Wien Reiseführer Michael Müller Verlag
Zum Schwarzen Kameel
dass die cha rak te ris ti schen alt ein ge ses se nen Geschäfte in die ser Gegend
das Nach sehen haben (wer den). Die jüng ste Entwicklung im „Gol denen
Quar tier“, wo die zahlungs kräftigen Kunden ent gegen der hoch flie genden
Er war tun gen ausbleiben, bestätigt die Kri ti ker. Weil der Rubel infolge der
Russ land- und Ukrainekrise hier kei nes wegs rollt und die Touristen aus
diesen Län dern deutlich weniger wer den, setzt man jetzt auf die wach -
sende Zahl rei cher amerikanischer , chine sischer und arabischer Gäste, um
die Konjunktur des von den Wienern selbst eher ge miedenen und bereits
als „Geis ter viertel“ geschmähten Nobel quar tiers zu beleben.
( www .goldenesquartier.at).
Schön und schmackhaft
Zum Schwarzen Kameel
Die Ge schich te des Restaurants in der Bogner gasse 5 begann im Jahre
1618, als ein ge wisser Johann Baptist Cameel am sel ben Ort ei nen
Gewürzladen er öff nete, der An fang des 19. Jh. zu einer Wein stube er wei tert
wurde. Deren Do mizil wurde 1901 abgerissen und durch ein von Ju lius
Mayreder ent worfenes neo klas si zis ti sches Gebäude ersetzt. Die jüngst
generalüberholte In n en ein rich tung über nahm 1903 der Tisch ler und
Architekt Robert Örley , der Ver kaufs-, Schank- und Speiseraum mit in -
tarsierten Ei chen vertäfelungen und Flie sen dekorierte.