Wien Reiseführer Michael Müller Verlag

Annette Krus-Bonazza · Kapitel 85 von 309

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Zum Schwarzen Kameel

dass die cha rak te ris ti schen alt ein ge ses se nen Geschäfte in die ser Gegend

das Nach sehen haben (wer den). Die jüng ste Entwicklung im „Gol denen

Quar tier“, wo die zahlungs kräftigen Kunden ent gegen der hoch flie genden

Er war tun gen ausbleiben, bestätigt die Kri ti ker. Weil der Rubel infolge der

Russ land- und Ukrainekrise hier kei nes wegs rollt und die Touristen aus

diesen Län dern deutlich weniger wer den, setzt man jetzt auf die wach -

sende Zahl rei cher amerikanischer , chine sischer und arabischer Gäste, um

die Konjunktur des von den Wienern selbst eher ge miedenen und bereits

als „Geis ter viertel“ geschmähten Nobel quar tiers zu beleben.

( www .goldenesquartier.at).

 

Schön und schmackhaft

 

Zum Schwarzen Kameel

Die Ge schich te des Restaurants in der Bogner gasse 5 begann im Jahre

1618, als ein ge wisser Johann Baptist Cameel am sel ben Ort ei nen

Gewürzladen er öff nete, der An fang des 19. Jh. zu einer Wein stube er wei tert

wurde. Deren Do mizil wurde 1901 abgerissen und durch ein von Ju lius

Mayreder ent worfenes neo klas si zis ti sches Gebäude ersetzt. Die jüngst

generalüberholte In n en ein rich tung über nahm 1903 der Tisch ler und

Architekt Robert Örley , der Ver kaufs-, Schank- und Speiseraum mit in -

tarsierten Ei chen vertäfelungen und Flie sen dekorierte.