Fechsung

Peter Altenberg · Kapitel 55 von 204

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Fechsung

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Zum Singen gehört die heilige T r i n i t ä t : ein feines Ohr, eine feine Seele, ein feiner Geist! Die meisten haben höchstens ein feines Ohr. Und d a s haben sie meistens nicht!

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Es ist angenehmer, mit Frauen zu verkehren als mit Männern! Die Frau denkt: „I c h versteh einmal g a r n i c h t s. Er versteht vielleicht a u c h n i c h t v i e l. Aber m e h r a l s i c h versteht er jedenfalls!“

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Eine Dame sagte zu mir: „Wissen Sie, was mir an Ihnen am meisten imponiert hat?! Daß Sie wissen, was eine ‚l e g i e r t e S u p p e‘ ist! Das weiß der Hofmannsthal nicht und der Dehmel nicht und der George nicht. Der Shaw w e i ß e s vielleicht, aber er wird uns zum Narren halten und uns erklären, daß es eine Suppe sei, in die uneheliche Kinder hineingesprudelt werden!“

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„La forme littéraire de son esprit était — — — la l e t t r e !“

La forme littéraire de son esprit était: la conversation!

La forme littéraire de son esprit était, de mettre la main tendrement sur les genoux d’une dame pendant le souper!

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Es ist eine Bestialität, bei Tag und bei Nacht auf der eigenen L o b l a u e r zu liegen!

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„Eine Dame läßt man nicht warten,“ ist von Anno 1870, zur Zeit des Börsenkrachs.

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Attachements an Frauen werden immer bestraft. Selbstverständlich. Solche horrende Stupiditäten können gar nicht genug bestraft werden.

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Es gibt d r e i e r l e i Menschen, die k e i n G e l d haben: die Verschwender, die Geizigen und die Armen.

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Man muß wenigstens der L e i t h a m m e l seiner eigenen Schafherde werden können!

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An der Frau erlebt man nicht nur d i e Enttäuschungen, die s i e uns bereitet, sondern auch jene, die w i r i h r bereiten!

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Ein glückliches Paar: E r tut, was s i e will — — — und s i e tut, was s i e will.

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Es ist traurig, eine A u s n a h m e zu sein. Aber noch trauriger ist es, k e i n e zu sein.

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Bekehren?! Man kann einen Vogel nicht dazu bekehren, daß unter Wasser zu atmen leichter, angenehmer und gesunder sei! D a z u kann man nur einen F i s c h bekehren!

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Bei der Auswahl eines japanischen Papierkorbes kamen sie ganz auseinander. Sie sagte: „Wie gut, daß es nicht erst im Bett geschehen ist!“

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Die Französin:

„J’ai vu dans un c e r t a i n théâtre un c e r t a i n Girardi, qui m’a fait une c e r t a i n e impression dans une ville qui m’en a fait a u c u n e !“

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Im Augenblick, da man eine Frau „s e i n e i g e n“ nennt, ist sie es s c h o n n i c h t !

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Auch der Hund ist n u r wertvoll, weil er sich nach uns s e h n t , wenn wir nicht da sind. Ein Hund, der sich nicht nach uns sehnt, ist ein H u n d !

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Es ist nicht wahr, daß man eine geliebte Frau s e i n eigen nennen will, man will vor allem nicht, daß der a n d e r e sie so nenne!

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„Aber Peter, deine Angeschwärmte macht sich doch lustig über dich!“

„Ich würde mich schämen, so wenig kompliziert zu sein, um von der Dame verstanden zu werden! Außerdem habe ich eine Glatze und kein Geld.“

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„Langweilen Sie sich nie mit dieser Person, Herr Peter?!“

„Nein, s i e mit m i r !“

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Das Publikum ist für s e i n Geld gern reserviert, ohne Stimmung. Ich bin für das Geld v o n a n d e r e n gern stimmungs-voll!

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Hedi Weingartner, Mademoiselle Morvay, Elsa Török, Paula Hein und eine goldrote Fremde sind die besten Tänzerinnen im Saale! Ist das ein Aphorismus?! Nein, aber wahr ist es!

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Die maurische Tänzerin tanzt mit den langen graubraunen Händen und Fingern anmutiger als viele andere mit den langen weißen Beinen!

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„Was spricht man mit so einem Mädchen den ganzen Abend?!“

„Dasselbe, was man mit der Antilope, der Gazelle und dem Kolibri spricht! Man bewundert sie!“

„Und d a s genügt Ihnen?!“ sagen immer diejenigen, denen etwas n o c h v i e l w e n i g e r Wichtiges genügt!

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Paula Hein tanzt u n ü b e r t r e f f l i c h Tango! Wenn sie noch dazu ein Kollier von erbsengroßen Perlen eines Grafen umhätte, würde das Publikum ihre Kunst a n e r k e n n e n !

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Heute, Sonntag abend, treten E s t h è r e und H é l è n e zum erstenmal auf. Es ist, wie wenn man sagte: „Punkt elf Einzug der G ö t t i n A n m u t!“

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Die russische Truppe Glazeroff ist „ein feuriger Wirbelsturm“. Mancher könnte von ihnen E l a n lernen! Aber „Elan“ erlernt man nicht!

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Die lange, edel gebaute Engländerin Deeley tanzt in einer weiten, langen, himbeerfarbigen Samthose (Herrenhose) und mit gelben Holzpantinen. Wenn ich denke, wie Frau Kl........ erst darin ausschauen würde! Aber sie trägt leider „P a q u i n - M o d e l l e “!

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Frauen haben nicht nur f ü n f Sinne mitbekommen, sondern auch einen s e c h s t e n und s o g a r einen siebenten Sinn für a l l e Lächerlichkeiten und Eitelkeiten des Mannes, der sie verehrt! E r aber glaubt alles a u s g l e i c h e n zu können mit seinem — — — Geiste!

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H e d i W e i n g a r t n e r ist im Apollosaal unbedingt die ideale Repräsentantin der W i e n e r Tänzerin: Eine riesige V e r v e , gutmütig, ein edel-süßes Gesichterl, bescheiden, lebenslustig und dabei doch innerlich ganz traurig. Worüber? Fragen Sie doch Franz Schubert und Hugo Wolf!

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Von der Idee, daß es einer Rose im Glase vielleicht weh tut, wenn sie an eine andere zu nahe angepreßt ist und sich nicht entfalten kann, bis zu d e r Idee, daß es jemandem, der einen liebhat, vielleicht weh tut, wenn man — — —, ist ja nur e i n Weg, der W e g d e s H e r z e n s!

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Tanzen: Zuerst tanzt man z u w e n i g; hernach tanzt man z u v i e l, und bis man’s k a n n , tanzt man weder zu wenig noch zu viel, sondern g e r a d e r e c h t! Ist es mit a l l e m so?! Ja, mit a l l e m !

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W ü r d e ! Würde ist nichts anderes als so viel zu können, daß man’s nicht mehr nötig hat, es zu zeigen!

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Wenn eine Frau einen s e h r , s e h r gern hat, so bemerkt man d e n n o c h , das heißt, man bemerkt natürlich n i c h t , daß sie neben einem, ganz neben einem, hinwelkt, matt wird, ganz matt wird und stillschweigend verkommt! Woher, meine Herren, kommt das?! Wissen Sie, was Sauerstoff ist und Verbrennung, Stoffw e c h s e l ?!

Es entsteht durch Anregungen, durch A n r e g u n g e n mancherlei Art. N u r durch Anregungen, v o n s e l b s t n i e, nie! V e r s t a n d e n ? !

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Wenn wir eifersüchtig sind, entsteht gerade j e n e S p a n n u n g, die die Frau b r a u c h t , um den anderen interessant zu werden. Wie sollte sie also darauf verzichten können? Wenn sie uns unseren Frieden läßt, macht sie ein schlechtes Geschäft. Vorläufig hat sie noch uns u n d die anderen. Später, wieder ein gutes Geschäft, n u r mehr die anderen!

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Frauen nehmen uns drei Viertel unserer Lebensenergien weg. Wenn wir sie aber n i c h t hätten, hätten wir ü b e r h a u p t k e i n e Lebensenergien. Freilich, es gibt noch andere Stimulantien unserer Maschinerie: Eitelkeitsbefriedigungen, Ehrgeiz und Geldsucht. Aber das sind Phantome. Der Leib der Frau ist leider eine Tatsache!

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Der Mörder.

Wenn mein herziges Kanarienvogerl seine ihm notwendige Freiheit durchs Fenster nimmt, so habe ich zu warten, ob das unvernünftige leichtsinnige Tierl ein grauslicher Kater frißt oder ob es in sein K ä f i g e r l „reuig“ (ein schönes und blödes Wort!) zurückkommen werde! In k e i n e m F a l l e habe ich mit der Browning nach ihm zu schießen! Auch dann nicht, wenn ich ein fescher Tangotänzer bin! Verstanden, Sie, Herr von Mörder?!

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Moderne Schauspielerin:

„Ich will auf der Bühne nicht mehr schreien und weinen, ich will Gedankenstriche laut und deutlich n i c h t s p r e c h e n!“

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Hausfrau und Gast:

„Bei uns ist es langweilig, aber man ißt gut.“

„Dann ist es doch nicht l a n g w e i l i g !“

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Man kann mit einer „Gefallenen“ beisammensitzen, selbstverständlich. Nur mit einer M ä t r e s s e kann man es nicht, dieser G e f a l l e n e n eines Einzelnen!

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Waldspaziergang im Herbstnebel:

„Hier, hier ist es friedvoll, hier kann einen nichts stören und irritieren als höchstens eine geliebte Frau!“

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A la Pschütt-Karikaturen:

Weshalb verzögern uns die geliebten Frauen die letzte Gnade?! Weil sie wissen, daß es ihre l e t z t e ist!

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Wenn eine Dame über jemanden sagt: „Es ist n i c h t s zwischen uns, man kann nur so gut mit ihm über alles reden!,“ dann kann sie eben auch so gut mit ihm d a r ü b e r reden, wann man mit ihm wird — — — wieder reden können!

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Viele Mädchen, die zum Geschirrabwaschen bestimmt waren, gehen später auf die Fasanenjagd. Sie haben ihren B e r u f verfehlt!

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Der „Tango“ ist eine e t h i s c h e Angelegenheit: er ist der Ausgleich für alles, was der Mann der Frau schuldig geblieben ist! Ihre Verzweiflung heißt: Tango! Irgendwo muß sie sich a n s t ä n d i g austoben!

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Der e d l e Tango ist eine P l a t o n i s i e r u n g der Sexualität durch schöne rhythmische Bewegung!

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Ein Handkuß kann eine letzte E h r e r b i e t u n g sein oder eine erste k ö r p e r l i c h e B e r ü h r u n g!

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Jeder tanzt den Tango, so wie er selbst i s t ! Die meisten daher h u n d s o r d i n ä r !

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„Esthère, du wirst nie wissen, was du mir gewesen bist!“

„O ja, aber erst, wenn es für mich einen Seltenheitswert bekommen hat.“

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„Weißt du, daß das Drehen deines Köpfchens beim Tanzen und das Schütteln deiner Locken mich seliger machen als die ganze Gnade jeder andern?!“

„Mein Freund, ich weiß es. Deshalb solltest du mir auch ein ganz besonders schönes Weihnachtsgeschenk machen!“

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Naturschutzpark:

Gegenden „jungfräulich“ erhalten wollen?! Schwer aber verdienstlich!

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Wenn einem Manne, der s e l b s t unglücklich geliebt hat, ein anderer sich a n v e r t r a u t in seiner unglücklichen Liebesangelegenheit, hat er das G l ü c k , ihm d i e s e l b e n stupiden weisen Ratschläge zu geben, die ihm selbst einst gegeben wurden und die ihm in nichts genützt haben, sondern ihn nur weiter h i n e i n g e r i s s e n haben!

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Tränen eines Mannes wirken n i c h t , weil die Frau sie nach i h r e n e i g e n e n billigen taxiert!

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Das Eheglück:

Wenn a l l e s glatt geht, dann geht’s e r s t r e c h t s c h i e f!

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Wenn ein W e r t v o l l e r sich umbringt, erfährt man es nie, w e s h a l b ?! Weil die W e r t l o s e n , die es v e r a n l a ß t haben, es vertuschen!

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„Peter, der Gervaiskäse, den du mir als Souper angeraten hast, hat mir n i c h t g u t getan!“

„Wahrscheinlich hast du dich im Laufe des Tages über irgend etwas ‚gegiftet‘!“

„Ja. Aber wie kommt d a s zum Gervais?!“

„Selbst Gervais wird d a d u r c h unverdaulich!“

„Ja, Peter, Gervais, und sich n i c h t über Tag giften, s o schön und einfach i s t das Leben nicht!“

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„Machen Sie sie mit einer anderen eifersüchtig!“ ist ein perfid-blöder Rat. Denn wenn man sie nicht s o gern hat, daß man ihr eben d a s nicht a n t u n kann, dann hat man sie ü b e r h a u p t nicht gern!

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„Alles zu s e i n e r Zeit“ ist ein großartiges Sprichwort. Die Frauen möchten es g e r n befolgen! Aber die Männer lassen sich nicht Zeit zu „seiner Zeit“!

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Zeige mir deine Fingernägel, und ich werde dir sagen, ob du dich an mir r ä c h e n wirst! Wofür?! Daß meine s c h ö n e r sind! Ist es mit dem Rücken und den Beinen ebenso?! Nein, denn man s i e h t s i e n i c h t. Aber auf dem L i d o ?! J a , d o r t ist es e b e n s o !

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Die e i n z i g e Art, den Haß gegen b e s s e r Ausgestattete zu besiegen, ist die Bewunderung! K ü n s t l e r s e i n ist, das Bessere b e w u n d e r n zu können, statt es zu h a s s e n !