Wien Reiseführer Michael Müller Verlag
Villa Wertheimstein
Orientalisches Flair: Insektenpulverfabrik Zacherl
Villa Wertheimstein
In der in der zwei ten Hälfte der 1820er Jahre erbauten, vom gleich na migen
- leider inzwischen etwas verwahrlosten - Park umgebenen Vil la an der
Döb linger Haupt straße 96, wo heute das Döb lin ger Bezirksmu seum -
unterge bracht ist (Sa 15-17, Mi 9.30-11.30 Uhr), gingen vom Ende des 19.-
bis zum Be ginn des 20. Jh. namhafte Dich ter , Den ker, Maler und Musiker
ein und aus. Sie kamen auf Einladung der Gat tin des zweiten
Hausbesitzers, Jose fi ne von Wert heim stein, die in ihrem Sa lon u. a. Hans
Makart, Arthur Rubin stein oder Hugo von Hofmannsthal emp fing.
Haus Knips
Eine der letzten Stadtvillen vom Zei chen tisch Josef Hoffmanns, der sich -
bei ihrem Entwurf (1924/25) an den Wohn häu sern des Wiener Bieder me i -
er orien tier te und sie als zweige schos si gen, ge schlossenen Baukörper mit -
an ge glie der tem eingeschossigem Wirt schafts gebäu de konzipierte. Blick -
fän ge der schlich ten und distinguiert an mu ten den Villa in der
Nusswaldgasse 22 sind die mit fi li granen Diamant mo ti ven de ko rierte,
maus grau verputzte Fas sade mit ihren gro ßen, dia gonal ge spross ten Fens -
tern und die von ge zack ten Art-déco-Mo ti ven be krönten Fens ter des Sei -
ten trak tes.
Villenkolonie Hohe Warte
Ähnlich wie im norddeutschen Worps wede schloss sich in Wien zu Beginn
des 20. Jh. eine klei ne Gruppe von Küns t lern zu einer Le bens- und Arbeits -
g emeinschaft im Grü nen zu sam men. Zu ihren Mitglie dern zählten der
seces sio nistische Ma ler und Designer Kolo Mo ser und sein Be rufs kollege
Carl Moll sowie die Foto gra fen Victor Spit zer und Hugo Henne berg. Weil