Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 254 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 691

 

Es muß solche geben, die alle Verrichtungen heiligen, nicht nur Essen und

Trinken: – und nicht nur im Gedächtnis an sie oder im Eins-werden mit ihnen, sondern immer von neuem und auf neue Weise soll diese Welt verklärt werden.

692.

 

Der Mensch ist das Untier und Übertier; der höhere Mensch ist der

Unmensch und Übermensch: so gehört es zusammen. Mit jedem Wachstum des Menschen in die Größe und Höhe wächst er auch in das Tiefe und Furchtbare: man soll das eine nicht wollen ohne das andere, – oder vielmehr: je gründlicher man das eine will, um so gründlicher erreicht man gerade das andere.