Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Orthographie.

Weglassungen.

 

Diese Verschiedenheiten sind auf folgende Weise typographisch behandelt

worden:

1) Die Zusätze von B sind in den Grundtext eingeschoben worden und zwar in

[[ ]]. Eine besondere Note bezeichnet überdies den eingeschobenen und

eingeklammerten Text als Zusatz von B.

2) Die Umarbeitungen von B folgen, da sie von geringer Ausdehnung sind, als

Noten unter dem Texte.[9]

3) Die Stellen von A, welche der Text von B wegfallen läßt, (im vorliegenden

Falle nur einzelne Worte) sind durch Noten bezeichnet.[9]

 

Orthographie.

 

Die Orthographie der Originaldrucke der Religion innerhalb der Grenzen der

bloßen Vernunft zeigt viele Inconsequenzen. In der Schlußanmerkung zur 1.

Auflage gesteht Kant (S. 12), daß die ersten Bogen wegen der Verschiedenheit

der Hände, die an dem Manuscript gearbeitet hätten und wegen des Mangels der

zur Correctur nöthigen Zeit, eine von der seinigen abweichende Orthographie

aufweisen.

Aber auch die Behandlung der Orthographie in dem übrigen Theile des Textes

von A zeugt von einer sehr mangelhaften Correctur. Die Orthographie von einem

und demselben Worte variirt oft innerhalb einer Seite.

Um diese auch in B häufig vorkommenden Inconsequenzen, deren

diplomatischer Nachdruck sicher für die vorliegende Ausgabe nicht verlangt

wird, zu vermeiden, sind folgende orthographischen Bestimmungen festgesetzt

worden.

Es ist gesetzt worden:

a — statt — aa in: Wage, Maße.

ff — statt — f in: trifft, hoffen.

i — statt — ü in: wirken, bespritzt.

i — statt — y in: bei, beide, Dreieinigkeit (A und B: Dreyeinigkeit), feierlich,

frei, meinen (opinari), sein, Feldgeschrei, in den Ableitungssilben: ei u. lei.

ck — statt — k in: drücken, Fleck, glücklich, Stück, Rücksicht, unschicklich.

ck — statt — kk in: aufdekken, entwikkeln (A). B hat in diesen Fällen ck.

k — statt — c in den Worten griechischer Abkunft: kritisch statt critisch,

praktisch statt practisch, Kategorie statt Categorie &c.

c — statt — k in den Worten lateinischer Abkunft: Object statt Objekt, Subject statt Subjekt &c.