Wien Reiseführer Michael Müller Verlag
Nasch(floh)markt und Freihausviertel
ihrem Label Art Point (Neu bau gasse), Ulrike Kogel mül lers Ulliko
( Kirchen gasse), Elke Freytag (Linden gasse) oder die Taschen von Ina
Kent stehen, die Ästhetik und Funk tio na li tät vereinen (Neubaugasse) und
sowohl schön als auch prak tisch sind. In dem Stadtviertel gibt’s dem Zeit -
geist entsprechend biologisch produ zier te und fair gehandelte Kleidung,
al ler hand im Upcycling-Design, neben Mo de made in Vienna den letzten
Schrei aus England, Italien, Skandinavien oder Ost europa, aber auch
nostalgische Mode und Ac ces soires.
Nasch(floh)markt und Freihausviertel
Direkt hinter dem kulinarischen Schla raffenland Naschmarkt wird am
Sams tag ein Flohmarkt abgehalten. Dessen „Ge mischtwarenangebot“ hat
Patina, was auch für Ingrid Raabs „Antiquitäten mit Nähten“ gilt. Ihr
Laden in der Schleif mühlgasse heißt Flo Vintage und ist ein Pionier in
Sachen Vintage-Mode, auf die sich auch Polyklamott in der nahen Mol -
lardgasse kapriziert hat. Die Schleif mühlgasse ist die kommerzielle und
gas tronomische Schlagader im Frei haus vier tel, wo neben historischer aber
auch junge (Wiener) Designermode, Sty li sches aus ausgedienten Mate ria -
lien und viele andere schöne Dinge zum Geld aus ge ben animieren.
Josefstädter Straße und Berggasse
Obgleich gemeinhin nicht als Shop ping quartiere gelistet, entdeckt man an
die sen beiden Straßen einige hübsche Lä den. An der ersten gefallen mir
die Buch handlung Eckart und der Hutsalon von Viktoriya Sitochina, die
nicht nur ex tra vagante und all tags taugliche Hü te, sondern auch schöne
Kleider macht. In der Berggasse bedient die schwul-les bische
Buchhandlung Löwenherz ihre geneigte Klientel. Gleich um die Ecke
kann man in der Liech ten stein straße über die etwas skurrile
Angebotspalette der historischen Drogerie Zum Weißen Engel staunen
und im Schaufenster des Kontor Staretz entzückende kinetische Objekte
des gleichnamigen Journalisten und „Bewegungskünstlers“ zucken und
zappeln sehen.