Alte Nester: Zwei Bücher Lebensgeschichten
Zehntes Kapitel.
Das Wetter, nach dem sich der irländische Freund soeben zu meiner
zweifelnden Überraschung erkundigt hatte, ließ wirklich nichts zu wünschen
übrig auf unserem Wege nach dem „verzauberten“ Schloß und während unseres
Aufenthalts daselbst an diesem bewegten Morgen. Still, blau und wolkenlos
spannte sich der Äther, soweit er zu erblicken war, über die unruhige Welt. Es
war eben schon ziemlich heiß; mir aber kam es wunderbar treu von neuem in die
Seele auf dem Wege, wie und unter welchen Umständen und bei welcher
Temperatur ich zum ersten Mal das einst so stattliche feste Haus des alten
Geschlechtes derer von Everstein erblickt hatte.
Jetzt betraten wir den Hof wieder durch das Haupttor, durch welches am
Todestage des Vaters der Wagen, der den guten Kameraden, die Mutter und mich
trug, eingefahren war. Zu dieser Tür hatte der jetzige Besitzer und Herr keinen
Schlüssel nötig, sie stand weit genug offen. Die eisernen Gitter waren
ausgehoben, die Wappen mit dem Eberkopfe abgemeißelt, und was die letzteren
anbetraf, so hatte der vorletzte Eigentümer sicherlich nicht gewußt, „warum er
sich auf seinem Grundstücke durch die fremde Firma ärgern lassen sollte“. —
Über wohlerhaltene Pflasterung war vordem unsere Kutsche gerasselt, die Steine
waren nunmehr meistens verschwunden und machten wahrscheinlich im Dorfe
jetzt allerlei bedenkliche Pfade den Bauern bei Regen und Tauwetter gangbar.
Aber schöne Brennesseln wuchsen überall, auch Kletten und Disteln hatten nicht
eingesehen, weshalb gerade sie draußen bleiben sollten, da doch alles übrige,
was Lust hatte, frei kommen durfte.
Noch führte die breite Treppe zu der Rampe empor, die sich, wie ich zu
Eingange dieser Geschichten von den alten Nestern beschrieben habe, an dem
Gebäude entlang zog. Wir traten da auch heute noch in den kühlen Schatten, den
das graue Steinhaus auf den sonst so sonnigen Hof warf.
Da war die hohe, gewölbte Tür, die in das Schloß führte, und Ewald Sixtus
hatte nicht bloß seinen Schlüssel darin stecken lassen, sondern die beiden Flügel
weit aufgeworfen; und da sie gleichfalls nicht mehr ganz fest in den Angeln
hingen, so hatten sie ihrerseits jetzt die günstige Gelegenheit benutzt, die
Verbindung mit denselben so ziemlich zu lösen.
Haus Werden stand weit offen, und sein jetziger Herr lud mich mit einem
Achselzucken, einer höflichen Handbewegung, einem neuen tiefen Seufzer und mit etwas gezwungenem Lächeln zum Eintritt ein, indem er brummte:
„Du bist gelehrt, sprich du mit ihm, Horatio.“
Um doch etwas zu sprechen, meinte ich:
„Wie mir scheint, mein Bester, wird es wohl weniger auf die Gelehrtheit als
auf das Kapital ankommen, um hier von neuem Ordnung zu stiften, die Eulen,
Fledermäuse und sonstigen Nachtgespenster zu verjagen und gebildet
menschlich Behagen wieder möglich zu machen.“
„Für deutsche Verhältnisse bin ich ein reicher Mann,“ sagte der Freund
kläglich. „Meine Meinung aber ist, daß Maurer, Zimmerleute, Maler und
Tapezierer es nicht in diesem Falle tun werden. In der Hinsicht weiß ich freilich
schon selber, was ich zu tun habe, und brauche deinen Rat nicht, um den Bann
und Zauber vermittelst eines vernünftigen Kostenüberschlags und mit Hammer,
Säge und Mauerkelle zurechtzurücken. Wir hatten aber voreinst unsere Nester in
das grüne Gezweig und den Sonnenschein gehängt, und du hast, als wir gestern
nach Hause kamen, gesehen, wie die Racker ihren nichtswürdigen
Kommunalweg über die Stätte hingelegt haben; — Fritz, Fritz, wir sind eben als
alte Leute nach Hause gekommen, und die Landstraße geht auch über Schloß
Werden weg. Fritz, ich richte es nicht wieder auf für uns und — Irene Everstein.
Ich kann nur etwas anderes an die Stelle setzen, und sie wird höchstens kommen
und sagen: „Ich danke, es war wohlgemeint, aber das Rechte ist es leider nicht!“
— Und wenn sie wirklich sagt ‚leider‘, so muß ich das Wort schon für etwas
nehmen, worauf ich kaum einen Anspruch habe. Nun, der Glücklichste hat am
Ende nichts weiter als die Illusionen, die er sich bei seiner Arbeit und auf dem
Wege macht. Sieh dich um, Langreuter! Du bist aus Bequemlichkeit zu Hause
nicht mein Schwager geworden, und ich war ein Tor, als ich mir einbildete,
durch Hartnäckigkeit, grimmiges Zugreifen und Maulhalten in der Fremde
meinen Willen durchzusetzen. Faix — och arrah, in die Kölnische Zeitung
werde ich demnächst Schloß Werden setzen, und es wird sich hoffentlich ja wohl
wieder ein Liebhaber dazu finden. An der gehörigen Reklame soll’s nicht
fehlen.“
Ich sah mich um. Es war nicht nötig, daß der Freund mich noch dazu einlud;
wir hatten die große Halle durchschritten und standen in dem Gartensaale, in
welchem mein Vater gestorben war, und ich so kindlich-betroffen, verwirrt-
verwundert, so müde, durstig und betäubt von der langen Fahrt durch den heißen
Sommermorgen meine Mutter sich über die Leiche hinwerfen sah. Mit voller
Deutlichkeit stand alles, wie es damals war, von neuem vor meiner Seele; aber es
war kühl, kellerartig kühl in dem lange verschlossen gewesenen Raume, und die
Bilder der Vergangenheit konnten mir das Frösteln nicht verjagen. Das
Sonnenlicht fiel nur durch die Spalten der Läden in den Saal; Haufen Gerümpel aller Art füllten die Winkel. Die Tür, die in den Park führte, war gleichfalls mit
Brettern vernagelt; ich aber hatte selbst den Vogel Pfau nicht vergessen, der
damals so vornehm auf die Schwelle trat und mir seine Schönheit zeigte. Es war
der Herr Graf, der meine heiße Hand mit seiner kalten ergriff und mich näher an
das Sterbelager meines Vaters heranführte. Er berührte leise die Schulter meiner
Mutter, sie aber zuckte nur zusammen, aber richtete sich nicht empor, sah sich
nicht um. Der Spuk, der den Stadtrat Bösenberg beim Antritt seiner Erbschaft in
dem Hause seines Onkels in Finkenrode bewillkommnete, war nur —
anerkennenswert literarisch verwendet und nichts weiter!…
„Meine Tochter, Komtesse Irene!“ … Die Stimme kam herüber wie aus einem
fernen Jahrhundert, und dann fühlte ich eine andere Hand in der meinigen, doch
diesmal eine Kinderhand. Auf der sonnigen Gartenschwelle stand Irene
Everstein — es flimmerte mir vor den Augen wie von einem hellen
Mädchenkleide und einer Fülle blonder Locken. Der Wundervogel stieß einen
gellenden, krächzenden Schrei aus und schlug sein Rad herrlicher. Sie aber
verscheuchte ihn mit einer Handbewegung und stand plötzlich neben mir; — wir
waren zum ersten Mal zusammen unter den vielen Erwachsenen um uns her.
Vielleicht hatte der Freund doch nicht so ganz Unrecht mit seinem seltsamen
Zitat: ich war gelehrt und ich konnte vielleicht auch sprechen mit dem Schloß
Werden! Jedenfalls verstand ich recht wohl, was es selber von sich erzählte. Wir
hatten lange genug dazu auf einem vertrauten Fuße gelebt, und Gründe, uns
gegenseitig die Wahrheit vorzuenthalten, waren auch nicht vorhanden; und
gelassener als der Freund, der irländische Ingenieur, konnte ich von Rechts
wegen die Gestalten und Bilder der Vergangenheit an den Wänden hinhuschen
sehen. Ich hatte mir in der Fremde nicht vorgenommen, diese ruinierten Wände
mit neuen Tapeten zu bekleben und neue Bilder daran aufzuhängen. Er, der
Freund, der so weit von Hause und so lange Jahre hindurch still und hartnäckig
seinen Schweiß und sein Herzblut darangesetzt hatte, den Bann, der auf dieser
Stätte lag, zu lösen, hatte jetzt freilich große Angst und viel Unruhe, und zwar
mit vollem Rechte: ich saß nur in melancholischem Nachdenken auf der Stelle
nieder, wo wir vordem unsere jugendliche Spiele getrieben hatten, und sah die
Schatten an den Wänden bald heiter, bald traurig vorbeigleiten.
Kopfschüttelnd sagte Ewald:
„Es ist ein gar nicht angenehmes Gefühl, und einen rechten Ausdruck weiß
ich eigentlich nicht dafür. Ich komme mir mit einem Male alt — alt —
merkwürdig alt vor. Ich habe keine Zeit gehabt, darüber nachzudenken, wie die
Jahre hingehen; aber in diesem Augenblicke ist es mir zum ersten Male klar, daß
sie hingegangen sind und uns mitgenommen haben. O, den ganzen Kauf für
einen Spiegel in Schloß Werden!… Es ist unbehaglich kalt hier nach dem Gange durch die heiße Sonne. Was meinst du, Fritz; sollen wir weiter steigen, da wir
einmal drin sind, und die Spinnen, Fledermäuse und Ratten in Erstaunen setzen?
Grau, grau! Och honey, es ist manch ein schwarzer Schatten in meinem Leben
auf mich gefallen, aber dieser hier, den Schloß Werden wirft, ist grau und macht
grau. Weißt du noch — der große Spiegel im Zimmer der seligen Gräfin — es ist
doch ein wahrer Segen, daß wir den nicht mehr an seinem Platze finden werden!
Das könnte freilich dem Gespenstertum die Krone aufsetzen. Und wie glücklich
waren die beiden Mädchen vor ihm! Und wie glücklich waren wir, wenn wir sie
dabei in ihrem Spaß an sich stören konnten. Und dann — Mademoiselle Martin,
und — deine Mutter! Fritz, sollen wir umkehren? Wenn wir weiter gehen,
müssen wir durch alle Räume, und es sieht überall aus wie hier! Du gehst
unbedingt voran, du hast studiert, und ich fasse deinen Rockschoß. Das hätte mir
aber vor acht Tagen noch jemand sagen sollen, daß ich je einen anderen auf
einem Wege mir voranschieben würde! O Fritz, hinter einer Tür sitzt sie noch in
ihrer ganzen jungen Lieblichkeit, und — ich — ich störe die Fledermäuse und
die Spinnen um sie auf. Verdammt! so komm endlich! hier haben wir doch wohl
jetzt den Moder und Wurmfraß lange genug angegafft! So grimmig feige und
schwachmütig habe ich mich noch nie gefühlt. Wahrhaftig, die Schlacht, die
durch pure Heldenhaftigkeit gewonnen ist, sollt ihr Historiker noch ausfindig
machen.“
„Aber es ist doch manche Schlacht gewonnen worden!“ meinte ich, und dann
— durchwanderten wir Haus Werden, und ich hatte studiert und war ungemein
gelehrt geworden im Laufe der Jahre; daß ich aber das Leblose sprechen hörte,
das hatte doch seine anderen Gründe. Die lagen tiefer als die Bücher; und die
allergrößesten und bekanntesten Geschichtsschreiber haben dahin zurückfühlen
und -tasten müssen, um sich selber und den Leuten erträglich wahr
vorzukommen.
„Ich bin vorhin nur bis hierher in den Gartensaal gekommen,“ sagte Ewald.
„Wie ein Kind hatte ich nicht die geringste Lust, mich in die Öde und Dunkelheit
allein weiter hineinzuwagen. Nun vorwärts zu Zweien, ich habe die Schlüssel zu
jeder Tür, und hier — sind wir in — den Gemächern des alten Herrn! Puh, was
für eine Luft!“
Wir standen in dem Zimmer des Grafen und warfen einen Blick in sein
Schlafgemach. Das waren voreinst ziemlich unnahbare, unbetretbare Räume für
uns gewesen, aber wir hatten doch als Knaben dann und wann hineingeguckt;
heute guckte mir der jetzige Herr des Schlosses scheu über die Schulter, und wir
fühlten uns beide nicht sicherer in unserem Fürwitz als vor Jahren.
„Wir hätten jedenfalls besser getan, zuerst in den oberen Stock
hinaufzusteigen, Ewald. Dort haben wir wenigstens die Sonne der Gegenwart für uns und nicht diese unheimlichen Laden vor den Fenstern!“ flüsterte ich.
„Nicht wahr, es spukt? es geht um?“
„Ja, es geht um! Die Witwe Warneke hatte recht.“
Die kahlen Räume, die Dämmerung, der Staub und der Schimmel sprachen zu
deutlich, als daß ein tröstlicheres Wort mir möglich gewesen wäre. Es war kein
Wunder, wenn die Leute aus dem Dorfe dann und wann den letzten Grafen
Everstein im Zwielicht oder in der Mitternacht um sein verlorenes, verwildertes
Schloß wandern sahen. Daß seine Tochter auf dem Steinhofe bei dem Vetter Just
eine Unterkunft in ihrer Not gefunden hatte, machte den Spuk nur noch
glaubwürdiger; aber — es war in der Tat so: das war auch mir in diesem
Augenblicke das Gespenstischste, daß der lebendige starke, tapfere Freund diese
Mauern wieder beleben, diese Räume wieder zu einem Sitz der Ruhe und des
Glückes für das letzte Kind des Hauses zu machen sich vorgenommen hatte.
Wo war das Geräte, das dazu gehörte? Das hatte er nicht mitbringen können
aus Irland. Verstoben in alle vier Winde war’s während seiner Abwesenheit im
Lebenskampfe. Neu konnte er das Schloß Werden bauen; aber das alte wieder
aufzurichten, das war unmöglich, und der Vetter Just auf seinem Steinhofe war
kein Beispiel dafür, daß es doch wohl anginge. Der hatte etwas Lebendiges
wiedergefunden, als er von seinen Weltfahrten nach Hause und auf den Steinhof
zurückkehrte; aber Schloß Werden war tot! Die Fliesen und das Getäfel unter
den Füßen, die zerbröckelnden Plafonds über unseren Köpfen, alle Mauern
rundum erzählten davon, wie man von und in einem Märchen erzählt: Es war
einmal!
Ohne noch weiter miteinander zu reden, stiegen wir jetzt die breite steinerne
Treppe mit dem stattlichen Geländer aus künstlich geschnitztem Eichenholz
empor zu dem oberen Stockwerk des Hauses. Die Dämmerung, die Dunkelheit,
den feuchten Moder ließen wir zwar hinter uns, das Licht, die Sonne fanden wir
hier in den Gemächern; aber geirrt hatten wir uns doch, wenn wir geglaubt
hatten, daß das uns zu einem leichteren Atemholen verhelfen könnte.
Sie kann sehr grausam sein, die Sonne! viel grausamer als die Nacht! Und daß
sie lacht, ist nur allzu häufig nicht das Liebenswürdigste an ihr. Daß Hoffnungen
getäuscht, Täuschungen zunichte gemacht werden, daß die Vergänglichkeit alles
Irdischen dem Menschen klar gemacht werden muß, ist zwar eine recht löbliche
und vernunftgemäße Aufgabe; aber ist es denn unbedingt notwendig, daß dabei
gelacht wird?
Die Dämmerung, die Nacht tun das auch nicht; aber die Sonne tut es, und dem
armen, hülflosen Erdbewohner kommt es vielleicht nicht ohne Grund dann und
wann in den Sinn, daß sie sich doch wohl auch einmal zu sehr in ihrem Rechte
seinen Schmerzen, Hoffnungen und Täuschungen gegenüber fühlen könne.
Wenn die Sonne, der helle Tag sagt: Es war einmal! so ist das ein ganz ander
Ding, als wenn die Nacht, die gute alte Mutter, mit tonloser, aber doch
mitleidiger Stimme das melancholische Wort ausspricht. Sie, die Nacht, stemmt
nie die Arme in die Seite und kreischt und kräht und will’s nie von allen Ecken
und Enden her hören, daß sie recht hat; aber der Tag tut das und will das nur zu
gern. Ach, und der Mensch könnte recht häufig etwas Besseres tun, als sich
darauf berufen und von einem Rechte zu sprechen, das so klar sei wie der helle
Tag!
In dem Erdgeschoß von Schloß Werden hatten die unberufenen Gäste und
Besuche aus der Umgegend hier und da auch wohl eine Fensterscheibe und
einige Male hinter den Läden auch einen ganzen Fensterflügel des Mitnehmens
wert gehalten, und so vermochte doch noch immer ein frischerer Hauch von
außen in die verriegelten, verschlossenen Räume zu dringen: in dem Oberstock
fanden wir nicht nur alle Türen verschlossen und unerbrochen, sondern auch alle
Scheiben ganz. Das Licht teilte sich da mit dem Staube allein in die Herrschaft.
Der Staub wirbelte uns unter den Füßen auf; die Luft wurde durch unser
Eindringen seit Jahren zum ersten Mal wieder bewegt, und die Sonne, die durch
die schmutzigen, trüben, mit Spinnweb verhängten hohen Bogenfenster drang,
kreischte auch hier und lachte gell: Macht euch keine Illusionen! — Und hier —
hier war das Reich der Frauen des Hauses Werden gewesen, und hier war das
Kind aufgewachsen, das jetzt als kummervolle Frau, für welche der tapfere
Mann an meiner Seite das Alte neu machen wollte, auf dem Steinhofe saß!…
Ach, für wie ehrlich hielten wir die Sonne, als wir selber in unserer Kindheit und
Jugend in diesen Räumen lachten oder unser junges Leben zuweilen so drollig
ernsthaft nahmen!
„Ich hätte schon im vorigen Winter den Handel abschließen und nach Hause
kommen können,“ seufzte der Freund. „Fritz, ich wollte, ich hätte es getan. Wie
ein Maikäfer habe ich aber in meiner Dummheit gezählt, eh ich aufflog. Uh,
wenn der Mensch nur nicht immerfort ebenso schlau sein wollte, als er dumm
ist! Langreuter, ich habe mich noch nie nach Landregen, Schneegestöber und
dem erbärmlichsten Hundewetter so sehr gesehnt als an diesem verruchten,
nichtswürdigen Sonnentage. Übrigens wollen wir wenigstens doch die Fenster
aufmachen oder einstoßen — schon deinetwegen, armer Kerl. Was mich
anbetrifft, so kommt es ja wohl auf ein bißchen mehr oder weniger
Erstickungsgefühl weiter nicht an! Ich habe mein frei Atmen schon drüben
jenseits des Kanals diskontiert; — geh du wieder voran, Fritz, — dies hier war
ihr Mädchenstübchen, und ich habe mir — drüben in Irland eingebildet — daß
sie und es und ich und wir alle geblieben wären, was wir waren!“