Fechsung

Peter Altenberg · Kapitel 61 von 204

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Fechsung

Sühne

 

Sie hatte es sich mit ihm f ü r e w i g e Z e i t e n durch eine wirklich unmenschlich grausame, vielleicht gar nicht s o b ö s gemeinte Bemerkung verdorben! Trotzdem hing er an ihr, noch drei lange Jahre. Dann, beim endgültigen Abschiede, sagte er ihr es. Er teilte ihr diese ewig eiternde Wunde mit, die in der „Schlacht des Liebeslebens“ sie ihm einst grundlos beigebracht hatte!

Da sagte sie ergeben: „D a m a l s hättest du mich schon entfernen sollen aus deiner Nähe!“

„Die Zeit gibt uns g e n a u den Zeitpunkt an, wann wir zu rächen, zu strafen, zu sühnen haben! Man darf seinem Herzen nicht voreilig zuvorkommen!“