Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 114 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 516

 

Verglichen mit dem Künstler, ist das Erscheinen des wissenschaftlichen

Menschen in der Tat ein Zeichen einer gewissen Eindämmung und Niveauerniedrigung des Lebens (– aber auch einer Verstärkung, Strenge, Härte, Willenskraft).

Inwiefern die Falschheit, die Gleichgültigkeit gegen Wahr und Nützlich beim

Künstler Zeichen von Jugend, von „Kinderei“ sein mögen.... Ihre habituelle Art, ihre Unvernünftigkeit, ihre Ignoranz über sich, ihre Gleichgültigkeit gegen „ewige Werte“, ihr Ernst im „Spiele“, – ihr Mangel an Würde; Hanswurst und Gott benachbart; der Heilige und die Kanaille.... Das Nachmachen als Instinkt, kommandierend. – Aufgangskünstler – Niedergangskünstler: ob sie nicht allen Phasen zugehören?.... Ja!