Das Unsagbare erzählen, Sexuelle Gewalt in Ungarn im Zweiten Weltkrieg

Prostitution

Prostitution 117

 

1945* 1946 1947

Tabelle 4: Infektionszahlen zwischen 1945 und

Männer 323 311 164 1947 in Wien*

Frauen 1 769 1 451 1 089

* Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien 1946–

Insgesamt 2 092 1762 1 253 1947. Wien, 1949, S. 119.

 

Fall von Sz. E., die sich an die Polizeidienststelle in Mezőtúr wandte. Sie

forderte die Polizei am 7. Februar 1945 auf, etwas gegen die plündernden

und in Gruppen Frauen vergewaltigenden sowjetischen Soldaten zu unter-

nehmen, denn, so drückte sie es aus: »Ich bin schon durch und durch verseucht.«99

In Polen kam es in Pommern und Schlesien zu den meisten Vergewal-

tigungsfällen, folglich gab es hier auch die meisten Infektionen. In der

pommerschen Grimna Tuchola wurden 1700 Frauen registriert. In Masu-

ren, dort, wo Soldaten stationiert waren, wurde fast die Hälfte der Frauen,

40 Prozent, krank. Auf der Grundlage dieser Angaben infizierte sich schät-

zungsweise zehn Prozent der polnischen Bevölkerung mit Syphilis. 100

In den Berichten über Geschlechtskrankheiten erschien die von den

Soldaten verübte Vergewaltigung als vom Individuum losgelöst, fokussiert wurde die Krankheit, eine Folge der »Sache«, die der Frau »widerfahren

war«. In den Krankenhäusern wurde die Vergewaltigung nicht als eine mo-

ralische Angelegenheit, sondern als ein schwer heilbares körperliches Lei-

den betrachtet.

 

Prostitution

 

Die Auflösung der Prostitution nach 1945 durch den Staat begann in Un-

garn im Rahmen der Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Die Pros-

titution selbst wurde anfangs als eine Gefährdung der öffentlichen Ge-

sundheit betrachtet, denn 1947, nach der Rückkehr der Kriegsgefangenen,

wurden etwa 200.000 mit einer Geschlechtskrankheit infizierte Menschen

registriert.101

Nach dem Ausbruch des Kriegs stieg die Anzahl der nicht registrierten Prostituierten, und der Sexmarkt veränderte sich. Infolge von kriegs-

 

99 Balogh, »Törvényes« megszállás, S. 293.

100 Zaremba, Wielka Trwoga.

101 György Gortvay, dr.: Egészségvédelem, in: A szociális titkárok első továbbképzési

tanfolyamának tananyaga. Összeáll. dr. Rostás Ilona. Budapest, 1947, S. 179. 118 Typologie der Kriegsvergewaltigungen und ihre Ursachen

 

bedingter Zerstörung, allgemeiner Not und vielen verstorbenen und ver-

wundeten Männern, die sozial und ökonomisch für die Frauen Sorge tru-

gen, war die Prostitution für viele die einzigmögliche Einnahmequelle.

Während die Anzahl der eingetragenen »Freudenmädchen« zwar von 620

auf 29 zurückging, sprach der Polizeipräsident von Budapest von »mehre-

ren Zehntausend« heimlichen Sexarbeiterinnen: »Nach der Belagerung

stieg die Anzahl der heimlichen Freudenmädchen – die hinsichtlich der öffentlichen Ordnung, der Sicherheit von Hab und Gut und in erster

Linie der öffentlichen Gesundheit eine sehr schädliche Wirkung auf das

Leben der Hauptstadt haben – auf erschreckende Weise an.« 102 Die heim-

lichen, behördlicherseits nicht kontrollierten Prostituierten bereiteten dem

Amtsleiter des Gesundheitsamtes von Budapest auch noch Anfang 1946

großes Kopfzerbrechen. 103

In Wien waren 1946 265 Prostituierte registriert. 104 Ihre Zahl stieg nicht

bedeutend an, doch aus den Lebensinterviews wird deutlich, dass die Wie-

nerinnen, die große Not leiden mussten, eine auf der emotionalen Ebene

lockere, aber mitunter engere körperliche Verbindung als Teil ihrer Über-lebensstrategie betrachteten. Die Frauen in Wien entschieden jede für sich

ganz unterschiedlich, welche emotionale Nähe sie in ihren Beziehungen

mit den Angehörigen der Besatzungstruppen eingingen. Diejenigen, die

sich mit amerikanischen Soldaten anfreundeten, standen bewusst zu dieser

Entscheidung, um zu überleben und auch um Zugang zu heiß begehrten

Konsumgütern zu erlangen, die inzwischen Luxusgüter waren. Dazu nutz-

ten sie ihre persönlichen und intimen Beziehungen. Anders diejenigen, die

sexuellen Kontakt mit Rotarmisten hatten; sie betrachteten sich in ihren

Erinnerungen mehrheitlich als Opfer sexueller Gewalt.

Doch gab es auch Wienerinnen, die emotionale Beziehungen mit so-wjetischen Soldaten eingingen, allerdings waren diese Beziehungen kom-

plizierter als die zu amerikanischen Soldaten. Vor allem in der ersten

Phase der Besatzung konnte ein sowjetischer Soldat Schutz bedeuten – ge-

gen Sex. In diesem Fall lässt sich die Dichotomie zwischen Täter und Op-

fer nicht sauber aufrechterhalten: Die Gruppenvergewaltigungen stellten

eine permanente Drohung dar, und um dieser zu entgehen, hatten die

Frauen die Möglichkeit, wie es auch in den Memoiren von Alaine Polcz,

 

102 BFL IV.1416.a. Verwaltungsprotokoll der Hauptstad Budapest, 1945–1946. Be-

richt des Polizeipräsidenten von Budapest der ungarischen Polizei. 14. 8. 1945

103 BFL IV.1416.a. Protokolle des Verwaltungskomitees, 6. 1. 1946 104 Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien 1946–1947. Wien, 1949, S. 119. Prostitution 119

 

Frau an der Front 105 , zu lesen ist, »die instrumentalisierte sexuelle Gewalt«

zu wählen. Das heißt, sie gingen eine sexuelle Beziehung mit einem Sol-

daten ein, damit dieser sie dann vor den anderen schützte. Eine selten

zitierte und analysierte Passage des Buches von Polcz ist jene, in der die

Autorin darüber berichtet, dass sie sich auf sexuelle Handlungen einlässt,

um sich überlebenswichtige Güter zu verschaffen. Im Text nennt sie sich

»eine Hure« und hält sich für beschmutzt, obwohl diese Art von »Barter-geschäft«, also sexuelle Leistung gegen bestimmte Güter, in der Kriegszeit

gängig war. 106 Die polnische Schriftstellerin Brigitte Wehmeyer-Janca zi-

tiert in ihrer Autobiografie eine Dienstmagd namens Olga, die berichtet,

sie habe sich einen russischen Offizier zum Liebhaber gewählt, damit er

sie vor den anderen Soldaten schütze. Es ist kein Zufall, dass die Autorin

hier von einer Frau mit niedrigem gesellschaftlichem Status erzählt, eine

solche Beziehung wäre für »eine echte Polin« 107 nicht infrage gekommen.

Über solche der Not gehorchenden, jedoch lukrativen Beziehungen be-

richten die Frauen als emotionale, auf Gegenseitigkeit beruhende Bezie-

hungen, die in der Fachliteratur »traumatische emotionale Be ziehungen«108 genannt werden. Ein weiteres Resultat der Befreiung des Landes war, dass

bis dahin verdrängte Emotionen frei ausgelebt werden konnten. In Buda-

pest, in der Vörösmarty utca lebte untergetaucht ein jüdisches Mädchen,

das sich auf den ersten Blick in einen jungen sowjetischen Soldaten ver-

liebte, als dieser den Keller betrat. Im Video-Interview schildert sie, dass,

wenn ihr Geliebter bei ihr übernachtete, ihr Vater auf der anderen Seite

schlief, weil er es für wichtig hielt, dass sie ihre Jungfräulichkeit bewahrte.

Aber sie erinnerte sich an wilde Küsse im frisch gefallenen Schnee. »Ich

habe mich in den Soldaten unsterblich verliebt. Nach dem Krieg fuhr ich

nach Harkow, um ihn zu finden. Er war 18 Jahre alt, als er von zu Hause fort musste, und er kämpfte auch um Stalingrad. Eine kleine Zeitung mit

seinem Gedicht habe ich aufbewahrt. Ich habe ihn nie wiedergefunden. Er

starb im Kampf gegen den Nazismus. Ich kann mich an seinen Namen nicht

erinnern.« Deutlich wird hier auch, dass es der intimen Beziehung zu dem

Soldaten aus Harkow zu verdanken ist, den sie »meinen kleinen Soldaten«

 

105 Nóra Séllei: A női est mint áldozat. Polcz Alaine: Asszony a fronton, in: Korall 16.

5 (2015), S. 108-132.

106 Anna Hájková: Sexual Barter in Times of Genocide: Negotiating the Sexual Eco-

nomy of the Theresienstadt Ghetto, in: Signs: Journal of Women in Culture and Society 38.3 (2013), S. 503-533.

107 Der Titel des Originaltextes lautet Heimat des Herzens liegt in Danzig. Zitiert nach

Karwowska, Gwałty a kultura, S. 163-171.

108 Nóra Séllei, A nőitest mint áldozat, S. 108-132.

120 Typologie der Kriegsvergewaltigungen und ihre Ursachen

 

nennt, dass sie andere sowjetische Soldaten, die in das Haus einbrachen und

Frauen verlangten, erfolgreich fortschicken konnte.109

Eine auf Mitgefühl und Beistand basierende romantisierende Darstel-

lung ist mitunter auch in solchen Fällen möglich, in denen es zu einer Ver-

gewaltigung kam. Mit einem sowjetischen Soldaten zu »gehen« war näm-

lich überhaupt nicht »angesagt«. Die Liebe zwischen dem sowjetischen

Soldaten und der jungen Österreicherin aus wohlhabender bürgerlicher Familie im bereits erwähnten Film von Márta Mészáros stellte eher eine

Ausnahme dar. Aber sowjetische Offiziere fanden wegen der prekären Le-

bensmittelknappheit sowohl in Wien als auch in Berlin leicht eine Partne-

rin. In der Hoffnung auf ein gutes Mittagessen gingen die Frauen, vor

allem die jüngeren, gern zum Tanzen mit. 110 Dabei könnte auch eine Rolle

gespielt haben, dass die sowjetische Armee, von der man den Eindruck

haben konnte, dass sie vergleichsweise demokratisch strukturiert war,

eigentlich eine außerordentlich steife Hierarchie hatte: Die hochrangigen

sowjetischen Soldaten hatten nicht nur wesentlich bessere finanzielle Mög-

lichkeiten, auch in ihrem kulturellen Hintergrund waren sie den einfachen Rekruten weit überlegen. In der amerikanischen Armee hingegen (wo es

den Offizieren verboten war, mit der lokalen Bevölkerung engere Kontakte

zu knüpfen) verliehen Geld und die »heimliche Währung« (Kaugummi

und Schokolade) den Rekruten der amerikanischen Armee eine sexuelle

Anziehungskraft, über die wiederum die einfachen sowjetischen Soldaten

nicht verfügten. Eine Holocaust-Überlebende erzählte, dass in ihrem La-

ger, das unter amerikanischer militärischer Kontrolle stand, eine Lager-

bewohnerin über Schokolade verfügt habe. Auf die Frage, woher sie diese

habe, brachte die Frau die Überlebende ins Quartier der amerikanischen

Soldaten und ließ sie dort zurück. »Hier drückte mir ein amerikanischer Soldat sein Bajonett an die Flanke. Ich wurde plötzlich von einer gewalti-

gen Kraft ergriffen, ich dachte, ich krepiere lieber, als mich von diesem

Schweinehund vergewaltigen zu lassen.« Der jungen Frau gelang es tatsäch-

lich, heil davonzukommen – freilich ohne Schokolade. 111 Dieser besonde-

ren »weiblichen« Überlebensstrategie (Sex gegen Konsumartikel) begegnete

die Gesellschaft missbilligend, und in den Leserbriefen der ungarischen

Frauenmagazine tadelten die Leserinnen die »unanständigen« Österreiche-

rinnen.

 

109 Interview 50208, Abschnitt 83. – Visual History Archive der USC Shoah Founda-

tion.

110 Brandhauer-Schöffmann, Hornung, Vom »Dritten Reich«, S. 241. 111 Interview 51131, Abschnitt 140. – Visual History Archive der USC Shoah Founda-

tion.

Prostitution 121

 

In der ungarischen Presse gab es diesen diffamierenden Diskurs des im

Interesse des eigenen Überlebens eingesetzten fraternisierenden Verhaltens

in Bezug auf Ungarinnen nicht, doch zeigte sie sich in der Verunglimpfung

des Verhaltens junger Berlinerinnen sehr lebhaft. Damit konnte die Tatsa-

che verdeckt werden, dass auch Ungarinnen, die allein auf sich gestellt wa-

ren, kaum eine andere Wahl hatten. Allerdings war hier die zahlungsfähige

Nachfrage kleiner als in Berlin.112 Was in Ungarn eine größere Bedeutung hatte, war das bewegte Intimleben von Funktionsträgern des Alliierten

Kontrollrats, aber diese Zwischenfälle wurden in der Presse nicht themati-

siert. Verschiedene Geheimdienste machten die in Budapest stationierten

Soldaten, Diplomaten und Funktionsträger des Alliierten Kontrollrats mit

Frauen bekannt, die über Fremdsprachenkenntnisse und eine passende

äußere Erscheinung verfügten. Mithilfe dieser »Honigfalle« wurden über

die Ausländer, die Mitarbeiter verschiedener Botschaften und Kulturinsti-

tute, die in Ungarn lebten und tätig waren, regelmäßig Informationen ge-

sammelt. Die Zielpersonen waren Männer. Eine Ausnahme bildete die

Mitarbeiterin der Kulturabteilung der amerikanischen Botschaft, Ruth Ty-ron: Sie kam mit dem Auftrag nach Budapest, den sowjetischen Offizieren

mithilfe der »Honigfalle« Informationen zu entlocken, aber es wurde be-

richtet, dass sie sich in einen von ihnen verliebte, woraufhin sie zurückge-

zogen wurde.113

Ein erstaunliches Phänomen im Zusammenhang mit intimen Bezie-

hungen zwischen sowjetischen Soldaten und einheimischen Frauen war

die Institution der Zwangsehe. Sie wird wohl in vielen Fällen die Folge von

Alkohol und großer emotionaler Verzweiflung gewesen sein. Es handelt

sich um ein schwer erforschbares Kapitel in der Beziehung zwischen den

sowjetischen Soldaten und den Ungarinnen: jene Ehen, die unmittelbar nach dem Ende der Kampfhandlungen geschlossen wurden. Im Prinzip

war es den Sowjets nicht gestattet, eine Beziehung mit einheimischen

Frauen einzugehen, trotzdem sind Geschichten darüber überliefert, dass

die Rotarmisten Frauen zwangen, sie zu heiraten, bzw. die Vertreter der

lokalen Verwaltung diese Trauungen durchzuführen. Darüber, was sie

außer der großen Menge des verzehrten Alkohols dazu bewog, Beziehun-

gen zu legalisieren – oft gegen den Willen der Frauen –, obwohl sie wuss-

ten, dass ihre Einheit womöglich abkommandiert werden wird, lassen sich

 

112 Siehe zum Beispiel »Csak néger udvarló jut a Fräulein-nek«, in: Világ, 26. 4. 1947, S. 3. 113 Resümee über die imperialistischen Spionageorganisationen. ÁBTL 1.5. II/41. Afj7

353/7. 3. Karton 18. Siehe dazu mehr: Andrea Pető: »Mézcsapda«? Az informáci-ómegszerzés énekneme, in: Sándor Horváth (Hg.): Az ügynökarcai. Budapest, Libri, 2014, S. 355-376.

122 Typologie der Kriegsvergewaltigungen und ihre Ursachen

 

nur Vermutungen aufstellen. Vielleicht bedeutete für sie eine Beziehung

ein Stück Normalität, oder sie könnten geglaubt haben, dass zumindest

jemand an sie denken wird, besonders dann, wenn keine weiteren Famili-

enmitglieder mehr am Leben waren. Fest steht, dass diese legalisierten Be-

ziehungen – von denen wir nicht wissen, wie verbreitet sie waren – im

Laufe der Zeit zu vielen Problemen führten.

Der Verwaltungsleiter von Vásárosnamény berichtete zum Beispiel am 12. Dezember 1945 dem Justizminister István Ries, dass in mehreren Fällen

eine Waffe auf ihn (und auch auf die Bräute) gerichtet wurde, damit er den

dort erschienenen sowjetischen Soldaten und die einheimische Frau ver-

mählte. Im Weiteren schreibt er, dass die Soldaten anschließend weiter-

zogen, während die Ungarinnen zurückblieben und nun ihren selbst ge-

wählten Verlobten heiraten wollten. 114 Die Randnotiz sei erlaubt: Ich finde

es durchaus bemerkenswert, dass die sowjetische Macht, trotz enormer Be-

mühungen, die Institution der Ehe zu marginalisieren, es in nahezu dreißig

Jahren nicht schaffte, sie weniger attraktiv zu machen.

Das »notgedrungene Matriarchat«, also die Überzahl der Frauen in der Nachkriegszeit, fand seine Abbildung in der Politik nicht.115 Forschungen

aus den Geschichtswissenschaften belegen für Österreich, dass die männ-

lich dominierte öffentliche Sphäre bereits in den 1950er-Jahren wieder-

hergestellt war. Die größere Rolle, die Frauen im öffentlichen Leben über-

nahmen (zum Beispiel was die Berufstätigkeit betrifft), spiegelte sich im

politischen Leben nicht wider, und sie begrüßten selbst die Wiederherstel-

lung der Herrschaft der Familie und der bürgerlichen Normen. Für Un-

garn lässt sich konstatieren, dass die Devise von der Befreiung der Frau

kurz lebig war, schon bald wurden die kleinbürgerliche Familienstruktur

und die entsprechenden Normen wiederhergestellt.116

 

114 Balogh, »Törvényes« megszállás, S. 374-735.

115 Zu Österreich vgl. Siegfried Mattl: »Auf bau« – eine männliche Chiffre der Nach-

kriegszeit, in: Irene Bandhauer-Schöffmann, Ela Hornung (Hg.): Wiederaufbau weiblich.Wien/Salzburg, Geyer Edition, 1992, S. 15-24. Zu Ungarn: Andrea Pető: Hungarian Women in Politics, in: Joan W. Scott, Cora Kaplan, Debra Keates (Hg.): Transitions, Environments, Translations: The Meanings of Feminism in Con-temporary Politics. London/New York, Routledge, 1997, S. 153-161; Andrea Pető: Nőhistóriák. A politizáló Magyar nők történetéből (1945–1951). Budapest, Seneca, 1998, S. 187.

116 Andrea Pető: »As He Saw Her«: Gender Politics in Secret Party Reports in

Hungary During 1950s, in: Andrea Pető, Mark Pittaway (Hg.): Women in His-tory – Women’s History: Central and Eastern European Perspectives (Working Paper Series 1). Budapest, CEU History Department, 1994, S. 107-117. Der Preis für die Kollaboration 123