Ein ganz normaler Tag(?), Die verrückteste WG der Welt

Himmel, Hölle&Mutter

 

Wieder Gegenwart.

Eine weitere Beerdigung und drei Tote später:

A: Hey, Jungs seid ihr schon da?

T: Ja, bin eben gekommen und Luci ist noch im Badezimmer. A: Aber hallo, da hat sich ja jemand fein gemacht. Schwarzes Seidenhemd und weiße Krawatte, bisschen Kellner-mäßig, aber ich muss grad reden.

T: Willst du dich nicht umziehen? Also es geht nichts über weiße Bluse und schwarze Hose, aber wenn ich mich nicht irre ist das doch deine Arbeitskleidung?

A: Na und? Ich will nicht Bestatter werden, damit ich mich die ganze Zeit umziehen muss. Außerdem wissen meine Eltern nichts von meinem Beruf.

Tod will etwas erwidern wird aber von einem lauten Schrei unterbrochen.

A: Upps, er hats rausgefunden...

T: Was denn?

L: (kommt aus dem Bad gestürmt) Du Monster! Was hast du meinem Anzug angetan?!

 

Lucifer steht in einem ehemals weißen, jetzt aber pinken Anzug im Gang und funkelt böse in Alex' Richtung.

A: (zerknirscht) Sorry ich hab nicht gesehen, dass er in der Waschmaschine lag und hab meine roten Socken reingetan... L: (hysterisch) DU HAST WAS?!

Stinksauer rauscht der Höllenfürst davon. Bevor der Tod etwas dämliches von sich geben kann, klingelt es an der Tür.

T: Was meinst du, wie lange braucht Luci, um sich umzuziehen? A: Der ist schlimmer als jedes Mädchen, das erklärt zumindest diesen Mädchennamen, der braucht sicher noch ne halbe Stunde.

Es klingelt erneut.

T: Willst du nicht aufmachen?

A: Warum?

T: Weil es klingelt?

A: Aha...und warum noch einmal machst du nicht auf? T: Weil mein Bruder immer den großen Auftritt braucht und Luci keine Familie hat die kommen kann, also werden es deine Leute sein.

A: Ach verdammt.

Missmutig tapst Alex zur Tür un reißt diese schwungvoll auf.

A: Ohh..hallo Mama, Papa..und Karin..wie schön *hust* euch wieder zu sehen...

MAma: (schaut ihre Tochter prüfend an umarmt sie aber schließlich) Mensch Kind schon wieder schwarz...

Papa: Ach lass sie doch, sie ist jetzt ein großes Mädchen (grinst und umarmt Alex)

Katrin, Alex' Schwester wirft sich ihr trotz der mittlerweile fünfzehn Jahre um den Hals

K: Aleeeeexxxx!!!!!!!!

A: Uff! Hey Katrin... lass los, wollt ihr reinkommen?

Ohne eine Antwort zu geben lief ihre Mutter stur vorbei und ließ einen grinsenden Vater, eine empörte Tochter und ein knuddelwütiges Monster übrig.

Da sie, so sehr sie sie auch liebte, nicht mit ihrer Schwester alleine sein wollte lief sie ihr schnell hinterher.

Wenn Alex dachte, der Tag würde einer der schlimmsten meines Lebens werden, dann hatte sie so was von Recht. Ihre Mutter betrat das Wohnzimmer und wurde von dem freundlich lächelnden Tod begrüßt.

T: Ah, guten Tag, sie müssen Alex' Mutter sein. M: Offensichtlich. Und wer, wenn ich fragen darf, sind Sie?

Tod lässt sich nicht irritieren und reicht ihr die Hand zum Gruß. Dad und Katrin betreten ebenfalls den Raum und werden genauso begrüßt.

T: Hm mein Name ist Tod-

M: WIE BITTE?

A: Er heißt Todd, hat halt nur einen kleinen Sprachfehler. Er betreibt eine Art Reisebüro.

Tod sieht sie irritiert an.

A: Also hauptsächlich hat er sich auf Abenteuerreisen, besonders Höhlenwanderung.

Mit einem eleganten Husten überspielt Tod sein Lachen. Alex' Mutter schien nicht besonders überzeugt. Da passiert auch schon das nächste Missgeschick, Luci kam vor sich hingrummelnd ins Zimmer. Er trug jetzt ein weißes Hemd und eine schwarze Hose, mit passendem Sakko.

T: Hey Alex wann wollte deine Mum noch einmal kommen- Oh guten Tag....

M: Und wer sind SIE?!

Allgemeines betretenes Schweigen.

Alex' Mutter atmet tief durch, sieht allen Anwesenden in die Augen und spricht in einem ruhigen Ton weiter.

M: Also ich sehe es so, du, meine liebe Tochter lebst, alleine mit zwei sündhaft gutaussehenden und garantiert nicht mehr jungfräulichen Männern unter einem Dach. Teil ihr euch auch noch die Betten.

A: WAS?! Mama! D- du siehst es total falsch, zwischen mir, Luci oder Tod... äh Todd läuft gar nichts!!

M: Das ist mir scheißegal, meine Tochter lebt nicht in...in...in solch einem Puff.

A: Papa!!

M: Stefan!!

P: Äh.. äh also ich denke unsere Tochter kann gannz gut- M: Musst du mir so in den Rücken fallen?! K: Yaaahhhh, Alex soll wieder nach Hause kommen! A: NEIN!!

P: Äh...

M: GENAU!

Hilfesuchend schaut Alex zu ihren beiden Mitbewohnern. Tod und Luci sehen sich kurz verzweifelt an, als plötzlich ein gefährliches Grinsen über das Gesicht des Leibhaftigen huscht. Als könnte Tod seine Gedanken hören, weiten sich seine Augen und er schüttelt unmerklich den Kopf.

Unbeeindruckt dessen, macht Luci ein paar Schritte auf ihn zu, legt ihm den Arm um die Schultern und zieht den versteinerten, etwas hilflos wirkenden Tod an seine Brust.

L: (Mit breitem Grinsen) Verzeihen sie bitte Miss, aber ich kann ihnen garantieren, dass hier ein Missverständnis vorliegt.

Alex' Mum (eine Frau) schien sofort zu begreifen, während Alex' Vater noch etwas irritiert zwischen allen Anwesenden umherschaute.

M: Darf ich davon ausgehen dass sie beide ein Paar sind? T: WAS?!

L: Jetzt tu nicht so Schatz, sonst nehmen sie uns noch unsere adoptiv Schwester weg.

Bitte nehmen Sie es ihm nicht übel, er hat noch Probleme damit dazu zu stehen, Sie verstehen?

M: (Nickt verständnisvoll) Na ja, das ist natürlich etwas anderes. Bitte verzeihen Sie meinen Ausbruch.

P: Warte, warte, warte, soll das heißen diese beiden, gestanden Kerle da, diese Muskelpakete sind.. sind.. stehen auf Kerle?! L: Ja?

P: Sie..lieben sich??

L: Natürlich.

P: Soll das heißen Sie stecken sich gegenseitig ihren...- A: Themawechsel!!!

L: (selbstsicherer) Nein, natürlich nicht. Im allgemeinen stecke nur ich meinen-

A&M: THEMAWECHSEL!!!!!

Tod versucht kaum merklich etwas von Lucifer abzurücken, worauf dieser ihn noch etwas näher heranzieht und ihm etwas ins Ohr flüstert. An und für sich eine süße Geste, wenn man dass darauf folgende entsetzte Gesicht seines "Geliebten" übersieht.

A: Also Todd Bruder sollte in ein paar Minuten kommen und mein...äh Freund Phillip kommt auch noch. Also nicht mein fester Freund sondern mein Freund Freund.

Vernichtender Blick von Mum&Dad

M: Ahaa... dein Freund Freund also.

P: (zähneknirschend) Ich freu mich schon ihn kennen zu lernen. A: Nein wirklich!

Ihre Eltern nicken, wenig überzeugt.

Kurzerhand verfrachtet Alex alle ins Esszimmer und flieht mit der Erklärung noch etwas erledigen zu müssen. Im Nachbarzimmer holt sie ihr Handy heraus und tippt schnell:

Hey Phillip,

Planänderung.

Kennst du noch Kristi??

Fahr doch bitte bei ihr vorbei und komm mit ihr her. glg Alex

Dann tätigte sie noch schnell einen Anruf bei Kristi, erklärte ihr schnell alles und weihte diese in ihren tollen Plan ein. Kristi sollte lernen und ihrer Mutter helfen, also sagte sie nur zu gerne zu.

Problem gelöst.

Sie trödelte noch eine Weile herum, bis es endlich an der Tür klingelte. NA endlich!

Freudig lief Alex hin und riss sie auf.

A: Äh...Hallo?

G: Guten Tag.

Ein junger, teuflisch gutaussehender, blonder und mehr als einer Hinsicht geiler Typ steht vor der Tür.

A:(unbeeindruckt[da Bestatter])Und Sie sind? G: (lächelnd) Mein Name ist Gabriel ich bin Lucifers Bruder. A: Aha, klar kommen Sie doch...Was?!

G: Ich sagte gerade, dass ich Gabriel, Lucifers Bruder bin. A: Aha.... dann gehe ich richtig in der Annahme, dass ich gerade mit einem Erzengel rede?

G: Genau.

A: Hmm...na gut, dann kommen Sie doch bitte rein. Ach ja, ich bin Alex. Angenehm.

Nach kurzem Händeschütteln bringt Alex ihren etwas anderen Gast ins Esszimmer. Kurz stell Alex den neuen Gast als Lucis Bruder vor und plaziert ihn gegenüber seines Bruders, neben ihrer Mum (sicher ist sicher).

Frustriert ließ sie sich am Tischende, neben Tod und ihrem Vater nieder. Lucifer und Gabriel begrüßten sich recht kühl. Eisiges Schweigen breitet sich aus.

A: Verzeihen Sie Gabriel, wenn ich so fragen, aber wo sind die anderen?

G: Wie darf ich das verstehen?

A: Naja, wenn ich mich nicht irre haben sie noch weitere Brüder. Michael, Raphael und Uriel. Und ich glaube es war auch mal von einem Jehudiel, einem Sealtiel und einem Barachiel das Gespräch. G: (zögerliches nicken) Ja das stimmt, die ersten drei sind wirklich unsere Brüder, die anderen sind etwas entfernter mit uns verwandt. Auf eine etwas verkorkste Art und Weise.

K: Hmm... das sind aber komische Namen. A: Das sind die bekannten Namen der Erzengel. M: Ich wusste gar nicht, dass du so bibelfest bist. P: So oft, wie sie als Kind dieses Buch gelesen hat kein Wunder.

Ausnahmslos jeder Gabriel, Lucifer, Karin und Tod starren sie an. Alex errötet etwas und weicht deren Blicken aus.

A: Na jaaa, mir war langweilig und ich hatte halt keine Bücher, da hab ich halt vier oder fünf mal darin gelesen... P: Du meinst durchgelesen?

A: Nein...nicht ganz.. und so bibelfest bin ich nicht. Da wird nirgends etwas von den Erzengel gesagt...ich glaub außer Michael und Gabriel wird niemand erwähnt.

L: Du hast die BIBEL gelesen??

A: Na und?

L: Und mit so etwas lebe ich unter einem Dach... G: Du bist also katholisch?

A: Auf dem Papier schon.. aber na ja...sooo streng gläubig bin ich nun mal nicht...

Sonst würde ich wohl kaum mit einem Schwulen-Pärchen zusammen wohnen.

M: Gutes Argument.

G: Schwulen-Pärchen???!

P: Na ihr Bruder und dieser Typ (deutet auf Tod) da.

Eisige Stimmung.

Gott sei Dank klingelt es an der Tür. Blitzschnell sprang Alex auf und eilt dorthin.

Vor der Tür stehen...

A: Phillip, Kristi! Gott sei Dank.

Kr: (umarmt Alex) Hey, lange nicht gesehen. Danke für die Einladung, seit deiner ersten Geschichte wollt ich mal den Haufen kennenlernen.

Pi: (muffelig) Ja auch hallo. Darf ich fragen, warum ich mit Kristi Pärchen spielen darf.

A: (etwas verlegen) ...meine Mutter.

Pi&K: Ohhhhhh...

A: Also spielt ihr mit (Daaaaaaackelblich 5.000) K: Klar. Ich bin dabei.

Pi: Also ich weiß ja nicht.... Na ja für ein schlichtes Händchenhalten reicht es noch.

Etwas schüchtern nahmen sich die Beiden ernsthaft bei der Hand und schlichen wie geprügelte Hunde (na ja eigentlich schien Kristi ihren Spaß bei der Sache zu haben) hinter Alex ins Esszimmer. Lächelnd wurden die Beiden als Freude von Alex vorgestellt und nahmen auf den letzten verbleibenden Stühlen platz.

Pi: Hey, Alex?

A: Äh..ja?

Pi: Warum humpelst du eigentlich mit deinem rechten Fuß? A: Ach weißt du mir ist heute ein Sarg auf den Fuß gefallen, weil- M: Was für ein Sarg?!

A: Äh weißt du...

L: Das ist so...

T: (in sich hinein murmelnd) Himmel, der Herr der Sünden persönlich und die Person vor der er Angst hat...und beide zusammen schaffen es nicht eine normale Lüge zusammen zu bringen.

Lucifer, der das sehr wohl gehört hat, legt seine Hand auf Tods Oberschenkel, lässt diese etwas hinter rutschen, beugt sich weit zu ihm hin und säuselt: „Was sagtest du mein Süßer?“

Von Tod kam nur ein Quietschen und ein verzweifelter Fluchtversuch. Phillip der das ganze kritisch beobachtet spürt eine gefährliche Hitze in seinem Bauch. Eifersucht? Nicht mit ihm. Demonstrativ schnappte er sich Kristis Hand und legte ihre beiden Hände auf den Tisch. Kristi konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Dann plötzlich kam ihr die rettende Idee.

Kr: Na ja, Alex musste heute in der Leichenhalle aushelfen, was denn sonst.

A: (mehr als dankbar) Ja genau, und das der Mann, welcher abgeholt werden sollte etwas...beleibt war, habe ich geholfen den Sarg in den Wagen zu tragen.

 

Gabriel warf Alex einen tadelnden Blick zu, der deutlich ein >>Du weißt, das lügen eine Sünde ist?

Ihre Mutter zumindest schien fürs erste beruhigt, während Gabriel (ein Erzengel) beleidigt schmollend auf seinem Stuhl zusammensank. Gerade als Alex die Situation gerettet sah, klingelte es ein letztes Mal. Mit einem etwas flauen Gefühl ging sie auch dieses Mal. Vor der Tür stand ein kleiner (vielleicht vierzehn Jahre) alter Junge, mit hell blauen Augen und schneeweißem Haar.

A: (zuckersüß) Aber hallo, Schicksal.

S: (total kalt) Alex. Wo sind die anderen? A: Folge mir doch bitte.

S: Hab ich dir schon einmal gesagt, wie sehr ich dich hasse? A: (legt den Kopf schief und denkt nach) Ja, ja. Doch da war einmal was. Aber ich höre es jedes mal gerne aufs neue. Ich liebe dich auch mein KLEINER Freund. Tu mir aber den Gefallen und zettel vor meiner Familie keinen ZWERGENAUFSTAND an. S: Oh, und wie ich dich hasse....

Breit grinsend brachte Alex den Giftzwerg ins Esszimmer, wo sich Katrins und Schicksals Blicke begegneten. >>Ach,du, dreifach. Verdammter.Affenfurz, die stehen auf einander Dann gab es aber das nächste Problem, es war kein Stuhl mehr frei. Doch der homo-Luci hatte auch dieses Mal die rettende Idee.

L: Kein Problem. Hey, Tod...d, steh mal auf. T: Warum.

L: Tu es einfach.

Tod steht etwas irritiert auf und schaut Luci erwartungsvoll an. Dieser steht ebenfalls auf, stellt sich hinter Tod schlingt die Arme um dessen Hüfte und lässt sich nun auf Tods Stuhl fallen. Dabei zeiht er den mehr als geschockten Herrn des Totenreiches auf seinen Schoß. Und Gabriel ist weiß Gott nicht der Einzigste, der nicht geschockt auf keucht.

 

T: (versucht zu fliehen) Lass.Mich.Los!

L: (packt ihn fester) Und wo soll dann dein Bruder sitzen, mein Schätzchen.

Pi: (vor Eifersucht platzend) Ach wusstet ihr schon, dass sich Kristi und ich verlobt haben?

Alle schweigen (selbst der mittlerweile dunkelrote Tod). Kristi sieht ihren „verlobten“ überrascht an.

KR: Haben wir?

Pi: Natürlich.

KR: Ha... ja... das war voll romantisch und soo. Er weckte mich morgens mit den Worten: „Hey wir sind heute zu Alex eingeladen, so eine Familienfeier.“ dann richtete er sich auf, wendete sich zum gehen und flüsterte leise über seine Schulter hinweg „Ach übrigens, willst du mich heiraten.“. Tja was soll ich sagen, wann man mich so verführt und so...ja die Hochzeit ist in ein paar Wochen.

So kräftig, wie sich Alex gegen das Schienbein trat um nicht zu lachen, so fest musste Tod auf seine Zunge beißen, um kein bissigen Kommentar loszulassen. Gleichzeitig waren Phillip und Kristi sehr mit ihrem Mageninhalt, der sich bei dieser Vorstellung meldete, beschäftigt. Fast so sehr wie Schicksal mit Alex Schwester beschäftigt war. Oh ja das würde Alpträume geben...

M: Das freut mich aber für euch beide. So ähnlich hat Stefan damals auch um meine Hand angehalten.

P,A;K,KR,Pi&K: Ach echt?

M: Na ja, nur dass es Abend war... aber wie lange kennt ihr euch denn nun schon?

KR: Persönlich gesehen? Insgesamt dürften wir auf eine Stunde kommen...

Pi: (Tritt sie unter dem Tich) Sie meinte ein Jahr. M: Nein wie romantisch, aber nach einem Jahr schon? Ach ja die Jugend von heute.

A: (etwas grünlich um die Nase) Ich geh mal den Kuchen holen. M: Einen Kuchen? Wer hat ihn denn gemacht? A: Ich.

M,T,L: DU kannst BACKEN??

A: Hallo?? Natürlich kann ich das! Gerade du Mama, müsstest dich noch an meinen Birnen,Schokokuchen erinnern. M: Stimmt, der ist gut...

L: Warum weiß ich nicht von diesem Ominösen Kuchen? M: Weil er nur in zwei von fünf Fällen was wird...wenn er was wird dann aber hallo, aber wenn nicht...ich schwörs dir, du warst noch nie so lange auf der Toilette....

 

Alex zieht beleidigt ab und kehrt wenige Minuten später mit einem Monster von Schokokuchen zurück.

Alle Anwesenden: Ach. du. Meine. Fresse!! A: Nicht schlecht, ge?

T: Wie hast du... es in den Ofen reingebracht?! A: ...wenn ich euch das jetzt sage esst ihr das nicht.

Ein paar mutige probieren wirklich davon, und es scheint zu schmecken. Juhu.

L: Ok, ich bin neugierig, was machst du hier Gabriel.

G: Ich wollte dich wieder zurück holen.

L: Hä?

G: Dad ist der Ansicht, dass es nicht besser mit dir wird, also sollst du wieder nach Hause kommen, damit er dich mit all seiner Liebe heilen kann...

L: Ach du Scheiße.

A: Sorry, Luci geht nirgendwo hin.

G: Das hast du nicht zu entscheiden.

A: Und wie ich das habe. Wenn ich nein sage, dann geht er auch nirgendwo hin. Du kannst uns.. du kannst Todd und ihn nicht trennen.

G: Natürlich. Schwule werden gleich zwei mal nicht geduldet. M: (springt auf, packt sich Gabriel am Ohr und fegt) So du Früchtchen, jetzt hörst du mir einmal GANZ genau zu! Ein Vater sollte am besten wissen, wann es seinem Sohn am besten geht und ihn nach Hause zu ZWINGEN weil er schwul ist, ist mit Abstand das letzte.

So schiss sie den armen Engel noch knapp eine viertel Stunde zusammen und schmiss ihn dann aus der Wohnung, als sie sich wieder an den Tisch setzt starren alle sie an, nur Katrin, Stefan und Alex grinsen wissen vor sich hin.

S: Die haben soeben einen Erzengel fertig gemacht. M: Ach pappalapapp. Ich bin vor zehn Jahren aus der Kirche ausgestiegen, wenn es einen Gott gibt dürfte es ihn also mehr ärgern als die Tatsche, dass ich soeben Satan verteidigt habe.

Schweigen.

A: D-du, du wusstest es?!

M: Was wusste ich?

A: Du hast ihn doch grad Satan genannt.

M: Hm? Oh tut mir leid ich wollte sie nicht beleidigen, ist mir so rausgerutscht.

L: (winkt ab) Schon gut ist doch verständlich. S: Man merkt, dass sie Alex' Mutter sind.

M: Kein Grund mich zu beleidigen junger Mann, ganz so schlampig bin ich nicht.

S: Sie haben unordendlich, chaotisch und unsympatisch vergessen. M: undiszipliniert

S: nervtötend

M: naiv

S: Mehr als-

A: Schon gut, verbündet euch nur gegen mich. M: Ach Schatz wir haben doch nur Spaß gemacht. A: Ja ja ist recht.

Auf einmal klappert es laut in der Küche.

P: Was war das?!

A: Ach verdammt, ich hab gestern in facebook gepostet, dass ich Kuchen gebacken hab...

P: Ja und?

A: Das verstehst du nicht. (brüllt) Hey Betty der Kuchen ist hier, und wenn du wieder die Fensterscheibe eingeschmissen hast, dann aber B: Ok, ich komme schon.

M: Woher wusstest du...?

T: Ich wünschte ich könnte sagen, dass ich es nicht wüsste und das heute zum ersten Mal passiert.

M: Backt Alex öfters?

L: Ha ha schön wärs...Alex hat ihr mal gesagt, wie wir aussehen und in dieser Nacht......

A: Ihr könnt so von Glück reden, dass ich di komischen Geräusche gehört und in Todds Schafzimmer gestürmt bin. M: Wieso???

A: (versucht sich raus zu reden) weil Sie Todd sonst...äh einen Schnurrbart gemalt hätte.

B: Halooo Leute...huch wer seid'n ihr alle? A: (holt tief Luft) Also das neben mir sind Todd, Luci, dann Katrin, Schicksal...äh ich meine Salvator... (vernichtender Blick von Schick...Salvator) Salvator Schick, aber du kannst in Sal nennen [Anmerk. Des.Autors, ja ich weiß dass das ein schlechter Wortwitz ist, ist aber nicht von mir^^]mein Da und meine Mum, du kannst dich neben sie setzten. Hier ist der Kuchen.

B: yeay!

Warte mal Sal Schick...Sal Schick...Schick Sal... ahhh... ist das der kleine Zwerg, der dich so hasst wegen „der Aktion“ auf der Familienfeier?

S: Genau der bin ich.

Was auch immer sie dir erzählt hat.

B: Das du sie hasst.

S: Stimmt.

B: Warum, ich fand es ganz lustig.

S: Warst du dabei?

B: Nein.

S: Weißt du was es war?

B: Nein. Aber Alex hat es getan und das Schicksal hasst sie jetzt, also muss es lustig gewesen sein.

A: Betty?

B: Hmm...

A: Dafür hast du dir einen Kuchen verdient. B: Coolio.

S: Ihr seid doch alle Krank.

L&T: Ach nein...

B: Sag mal, so süß das auch aussieht warum hast du Tod auf deinem Schoß?

A: Er heißt Todd Betty das habe ich meiner Mum, die Frau die mich jederzeit auch wieder nach hause pfeifen kann, die Frau neben dir, auch schon erklärt.

B: Hä? .. … … Oh, achso ja stimmt ja, also warum ist Todd auf Lucis (← einzige Person auf der Welt, außer Alex der den Teufel so nennt) Schoß?

A: Weil die Beiden ein Liebespaar sind, ich würde doch nie mit zwei heteros (Ihr Blick fällt auf Phillip) ok mit einem supergeilen hetero und einem, bei dem ich mir nicht ganz so sicher bin wohnen, ich bin gut erzogen.

Betty lässt die Kuchengabel zurück auf den Teller sinken. Ein diabolisches Lächeln taucht auf ihrem Gesicht auf.

B: Ein Liebespaar also. Aha. Ich wollt schon immer zwei Schwule beim küssen beobachten. Wisst ihr ich bin freiberufliche Künstlerin und ein Bild mit zwei so hübschen Schwulen beim küssen... T: Also ich weiß nicht, ich denke das wäre...unhöflich. P: Ganz seiner Meinung!

M: (boxt ihren Mann in die Seite)Jetzt sei nicht so homophob. K: Küssen, küssen.

Pi: also ich finde das auch sehr unhöflich. B: Na los ich Sahneschnittchen, wir wollen was sehen. *_____*

Tod hätte es vielleicht noch schaffen können, aber Lucifer , der eindeutig sah, dass es weder Phillip noch Alex recht war, entschloss sich zu einer spontanen Racheaktion. Schwungvoll steht er auf. Dadurch verlor Tod sein Gleichgewicht und wäre wohl nach vorne gefallen, hätte Luci ihn nicht geschnappt, herumgewirbelt und ihn herzhaft geküsst.

B: (mit leichter Sabberspur am Mundwinkel) Kreisch sogar mit Zunge wie geil.

M&K&KR: (mit glänzenden Augen) Woooow. P&Pi: (total verstört) Wow.

A: (etwas grünlich im Gesicht) ACH du SCHEIßEEE!!!!

Kaum löste sich Lucifer von Tod, verpasste ihm dieser einen Kinnhaken, der einem normalen Menschen den Unterkiefer herausgerissen hätte.

Phillip jedoch hatte mittlerweile selbst einen Plan.

Pi: Schatz, habe ich dir schon einmal gesagt, dass ich dich liebe? KR: Wie meinen??

Phillip steht lasziv auf, zieht Kristi gleich mit und küsst sie so richtig Bond-mäßig. Ein allgemeines Ohhhhh... geht durch die Runde nur Tod fällt förmlich das Gesicht runter.

Was zu viel ist, ist zu viel. Seufzend packt Alex Tods Arm und zieht ihn in sein Zimmer.

T: Hey, was soll das??

A: Klappe, du wartest hier und ich schwörs dir, wenn du hier weggehst oder sonst irgendwie das Zimmer verlässt, werde ich dich jagen und glaub mir dann werde ich dich mit Betty für zwei Jahre in einen Keller sperren und jeden Monat einen heißen Schwulen hinunterwerfen.

Damit drehte sich Alex um und stürmte in die Küche.

A: (etwas Panisch) Oh, mein Gott Phillip, komm schnell. Es ist was mit Todd passiert!!

Pi: Was? Was ist los?!

A: Komm einfach.

Wieder führt sie Phillip zur Zimmertür.

Pi: Was ist denn nun.

A: Geh in das Zimmer, dann siehst du es schon.

Zögerlich schlüpft Phillip hinein, worauf Alex die Tür zu zerrt und etwas laut durch die Tür schreit:

„Und ihr kommt mir hier nicht raus bevor ihr das jetzt geklärt habt, das ist ja peinlich!“

Dann tapst sie zurück in die Küche.

B: Was war jetzt los?

A: Ach nix, nur ein Missverständnis.

S: Wo ist mein Bruder?

A: Wo ist deine Mummy?

S: Ich hasse dich.

A: Du spricht aber undeutlich...

S: ICH HASSE DICH!

A: Du lispelst.

S: ICH HASSE DICH!!!

A: Warum sagst du alles drei mal?

S: So, ich gehe. Ich habe meinem Bruder zwar versprochen es mit dir noch einmal zu probieren, aber das ist zu viel!

Wütend springt Schicksal auf und stürmt aus der Wohnung.

A: Holla.

B: Du weißt, dass es nicht gut ist ihn zu verärgern? A: Sei still und iss deinen Kuchen, er wird mir nichts tun. B: Was macht dich da so sicher?

A: Er steht auf meine Sis und denkt wir würden uns etwas bedeuten. B: Schlau.

A. natürlich.

M: Ich verstehe nicht ein Wort von dem was ihr sagt. A&B: Ist auch besser so.

P: (mit Blick auf die Uhr) so ich glaub, es wird Zeit für uns.... M: Oh du hast recht. Tja also..

B: Wiedersehen.

Alex begleitet ihre Familie zur Tür verspricht ihnen, brav zu sein und entschuldigt sich für die Abwesenheit von Todd und Phillip.

A: Tja Karin, schade dass es mit dir und Sal nichts wurde. K: Hä?

A: HÄ?!

Karin holt ein Stück Papier aus ihrer Tasche und zeigt es ihrer Schwester. Verdammt, Schicksals Nummer! Verdammt...

L: Nur mal so Interesse halber, jetzt wo deine Familie weg ist, wo ist eigentlich Tod und sein Nicht-Freund?

A: Geheimnis.

B: Apropos Nicht-Freund, was ist eigentlich aus Jana geworden. A: Jamaika, sie ist dort Tätowiererin.

B: Und Andi?

A: Puh.. keine Ahnung ich nehme mal an, der wird sich um die kleine Bratze und den Haushalt kümmern...

B: Die haben Kinder?!

A: Quatsch, so heißt ihr Hund „Bratze“.

B: Nicht wirklich??

A: Jana?

B: Stimmt...

L: Hä??

A: Vor deiner Zeit, mein Lieber.

KR: Hey, so schön es auch bei euch war.... ich müsste jetzt gehen. A: Klar, kommst du Heim.

KR: Ja, ja kein Problem, aber wegen Phillip? A: Keine Sorge, der will über Nacht bleiben... KR: Okeee....

L: Ja, also dann...tschüssi. Hmm... und jetzt? A: Keine Ahnung... Ich hab vorhin meine alte Scream Trilogie gefunden...

L: Hmmm.. ja, warum nicht... aber bitte kommentiere nicht wieder. A: Ich kann für nichts garantieren...