Wien Reiseführer Michael Müller Verlag
Sofiensäle
hand lung mit Fach li teratur und ei ne freundliche Hausgastro no mie nebst
Gast gar ten stei gern die Attrak tivität des eben so tra di tions rei chen wie zu -
kunfts gewand ten Hau ses.
Di 10-22, Mi-So 10-18 Uhr, Di 18-20 Uhr Ein tritt 5 €. 12 €. Stuben ring 5, Tel. 711360,
www.mak.at.
Schöne Räume, spannende Ausstellungen: MAK
Phönix aus der Asche
Sofiensäle
Die So fiensäle beherbergten frü her ein mal ein russisches Dampf bad, da s -
nach der Kur einer Kammerfrau von Erz her zo gin Sophie 1838 den Na men -
S ophienbad erhielt. Das Bad wur de 1845 unter der Regie des damals be -
rühm ten Ar chi tekten van der Nüll aus ge baut und sein Schwimmbassin
zu nächst nur im Win ter, dann dauerhaft und ausschließlich als Ball- und
Kon zert saal genutzt. Der des halb in Sofiensäle umgetaufte Ge bäu de -
komplex wur de in den 1870er und 80er Jahren er neut auf eine Ka pa zi tät
von 3000 Gäs ten erweitert und war damit das größte Lo kal seiner Art in
Wien. 1948 grund re noviert und in den 1980er Jah ren so gar als historische
Kulturveran stal tungs stätte unter Denkmalschutz ge stellt, dien ten die
Sofiensäle bis zu einem Brand 2001 als multifunktionale Ver an stal -
tungshalle. Nachdem das En ga gement einer Bürgerinitiative für ih ren
Wie der aufbau als öf fent licher Kul tur ver anstaltungsort letztlich erfolglos
ge wesen war , wurde das Areal für pri va te Wohn- und Gewerbezwecke teil -
wei se neu bebaut, wobei der his to ri sche Ball s aal als Architekturdenkmal
er hal ten blieb und in das neue städ te bau li che En semble integriert wurde.
Der fach ge recht restaurierte Sofiensaal, von den Be treibern als
„ architektonisches Schmuck kästchen“ vermarket und für Ver an stal tungen
aller Art vermietet, teilt sich den zeitübergreifenden Ge bäu dekomplex mit
dem bezahlbaren De signhotel Ruby So fie, einem Res tau rant, Fitnessstudio
und 68 schicken Miet wohnungen, ei ni ge da von mit aus sichts reicher Dach -
ter rasse (www .sofiensaele.com).