Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Dritter Teil
III. Briefe
Alle diese Dinge sind heute, wo jeder dritte Mensch in Rom und Neapel
war, zu wertlosem Trödelkram geworden. Vor fünfzig Jahren hatten sie noch
einigermaßen eine Bedeutung. Es sind das die „Scherben“, von denen der
vorstehende aus Rom mitgeteilte Brief H. W.’s spricht. Ich leiste deshalb auch
Verzicht darauf, die einzelnen Stücke hier namentlich aufzuführen.
III. Briefe
Dies ist der Hauptschatz, und sie geben nicht nur ein vollkommenes und
wie ich meine sehr liebenswürdiges Bild des Mannes, sondern auch seiner Zeit.
Alte Berliner werden diese kleinen Schnitzel nicht ohne Freude, manche nicht
ohne Bewegung lesen. Die etwa zwanzig, die ich mitteile, sind aus ein paar
hundert ähnlicher ausgewählt. Meistens sind sie auf Papier in Duodezformat
geschrieben, einige auf Karten, wie sie jetzt wieder Mode sind, und alle haben
sie den rotgetuschten Rand, dessen H. W. in seinem Briefe Erwähnung tut. Nur
wenige sind gesiegelt und zeigen dann ein Efeublatt mit den Initialen S. R. Und
nun mögen die Briefe selber sprechen.
Den 4. Mai 1826.
Wär’s vielleicht um zwei?
Wär’s vielleicht um drei?
Jedenfalls dabei.
Euer R
Sonntag Rogate 1826.
Wo seid Ihr heute,
Lieben Leute?
An der Panke?
Ich danke.
An der Spree?
Da käm’ ich. Juchhe!
Dienstag, 23. Januar 1827.
Für den Seume schick ich hier den Heinrich von Kleist. Ich bitte später
daraus vorlesen zu dürfen. Was macht der Onkel? Besser? Ich werd’ es sonst bei
Barez bestellen!
23. April 1827.
Gestern war Sonntag Quasimodo und ich war quasi modo dicht am Sterben.
O diese höllische Migräne! Das einzige Mittel ist Ruhe. „Ruhe ist die erste
Bürger-Pflicht“ sagte schon Minister von der Schulenburg. Aber an
Migränetagen dürfen es sich auch Hochadlige gesagt sein lassen. Und dann
natürlich auch Kamillentee. Anbei sende ich den ersten Teil von Heinrich von
Kleist zurück. Darf ich mir dafür den Teil erbitten, in dem die Novelle „Hans
Kohlhaas“ steht? Auch nehme ich mit dem Käthchen von Heilbronn oder dem
Prinzen von Homburg vorlieb.
Donnerstag, den 14. Juni 1827. Am Tage Sankt Modesti des
modestesten Heiligen.
In Ermangelung von etwas Besserem schicke ich das beifolgende Bildchen,
das ich, je nachdem es die Größe des Kästchens verlangt, bei a oder bei b
abzuschneiden bitte. Wird bei b abgeschnitten, so fällt der alte Herr auf dem
Baume weg und die Birnen fallen dann, wie vom Himmel, in die Schürze der
Sammlerin. — Unbekleidetes könnt ich in Menge liefern, aber das könnte Sankt
Modestus übelnehmen und mit Heiligen darf man’s nicht verderben. Wir haben’s
hier unendlich heiß und ich verkoche ganz allmählich, wobei mich nur die
Krebse trösten, die längst gewohnt sind, lebendig gesotten zu werden. Haltet
Euch tapfer in Pankow!
Donnerstag, den 6. Dezember 1827 am Tage des heiligen Nikolas, der
den frommen und fleißigen Kindern goldne Äpfel bringt.
Und auch ich komme nicht mit leeren Händen und schicke endlich das
versprochene Buch. Trotz allem Ungewissen steckt doch viel Wissen darin. Ein
eigentliches Urteil darüber habe ich nicht, weil ich es nicht ganz verstehe; doch
habe ich Meinungen, die einem Urteil beinah gleichkommen. Selbst Professor
Hegel sprach mit großer Achtung und Schonung einige Worte über den
jugendlichen Autor aus.
Montag, den 3. November 1828. Am Tage Gottlieb.
So hört denn: Alle die Gott lieben,
In Wohltun nie zurückgeblieben,
Hungrige speisen, Durstige tränken,
Arme zum Geburtstag beschenken,
Beschenken in Gnad und Überfluß —
Euch, Ihr Lieben, herzlichen Gruß!
Den 5. März 1829. (Mit einigen Fragmenten aus dem Äsculap-Tempel
in Pompeji.)
Gestohlen? So haben wir nicht gewettet.
Ich habe es gefunden und — gerettet.
Den 26. Dezember 1829. Am Tage des heiligen Stephanus, des ersten
Märtyrers.
Ich komme bestimmt noch, aber leider erst spät, da ich noch notwendig zu
dem Silberpärchen Mendelssohn-Bartholdy muß.
Montag, den 19. September 1831.
Cholera her, Cholera hin,
Leben, leben ist Gewinn
Und könnt ihr mir morgen ’ne Suppe geben,
So möcht ich morgen wohl noch leben.
Mittwoch, den 2. November 1831.
Als ich vor zweiundvierzig Jahren nach Berlin kam, gab es eine
Gesellschaft, welche sich „la Société du Mercredi“ nannte und immer
Donnerstags zusammenkam. Warum sollte es der gütigen Madame Jordan nicht
erlaubt sein, ihren Donnerstag auf den Freitag zu verlegen?
Sonntag, den 6. November 1831 am Tage Sankt Leonhard oder
Löwenherz.
Am heutigen Tage muß ich mir ein Löwenherz fassen und Dir schreiben,
daß ich beim besten Willen nicht kommen kann, da heute zwei ehrenveste
Geburtstagskinder: der alte Hofzimmermeister Glatz und Fräulein Luise Hotho
befeiert werden müssen. Morgen bin ich bei Feilners.[31]
Freitag, den 18. November 1831.
Hier meine teure Fanny, sende ich Ihnen den verheißenen Briefwechsel
zwischen Goethe und Schiller, oder, wenn es die gute Tante so will, zwischen
Schiller und Goethe. Streng genommen gebührt aber diesem letzteren der
Vorrang, dieweil durch seine früheren unsterblichen und höchst genialischen
Werke der viel jüngere Schiller zum Schreiben und Dichten erst angeregt wurde,
Goethe aber die weite Bahn sich selbst eröffnete. Vielleicht söhnt sich Tantchen
durch diese Briefe mit dem verhaßten Goethe aus. Ich würde mich über solche Bekehrung herzlich freuen, denn jedes überwundene Vorurteil gewährt einen
Triumph.
23. Juni 1832.
Ich kann leider nicht kommen. Am Sankt Johannistage gehöre ich dem
Orden an, und muß diesen Tag feiern helfen, wie eben jeder gute Christ tun
sollte. Denn Johannes der Täufer wurde von Oben gewürdigt und berufen, dem
Messias den Weg zu bahnen, auf daß der von Gott Gesandte die Menschen zur
ewigen Glückseligkeit, d. h. zum Leben in Gott zurückführe.
Freitag, 4. Januar 1833. Am Tage Methusalem oder Methusalah, der
sich bekanntlich schämte tausend Jahr alt zu werden und schon im
neunhundertneunundsechzigsten, in der Blüte des reiferen
Mannesalters, das Zeitliche segnete.
Sie fragen, liebe Fanny, was coq-à-l’âne bedeutet? Soviel wie ungereimtes
Zeug oder Durcheinander oder Quodlibet. Denn wenn Hahn und Esel sich in die
Rede fallen, so kommt nicht viel Gescheites heraus.
13. April 1833.
Bin leider immer noch krank. Und hätte doch geglaubt, einen bequemeren
Posten verdient zu haben, als den eines Nachtwächters, der die Stunden abhusten
muß.
Sonntag, den 14. April 1833.
Die Grippe nimmt schweren Abschied von mir. Ich kann es ihr nicht
verdenken; es ging ihr so gut bei mir. Aber sie muß fort.
Dienstag, 16. April 1833.
Es geht endlich besser. Schickt nun nichts mehr für den Kranken. Heute
wird Gräfin Sophie Schwerin für mich sorgen und morgen Mendelssohns in der
Jägerstraße. Donnerstag komm ich selbst.
In demselben Jahre (1833) machte er eine Sommer-, Studien- und
Erholungs-Reise bis nach Hessen und Westfalen und im August nach Berlin
zurückgekehrt, schrieb er einen langen Reisebrief an seine Freundin Fanny
Jordan, die mittlerweile Frau Steuerrätin Hedemann zu Demmin in Pommern
geworden war. Der Brief lautet:
Berlin, 18. August 1833.
Mit fast noch größerm Recht als der muskauwitische Fürst Pückler, könnte ich seit dem fünften Juli dieses Jahres meine Episteln: „Briefe eines
Verstorbenen“ titulieren, denn an jenem Tag stand mein Leben still und alle
meine Sinne versagten mir den Dienst. Zwar wäre diese Todesart eine ganz
exzellente zu nennen gewesen, denn ich verschied in den Armen zweier
Exzellenzen: Minister von Klewitz und Generalleutnant Graf von Hacke, auf des
letztern Hausflur zu Magdeburg, aber ich bin nicht so eitel und ziehe ein
bescheidenes Leben einer glänzenden Todesart vor. Mein alter Freund, der
Medizinalrat Dr. Schulz, trat zur rechten Zeit ins Haus, denn der entscheidende
Augenblick war nahe und nur ein Aderlaß konnte mich retten. Die Herren
Homöopathen mögen dagegen sagen, was sie wollen, denn alle ihre niedlichen
Riechfläschchen und Million-Teilchen hätten mich nicht wieder ins Leben
gerufen. Mir gelang es besser, wie jenem armen Sünder, der auf dem Wege zum
Galgen gefragt: „Ob er etwas zu seiner Erquickung begehre, etwa einen Schluck
Wein?“ um einen Aderlaß bat, und auf die Frage: „warum gerade das?“
antwortete: „man hab’ ihm immer gesagt, der erste Aderlaß könne vom Tode
retten.“
Mir hat’s geholfen, dem armen Jungen aber nicht, trotzdem ich in Städten
und Schlössern viel mehr eingesteckt habe, als er. Aber so geht es in der Welt:
Die kleinen Diebe henkt man, und die großen läßt man laufen.
Sorgfältiger und liebevoller kann kein Bruder vom andern gepflegt und
gewartet werden, als ich im Gräflich von Hackeschen Hause, und so ward es mir
möglich nach acht Tagen meine Reise langsam fortzusetzen. Die Krisis war
glücklich überstanden, und ich gehörte endlich wieder zu der uralten Familie A-
Grippa, d. h. zu der, welche die Grippe nicht hat.
Leider trat mit der Sonnenfinsternis am 17. Juli erst Nebel, dann Regen und
Kälte ein, so daß ich meinem Skizzenbuche nur schmale Kost reichen konnte.
Ein Fremder an der Table d’hôte in Hildesheim nannte den feinen Nebel-Regen
„Luft-Schweiß“; er ist aber dem kalten Todes-Schweiße noch ähnlicher, der allen
zarten Pflänzchen den Garaus macht. Zu meinem Glücke reise ich nicht bloß auf
schöne Gegenden, Kirchen, Schlösser und Altertümer, sondern vor allem auf
Menschen. Papa Goethe hat wohl recht, wenn er sagt: „Die Welt ist so leer, wenn
man nur Berge, Flüsse und Städte darinnen sich denkt; aber hie und da jemand
zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend
fortleben, das macht dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Paradies-
Gärtlein.“
Da mochte es denn regnen und kalt sein, ich sonnte mich an den vielen, des
unverhofften Wiedersehens sich freuenden Augen alter Freunde und Bekannter,
die mir fast an jedem Orte entgegenleuchteten und mich alles Ungemach der Witterung vergessen ließen. Und so schied ich denn auch von jedem Orte viel
reicher an Freunden und interessanten Bekanntschaften, als ich kam. Der
Herzens-Kalender füllte sich zusehends mit neuen Geburtstagen und Lebens-
Festen, und solches tut auch not, denn in der letzten Zeit war der Abgang stärker,
als Zuwachs. —
Den Geburtstag unsres teuren Königs feierte ich, trotz Sturm und Drang,
auf einem höchst klassischen Boden und zwar im Arnsbergischen Regierungs-
Bezirk, auf den Grundmauern der Burg Karls des Großen, wo er
Reichsversammlungen und Zehnt-Gerichte hielt, wo ihn die Päpste Hadrian I.
und Leo III. besuchten, und allwo er die widerspenstigen und ungläubigen
Sachsen ziemlich unsanft bekehrte. Dies war auch der weiteste Punkt meines
Streif-Zuges, denn da ich durch mein Sterben und Auferstehn in Magdeburg
zwölf Tage von der Urlaubs-Zeit eingebüßt hatte, und nur kleine Reisen wagen
durfte, um nicht zum zweiten und vielleicht letztenmal zu verscheiden, so mußt
ich Kehrt machen, ohne den alten Vater Rhein begrüßt zu haben. Und so bin ich
denn über Arolsen, Kassel, Heiligenstadt, Nordhausen, Eisleben, Halle,
Wittenberg am 8. August wieder heimgekehrt. Noch zu guterletzt feierte ich in
Halle ein beseligendes Fest des Wiedersehens und zwar im Gasthofe am
Zeitungstisch. Da saß ein eifriger Zeitungsleser in den Hamburger
Korrespondenten ganz und gar versunken; plötzlich sah er auf und schrie: „Sind
Sie’s wirklich, lieber Rösel?“ „Ja, ich bin’s Exzellenz.“ Es war mein alter Freund
und Gönner, der Chef-Präsident von Vincke aus Münster. Seine Umarmung bei
meinem Einsteigen in die Extra Post-Chaise gab mir in den Augen der
Umstehenden ein gewaltiges „Basrelief“ wie General Elsner zu sagen pflegte.
An der nächsten Station hielt gleichzeitig mit meinem Post-Wägelchen ein
stattlicher Reise-Wagen. Ein elegant gekleideter Reisender stieg aus, und siehe,
es war der Hofbuchdrucker Rudolph Decker. Bald darauf kuckte mich auch sein
Schätzellchen gar freundlich an. Da gab’s etwas zu erzählen, vom schönen
Musik-Feste in Düsseldorf, von den trefflichen jungen Künstlern daselbst usw.
So plauderten wir von Station zu Station bis Wittenberg, wo wir noch
miteinander zu Abend speiseten und uns ein: ‚auf Wiedersehen in Berlin‘
zutranken. Denn ich wollte in Wittenberg übernachten, das junge Paar aber in
einem Striche weiter rollen.
Seit dem Wiederaufleben in Magdeburg esse und trinke ich mit gesundem
Appetite, schlafe wie ein Murmeltier und fühle mich gesund und heiter wie ein
Fisch im Wasser....
Am 8. Juli 1843 starb Rösel und wurde auf dem Bornstädter Kirchhof
begraben. Die Chronik der königlichen Akademie der Künste brachte das Jahr
darauf folgenden kurzen Nekrolog: „Johann Gottlob Samuel Rösel, geboren zu
Breslau den 9. Oktober 1768 (die Grabinschrift sagt 1769), wurde am
14. Februar 1824 zum ordentlichen Mitgliede der Akademie gewählt. Schon
vorher war er königlicher Professor und Zeichenlehrer an der Bauschule. Als
geistreicher Landschaftszeichner geschätzt, bis ins Alter von unverwüstlicher
Heiterkeit und bei beschränkten Mitteln unermüdlich im Wohltun, folgt ihm das
ehrende Andenken zahlreicher Freunde. Von königlicher Huld in den
Gartenschlössern bei Potsdam bis an sein Ende gepflegt, starb er ebendaselbst.“
Auch noch in seiner letzten Krankheit war er durch Geheimrat
Dr. Zimmermann ärztlich behandelt worden. An sogenannten „Erlebnissen“ hat
sein Leben wohl wenig aufzuweisen. Er gehörte ganz und gar einer gemütlichen
Form gesellschaftlichen Daseins an; darin ging er auf und man würde sagen
müssen auch unter, wenn sein Talent und seine Bedeutung ein so feierlich
klingendes Wort überhaupt gestattete. Denn alles an ihm war Dilettantismus. Er
erinnert in vielen Stücken an Wilhelm Hensel, der den besten Teil seines Lebens
auch an vornehmen Umgang, an Einsammeln von Zelebritätsköpfen für seine
Porträtmappe und an Briefchen und Gedichtchen setzte. Nichtsdestoweniger war
ein Unterschied, und einer unsrer gegenwärtigen Altmeister, der beide noch
gekannt hat, brach, als ich auf die vorstehende Parallele hinwies, unter
herzlichem Lachen in die Worte aus: „Um Gottes willen nicht! Mit Hensel war
es nicht viel, aber gegen Rösel war er ein Gott.“
Mit zwei Anekdoten will ich schließen. Schleiermacher und Rösel, beide
Breslauer, beide klein und verwachsen, trafen sich in einer Gesellschaft und
erinnerten sich, auf derselben Schulbank gesessen zu haben. „Wir waren damals
halbwachsen“ sagt Rösel. „Im Grunde genommen“ lachte Schleiermacher „sind
wir’s auch geblieben.“
In der zweiten Anekdote spielt Rösel seinerseits die Hauptrolle. Er saß in
Sanssouci mit bei Tisch und Friedrich Wilhelm IV. stieß aus Versehen ein Glas
Portwein um. „Was sagen Sie nun?“ fragte der König. „Gott, Majestät“
antwortete Rösel „eben war es noch Portwein und jetzt ist es bloß Tischwein.“
[29] Generalleutnant von Röder kommandierte im dänischen Kriege 1864 die „Düppel-
Brigade“, Regimenter 24 und 64, und war unter den ersten, die auf Alsen landeten. Auf dem bekannten Bleibtreuschen Bilde „Übergang nach Alsen“ (National-Galerie) steht er, ein großer schöner Mann, in einem der vordersten Boote. Während meines Militärjahres war er Offizier in der Kompagnie des Kaiser Franz-Regiments, in dem ich diente, und bewahrte mir seitdem sein Wohlwollen.
[30] Rösels Beziehungen zum Hause Zimmermann waren schon Erbstück, zweite
Generation. Eigentlich befreundet war er mit den Pflege-Eltern der Geheimrätin Zimmermann, der Familie Jordan, die das große, schöne Haus am Gendarmenmarkt, Ecke der Französischen- und Markgrafenstraße bewohnte. Die weiterhin mitzuteilenden Röselschen Briefe sind denn auch fast alle an Fräulein Fanny Jordan gerichtet, die später den Steuerrat Hedemann heiratete. Frau Geheimrätin Zimmermann, geb. Palis, war eine Pflegeschwester der letztgenannten Dame.
[31] In einem sehr viel späteren Briefe (27. Januar 1841) heißt es: „Es war gestern,
trotz der kalten Witterung, ein schwüler Tag für mich. Der Abschied aus dem alten, ehrwürdigen Hause Feilner hatte mich windelweich gemacht. Ich hätte stundenlang wie ein Kind weinen können!“