Wien Reiseführer Michael Müller Verlag
St. Marxer Friedhof
stetig er wei terte Me dia Marx Quarter im und rund um das ehe malige Ver -
wal tungs ge bäude des Vieh markts.
Mozarts Grab
St. Marxer Friedhof
1791 wurde der zuvor in den Kata kom ben des Stephansdoms ausgesegnete
Leich nam von Wolfgang Amadeus Mo zart in einem Gemeinschaftsgrab
auf dem 1784 an gelegten Friedhof ver senkt. Weil man später mein te, dass
das ei nem so berühm ten Kom po nis ten un wür dig sei, be kam er 1859 ganz
in der Nä he eine eigene, von ei nem Trau er en gel bewachte Grab stelle. Ob -
gleich das Mo zart grab als größte Tou ris ten at trak tion des etwas ab ge le -
genen St. Mar xer Fried hofs gilt, sind die übri gen Grä ber eigent lich viel
inte res san ter. Ih re Grab stei n inschrif ten do ku men tie ren auf amü san te
Weise die für Nicht-Wie ner et was befremdli che, his torisch be ding te orts -
üb li che „ Titel sucht“. Ver wand t schafts be zie hun gen und Be rufs be zeich nun -
gen der hier be stat te ten meist (klein-)bür ger lichen Ver bli che nen sind nach
dem Mus ter „k. u. k. Of fi ziers gattin “ oder „Haus besit zer witwe“ zu schein -
bar of fi ziel len Titeln ver edelt.
Leberstraße 6-8. April-Sept. 6.30-20, Okt.-März 6.30-18.30 Uhr. Straßenbahn-Linien 18
oder 71, Bus 74A (Halte stelle Hof manns thalgasse).