Fechsung
Japan
Ich bin natürlich g e g e n die Japaner, sie haben mich als M e n s c h e n enttäuscht, aber n i c h t als Klein-Künstler! So ergeht es n ä m l i c h auch vielen bei m i r . Niemand hält eben in seinem A l l t ä g l i c h e n , was er in seinem F e i e r t ä g l i c h e n verspricht! Ich besitze in meinem Zimmerchen eine japanische dreistöckige Etagere aus braunem und gelbem Bambus.
Sie ist so zart und fein zusammengeflochten wie irgendeine besondere Pflanze von Natur aus. Ich liebe sie, trotzdem sie von den jetzt verhaßten und verachteten Japanern herstammt. So sollte man in allen, i n a l l e n Dingen sein! Selbst die Hände und Füße derjenigen noch b e w u n d e r n können, die uns mit Herrn B. v. G. betrogen hat! Und s o mit M e n s c h e n , pardon, mit M ä n n e r n , mit Staaten, mit Nationen! Der Kreuzotter schwarzgraue Schuppenhaut noch bewundern können, während sie uns tödlich sticht!
Was ich a u ß e r d e m über diesen Krieg als D i c h t e r zu sagen habe?! Bis 1. Dezember 1914 habe ich in meinen neuen Skizzen a l l e s gesagt. Bin selbstverständlich weder H i s t o r i k e r noch K r i e g s b e r i c h t e r s t a t t e r , G o t t s e i D a n k !