Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 62 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 69

 

Daß man den Menschen den Mut zu ihren Naturtrieben wiedergibt – Daß man ihrer Selbstunterschätzung steuert (nicht der des Menschen als

Individuums, sondern der des Menschen als Natur....) –

Daß man die Gegensätze herausnimmt aus den Dingen, nachdem man

begreift, daß wir sie hineingelegt haben –

Daß man die Gesellschafts-Idiosynkrasie aus dem Dasein überhaupt

herausnimmt (Schuld, Strafe, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Freiheit, Liebe usw.) –

Fortschritt zur „Natürlichkeit“: in allen politischen Fragen, auch im

Verhältnis von Parteien, selbst von merkantilen oder Arbeiter- oder Unternehmerparteien, handelt es sich um Machtfragen – „was man kann“ und erst daraufhin, was man soll.