Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 89 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 286

 

1. Die organischen Funktionen zurückübersetzt in den Grundwillen, den Willen

zur Macht, – und aus ihm abgespaltet.

2. Der Wille zur Macht sich spezialisierend als Wille zur Nahrung, nach

Eigentum, nach Werkzeugen, nach Dienern (Gehorchern) und Herrschern: der Leib als Beispiel. – Der stärkere Wille dirigiert den schwächeren. Es gibt gar keine andere Kausalität als die von Wille zu Wille. Mechanistisch nicht erklärt.

3. Denken, Fühlen, Wollen in allem Lebendigen. Was ist eine Lust anderes als:

eine Reizung des Machtgefühls durch ein Hemmnis (noch stärker durch rhythmische Hemmungen und Widerstände) – so daß es dadurch anschwillt. Also in aller Lust ist Schmerz inbegriffen. – Wenn die Lust sehr groß werden soll, müssen die Schmerzen sehr lange und die Spannung des Bogens ungeheuer werden.

4. Die geistigen Funktionen. Wille zur Gestaltung, zur Anähnlichung usw.