Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Wie alles begann...

 

Vier Jahre vorher:

In der Schule. Herr Günstig, der Klassenleiter, steht vor der Klasse und erklärt ihnen wie das Schulpraktikum so abläuft.

G:“ Eigentlich ganz simpel, ihr sucht euch einen Betrieb schreibt eine Bewerbung und wenn ihr genommen werdet könnt ihr zwei Wochen in den Beruf hinein schnuppern.“

Alex, eine der Schülerinnen aus der ersten Reihe meldete sich.

A: „Und wenn man, keine Bock hat, darf ich dann zwei Wochen daheim bleiben?“

G:(seufzt) Nein, dann machst du ein Praktikum bei mir A: O.O Ach du-

Es vergingen ein paar Wochen und Alex schrieb letzten Endes eine Bewerbung, nur wusste sie nicht, wohin sie diese schicken sollte. So kam es, dass sie sie einfach überall mithin nahm. Eines Tages, als sie mit ihren Freunden auf dem Schulweg war, stolperte ihre Freundin und fiel ungünstig auf die Straße. Alex und Tommi konnten nur wie erstarrt dastehen und auf das herannahende Auto sehen. Doch kurz bevor es ihre Freundin erreichte, schien plötzlich die Zeit still zu stehen. Als sich Alex verwundert umsah bemerkte sie eine merkwürdige Gestalt, die plötzlich neben Jutta, ihrer Freundin, stand und ein Stück Pergament aus dem langen schwarzen Umhang zog. Wie hypnotisiert tapste Alex auf ihn/sie/ das-da zu. Kurz bevor sie die Gestalt erreichte hob diese den Kopf und sah in ihre Richtung. Die Gestalt war gut 1,90m groß, trug einen bodenlangen Kapuzenumhang, der aussah als wäre er aus Schatten gemacht. Füße konnte Alex keine ausmachen, eher schien er/sie/es zu fliegen, nur dunkler Nebel sickerte aus jeder Öffnung. In der einen Hand (Skeletthände!!) hielt er/sie/es die Pergamentrolle in der anderen Eine kunstvoll aus einem schwarzen Stein(?) geschnitzte Sense. Sein/Ihr Gesicht war jedoch nicht zu erkennen, dennoch schien Alex seine Blicke spüren zu können.

A: „Ach du heilige Scheiße, du bist der Tod!!!“ T: „Jahhh..und du bist doch ein Mensch?“ A: „Ich denke schon...?“

T: „Warum siehst du mich?“

A. „HEY, nicht diskriminierend gegenüber Brillenträgern werden.“ T: „AUA! Ich meinte doch nur warum ein MENSCH mich den TOD sehen kann... sag mal hast du mich gerade ernsthaft getreten?!“ A:(hüpft auf einem Bein im Kreis) „Glaub mir, das hat mir mehr weh getan als dir, ahh ich dachte du wärst aus Rauch oder so.“

 

Tot lacht gehässig.

Darauf wird Alex wütend, zieht sich ihren rechten Schuh aus und wirft ihn sauer dem Tod an den Kopf.

 

A: „So jetzt sind wir quitt und jetzt sag mal warum du da bist?“ T: (so perplex, dass sich ein Mensch mit ihm anlegt, dass er nicht weiter darauf eingeht) „Äh, ich hole die da ab.“ A: „Sag mal, spinnst du?! Warum?!“

T: (zeigt auf das nahende Auto) „Deshalb?“ A:“ Aber sie ist doch meine Freundin!“

T: „Herzlichen Glückwunsch, aber gleich nicht mehr.“ A: “Arsch... Hey ich hab ne Idee!“

T: „Die da wäre?“

A: (kramt die Bewerbung raus) „Wo du schon mal hier bist.... hier, ich möchte mich für ein Praktikum bewerben.“ T: ???

A: „Jah also meine Telefonnummer steht drin, rufen sie an wenn sie mich nehmen können.“

Der Tod ist so überrascht von diesem mehr als gruseligen Mädchen, dass er nicht bemerkt, dass diese ihre Freundin gepackt hat und auf den Gehweg gezerrt hat. Als Alex aufsieht, saust das Auto an ihr vorbei, doch vom Tod und ihrer Bewerbung war nix mehr zu sehen. IHRE BEWERBUNG!!!

Was hatte sie nur getan o.O

Den gesamten Schultag dachte sie darüber nach, kaute nervös an ihren Fingernägeln und fauchte jeden an (auch die Matheleherin Frau Pinger) der ihr über den Weg lief an. Doch auf dem Heimweg kam ihr der rettende Gedanke. Wie groß war den bitteschön die Wahrscheinlichkeit, dass der TOD sie als Praktikantin nehmen würde, also bitte.

A: „Bitte WER hat angerufen und bitte WAS gesagt?!“

Entgeistert starrt Alex auf ihre Mutter.

M: „Ein Gewisser Todd H. Inüber, hat grad angerufen und meinte, dass er deine Bewerbung bekommen hätte und dass er dich in zwei Wochen abholen lassen wird. Er hat gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn du die zwei Wochen bei Ihm bleibst, dein Vater und ich haben eingewilligt.“

A: „Also lass mich zusammenfassen, ein wildfremder Typ ruft hier an, hat definitiv einen falschen Namen genannt und du und mein Vater haben zugestimmt dass ich zwei Wochen zu diesem Kerl soll, aber ihr erlaubt mir NICHT Halloween, bei zwei Kumpels mit meinen FREUNDINNEN die ihr ja kennt zu feiern??“ M: „Ich fand, er klang sehr seriös und du weißt, was ich von deinen Freundinnen halte....“

A: „Außer Jutta kennst du doch keinen!“

M: „Eben, ich lass dich doch nicht zu wildfremden Menschen!“

Alex konnte sich nur an die Stirn klatschen. Warum?! So blieb ihr also nichts anderes übrig, als die Zeit abzuwarten, bis sie der Tod also abholen würde (ha ha wie das klingt). Endlich war der Tag gekommen und Alex wartete mit gepackter Tasche auf ihr Taxi. Plötzlich öffnete sich ihr Kleiderschrank und ein Skelett, nur mit einem schwarzen Poncho bekleidet, trat heraus.

S1: (mit sehr hoher Stimme) „Sind Sie die schwarze Praktikantin?“

Boah, klang das cool!

A: „Jepp.“

Das Skelett nickte nur packte Alex' Handgelenk und zerrte sie in den Kleiderschrank. Sie setzte schon an etwas intelligentes wie „Hier geht’s fei nur nach Narnia.“ oder so zu sagen, als sie Plötzlich in einer riesigen schwarzen Halle standen. Die hohe Decke wurde von schwarzen Säulen gehalten, die mit eingeschnitzten Totenschädeln verziert waren, und der schwarze Steinboden spiegelte einfach alles Gott sei Dank hatte Alex keinen Rock an . Hier und da liefen Skelette in Ponchos oder merkwürdige schwarze Wesen ohne Konturen herum, aber im großen und Ganzem war alles leer. Kein Geräusch gab es hier unten und der Boden schien selbst die sonst so lauten Schnitte von Alex zu verschlucken. Es war schlich gesagt alles tot hier unten.

Das Skelett, es hatte sich zwischendurch einmal als Ferdinant vorgestellt, führte sie immer weiter durch irgendwelche Gänge, bis sie endlich vor einer großen Tür aus schwarzen Holz ankamen. Das Skelett übernahm die überaus schwierige und für Alex natürlich nicht überwindbare Aufgabe und klopfte an der Tür bevor es verschwand.

Manche Menschen...oder halt Skelette...

"Herein?"

Zögerlich öffnete sie die Tür und befand sich in einem großen, runden und (Überraschung) vollkommen in schwarz gehaltenen Raum wieder.

Vor dem schwarzen Kamin lagt ein gigantische schwarzer Hund, der Alex mit seinen glühenden Augen fixierte. *süüüüß* Am Schreibtisch entdeckt sie letzten Endes Tod, er hat seine Kapuze nicht hochgezogen und so sieht sie einen verdammt gutaussehenden jungen Mann (vielleicht 24?) mit langem silbernen Haaren und leuchtend grünen Augen. *saaaaabbber*

T: "Ah guten Tag Frau Hearmy,sie kommen genau richtig- äh stimmt etwas nicht?"

A: "Meine FRESSE siehst du GEIL aus. Weißt du, eigentlich raste ich ja nicht so schnell aus, aber bei dir stellt man sich immer so ein kahles Skelett oder so ne hässliche Fratze vor, aber du mein lieber.... also von der Bettkante würde ich dich nicht schubsen...“

Tod ist total sprachlos und sieht seine Praktikantin irritiert an.

A: "Äh Tod, sir...Boss sagtest du nich was von wegen Job?" T "Was? Ähhh... ja ja genau. Hier hast du deine Ausrüstung."

Tod reicht ihr ein Paar schwarze Gummihandschuhe und ein schwarzes Cape. Mit einem unbeschreiblich breiten Grinsen zieht sich Alex beides an.

Der Tod nickt seinem Hund noch einmal zu, zieht sich die Kapuze über und verließ, dicht gefolgt von der Praktikantin den Raum.

T: "Alex?"

A: "Joap?"

T: "Da du mich überallhin begleiten wirst und ich ein Klischee zu erfüllen habe... könntest du deine Kapuze überziehen?" A: "Ich hab einne Kapuze?

T: "Sie ist am Cape befestigt... -.- "

A: "o.O Taaaatsache, da ist ein... so, und wie seh ich aus?" T: "...wie ein schwarzer Praktikant."

A: "Cool, hattest du schon mal einen Praktikanten?" T: "... ... nein, so verrückt war bisher noch niemand" A: "Coolio!"

Sie folgte dem Tod bis zu einem Aufzug und als sie ihn betraten fiel ihr blick auf die Tasten:

I.N.R.I

Himmel

Unbenannte ZwischenDimension

Totenreich

Bundestag

Erde

Toilette des Grauens

Mond

Tunnel aus Licht

Fegefeuer

Hölle

Schicksal

A: "Was zur Hölle ist die Toilette des Grauens?" T: (schüttelt sich) "Frag nicht, wenn dich die Antwort bis in alle Ewigkeit traumatisiert."

Tod drückt den Erdenknopf.

Es ertönt Kaufhausmusik. Tod wippt im Takt mit.

A: "Hat der Tod nicht eine Sense?"

T: "Doch?"

A: "Und wo ist sie?"

Tod legt den Kopf schräg, fasst sich in eine Umhangtasche und zieht ernsthaft eine ganze Sense daraus hervor.

A: "Cool."

T: (verräumt die Sense wieder.) "Ja das ist es. Ich liebe meinen Job." A: "Duhuuu?"

T: "Ja?"

A: "Können wir später auch mal in die Hölle?" T: "Warum?"

A: "Ich will nur wissen was mich eines Tages erwartet." T: "Ja ich denke schon, mal schauen..."

A: XD

Mit einem *Pling* öffnen sich die Türen und das dynamische Duo verlässt die Kabine. Als Alex sich umsieht entdeckte sie, dass sie sich in London befinden mussten, da dort war doch das London Eye, oder?

T: "Tja, willkommen in London."

A: "Wusst ich es doch... und was machen wir hier?"

Tod holt ein Stück Pergament unter seinem Umhang hervor und sieht darauf.

T: "Rosalide Clothilde Melissa Katherina Justine Jutta Fridoline Pauline von und zu Klecksingen, sie ist eigentlich vor zwanzig Minuten von einem Auto überfahren worden. Dabei wurden ihr der Oberschenkelknochen, drei Rippen und der Hintere Schädelknochen gebrochen, mehrere Schürfwunden. Todesursache: Sie ist an ihrem eigenen Blut erstickt, als die Rippe ein Loch in ihre Lunge bohrte. Außerdem -"

A: "Schon gut ich habs verstanden. Sie ist tot. Und warum sind wir dann hier?"

T: "Sie ist nie im Totenreich angekommen." A: "Und das ist schlecht?"

T: "Eine Blutüberströmte, anatomisch tote Zombiefrau wanckelt durch London, so gesehen..."

A: "Es ist schlecht."

T: "Genau."

A: "Also müssen wir nur eine Stadt mit ca 7.825.200 Einwohnern und einer Fläche von 1.572 km² nach einer Frau mit bescheuerten Namen durchsuchen?"

T: "...?"

A: "Ich musste ein Referat über London halten." T: "Achso. Jah, im großen und ganzen ist es das." A: "Na dann, Prost Mahlzeit."

Tod und seine schwarze Praktikantin sehen sich irritiert um, während im Hintergrund eine fette blutüberströmte hässliche Frau durchs Bild watschelt. Das panisch-angeekelte Geschrei der Leute scheinen sie auch nicht zu hören. Erst als die Frau den Tod sah und schrie wie ein abgestochenes Schwein schielte die Praktikantin in diese Richtung.

A: "Das ging ja schnell."

T: "Bitte was sagtest du?"

A: "Die Frau die wir suchen ist doch sicher etwas übergewichtig?" T: "Ja?"

A: "Sie hat wirres braunes Haar?"

T: "Joa?"

A: "Blaue Augen?"

T: "Ja..."

A: "Ein ehemals grünes Kleid?"

T: "JA!"

A: "Dann weiß ich wo sie ist."

T: "Aha und wo?"

Alex zeigt hinter sich der Tod folgt ihrem Blick und stöhnt genervt auf.

T: "Verdammt du hast recht. Och nö, warum müssen die immer wegrennen!"

A: "Sagtest du nicht irgendwas von wegen gebrochenes Bein?" T: "Wenn man tot, wie diese Frau, ist, dann spürt man keinen Schmerz."

A: "Ha ha der Tod ist ein Scherzkeks."

T: "Lach nicht, renn."

A: (schon etwas aus der Puste) Wa...war...um.. sin..d To..oten..so schnell..??"

T: "Sie müssen nicht atmen und... kommen nicht aus der Puste." A: "Kann..st..d..u...m..ich...t..öten?"

T: "Vergiss es mit deiner Ma leg ich mich nicht an... die macht mir echt Angst!"

A: (grinst) "J..ja...d..as...i...st..m...mein...e...Ma"

T: (springt auf den Rücken von fF[fette Frau]) "HAB ICH DICH!" fF: "AHHH... *sabber*"

A: Wie ekelig... hat die grad ernsthaft BLUTT auf deinen Umhang GEKOTZT?!"

T: (Sieht an sich herunter und seufzt) "Immer ich... :C" A: "Ja, ja der Tod hat es schon nicht leicht..." T: "Ach halt deine Klappe!"

A: "Niemals... am... das Ding will grad wegkriechen..." T: "Keine Sorge ich ab sie, so und nun bringen wir sie mal schon ins Totenreich. Würdest du das bitte machen?" A: "Was machen??"

T: "Die Seele aus dem Körper holen und festhalten, damit ich sie verpacken kann. Normalerweise macht das einer meiner Schatten aber da ich dich jetzt hab..."

A: "Und wie zum Teufel soll ich das machen?!" T: "Deine Handschuhe."

A: "Hä?!"

T: "Mach einfach, das Biest ist ziemlich stark..."

Zögerlich legt Alex ihre Hände auf die Brust der fF und tatsächlich, sie sanken einfach ein. Als ihre Hände die Stelle erreichten an der sich eigentlich das Herz befinden sollte. Stattdessen fasste sie in irgendetwas kaltes. Mit fragendem Blick in Richtung Tod zog sie es heraus, die fF schrie inzwischen wie zehn wütende Babys. Langsam glitten ihre Hände aus dem Körper. Kennt ihr diese Klischee Gespenster, die aussehen wie Bettlaken und statt Beine einen Zipfel haben? Genau das hatte Alex jetzt in ihren Händen. Das heißt das Bettlaken wand sich verzweifelt und versuchte zu entkommen, während Alex verzweifelt den Zipfel gepackt hatte und sich dagegen stemmte.

A: "Ach Scheiße Tod, mach hin!"

T: "Ja ja..."

Tod holt ein Einmachglas aus schwarzen Glas hervor und saugt damit den Geist ein.

Dann gehen die Beiden zum Aufzug zurück und fahren direkt in die Hölle.

A: "Müssten wir sie nicht ins Totenreich bringen?"

T: "Doch laut Vorschrift schon, aber du wolltest die Höllen mal sehen."

A: "Wie cool *_____* "

Wieder einmal mit einem *Pling* öffneten sich die Türen und sie betraten ein ziemlich nobel eingerichtetes Büro. An einem gigantischen, aus Kirschholz gemachten Schreibtisch saß eine großbrüstige Blondine, die ein Hautenges, rotes Kleid trug. Unter ihren vielen Wasserstoff Blonden Locken lugten zwei schwarze Hörner hervor. Als Tod und Alex den Raum betraten sah sie auf und leckte sich lasziv über die geschwungenen, knallroten Lippen. *Eigentlich ja ganz hübsch aber diese rot glühenden Augen...*

Tod seinerseits schien jedoch da keine Berührungsängste zu haben und ging direkt zum Schreibtisch hin. Typisch Mann halt...

T: "Hey Sandy."

S: "Na aber hallo, Tod. Lange schon nicht mehr gesehen, nicht dass ich dich jemals richtig gesehen habe. Immer so vermummt. Ah, ich sehe, du hast Besuch mitgebracht? Doch kein Kunde?" T: "Nein, nein. Schwarzer Praktikant, Sandy. Sandy, das ist schwarzer Praktikant. Wir wollen nur eine Seele vorbeibringen." S: "Und warum persönlich, sonst schickst du immer diese Knochenmänner."

T: "Mein Praktikant wollte nur mal die Hölle sehen und da kann ich doch nicht nein sagen."

Sandy wirft Alex/dem schwarzen Praktikanten einen verführerischen Blick zu und leckt sich erneut über die Lippen, ihre Augen glänzen interessiert.

S: "So, so. Wie alt ist den der KLeine?"

A:

GÄNSEHAUTGÄNSEHAUTGÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄN SEHAUT!!!!!!!!!

T: "Keine Chace, Sally. Finger weg von meinen Angestellten. ( grinst sich mittlerweile nen Arsch ab)

T: "Ist dein Chef da und wenn ja hat er gerade zeit?

Sandy tippt kurz etwas in ihren Computer, lächelt und erhebt sich. Mit einer Handbewegung fordert sie die beiden Gäste auf, ihr zu folgen. Zusammen gehen sie durch eine Tür die in einen langen Flur mit schwarzen Fliesen und dunkelroten Tapete führt. Nach ein paar Minute kommen sie an eine riesige Tür aus schwarzem Metall, Alex fiel bei der gesamten Einrichtung nur ein Wort ein: Puff. Blondie öffnete die Tür und deutete ihnen einzutreten. Als Alex dem Tod folgen wollte und dabei an Sandy vorbei kam, kniff ihr diese einmal kräftig in den Hintern. Erschrocken hüpfte sie in die Luft, Sandy lachte belustigt auf und verschwand wieder in Richtung Büro. Wieder stehen die Beiden in einem riesen großen Büro, dieses mal in einem eleganten Weinrot gehalten. Außer dem riesigen schwarzen Schreibtisch und Chefsessel, shen noch ein riesiges Bücherregal, eine Sitzecke (zwei Plüschsofas und einen Royalsessel), eine Minibar und ein paar teure Kunstwerke herum. Hinter dem Schreibtisch erhob sich gerade ein Mann Anfang dreißig, mit kurzem verwuschelten schwarzem Haar, leuchtend roten Augen. Obwohl er so blass war sah er einfach verdammt gut aus... vielleicht sollte sie Tod noch bitten ihr den Himmel zu zeigen, wie Jesus...oder am besten gleich Gott wohl aussah?

Satan und Tod umarmten sich freundlich, dann erst wandte sich Alex zu.

L: "Darf ich fragen wenn du mir heute mitgebracht hast?" T: "Das, mein alter Freund, ist Alex meine Praktikantin." L: "Es geschehen noch Zeichen und Wunder, schön dich kennen zu lernen. Du kannst mich Luci nennen."

Freundlich lächelnd schüttelt Luci ihr die Hand.

A: "Äh ja...sehr erfreut...Luci."

L: (zeigt auf die Sitzgruppe) "Setzt euch doch." A: "Ähmm..."

L: "Ja, was gibt es?"

A: "Nehmen sie es mir jetzt bitte, bitte nicht übel, aber ist es Absicht, dass hier alles so puffig aussieht?"

Luci sieht Alex geschockt an und Tod wirft (von der Kapuze verdeckt) einen vernichtenden Blick auf seine Praktikantin.

Schweigen

Schweigen

Schweiiiigggeeennnnn....

L: (laut loslachend) "Nö aber aus Klischeehaften Gründen müssen wir hier alles in Rot halten. Schön aber dass du so offen bist und ganz unter uns, ich hasse die Einrichtung auch. Sonst noch Fragen?"

A: "Zwei noch: Erstens du warst doch mal ein Engel, wo sind also deine Flügel uuuunnnddd wo sind deine Hörner?" L: "Die Flügel kann ich zusammenklappen und hab sie unter meinem Anzug versteckt, wusstest du dass es 13l schwarzer Tinte bedarf um Engelflügel schwarz zu bekommen? Du weißt schon, ein Teufel mit weißen Flügel wäre etwas krass schwul. Und Hörner hab ich keine ich habe nur welche zum ankleben, die ich aufsetze wenn ich etwas gruselig wirken will."

A: "Das ist ja cool... Hmm, weißt du, ich beginne in zwei Jahren mit meiner Ausbildung zum Bestatter und mein Onkel hat mir ne ziemlich große Wohnung hinterlassen..."

L: "Ist er tot?"

T: "Nein. Das wüsste ich."

A: "Verheiratet."

L&T: "Ohhhhhhhh.."

A: "Ja auf jeden Fall könntest du gerne mit einziehen, ich weiß eh nicht was ich mit den ganzen Zimmern soll." L: "Klingt ziemlich cool. Klar, nix dagegen Ruf mich einfach an wenn es soweit ist."

A: "Gerne."

Die drei quatschten noch eine kleine Weile, bis sich Tod und Alex dann letzten Endes verabschieden mussten. Etwas verunsichert schlich sich Alex an Sandy vorbei und Tod grinste sich wahrscheinlich seinen Arsch ab.

Die Zeit verging und bald hatten die Beiden die Praktikumszeit halbwegs heil überstanden (wohingegen Tod am Ende seiner Nerven war).

T: "Tja Morgen musst du wieder Heim..."

A: "Schade eigentlich, jetzt wo ich raushabe, wie man ein Skelett dazu bringt Chatchacha zu tanzen... :C"

T: "Hey, ich hab ne Idee. Du sagtest doch was von zwei so kleinen Kindern die dich mal geärgert haben?"

A: "Justin und Pauline?"

T: "Genau, wie wärs wenn wir sie besuchen?"

Also schnappten sie sich den Aufzug und landetet *Pling* im Zimmer der Beiden. Tod grinste böse in Alex' Richtung und schlich sich an die Beiden schlafenden heran. Schnell zog er sich seine Kapuze ins Gesicht und... schüttete einen Eimer Eiswasser über Beide. HA! Lachend kehrten die Beiden wieder heim und verbrachten einen tollen Abend mit einer Partie Vier gewinnt.