Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Friedrich Nietzsche · Kapitel 188 von 256

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Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens

Kapitel 605

 

Händel, Leibniz, Goethe, Bismarck – für die deutsche starke Art

charakteristisch. Unbedenklich zwischen Gegensätzen lebend, voll jener geschmeidigen Stärke, welche sich vor Überzeugungen und Doktrinen hütet, indem sie eine gegen die andere benutzt und sich selber die Freiheit vorbehält.

606.

 

(Revue des deux mondes, 15. Februar 1887. Taine über Napoleon:) „Plötzlich

entfaltet sich die faculté maîtresse: der Künstler, eingeschlossen in den Politiker, kommt heraus de sa gaine; er schafft dans l'idéal et l'impossible. Man erkennt ihn wieder als das, was er ist: der posthume Bruder des Dante und des Michelangelo: und in Wahrheit, in Hinsicht auf die festen Konturen seiner Vision, die Intensität, Kohärenz und innere Logik seines Traums, die Tiefe seiner Meditation, die übermenschliche Größe seiner Konzeption, ist er ihnen gleich et leur égal: son génie a la même taille et la même structure, il est un des trois sprits souverains de la renaissance italienne.“

Notabene – – Dante, Michelangelo, Napoleon.