Feuerblut, Die Reise zum Frostpalast

Aisling Fowler · Kapitel 24 von 59

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Feuerblut, Die Reise zum Frostpalast

24. Kapitel

 

 

Hund hatte keine Zeit, sich vorzubereiten. Das Schwarzwasser drang auf ihn ein und flüsterte ihm seine Geheimnisse zu. Bevor er wusste, wie ihm geschah, wurde er in eine weitere Erinnerung gesogen – nur dass es diesmal nicht seine eigene war.

Er stand auf dem Kampfplatz der Jägerloge, und sein Arm zitterte unter dem Gewicht eines Schwerts, während ein größerer Junge Schlag um Schlag auf ihn niederprasseln ließ. Obwohl er sich große Mühe gab, konnte er den Angriff kaum abwehren. Trotz der eisigen Luft rann ihm der Schweiß übers Gesicht, und eine wütende Verzweiflung wuchs in ihm. Warum war er nicht stärker? Warum war er nicht besser, nachdem er so viele Stunden trainiert hatte?

Der andere Junge grinste herablassend. »Ich glaube, es ist klar geworden, was ich meine, Knirps. Du wirst nie ein Jäger werden. Gib auf. Geh zurück und buddel nach Schlangen oder Fröschen oder was auch immer du und deine Leute da draußen in den Sümpfen essen.« Mit diesen Worten ging er davon.

»Ich heiße nicht Knirps!« Er ärgerte sich, dass seine Stimme so verletzlich und schwach klang.

Hinter ihm erklang Gelächter, und er drehte sich, sein Schwert fest umklammernd, zornig um. Verwirrt runzelte er die Stirn: Da war niemand. Dann plötzlich kräuselte sich die Luft, und wie aus dem Nichts erschien ein Mädchen. Der blaue Umhang auf ihren Schultern wurde von einem Windstoß angehoben, und sie zog ihn wieder dicht um sich.

»Du schon wieder.« Seufzend steckte er sein Schwert weg. »Du schleichst dich dauernd an mich an. Wie machst du das?«

»Man nennt es den Schleier«, sagte die junge Hexe strahlend. »Es ist ein schwieriger Zauber, aber ich bin sehr gut darin, stimmt’s?«

Er funkelte sie an. »Du hast gelacht. Das hat dich verraten.«

»Kopf hoch.« Das Mädchen schenkte ihm ein zahnlückiges Lächeln. »Ich habe nicht über dich gelacht. Du warst heute viel besser.«

»Wirklich?«, fragte er hoffnungsvoll.

»Auf jeden Fall.« Sie nickte energisch. »Und eine Hexe lügt nie.«

»Ich dachte, du bist noch keine richtige Hexe.« Aber er spürte, wie sich ein Lächeln auf seinem Gesicht andeutete.

»Ich bin noch unbefiedert«, korrigierte sie ihn. »Aber ich wurde als Hexe geboren.«

Hund wehrte die Erinnerung ab, obwohl er überrascht war. Die Jagdlinge, die er da gerade gesehen hatte, kannten die Clanzugehörigkeit der anderen und hatten offen darüber gesprochen. Das war in der Jägerloge seit über tausend Jahren nicht mehr der Fall gewesen – und bedeutete, dass das Schwarzwasser eine Erinnerung bewahrt hatte, die sogar älter war als er selbst.

Seine vorübergehende Unkonzentriertheit genügte, dass das Schwarzwasser erneut zuschlagen konnte. Es drängte ihm eine weitere Erinnerung von Fremden auf, die seine Sinne überwältigte, bis er nichts weiter sehen und spüren konnte als ihre Gedanken.

Das Geheul war unerträglich; sie wollte sich die Finger in die Ohren stecken. Sie wollte zurück zum Baumhaus rennen und hinaufklettern – hoch, hoch, hoch bis zu den allerhöchsten Ästen. Sie wollte ihre Lippen an die Rinde pressen und den süßen Ymber durch ihre Kehle rinnen lassen, damit sie sich in den Erinnerungen ihres Baums verlieren konnte, ihre Großmutter wiedersehen, ihr beim Aufwachsen zusehen, beobachten, wie sie als junge Frau entdeckt hatte, dass sie eine Baumflüsterin war.

Stattdessen hockte sie hier im Wiedergeburtshain, das Leichentuch ihrer Großmutter war aus Blättern genäht, und alle Mitglieder des Stammes trommelten sich auf die Brust und heulten ihren Kummer hinaus. Nur sie musste sich zusammenreißen. Nur sie hatte eine Aufgabe zu erfüllen.

Es war ungerecht.

Sie trat vor und atmete tief ein, beruhigte ihre zitternden Hände und griff nach dem Becher mit frischem Ymber. Das Geheul erstarb, als sie das Leichentuch von dem geliebten Gesicht hob.

Der Strom der Flüssigkeit war stetig und rein und floss direkt in den Mund ihrer Großmutter.

»Kehre zur Erde zurück«, flüsterte sie, »und beginne ein neues Leben.«

Als Nächstes die Nuss, die schwer in ihrer Tasche lastete. Sie holte die glänzende dunkle Frucht heraus.

Dass etwas so Kleines so viel enthalten konnte!

Sie hob die Nuss an die Lippen und küsste sie, dann stand sie leise auf, während die Frucht ehrerbietig von Hand zu Hand weitergereicht wurde und jedes Stammesmitglied sie küsste, bis sie schließlich zu ihr zurückkehrte. Sie legte sie in den Mund ihrer Großmutter und bedeckte wieder deren Gesicht.

»Kehre zur Erde zurück«, flüsterten Hunderte von Stimmen, »und beginne ein neues Leben.«

Hund wurde bewusst, dass er erneut angehalten hatte. Die Macht des Schwarzwassers mitsamt seiner Erinnerungen wurde größer. Er schüttelte sich, und Schlamm flog ihm aus dem Fell und dem Maul. Knurrend fletschte er die Zähne, aber das Wasser floss unbekümmert weiter an ihm vorbei, das Plätschern um seine Ohren klang auf unheimliche Art nach Gelächter. Das Gewicht der Erinnerungen war erdrückend; er bekam Angst und widerstand dem Drang zu jaulen. Wo war Phönix? Wo war Funkenflug? Waren sie in Sicherheit? War er in Sicherheit?

Er kniff die Augen zu und duckte sich, machte sich so klein und unauffällig wie möglich. Dann schlich er Schritt für Schritt vorwärts und versuchte, den Blick nur auf den Grund unter seinen Pfoten zu richten. Erinnerungen streiften ihn, aber er konnte sie gerade so abhalten, wenn er sich sehr stark konzentrierte und alles andere ausblendete.

Mit größerer Zuversicht ging er weiter, bis etwas ihn dazu brachte, wie angewurzelt stehen zu bleiben. Er nahm ein leichtes Glimmen im Fluss wahr: Licht, das von etwas weiter stromaufwärts stammte und sich wie ein abgewickeltes Wollknäuel bis zu ihm erstreckte und an ihm vorbeitrieb. Es bildete eine helle, wogende, fadenartige Spur.

Seine Neugier war stärker als seine Vorsicht, daher kämpfte sich Hund darauf zu und bemerkte, wie das Schwarzwasser immer ruhiger wurde, während die Erinnerungen von ihm abließen. Hund folgte der stillen Spur, die der Lichtfaden gelegt hatte.

Die Lichtspur führte ihn immer weiter durch das dunkle, gefährliche Wasser und hielt die Schatten dabei in Schach. Waren es Stunden oder Tage, die er dem Pfad folgte? Er konnte es nicht sagen – bis er ganz plötzlich bemerkte, dass er sich gar nicht mehr im Griff befand. Das Wasser war frischer, und der starke, süßliche Geruch nach Ymber war verschwunden.

Die Quelle des schattenbannenden Lichts lag am Ufer, halb im Wasser und halb außerhalb des Flusses am Rand des Großen Forsts. Erst als er ganz nah dran war, erkannte Hund, was es war: eine Lutra, das heilige Wesen des Flussclans, wegen der die Gewässer so gut beschützt wurden. Knapp zwei Meter lang, mit einem kräftigen Schwanz und Schwimmfüßen, ähnelte sie einem Otter. Ihr silbriges Fell glänzte, doch aus einer Stelle in ihrer Seite, in der ein Messer steckte, sickerte helles Blut.

Mit wachsendem Entsetzen ging Hund näher heran.

Sie war glatt und geschmeidig, gleichzeitig schien sie sich vor Schmerzen zu krümmen, und mit klugen Augen und zuckenden Schnurrhaaren blickte sie ihm entgegen. Sie war eins der schönsten Dinge, die Hund je gesehen hatte. Und sie lag zweifellos im Sterben. Hunds Drang zu heulen war fast unerträglich, als er sich aus dem Wasser zu ihr hinschob.

Der Wind wisperte in den nahe gelegenen Bäumen, aber sonst war alles totenstill. Selbst der Fluss strömte schweigend dahin, als wäre er entsetzt von dem, was er da vor sich sah.

Hund wusste nicht, was er tun sollte. Er stand am Ufer, deutlich sichtbar für jeden, der zufällig vorbeikam. Aber er wusste, dass er die Lutra nicht allein sterben lassen konnte.

»Es tut mir leid«, murmelte er, als er sich sphinxgleich neben dem Wesen im Schlamm niederließ. »Ich habe dich zu spät entdeckt. Aber ich werde bis zum Ende bei dir bleiben. Mehr kann ich nicht tun.«

Die sanften Augen der Lutra waren auf ihn gerichtet, und Hund hatte den Eindruck, sie stimme ihm zu, also rückte er ein bisschen näher – wobei er darauf achtete, einen respektvollen Abstand zwischen ihnen einzuhalten –, legte den Kopf auf seinen Pfoten ab und dachte nach. Wenig später begann er zu sprechen, erzählte der Lutra, woran er sich aus ihrem Zuhause erinnerte. Er sprach von der beeindruckenden Schönheit eines Sonnenuntergangs, den er einst über den ruhigen Gewässern des Flusslands gesehen, und von dem Frieden, den er im sonnenbetupften Wasser des Ilara gefunden hatte.

Die Lutra schien zu lauschen. Mit geschlossenen Augen und immer langsamer werdendem Atem. Hund schloss ebenfalls die Augen, kramte in seinem Geist nach einer weiteren Erinnerung, nach etwas Hellem, das dem Wesen Trost spenden könnte.

Als er die Augen wieder öffnete, war die Lutra näher an ihn herangerückt. Ihr Atem ging schwer, als sie die Schnauze mit den Schnurrhaaren an Hunds Wange drückte.

Hund hatte schon Geschichten über die Macht der Berührung einer Lutra gehört – es hieß, sie könnten jede Krankheit heilen, ein ungewöhnlich langes Leben schenken –, aber so etwas wie das hier hätte er sich nie vorstellen können. Es war, als hätte er tief Luft geholt, nachdem er vorher am Ersticken gewesen war. Ein unglaubliches Gefühl des Sich-Öffnens durchströmte ihn, erfüllte ihn von Kopf bis Fuß mit Helligkeit und Wärme und schenkte ihm neue, reichere Sinneseindrücke: Der Schlamm am Flussufer war angenehm matschig unter seinem Bauch und den Ballen seiner Pfoten. Er nahm die Gerüche um sich herum stärker wahr, und der Schlick in seinem Mund schmeckte erdig und leicht säuerlich.

Geschmack! Er wäre aufgesprungen und hätte vor Freude gebellt, wenn ihn in diesem Augenblick nicht eine Erinnerung der Lutra durchströmt hätte, die möglicherweise durch die anhaltende Anwesenheit von Schwarzwasser hervorgerufen wurde.

Die Forelle war fett, schnell und schlau, huschte und schoss durch die Strömung, während sich das Licht in Regenbogenfarben auf ihren Schuppen brach. Sie zu jagen war großartig: die im Wasser tanzenden Bläschen, die Kraft ihres Körpers, als sie hinter ihr herraste und sich das Wasser geradezu vor ihr teilte. Lichtsplitter durchschnitten den Fluss von oben, und das Flusskraut unter ihr reckte sich, kitzelte sie am Bauch und neigte sich in der sanften Strömung.

Sie tauchte ab, in der Hoffnung, unter die Forelle zu kommen, dann stieß sie zu ihr hinauf, während der Umriss des Fisches wild vor dem wässrigen Himmel zuckte. Mit einem kräftigen Flossenschlag war die Forelle aus dem Wasser gesprungen und versuchte sich verzweifelt vor ihren ausgestreckten Pfoten in Sicherheit zu bringen.

Freude stieg in ihr auf: Was für eine würdige Gegnerin diese Forelle war! Sie paddelte schneller, schlug mit dem Schwanz, um noch rascher voranzukommen, und sprang mit tropfenden Schnurrhaaren aus dem Wasser hinterher. Jede Faser ihres Körpers drängte vorwärts, und ihre Zähne verfehlten den Forellenschwanz nur um Haaresbreite.

Als sie zum Wasser zurückrobbte, fiel ihr eine Bewegung am Ufer auf. Dort standen zwei Gestalten und starrten sie an: eine große Menschenfrau und ein Kobold in einem üppigen Umhang. Sie stanken nach Magie und üblen Vorsätzen, noch stärker als die Bannmagier, die manchmal Jagd auf ihresgleichen machten. Es genügte, um die Forelle zu vergessen. Jeder Instinkt, den sie in ihrem langen, langen Leben entwickelt hatte, befahl ihr zu fliehen.

Und das tat sie. Oder sie versuchte es zumindest. Sie wandte sich der Sicherheit des Wassers zu, als sie einen Schrei vom Ufer hörte. Ein violettes Licht blitzte auf, und sie erkannte voller Entsetzen, dass sie sich nicht länger bewegte. Anstatt geschmeidig ins gewellte Wasser zurückzugleiten, hing sie unnatürlich darüber.

Einen Augenblick lang war ihre Überraschung so groß, dass sie sich nicht rühren konnte. Dann kämpfte sie mit aller Kraft. Aber egal, wie sehr sie sich mühte, sich nach links und rechts wand, aus der Magie, die sie gefangen hielt, konnte sie sich nicht befreien.

»Ganz schön zappelig, was, Sieg?« Der Kobold lachte. »Wie dieser Fisch, den sie gejagt hat.«

»Jetzt lass uns das erledigen, Morgren«, sagte die Frau mit angespannter Stimme und warf einen Blick über die Schulter. »Wenn wir gesehen werden, ist unser ganzer Plan hinfällig. Ich hätte das nicht so gemacht.«

»Hier ist doch keiner.« Morgren zuckte mit den Achseln. »Das wüsste ich.«

Sie bemerkte, dass sie jetzt über die Wasseroberfläche hinweg auf die beiden Gestalten zu gezogen wurde. Je besser sie sie riechen konnte, desto größer wurde ihre Angst: Macht, gnadenloser Ehrgeiz und Grausamkeit. Der Geruch erzählte von schmerzhaften Toden und noch etwas ganz Finsterem, etwas Altem und Bösartigem, etwas, das in Embra keinen Platz hatte. Sie kämpfte energischer.

»Leg sie hier ab.« Sieg zeigte aufs Ufer.

Sie fiel und schlug hart auf der nassen Erde auf, aber bevor sie sich rühren konnte, presste ein großes Gewicht sie nieder. Sie blickte auf und sah den Kobold über sich stehen, der sie mit ausgestreckten Händen festhielt, ohne sie auch nur zu berühren.

Die Frau griff an ihren Gürtel und zog einen blattförmigen Dolch hervor, der kupferfarben in der Wintersonne glänzte.

Als Sieg sich über sie beugte, kämpfte sie stärker denn je. Dann blitzte die Klinge auf – und plötzlich war ihr furchtbar kalt, und ihre Gliedmaßen wurden bleischwer.

»Effizient wie immer.« Morgren grinste. »Aber bist du wirklich sicher, dass das hier der beste Platz ist?«

»Ganz sicher.« Sieg stand auf und wandte sich ab.

Morgren kicherte. »Dann lasset die Schlacht beginnen.«

»Wir sollten gehen«, sagte Sieg und ließ die Schultern kreisen. »Es muss bald so weit sein.«

»Noch nicht«, sagte Morgren. »Sie ist inzwischen in Eisgard, aber sie ist gerade erst angekommen. Der Krock sagt, sie habe ihren Namen in Phönix geändert.«

Ein eigenartiges bitteres Lächeln verzog das Gesicht der Frau. »Phönix.« Ihr Gelächter klang gezwungen. »Bescheiden ist sie ja nicht gerade.«

Morgren zuckte mit den Schultern. »Scheint mir passend zu sein, nach dem, was wir mit Poa gemacht haben.« Seine Miene verdunkelte sich. »Nach dem, was sie mit mir gemacht hat.«

»Du wirst eine zweite Chance gegen sie bekommen. Schon bald.«

Ein hässlicher Zug erschien im Gesicht des Kobolds. »Ich kann es kaum erwarten, bis sie unserem Meister begegnet.« Er sah sich um, unbeeindruckt von der Schönheit der Landschaft, plötzlich unruhig. »Ich habe genug von diesem Ort. Gehen wir.«

Er machte eine Handbewegung, und weg waren sie.

Die Sonne schien noch, aber sie hatte einen Teil ihres Lichts verloren, der Himmel war grau ausgebleicht.

Der Fluss klang sehr weit entfernt.

Die Erinnerung endete so unvermittelt, dass Hund, aus dem Gleichgewicht gebracht, zusammenfuhr. Panik ergriff ihn, als er wieder zu sich kam. Phönix. Sie war in Gefahr.

Das Licht der Lutra wurde plötzlich schwächer. Dann, als sie starb, schwand es ganz.

Ein schreckliches Gewicht lastete auf Hund, und sein Herz war bleischwer. Er hatte gerade etwas unsagbar Böses beobachtet. Die Lutra hatte Güte ausgestrahlt, aber Sieg hatte sie angegriffen und sie verbluten lassen.

Das heilige Wesen des Flussclans, tot am Rand des Großen Forsts. Getötet mit einer Klinge, die zweifellos dem Waldclan gehörte.

Es waren schon wegen unbedeutenderer Zwischenfälle Kriege ausgebrochen. Und genau darauf war Sieg aus: auf Krieg.

Hund hatte so viel Zeit damit verbracht zu planen, wie er Sieg finden könnte, dass er sich nie gefragt hatte, was sie eigentlich im Flussland wollte. Jetzt wurde ihm alles erschreckend klar, und er musste eine unmögliche Entscheidung treffen: Sollte er nach Eisgard, um Phönix zu beschützen, oder im Flussland bleiben und versuchen, zumindest etwas von dem enormen Schaden abzuwenden, den Sieg anrichten wollte? Zum ersten Mal in seinem Leben sagten ihm sein Herz und sein Kopf unterschiedliche Dinge.

Hund stand wie erstarrt im schwachen Winterlicht, während in seinem Inneren eine heftige Schlacht tobte.

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