Wien Reiseführer Michael Müller Verlag
Sehenswertes
Weckt nostalgische Gefühle: Schönlaterngasse
Sehenswertes
Bekehrung mit Prunk und Pracht
Universitäts-Jesuitenkirche
Nachdem die Jesuiten bereits im 16. Jh. nach Wien ge rufen worden waren,
um die Bür ger auf den rechten Glau bens weg zu rück zu füh ren, wurde ihnen
im 17. Jh. die ge samte universitäre Aus bil dung an ver traut. Die von Kaiser
Fer di nand II. fi nan zier te, zwischen 1627 und 1631 er baute Uni versitäts-
Jesui ten kir che, über de ren Haupt portal das kaiserliche Wap pen prangt, ist
damit gleichsam ein Sym bol der staatlich verordneten Re ka tho li sie rung.
Zwi schen 1703 und 1705 wur de sie von Andrea Pozzo, ei nem da mals eu ro -
pa weit berühmten ita lie ni schen Fres ken ma ler und Architek ten, nach dem
Vor bild der spätbarocken rö mi schen Kir chen umgestaltet. Zu die sem -
Zweck ver sah Pozzo die Kapellen mit bal da chin för mi gen Einbauten und
be mal te die De cken mit Schein kup peln, wo mit er den In nen raum optisch
erwei ter te.
Heimelige Atmosphäre
Heiligenkreuzerhof
Die Anlage befin det sich bis heute im Be sitz des 1133 ge gründeten,
Bernhard von Clairvaux ge widmeten Zis ter zien ser stiftes Heili gen kreuz.
Die be rühmte Ab tei im südli chen Wiener wald hatte das seiner zeit an -
geblich schon von Fern kauf leuten be wohnte Ge lände im 12. Jh. erworben,
aber erst seit den 1660er Jah ren bebaut; knapp 100 Jahre später wur de der
Ge bäude kom plex dann grund le gend um ge staltet. Prunk stück der An la ge
ist die leider nur selten im Rah men von Sonderveranstaltungen öf fent lich