Mein Lied
Ein Lied, ein Schwert und einen Gott!
Reiße vom Strande dich,
Eh' fremde Bande dich
Festgewebt; nimmer ihr
Sklave sollst sein.
Denn deine größte Kraft
Und deine Meisterschaft
Sproßt aus der heimischen
Erde allein. —
Panzre mit Steirererz,
Land, deines Sohnes Herz,
Heb auf den Schild ihn
Des leuchtenden Firn.
Kränze mit Lärchenreis
Und mit dem Edelweiß
Würdig des Älplers
Teutonische Stirn. —
Östlicher Rosenhauch,
Südlicher Lorbeerstrauch
Gleicht nicht des Tannenbaums
Duftendem Reis.
Was auch in weiter Welt
Herrliches aufgestellt,
Heiliges Heimatland,
Dir sei der Preis!
Ein Lied, ein Schwert und einen Gott!