Alte Nester: Zwei Bücher Lebensgeschichten

Wilhelm Raabe · Kapitel 24 von 36

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Alte Nester: Zwei Bücher Lebensgeschichten

Viertes Kapitel.

 

Wir fuhren in einen recht heißen Tag hinein, und mir war es wunderlich, gar

wunderlich, so auf einmal wieder auf diesen Wassern zu schwimmen, die ich so

lange nicht zu Gesicht bekommen hatte.

„Der Mann — dieser Herr Stadtrat Bösenberg, hat mir recht gut gefallen,“

meinte mein Begleiter oder vielmehr Führer. „Er besitzt recht gesunde Ansichten

nicht nur über Nationalökonomie, sondern auch die des Privatmannes. Daß er

wie manche andere ein wenig in den Tag hineinschwatzt, muß man ihm

hingehen lassen. Übrigens kennt er die Gegend aus dem Grunde, und ich werde

unbedingt diese Bekanntschaft nicht kalt werden lassen; sobald ich daheim nur

einigermaßen in Ruhe bin, werde ich ihm nochmals meinen Besuch machen.

Und sein Buch muß ich doch auch mal wieder lesen.“

„Hoffentlich findest du noch ein Exemplar in einer Leihbibliothek, lieber

Ewald; und wahrscheinlich werden seine Provinzgenossen dasselbe seit dem

Jahre Achtzehnhundertneunundfünfzig durch ihre Randglossen und

Fußbemerkungen noch um ein Bedeutendes lesenswerter gemacht haben.“

„Man trifft doch überall in diesem närrischen Deutschland — auch wo man es

nicht vermutet — auf recht verständige, achtungswerte und spaßhafte

Menschen,“ schloß der jetzige Besitzer von Schloß Werden diesen Abschnitt

unserer Reiseunterhaltung. Der Doppelkirchturm von Finkenrode verschwand

bei einer Biegung des Flusses hinter einem bewaldeten Höhenzuge; ich aber

steckte nun einmal in den Kindern von Finkenrode und ich blieb darin stecken,

und es erschien mir doch fast unbegreiflich, daß der Verfasser heute so wenig

Verständnis mehr für die Wahrheit und Wirklichkeit dessen hatte, was er vordem

niederschrieb. Im Halbtraum mußte er geschrieben haben: wie wach und munter

er dann auch späterhin das Ding in den Druck geben mochte!…

Es ist kein ander Näherkommen, wenn es sich um die langentbehrte,

halbvergessene Heimaterde handelt, dem zu Schiffe zu vergleichen. Nicht die

Fußwanderung und noch viel weniger der Wagen bieten dies freie, leichte

Getragenwerden. Wir wollen uns keine Illusionen machen über unsere Stärke in

der Welt: es ist bei allen Dingen die Mühelosigkeit, die wir zuerst wollen, und

die im Großen wie im Kleinen bei jeglicher Erhebung über den

dahinschleichenden Tag und die dahingeschlichenen Tage das Willkommenste

ist. An einen Schiffsrand gelehnt stehend, einst so vertraute und seit Jahren wie versunkene Bergesgipfel von neuem auftauchen, wachsen und sie immer

deutlicher und immer bekannter sich in den Gesichtskreis schieben zu sehen:

was geht darüber?! Und wenn ich vorhin gesagt habe, daß wir erst auf der Reise

von unseren Verhältnissen zu der Heimat und vor allem von denen des Freundes

Ewald Sixtus gesprochen hätten, so war das im vollen Sinne des Wortes erst auf

diesem Schiffe und nachher auf dem Fußwege nach Schloß Werden der Fall.

„Lache mich nicht aus, Fritz,“ murmelte der Irländer, „ich wollte, wir wären

erst acht Tage älter! Du kannst da gleichmütig genug sitzen und die liebe Gegend

näher kommen sehen; aber ich — och faix, woran es eigentlich liegt, kann

ich nicht sagen; aber ich versichere dich, ich fange allmählich an, Angst zu

kriegen wie ein Schuljunge, der erst die Schule geschwänzt hat und dann noch

zu spät zum Essen kommt. Ich wollte, by Jove, wir hätten noch den Stadtrat

bei uns, ich fange an, einzusehen, daß er noch etwas mehr war als eine bloße

Reisezerstreuung. An diese Stimmung habe ich, weiß Gott, in der Fremde nicht

gedacht, und ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn ich sie mir vom Leibe

und aus der Seele fern gehalten hätte! Fritz, ich weiß nicht, wie’s zugeht, aber

ich gäbe jetzt viel für einen tüchtigen Landregen mit obligatem Verkriechen in

der Kajüte. Das Wetter ist mir heute zu schön und die alten Berge dort in der

Ferne viel zu blau!… Da ist der Pastor von Dölme! und da der Kirchturm von

Pegestorff! — der Werder hier im Fluß war vor fünfzehn Jahren auch schon

vorhanden. O Langreuter, Langreuter, der Pastor von Dölme! er schneidet noch

dieselbe Sandsteinfratze wie — zu unserer Zeit; was ich aber jetzt für ein

Gesicht ziehe, das weiß ich nicht und verlange auch nach keinem Spiegel.

Langreuter, ich wollte, die Gegend wäre nicht ganz so sehr dieselbige geblieben!

Wie alt mag wohl der Alte geworden sein?… und die Eva? und — — — na ja,

und ich habe es auch nicht gewußt bis jetzt, um wieviel ich selber älter geworden

bin!… da sollte man sich doch wirklich in den grauesten Sumpf vom grünen

Erin hineinwünschen bis an den Hals. O Fritz, Fritze, o — Fritz Langreuter, der

Tag ist mir heute zu schön, und die Nachtfahrt und die angenehme Unterhaltung,

das Frühstück des Stadtrats Bösenberg sind wahrhaftig nicht allein schuld daran.

O, der Vetter Just vom Steinhofe! Du brauchst es ihm weiter nicht auf die Nase

zu binden, Fritz; aber ich wollte —“

Er brach ab, schüttelte den Kopf und sagte es nicht, was er in betreff des

Vetters Just und seiner selbst jetzt lieber anders gewünscht hätte. Nur mit Mühe

gewann er das alte drollige Zucken um die Mundwinkel noch einmal wieder, als

ich ihn fragte: „Sie wissen es doch wenigstens, daß du in diesen Tagen nach

Hause zurückkehrst?“ und er mir die Antwort schuldig bleiben zu wollen schien.

„Sie wissen es nicht, Ewald? Und sie wissen auch nicht, daß du heute der Herr

von Schloß Werden bist?!“ …

Alle alte Knabenkomik und Verschmitztheit verschwand aus den wirklich

hübschen und doch zugleich mannhaften Zügen des Ingenieurs:

„Weiß Gott, da ist Rühle und sieht auch noch gerade so aus als damals, wo wir

hier die Welt allein zu haben glaubten! Ja, es ist ein dummer Jugendstreich!

meine Flegeljahre haben sich aber nur ein paar Lustren weiter erstreckt als die

anderer Leute, und ich habe das nur bis in diese Stunde hinein nicht gewußt. Bis

heute bin ich wie diese nette Gegend der nämliche geblieben, und nun kommt es

mir auf einmal vor, als ob von heute an meine Buße darüber recht nachdrücklich

ihren Anfang nehmen könne. O Fritz, ich glaube, daß ich trotzdem, daß ich

Schloß Werden für — euch alle wiedergewonnen habe, doch nur wenig Dank

dafür zu erwarten habe und — ganz mit Recht!… Ob sie zu Hause — ob — ob

Irene — ob sie alle über alles genau Bescheid wissen, ist wohl gleichgültig.

Ganz mit Recht werden sie verschnupft sein, und ich wollte jetzt, ich hätte etwas

Besseres und anderes getan, als die alten Jugendwitze noch einmal und im

vergrößerten Maßstabe zu wiederholen! Ja, und du hast es selbstverständlich

sofort herausgerochen, alter Verstandesmensch! Es gehörte meiner Meinung

nach in Belfast dazu, daß ich nur mit meinem Advokaten in Bodenwerder und

niemand sonst über das Geschäft korrespondierte. Wieviel von der Affäre

dessenungeachtet unter die Leute durchgesickert ist, kann ich natürlich nicht

wissen, aber ich ahne jetzt, es ist genug gewesen, um mir den Empfang nach

allen Seiten hin zu gesegnen. Och honey, wie sieht sich das alles von der

Fremde aus so ganz anders an! Da hatten wir mal in Dublin einen verrückten

jungen Kerl aus einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie, der führte seinen Papa,

um ihm eine Geburtstagsfreude zu machen, eines Morgens ans Fenster und

sagte: ‚Sieh mal, lieber Vater, da habe ich dir einen Elefanten gekauft!‘ Och,

Freddy, Freddy, das Gesicht des alten Baumwollenimporteurs Mr. Maloney

senior paßt ganz und gar in meine dermalige gemütliche Stimmung. Ich bin auch

in diesem Moment durchaus nicht mehr darüber im klaren, was ich eigentlich

gekauft habe, um meinen Angehörigen und — Irene — Everstein — eine —

Freude zu machen! Was sollen sie auf dem Försterhofe mit meinem Elefanten

anfangen, und wie — wie wird — Irene Everstein darüber denken?“

Da war es freilich schwer, das rechte Wort der Lösung für diese nur dem

alleräußersten Anschein nach sehr einfachen Lebenswirren zu finden und

dreinzugeben. Was ich erwidern konnte, war alles nichts weiter als guter Rat, der

vorher hätte gegeben werden müssen und dann sicherlich nicht angenommen

worden wäre. So überließ ich es denn den kühlen Wassern, die uns trugen, und

den kochenden, welche die Räder, Hebel und Schaufeln in Bewegung erhielten,

uns der Lösung, das heißt der Heimat und den Gesichtern, die die Leute dort

über uns machten, näher zu führen. An das Müheloseste wendet sich der Mensch auch in allen großen und kleinen Krisen seines Daseins am liebsten, also nicht

bloß im Glück und auf der Fahrt durch die Sommertage des Lebens.

Und jeder Augenblick brachte uns tiefer in die uns so bekannte und so sehr

aus dem Gedächtnis geratene Jugendwelt hinein. Bei jeder Biegung des Flusses

verflüchtigte sich der Schleier, den die Jahre uns über die Augen gelegt hatten,

mehr und mehr. Gewinn und Verlust des Lebens wurden von Minute zu Minute

deutlicher, aber stiller und friedlicher wurde es leider nicht darum in uns.

„Ich wollte, ich hieße von Münchhausen oder liefe schon gedruckt in der Welt

herum wie der Stadtrat Bösenberg aus Finkenrode!“ brummte der jetzige Herr

von Schloß Werden. „Aber bis nach Bodenwerder bleiben wir nicht auf diesem

verdammten Teekesselkahn, Fritz Langreuter. Das wäre die Höhe, wenn ich

daselbst zuerst auf meinen Rechtsmandatar stieße und an seiner Hand in das alte,

brave Vaterhaus zurückzuwandeln hätte. Bei der nächsten Haltestelle steigen wir

aus und schlagen uns zu Fuße über die Berge und durch den Wald. Uh, hätte ich

mir doch dies heutige Einschleichen hinter den Büschen weg vor drei Jahren

schon so deutlich ausgemalt wie jetzt, so wäre es mir sicherlich besser zumute.

Säße das Mädchen — ich meine die gnädige Frau — o Gott, säße die Irene nicht

bei dem Vetter Just — — — bei den unsterblichen Göttern, ich schliche mich

zuerst zu dem Vetter Just Everstein und ließe ihn einen Boten mit der Meldung

nach Werden schicken, daß — ich — wieder da — sei! Der Peter in der Fremde

mit seinen Dachkammer- und Taubenschlaggefühlen ist in diesem Moment ein

wahrer Weltumsegler gegen mich! Deine Gefühle sind aber natürlich ja ganz

andere, also geniere dich nur nicht meinetwegen, Bruder. Fahre du dreist weiter

nach Bodenwerder, grüße daselbst, nimm einen Wagen und komm ruhig und

behaglich nach Werden. Ich aber gehe.“

Ich ging auch.

Es war ein eigentümliches Gefühl, wieder den Kies des Flußufers unter den

Füßen zu spüren. Das Dampfschiff drehte sich ab, und wir nahmen unseren Weg

rechts in die Berge hinein. Zwei gute Stunden hatten wir vor uns, ehe wir Schloß

Werden erreichen konnten; aber niemals sind mir zwei ziemlich beschwerliche

Wegestunden so kurz vorgekommen wie diese. Und wir redeten wenig

miteinander auf dieser Wanderung.

„Das ist eine kuriose Melodie, welche du da pfeifst, Ewald.“

„Rocky Road to Dublin! Jeder illegante blinde Fiedler greift sie im

Schlafe bei uns, und sie paßt mir ganz für diesen Marsch, Fritz. Melancholisch

und spaßhaft! was? Wer zuerst von uns die alten Türme aus dem Busch aufragen

sieht, hält das Maul, aber stößt dem Gevatter die Ellenbogen in die Rippen…

Und sie sitzt also heute bei dem Vetter Just auf dem Steinhofe. Hoffentlich im

kühlen Schatten! Und wir — wir schwitzen hier!… O Fritz, ich will es nur gestehen, ich habe an mehr als einem heißen Tage in der Fremde an das böse

liebe Mädchen gedacht und mir dies Nach-Hause-Kommen zur Kühlung

ausgemalt. Der Teufel hole alle solche Malereien! Der ist selber ein Pinsel, der

da meint, nur guter Wille gehöre dazu, den rechten Ton zu treffen.“

„Die arme Frau!“ murmelte ich, und der Herr von Schloß Werden sagte

grimmig vor sich hin:

„Jawohl, die arme Frau! Und ich wollte nochmal, daß es erst heute übers Jahr

wäre und wir alle möglichst in Ruhe!“

Ich will von dem Wege nichts weiter sagen. Wir erlebten alle Abenteuer

darauf in unserer Seele. Gegen Abend, als jedoch die Sonne immer noch

ziemlich hoch über den Hügeln im Westen, dem Steinhofe zu, stand, sahen wir

die grauen Ecktürme unseres verzauberten, das heißt uns angezauberten

Schlosses über die Linden und Kastanien aufragen. Und zehn Minuten oder eine

Viertelstunde später standen wir — vor einer Mauer, die wir nicht kannten; vor

einer hohen, nüchternen Mauer, die zu unserer Zeit noch nicht vorhanden

gewesen war.

„Bin ich im Traum, oder haben wir uns verlaufen, und sind das dort gar nicht

unser Dach und unsere Giebel?“ murmelte der Ingenieur, mich ansehend.

„Schloß Werden ist es wohl noch,“ seufzte ich, „aber, Ewald, andere Leute

sind doch recht lange Herren hier gewesen und haben sich nach ihrem Gefallen

eingerichtet. Wer hätte es überhaupt vorausgesehen, daß wir noch einmal

wiederkommen würden?“

„Alle Wetter, und die verdammte Landstraße!“ rief der Irländer erbost. „O die

Schufte! Hier lief ja der Graben an der grünen Hecke! Und dort hingen unsere

Nester in der blauen Luft und in den grünen Zweigen! Alles ruiniert! Alles glatt

gestampft… Und wie wird es erst jenseits dieser Mauer aussehen? O Fritz, Fritz,

wäre es nicht wiederum zu dumm, so täte ich nochmal, als ginge mich die ganze

Geschichte nicht das geringste an. O meine — arme Irene! das ist mehr als ein

Symbol, diese gottverfluchte, nichtswürdige Mauer! Das ist die Wirklichkeit!

das ist, wie es ist, und ich habe es mir in meiner Albernheit und in der Fremde

nur etwas anders zurechtphantasiert. So ist es, wie es ist, und ich wollte, — ich

säße in diesem angenehmen Moment auf Bloody Farland Point und

spuckte in den Atlantischen Ozean, statt hier an dieser Mauer mit dir zu stehen

und Maulaffen feil zuhalten!“

Das war so herausgestoßen und für jeden anderen Menschen als für mich und

vielleicht Irene von Everstein völlig unverständlich; ich aber verstand diesen, in

diesem Augenblick des vollkommensten Gelingens seiner hartnäckigen

Lebensarbeit über sich so zornigen Mann und die energische Falte zwischen

seinen Brauen vollkommen. Zu sagen wußte ich jedoch jetzt auch weiter nichts als mit einem Stoßseufzer:

„O Sixtus, weshalb sind wir nicht in Korrespondenz miteinander geblieben?“

„Ich habe mein Leben auf die Lust am Leben gestellt, — auf den Spaß, — du

weißt es ja, Fritz. Hätte ich mich auch schriftlich oder gar durch den Druck als

ein Esel manifestieren können, so gebe ich dir hiermit mein Wort darauf, daß ich

es sicherlich getan hätte. Wieviel Ernst hinter dem Narrentum im Versteck lag,

das magst du dir nunmehr selber zusammenkalkulieren. Und — Irene ist auch

schuld daran gewesen. Fritz Langreuter, wir, das heißt sie und ich, haben

vielleicht nur zu gut zueinander gepaßt! Ein wenig weniger gut wäre

wahrscheinlich besser gewesen, und ich stände dann nicht so da vor — dieser

gottverdammten Mauer und — hätte so große Angst vor ihr; nämlich vor ihr —

der Frau auf dem Steinhofe unter der Obhut des Vetters Just Everstein! Alle

Wetter, wenn es dem Burschen so ausgezeichnet gut drüben in Amerika erging,

so hätte er meinetwegen ruhig dort bleiben können. Du meinst, daß ihm dazu

zuviel an seinem Steinhofe gelegen gewesen sei? O Fritz, ich weiß es, — mir ist

an diesem vertrackten Schloß Werden hinter dieser heillosen Mauer doch noch

mehr gelegen gewesen, und ich habe auch darum gearbeitet und — der Kerl

imponiert mir gar nicht, und ich wollte, Irene — die Frau Baronin säße im

Pfefferlande, aber nicht bei ihm! Und jetzt, alter Freund, laß uns versuchen, um

diese Mauer herum ein Loch zum Durchschlüpfen nach Schloß Werden zu

gewinnen. Ich ziehe nicht ein in das alte Nest wie der liebe Vetter Just auf dem

Steinhofe. Das ist eine Tatsache, daß das, was man erreicht hat, es nie tut!“ — —

—

„Wahrlich, ich hatte meine Vaterstadt Finkenrode erreicht; nicht mit den

Gefühlen eines Olympiasiegers, nicht mit den Gefühlen eines Heimwehkranken,

aber doch mit recht anständigen, stichhaltigen, naturgemäßen Gefühlen, welche

von einem nicht allzu verhärteten und gleichgültig gewordenen Gemüte

zeugten,“ lautet eine Stelle in dem Buche des Finkenrodener Stadtrats, Dr. Max

Bösenberg, und es ist mir nicht unlieb, daß ich mich ihrer erinnere, um sie an

dieser Stelle zitieren zu können.