Prinzessin Mymra, Novellen und Träume

Alexej Remisow · Kapitel 2 von 42

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Prinzessin Mymra, Novellen und Träume

Kapitel 2

einmal, wenn er groß ist, das Haar mit Butter einfetten, und es wird dann ebenso

schön schwarz sein wie das Haar des Morosowschen Kutschers; jetzt aber

benetzte es ihm Großmutter, wenn er aus der Badestube heimkommt, mit Kwaß.

Petka kletterte auf den Zaun hinauf und hielt Ausschau nach der Prozession

und der Großmutter.

›Es wird sich schon irgendwo auf dem Hofe finden‹, dachte er ab und zu an

sein unglückseliges Geldstück. ›Es kann gar nicht verlorengehen!‹

Vom Geld kamen seine Gedanken wieder auf die Prozession, und er horchte,

in welcher Kirche gerade geläutet wurde; von der Prozession kamen sie auf den

Morosowschen Kutscher, vom Kutscher auf das Gras und die Wallfahrten; so

schweiften die flüchtigen Gedanken des kleinen Petka, des Petuschok,1) wie

Großmutter den Jungen zu nennen pflegte.

Nun kam auch Großmutter mit ihrem Sonnenschirm an; sie kletterte auf den

Zaun hinauf, die Glocken der Kirche zur Mariä Opferung in den Baraschi

begannen zu läuten, die Prozession kam immer näher, die schweren

Kirchenfahnen erstrahlten in goldenem Glanz, dann läutete es in der Eliaskirche,

und Petka war vollkommen getröstet.

›Großmutter wird mir ein anderes Geldstück schenken, und wenn sie mir

keines schenkt, so werde ich auch ohne Eis und Stachelbeeren satt werden.‹

 

2

 

Großmutter hatte niemand außer Petka. Petka ist ihr Großneffe, der Sohn ihres

Neffen, aber sie nennt ihn Enkel. Der Neffe ist gänzlich heruntergekommen: er

war früher einmal Parkettwichser gewesen, hatte sich etwas zuschulden kommen

lassen, trieb sich lange Zeit arbeitslos in Moskau herum, bekam endlich eine

Anstellung in einer Bierhalle, blieb dort nur einen Winter lang, gab diese

Stellung auf und wurde Arbeiter in den Goujon-Werken; er verließ auch diese

Stellung und geriet schließlich unter das lichtscheue Gesindel, das den

Chitrowka-Markt bevölkert. Er besuchte, wenn auch nur selten und meistens

betrunken, die Großmutter, um sie um Geld zu bitten. Großmutter hatte vor dem

Neffen große Angst und nannte ihn ›den Räuber‹.

Petka wohnt mit der Großmutter in einer Kellerstube auf dem Semljanoj-Wall,

in der Nähe der Kirche des heiligen Nikola Kobylski. Als Großmutter noch bei

Kräften gewesen war, hatte sie nie müßig dagesessen und über nichts zu klagen

gehabt; die Nachbarn sagten, sie brauche sich nie ohne Weißbrot zu Tisch zu

setzen. Nun aber sind ihre Augen schwach, und sie kann nicht mehr arbeiten. Großmutter ist auch schon bei Jahren: sie war sechs Jahre alt, als man die Leiche

des Kaisers Alexander Pawlowitsch aus Taganrog über Moskau überführte: so

alt ist sie also schon! Gute Menschen unterstützen sie ab und zu, und sie bekam

auch einen monatlichen Zuschuß von der Armenpflege; ihr Petka aber wurde in

eine Städtische Schule aufgenommen. Auf dem Semljanoj-Wall kennt jedermann

die Großmutter Iljinischna Sundukow; auch auf dem Woronzow-Feld und in den

Syromjatniki ist sie gut bekannt. Mit Mühe und Not schlägt sie sich mit ihrem

Petka durch.

Ihre Kellerstube ist sehr klein. Vor ihr wohnten zwei alte Frauen darin, mit

Namen Smetanin, die ebenso gottesfürchtig waren wie die Großmutter. Als die

Smetanins starben, mietete Großmutter mit Petka die Kellerstube. Großmutter

hat früher ein anderes, größeres Zimmer gehabt, in dem jetzt Stubenmaler

wohnen.

Großmutters Zimmer ist vollgepfropft. Es steht eine Kommode darin, die vor

Alter eine Art Geheimkommode geworden ist: die mittlere Schublade läßt sich

nicht mehr ganz herausziehen: man kann sie nur von rechts und auch nur einen

Fingerbreit herausschieben. In dieser Schublade — davon weiß aber nur die

Großmutter allein — sind ein silberner Teeglasuntersatz mit Weintraubenmuster

und zwei silberne Löffel mit Blumengravierung und schwarzem Email an den

Stielen verwahrt: das alles ist Petkas Eigentum, das er nach Großmutters Tode

erben wird. Großmutter hat auch einen Kleiderschrank, gleichfalls mit einem

geheimen Trick: du kannst die Tür zwar aufmachen, hast aber gleich die ganze

Bescherung, denn die Tür fällt sofort ganz heraus: nur Großmutter allein versteht

es, in ein bestimmtes Loch einen Stift hineinzustecken, so daß die Tür auf den

richtigen Platz kommt und der Schrank sich wieder schließen läßt. Großmutter

besitzt auch noch einen kleinen eichenen eisenbeschlagenen Koffer, in dem sie

ein Hemd, ein Leichentuch, ein Paar Pantoffeln ohne Absätze und ein Stück

Leinwand verwahrt: das alles bleibt für ihre Leiche aufgespart. Als man einmal

im Herbst auf dem Hof Kraut schnitt, stopfte Petka in diese Truhe Kohlstrünke

hinein: der Schlingel glaubte, es würde Großmutter Freude machen, wenn sie im

Jenseits von den Kohlstrünken naschen könnte. Ein kleines Sofa steht auch noch

da: von außen betrachtet, ist es noch ganz anständig, wenn man sich aber

ungeschickt draufsetzt, so stößt man sich an einer Holzleiste. Im Winkel steht ein

Heiligenschrein mit drei Abteilungen. Zuoberst hängen mehrere geweihte

Bildchen von den Wallfahrtsorten und noch allerlei andere Bildchen und

Messingkreuze. Darunter steht die Ikone ›Die Moskauer Wundertäter‹: Maxim

der Selige, Wassili der Selige und Johannes der Narr in Christo stehen

nebeneinander — Wassili nackt, Maxim mit einem Schurz und Johannes in

einem weißen Gewand —, die Arme im Gebet ausgestreckt, vor dem Moskauer Kreml; über dem Kreml ist die heilige Dreifaltigkeit dargestellt, und über den

Heiligen ein dunkler Wald, die ›Mutter-Einöde‹ mit zerklüfteten Bergen, Bergen,

die wie Zungen aussehen: Petka hält sie für Feuerberge. Es ist eine uralte Ikone.

Daneben steht eine zweite auf Goldgrund gemalte Ikone: ›Die vier Marienfeste‹.

Sie stellt die vier Muttergottesfeste dar: Maria Schutz und Fürbitte, Aller

Leidenden Freude, Mariä Erscheinung und die Muttergottes von Achtyrka. Das

Bild fällt fast auseinander, so alt ist es. Unter dem Heiligenschrein liegen drei

Knäuel: ein Knäuel Stricke, ein Knäuel Bindfaden und ein Knäuel bunter

Schnüre: während vieler Jahre hat Großmutter sie aufgespart. Schließlich

existiert noch eine Truthenne — das ist ihre ganze Habe.

Großmutter gibt Petka sein Essen und denkt auch an die Truthenne. Die

Truthenne wohnt auf dem Hof in einem kleinen Schuppen, der Schuppen steht

neben dem Kuhstall; die Truthenne stirbt langsam dahin und ist schon so alt wie

die Großmutter. Großmutters ›Herr Jesus‹ kann sie zwar nicht nachsprechen,

versteht aber anscheinend sonst alles: in ihrem langen Leben hat sie alles gelernt,

alles erfaßt.

Als Petka klein war, hatte er vor der Truthenne Angst; aber mit den Jahren

gewöhnte er sich an sie und liebte es, sie anzuschauen: er pflegte sich im

Schuppen vor ihr hinzukauern und sie zu betrachten; ihn interessierte ihr Kopf,

der ganz rosa und mit vielen kleinen rosa Warzen besät war. Die Truthenne stand

vor ihm, blies sich auf und kauerte sich hin. Und so kauerten sie beide: Petka

und die Truthenne.

Die Hühner des Diakons haben Hähnchen, die Katze Puschok hat Kätzchen,

aber die Truthenne hat nichts — wie kommt das? fragte sich Petka mehr als

einmal.

Auch die Großmutter sagte manchmal nachdenklich vor sich hin:

»Wenn Gott der Truthenne ein Ei schenken wollte, so gäbe es Hähnchen!«

›Alles kommt vom Ei, wenn Gott der Truthenne ein Ei schenkt, so gibt es

Hähnchen!‹ sagte sich auch Petka.

»Großmutter, und wenn Gott der Truthenne wirklich ein Ei schenkt?«

»Gott geb’s!«

»Was geschieht dann weiter?« prüfte der kluge Petka die Großmutter.

»Dann setzt sie sich hin.«

»Wie setzt sie sich hin, Großmutter?«

»Auf das Ei setzt sie sich, Petuschok. So macht sie das.« Großmutter kauerte

hin wie die Truthenne. »Einundzwanzig Tage, das sind genau drei Wochen, sitzt

sie darauf; nur wenn sie fressen muß, steht sie auf und das auch nur jeden

zweiten oder dritten Tag. Und dann kommt ein Truthähnchen heraus.«

»Großmutter, wo werden wir das Hähnchen hintun?«

»Es wird bei uns wohnen.«

»Großmutter, wir werden es in einen Käfig tun, und es wird wie eine

Nachtigall singen, ja, Großmutter?«

»Ja, Petuschok, es wird ein kleines Hähnchen sein, ganz gelb, mit einem

Schöpfchen.«

»Großmutter, wir werden uns einen Luftballon machen und fliegen. Ja,

Großmutter?«

»Was fällt dir ein, Petuschok!«

»Wir werden fliegen, Großmutter, wir werden mit dem Hähnchen in dem

Luftballon wohnen. Ja?«

Großmutter schwieg eine lange Weile. Petka glotzte aber über die Großmutter

hinweg und sah wohl bereits im Geiste den Luftballon, in dem sie wohnen

würden: er, das Hähnchen und die Großmutter.

»Ich bin damit nicht einverstanden«, sagte die Großmutter. »Ich will hier

unten sterben, auf dem Luftballon mag ich nicht sterben.«

»Großmutter«, Petka dachte nur an seine Sachen und hörte die Großmutter

nicht. »Alles kommt doch vom Ei?«

»Möge Gott ihr doch eins schenken!« Großmutter wollte so schrecklich gern,

daß die Truthenne legte, und sie dachte an das Hähnchen mit derselben

Sehnsucht wie Petka.

Petka hatte das Geldstück vom Eliastage vergessen und machte der Kuh keine

Vorwürfe mehr, weil sie es gefressen hatte; er brauchte kein Geldstück mehr, er

brauchte nur das kalikutische Hähnchen. Aber wo sollte er ein Ei hernehmen,

wie könnte er es einrichten, daß Gott der Truthenne ein Ei schenkt, aus dem alles

kommt, aus dem auch ein Truthähnchen kommt?

›Ich könnte ja ein Ei vom Diakon nehmen und es unter die Truthenne legen‹,

überlegte sich Petka. ›Der Diakon hat viele Hühner, und seine Hühner legen

viele Eier . . . Und man braucht ja doch nur ein einziges Ei! Wenn er es aber

merkt? Seine Eier sind ja alle gezeichnet!‹ Petka hatte schon in des Diakons

Kiste hineingeschaut. ›Datum und Monat sind auf jedem Ei verzeichnet, man

wird es merken, und dann stehe ich als Dieb da. Und als Dieb werde ich auf den

Chitrowka-Markt gehen müssen. Und Großmutter? Wie wird sie ohne mich

leben?‹ — ›Ich lebe nur für dich, Petuschok, sonst wäre es für mich längst Zeit

zu sterben!‹ — pflegt Großmutter zu sagen. ›Nein, vom Diakon will ich nichts

nehmen. Aber wie kann ich mir ein Ei verschaffen? Ich brauche ja nur ein

einziges!‹

Ein Zufall kam Petka zu Hilfe. Großmutter wollte einmal ihrem Petuschok

eine Freude machen und ihn mit Spiegeleiern traktieren. Und sie schickte Petka

zum Kaufmann, um drei Eier zu kaufen. Petka brachte bloß zwei Eier mit: das dritte versteckte er und sagte der Großmutter, er habe es zerbrochen.

»Da hast du es, Petuschok: die Kuh hat dir das Geldstück gefressen, und das

Ei hast du zerbrochen!« Das zerbrochene Ei tat der Großmutter furchtbar leid.

Petka hätte wohl sonst die Eierspeise vor Ärger gar nicht angerührt; aber jetzt,

wo er in seiner Tasche das Ei liegen hatte, aus dem alles kommt, aus dem auch

ein Hähnchen kommen konnte, machte er sich nicht viel daraus: soll nur

Großmutter sagen, was sie will. Er verzehrte schnell sein Spiegelei, wischte sich

nicht einmal den Mund ab und lief in den Schuppen zu der Truthenne. Er legte

ihr das Ei unter den Schwanz und wartete der Dinge, die da kommen sollten. Die

Truthenne sah aber gar nicht hin, als wenn da gar kein Ei läge, und dachte gar

nicht daran, sich draufzusetzen.

Was ist denn das? Und wenn sie sich nicht hinsetzt?

»Setz dich, Truthenne, setz dich, bitte!« Petka kauerte hin, starrte auf die rosa

Warzen der Truthenne und verharrte so, ohne zu atmen, ohne sich zu regen, von

dem einen hartnäckigen Gedanken, dem einen heißen Wunsch, der einen Bitte

beseelt: »Setz dich doch, Truthenne, setz dich, bitte!«

Die Truthenne blies sich auf und setzte sich auf das Ei, ja, ganz genau auf das

Ei.

Und Petka kauerte noch lange vor ihr, wandte keinen Blick von der Truthenne,

von dem einen hartnäckigen Gedanken, von dem einen heißen Wunsch beseelt

. . .

Die Truthenne saß ruhig und fest auf dem Hühnerei.

Petka erhob sich leise, ging aus dem Schuppen und lief von hinten herum zu

einem Spalt in der Wand. Er blieb am Spalt kleben: die Truthenne saß ruhig und

fest auf dem Hühnerei.

Sollte er es der Großmutter sagen? Nein, Großmutter wird es schon selber

sehen. Wie wird sie sich freuen, wenn sie die Truthenne auf dem Ei sitzen sieht!

Petka stand den ganzen Tag Wache am Spalt: er paßte auf die Truthenne auf

und wartete auf die Großmutter. Großmutter kam in den Schuppen, um der

Truthenne ihr Futter zu geben.

»Gepriesen sei der Schöpfer!« flüsterte die Alte. Sie bekreuzigte sich, sie

trippelte aufgeregt umher, sie traute ihren Augen nicht, sie konnte es einfach

nicht begreifen: die Truthenne hatte ein Ei gelegt, die Truthenne saß auf einem

Ei!

Am Abend nach diesem langen, wundervollen Tage legte sich Petka schlafen,

auch Großmutter ging zu Bett. Petka drehte sich hin und her und konnte nicht

einschlafen: er wartete immer, daß Großmutter etwas von der Truthenne sagen

werde. Auch Großmutter wälzte sich immer von der einen Seite auf die andere:

sie hatte große Lust, von der Neuigkeit zu sprechen, fürchtete aber, das Glück zu berufen.

Lange beherrschte sich die Alte, hielt es aber schließlich doch nicht aus.

»Petuschok!« rief die Großmutter.

»Großmutter!« Der Schlingel begriff sofort, um was es sich handelte. Er tat

aber so, als ob er ihr aus dem Schlafe antwortete.

»Du schläfst noch nicht, Petuschok?«

»Was willst du, Großmutter?«

»Der liebe Gott hat uns seine Gnade erwiesen!« Großmutter fing sogar zu

lachen an und keuchte vor Freude. »Ein Ei! Die Truthenne sitzt . . .«

»Sie sitzt, Großmutter?«

»Ja, Petuschok, sie sitzt . . .« Großmutter sagte es mit schwacher Stimme und

bekam einen Hustenanfall.

»O Großmutter, wir werden jetzt einen Truthahn haben, ein Hähnchen?«

»Ein Truthähnchen, ein kalikutisches Hähnchen«, flüsterte die Großmutter, als

ob im kalikutischen Hähnchen das ganze Geheimnis, das ganze Glück von ihrem

und Petkas Leben läge.

»Wird es bei uns wohnen?«

»Gewiß, Petuschok, wo denn sonst?«

»Wir werden es doch nicht aufessen, Großmutter?«

Großmutter antwortete nicht mehr, Großmutter war schon eingeschlafen,

beglückt und erfreut durch die göttliche Gnade, durch den Gedanken an das

kalikutische Hähnchen, das nach einundzwanzig Tagen aus dem Hühnerei

kommen sollte.

Das Öllämpchen flackerte leise vor den Bildchen und Kreuzchen, vor den

›Vier Marienfesten‹: Maria Schutz und Fürbitte, Aller Leidenden Freude, der

Muttergottes von Achtyrka und Mariä Erscheinung — und vor den ›Moskauer

Wundertätern‹: Maxim dem Seligen, Wassili dem Seligen und Johannes dem

Narren in Christo. Die Berge der ›Mutter-Einöde‹ glühten im Lichte der

Nachtlampen rot und schnitten sich wie mit Flammenzungen in den Moskauer

Kreml hinein.

»Großmutter, ich werde das Hähnchen lieben!« Petka-Petuschok, Großmutters

Hähnchen, schlief mit diesen Worten ein.

Jeden Tag, ganz gleich, ob es nötig war oder nicht, schaute Großmutter in den

Schuppen nach der Truthenne; sie dankte jedesmal Gott für die ihr erwiesene

Gnade und zählte die Tage. Auch Petka zählte die Tage und war nicht weniger

aufgeregt als die Großmutter; er ließ seinen Drachen nicht mehr steigen, dachte

nicht mehr an seine Schlangenklapper und vergaß, daß er das Ei selbst unter die

Truthenne gelegt hatte: er glaubte an das Hühnerei, als ob es ein echtes, von der

Truthenne selbst gelegtes Ei wäre. Die Truthenne, die sich gegen jede Truthennensitte so unzeitgemäß auf das Ei gesetzt hatte, saß auf dem Hühnerei