: Vielleicht haben die auch nur einen kurzen Streit...

A: Hm.. kann schon sein... Aber ich denke wir sollten und zurückziehen...

B: Warum, ist doch witzig...

A: Iah, schon, aber man soll doch gehen wenn es am besten ist, nicht wahr?

B: (etwas knatschig) Na schön, wenn du willst...

A: Ja, will ich...

Und zusammen wandten sich die Beiden von dem Geschehen ab und schritten, die Arme um die Schultern des anderen gelegt, entspannt summend von dannen.

Part fünf – Alisas fünf Zeilen

Alsia wurde von einem Typen gestalkt, der gar nicht so schlecht aussah.

Der Typ versuchte sie umzubringen, was dazu führte, dass sie ihn vermöbelte.

Es stellte sich heraus, dass es ihr Opa war. Was sie etwas verwirrte.

Sie lernte noch eine coole Rockerbande kennen.

Alisa hatte einen tollen Abend.

Das Ende des Kapitels:

Sanitäter Nummer eins, nennen wir ihn der Einfachbarkeit Karl, hatte die ganze Nacht damit verbracht, dieses rothaarige Mädchen einmal quer über das gesamte Gelände zu verfolgen. Zwischendurch war sie ihnen kurz durch die Lappen gegangen und keine Stunde danach in Begleitung eines jungen Mannes wieder aufgetaucht (der Hippie schwörte darauf, dass es kein Mann sondern „eine durchgeknallte Tussie“ sei, aber Karl war sich da einfach nicht ganz sicher)

und sie hatten die Verfolgung wieder aufgenommen. Dieses Mädchen brauchte aufs Dringenste Hilfe, außerdem war sie eine Gefahr für die Allgemeinheit und wahrscheinlich auch noch tollwütig

und musste deswegen um jeden Preis gefasst und eingewiesen werden. Gegen drei Uhr Morgens hatten sie die Beiden wieder in dem Getümmel verloren, aber jetzt konnte er sie klar zwischen den Hippies ausmachen und gab seinen Kollegen Bescheid, ihnen nachzuhetzen.

Auf halben Weg drehte sich das Mann-Frau-Hybrit-Ding um uns sah sie kommen, was ihn/sie/es dazu brachte ihrer/seiner/ Freundin aus die Schulter zu klopfen und in seine Richtung zu deuten. Die beiden standen kurz da und sahen ihm zu, wie er auf sie zustürzte, dann seufzte das Mann-Frau-Hybrit-Ding und sagte irgendetwas zu der rothaarigen Verrücken. Diese stöhnte und verdrehte die Augen und dann starrten sie ihn wieder an. Nur noch fünfzig Meter. Jetzt seufzten die Beiden und drehten sich langsam um. Und als er sich ihnen auf zehn Meter genähert hatte, rannten die Beiden endlich los.

Auf Dauer hätten die Beiden sicher verloren, da es keine besonders schnellen Läufer waren und da sie ins Gebüsch rannten gab es jetzt auch keine Menschen, hinter denen sie sich verstecken konnten.

Aber dann passierte etwas, was die Sanitäter, den Hippie und die Security-Typen dazu bringen würde, niemals wieder darüber zu sprechen. Die Verrückte und ihr Hybrit-Freund bogen um einen Busch und Karl konnte weitere Menschen ausmachen. Die eine trug ein bodenlanges lila Gewand und hatte schulterlange grüne Haare, neben ihr stand ein Mädchen mit schulterlangen Haare, in die man Federn geflochten hatte und in den Händen eine Art Friedenpfeife hielt (die hatten ihr die Hippies als Zeichen ihrer ewig andauernder Freundschaft geschenkt) und zwischen ihnen stand ein blonhaariges, normal wirkendes Mädchen, die etwas irritiert in ihre Richtung sah. Alle trugen sie jedoch sehr seltsame Kleidung. Das Hybiten-Ding rif etwas und wedelte mit ihren Armen, woraufhin sich alle umdrehten und...in den großen Stein sprangen, der sich hinter ihnen befan. Kurz darauf taten es ihnen die Verrückte und der Hybrit gleich. Der Pulk blieb unschlüssig vor dem großen Stein stehen und sah sie verwirrt an, dann verwandelte sich der große, graue Gigant mit einem 'Zusch' in eine typisch englische Telefonzelle und Karls Blick begegnete dem der rothaarigen Verrückten, die ihn angrinste und wie wild winkte. Als Karl dachte, dass es nicht mehr schlimmer kommen konnte zischte die Telefonzelle und mit einem grellen grünen Blitz...war sie plötzlich verschwunden.

Für ganze fünf Minuten herrschte, außer der Hintergrundgeräusche, absolute Stille, dann drehte sich Karl um und klatschte in die Hände.

Karl: Iah.. also, das war eine ganz schön anstrengende Nacht, würd mich nicht wundern, wenn einer von uns schon wegen dem Schlafentzug Wahnvorstellungen hat...ha...ha... also, lasst uns für heute Schluss machen.

Und Karl war nicht überrascht, nicht einen Widerspruch zu hören.

 

So...ich muss sagen, für das, dass ich gar keine Lust hatte, dieses Kapitel zu schreiben, ist es echt gut geworden... Also, Betty, schätze ud liebe es XP

Und das gilt auch für euch anderen Leser ;D