Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 21 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 19

 

Man kennt die Art Mensch, welche sich in die Sentenz tout comprendre c'est

tout pardonner verliebt hat. Es sind die Schwachen, es sind vor allem die Enttäuschten: wenn es an allem etwas zu verzeihen gibt, so gibt es auch an allem etwas zu verachten! Es ist die Philosophie der Enttäuschung, die sich hier so human in Mitleiden einwickelt und süß blickt.

Das sind Romantiker, denen der Glaube flöten ging: nun wollen sie wenigstens

noch zusehen, wie alles läuft und verläuft. Sie nennen's l'art pour l'art, „Objektivität“ usw.