Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 61 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 67

 

Wenn irgend etwas erreicht ist, so ist es ein harmloseres Verhalten zu den

Sinnen, eine freudigere, wohlwollendere, Goetheschere Stellung zur Sinnlichkeit; insgleichen eine stolzere Empfindung in betreff des Erkennens: so daß der „reine Tor“ wenig Glauben findet.

68.

 

Wenn irgend etwas unsere Vermenschlichung, einen wahren, tatsächlichen

Fortschritt bedeutet, so ist es, daß wir keine exzessiven Gegensätze, überhaupt keine Gegensätze mehr brauchen....

Wir dürfen die Sinne lieben, wir haben sie in jedem Grade vergeistigt und

artistisch gemacht;

wir haben ein Recht auf alle die Dinge, die am schlimmsten bisher verrufen

waren.